Sonntag, 30. Dezember 2012

Höhen und Tiefen...

Ach, Mensch! Ich weiß auch nicht...
Manchmal ist es aber auch wirklich verhext! Heute hatte ich mir ein tolles Motto und eine gute Location ausgeguckt. Wollte einfach ein paar Schwarzweißbilder an einem alten Bahnwerk in Brühl machen. Schwarzweiß gefällt mir im Moment sehr gut und außerdem wollte ich die neue Software von Niksoftware testen, die noch mehr aus solchen Bildern herausholt. Ich hatte ja schon in einem anderen Post geschrieben, dass ich von HDR Efex Pro des gleichen Herstellers total begeistert bin...
Naja! Die Bahnanlage war natürlich ordentlich "verrammelt" und so war es nix mit dem Vorhaben. Also Plan B - hieß in die U-Bahn und noch ein paar Bilder zu meiner Reihe machen. Das hat mich aber nicht wirklich begeistert und technisch habe ich echt nur Murks produziert...
Deshalb bin ich dann `raus zur Rheinbrücke und habe ein paar Langzeitbelichtungen gemacht. Das Gute ist, dass ich von meinem neuen Stativ wirklich begeistert bin. Das Ding hänge ich einfach an meine Tasche und wenn ich es brauche, ist es ruck-zuck aufgebaut. DAS war wenigstens etwas Positives! Aber wie heißt es so schön: "ÜBEN-ÜBEN-ÜBEN!!!"

Freitag, 28. Dezember 2012

Firepower 2 - Studiofotografie

In einem der letzten Posts hatte ich schon von meiner Walimex-Blitzanlage geschrieben, die ich mir in fast neuem Zustand für einen sensationellen Preis bei Ebay "geschossen" habe. Ich musste mir damals aber auch wieder anhören, dass die Technik nur zwanzig Prozent eines Bildes ausmachen...
Sei´s drum! Jetzt war alle Feuerkraft nötig! Ich sollte und wollte Fotos einer Modekollektion bzw. für die Shop- und Katalogbilder machen. Der Wunsch bestand nach "High-key"-Aufnahmen und so ging es los!...
Da die Fotosession in den Räumen des Kunden stattfinden sollte, hieß es erst einmal das ganze Zeug transportfähig zu machen. Wie beim Reisen ist es aber so, dass man immer etwas vergisst und das sollte mir auch passieren!...Also erst einmal die große Fototasche gepackt, dann den Trolley mit den drei Studioblitzen und -zig kleine Umhängetaschen mit drei Stativen, zwei Softboxen, Beautydishs, Kabel und, und, und...
Vor Ort angekommen, das ganze Geraffel hineingeschleppt (brauche ich bald einen Assistenten?!), angefangen aufzubauen...und?! So, ein Mist!!! Ich hatte die Adapterringe der Softboxen vergessen!!!
Also, schön noch einmal durch die ganze Stadt zurück nach Hause, um sie zu holen. Dann das Set aubauen und als zweiter Schritt den Lichaufbau...
Die Kamera hatte ich im manuellen Modus auf eine Blende von 11 und eine Verschlusszeit von 1/160 bei ISO 100 eingestellt. Ich wollte somit die Lichtgestaltung nur mit den Blitzen erreichen. Das erste Setup mit den Softboxen als Haupt- und Fülllicht und einen Blitz für den Hintergrund brachte nicht das gewünschte Ergebnis und daher stellte ich die Anordnung (wie oben zu sehen) noch einmal um. Hauptlicht war jetzt ein Blitz mit reflektierendem Schirm und ich machte mich an die Ausmessung. Um die zum Teil schwarzen Kleidungsstücke richtig auszuleuchten und gleichzeitig den Hintergrund "auszubrennen", musste ich den Hauptblitz auf 3/4 seiner Stärke hochdrehen und die beiden anderen Blitzen um eine Blende höher. Das war schon ordentlich hoch, denn die Messung auf dem Belichtungsmesser zeigte mir eine Blende von 22! Aber da das Ergebnis und das Histogramm gut aussahen, beließ ich es bei dieser Einstellung.
Kleine Anmerkung am Rande! Die Fotos in *jpeg wollte ich über eine Wifi-Karte auf das Ipad senden, aber in dem ganzen Trubel hatte ich a) vergessen, die Aufteilung un RAW und *jpg in der Kamera einzustellen, damit sie sie überhaupt auf die zweite Karte schicken kann und b) gelang es mit mit diesem verfluchte Apple-Airport mal wieder nicht , ein WLAN aufzubauen...Kismet!
Nach gut sechs Stunden hatte ich die gut zweihundert Produktfotos im Kasten. Jetzt noch ein paar kleine Sonderfotos für Ebay-Auktionen und die Session war vorbei...
Jetzt bräuchte ich echt den Assi, der das Auto bepackt, während ich mit dem Kunden die Fotos bespreche...Naja! Vielleicht wenn ich mal groß bin...


Sonntag, 23. Dezember 2012

Der Kugelkopf CD40-D von Feisol...

Nachdem ich gestern schon etwas zum Stativ geschrieben habe, möchte ich Euch heute etwas zu dem Kugelkopf erzählen, den ich dazu gekauft habe. Er machte einen solideren Eindruck als die kleinere Variante und ist außerdem mit einer Panoramaschraube ausgestattet, die die butterweiche Drehung des Kopfes und dessen Arretierung ermöglicht. Die Einstellung des Kopfes machte mir zunächst Probleme, aber dann habe ich es verstanden...Aber sehht selbst!

Samstag, 22. Dezember 2012

Review vom Feisol-Stativ RAPID CT-3441 SB

Ich hatte ja schon in einem der letzten Posts geschrieben, dass und warum ich mir ein Reisestativ kaufen will. Verschiedene Anbieter kamen zunächst in die engere Wahl und dennoch habe ich mich für den Kauf eines anderen Herstellers entschieden. Es ist das CT-3441S der Firma Feisol geworden. Genauer gesagt, die B-Version aus Carbon mit dem größeren Kugelkopf CB-40D, in der RAPID-Version.
Leider gibt es keine Läden in der Nähe, die diesen Hersteller führen und deshalb habe ich mich a) zunächst einmal über die Berichte und Tests hergemacht und mir dann b) das Stativ direkt bei der deutschen Vertretung des Herstellers bestellt. Das lief trotz Vorweihnachtszeit echt schnell und ich wurde über die einzelnen Schritte meiner Bestellung per Email auf dem Laufenden gehalten. Das nenne ich Kundenservice! Das Stativ kam dann doppelt verpackt nach zwei Tagen bei mir an. Neben dem Stativ wird eine hochwertige Transporttasche, ein Schlüssel zur Einstellung der Federbeine, der Einschraubhaken für die Unterseite und die ARCA-Swiss-kompatible Kupplungsplatte geliefert.
Beim Auspacken merkt man direkt den Unterschied zu meinem bisherigen Stativ. Das Feisol ist zusammengelegt nur 43 cm lang und wiegt schlappe 1,15 kg. Es lässt sich mit dem kleinen Finger tragen. Die jeweils vier Segmente der einzelnen Beine lassen sich mit einer halben Drehung an den Drehverschlüssen ausfahren. Rapidversion bedeutet, dass ein Verdrehen der Beine dabei nicht vorkommt. Dennoch wird davor gewarnt die Verschlüsse nicht zu überdrehen, da die Segmente sich sonst lösen und herausfallen könnten (muss ich also drandenken!).
Ausgefahren und aufgestellt ohne dabei die Zentralsäule ebenfalls ganz auszufahren, ist das Stativ bereits angenehm hoch, auch bei meiner Körpergröße von 197 cm. Das Stativ macht einen sicheren und festen Eindruck, die Beine geben bei Druck auf die Zentralplatte kaum nach. Natürlich kann ich es beim Wackeln an der Zentralsäule mehr zum Zittern bringen als bei meinen anderen Stativ, aber in Relation zum Gewicht gibt es nichts zu mäkeln...Feisol gibt die Belastbarkeit des Stativs mit 10 kg an und die des Kopfes sogar mit 15 kg. Für meine Nikon D 7000 plus Batteriegriff und dem 70-200 mm von Sigma als schwerste Kombination wird das wohl reichen...
Die Kupplungsplatte habe ich dann direkt unter den Batteriegriff geschraubt, wofür ich allerdings eine kleine Münze oder einen Schraubendreher brauchte, bisher war an den Schrauben immer ein kleiner Bügel um die Schraube per Hand zu befestigen (muss ich auch drandenken!)...
Die Kamera habe ich in den ARCA-Swiss-Schlitten des Kugelkopfes gesetzt und festgemacht. Am Kugelkopf selbst gibt es jetzt zunächst die oberen zwei Schrauben zur "Bedienung". Eine so genannte Feststellschraube und eine Stoppschraube. Mit der Feststellschraube stellt man nach dem ersten Lösen die Friktion ein, mit der sich der Kopf bewegen lassen soll. Danach zieht man die Stoppschraube fest, die verhindern soll, dass man die Feststellschraube zu sehr lösen lässt. Wenn man dieses System erst einmal verstanden hat, ist es eine geniale Idee. Die ersten Versuche halte die Kamera in jeder gewünschten Position. Was mich am Anfang aber irritiert, ist die Tatsache, dass keine Wasserwaagen vorhanden sind, zum Einstellen ist also Augemaß oder die kamerainterne Kalibrierung erforderlich.
Die dritte und unterste Schraube dient dazu, dass der Kopf z.B. beim Panorama gedreht und an der gewünschten Stelle fixiert werden kann. Alles sitzt bombenfest und macht einen hervorragenden Eindruck. Es wackelt nix, auch nicht als ich die Beine des Stativs einklappe und das Ganze schultere.
Danach habe ich einige Stellungen des Stativs ausprobiert und wenn ich auch sicher kein Makro-Fotograf bin, bin ich von den Möglichkeiten zur bodennahen Aufnahme fasziniert.
Also im Groben und Ganzen bin ich total begeistert von dem Stativ, jetzt freue ich mich schon auf die ersten Einsätze und hoffe, dass es mir bei meiner Fotoreise gute Dienste leistet und dass ich von jetzt an häufiger Stativaufnahmen machen kann, da das Stativ nicht zuhause oder im Kofferraum liegt...




Sonntag, 16. Dezember 2012

NPhoto...deutsch!

Ich habe im vergangenen Winter eine sehr schöne Zeitung entdeckt, die genau meine Bedürfnisse befriedigte. Die Rede ist von "NPhoto". Einem Magazin, das im November 2011 das erste Mal herauskam und das ich das erste Mal als elektronische Version auf meinem Ipad gelesen habe.
Ich fand das Magazin aber direkt gut. Einfach und klar geschrieben, was insbesondere die notwendigen Details angeht. Ich fand Tests von Kameras, Objektiven und Zubehör und auch die Berichte zu speziellen Themen waren somit sehr gut aufbereitet. Einziges Handicap: das Magazin erscheint in englischer Sprache!
Okay, das ist jetzt kein richtiges "Killerkriterium", aber ich war dann doch sehr erfreut, als ich hörte, dass eine deutsche Auflage erscheint. Da es auch nur nette Werbegeschenke gab, abonnierte ich die Zeitschrift sofort...
Tja, ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll...und vielleicht irritiert mich ja auch nur die Kenntnis über die "zwei Versionen", aber ich bin, wenn ich ehrlich sein soll, nicht so ganz übezeugt von der deutschen Version. Erstens und das hatte ich befürchtet, sind die Artikel zum großen Teil identisch. Ja, wieso sollte man auch was Neues kreieren... Zweitens wird mir in dieser Version das "Team" vorgestellt, aber dann findet man in den bebilderten Berichten andere Gesichter und weiß nicht wieso (wenn man nicht wüsste, dass es die Mitglieder des englischen Redaktions- und Testteams sind). Drittens ist doch die Sprache bzw. die Übersetzung manchmal etwas seltsam...Das fängt bei kleinen Schreibfehlern an und geht weiter bis zu Aussagen, wie "...das ideale Stativ für alle, die auf kompakte Maße und Gewicht Wert legen, ohne zu viel Ausstattung zu erwarten:" Ich muß gestehen, dass ich diesen Satz so nicht ganz verstanden habe, aber vielleicht geht das auch nur mir so!?


Dienstag, 11. Dezember 2012

Fotoschule Fotodialoge - der Newsletter der Fotoakademie

Fotoschule Fotodialoge mit kreativen Fotokursen in München, Köln und Erlangen: News News News - der Newsletter der Fotoakademie F...: Hier geht es direkt  zu unserem Newsletter!

Dem Fotografen sein Stativ...

Mann-oh-Mann!
In Erwartung der Fotoreise fiel mir in den letzten Tagen ein, dass ich ja gar kein Reisestativ habe! Okay ich habe natürlich mein Magnesit 525 von Cullmann für "jede Gelegenheit". Seien wir aber `mal ehrlich, das Ding ist zwar gut, aber gefühlt sperrig und schwer. In aller Regel lasse ich es zu Hause oder nehme es, wenn ich es schon in den Wagen gelegt habe, bei dem Photowalks dann doch nicht mit.
Das und die Tatsache, dass ich ein kleineres, leichteres und handlicheres Stativ für die Fotoreise brauchen werde bzw. gebrauchen könnte und das ich auch später ohne Mühe mitnehme, hat mich bewogen, mich etwas umzusehen.
Ich habe daher in den letzten Tagen schon einige Stunden vor dem PC verbracht. Mein erster Gedanke war natürlich das Lesen von Testberichten. Klar, mache ich ja fast immer so! Einige Hersteller fielen demnach sofort raus. Andere wie die Staive von Gitzo erübrigen sich, weil ich den Preis nicht bezahlen will. Wieder andere, wie z.B. Stative von Manfrotto sind zwar von Stativ und -kopf her deutlich besser als mein bisheriges Stativ, aber scheiden eben wegen des Packmaßes von ca. 60 cm aus.
Wenn ich allerdings die Testkriterien und jeweiligen Ergebnisse sehe, kommen sofort weitere Fragen, zum Teil auch prinzipieller Art auf:
  • Wie groß soll das Stativ in voller Herrlichkeit sein?
  • Ist es dann noch stabil genug?
  • Wie gering kann das Packmaß sein ohne dass Einbußen entstehen?
  • Soll es aus Aluminium oder Carbon sein?
  • Sind Schnapper oder Drehverschlüsse an den Beinelementen besser?
  • Welchen Stativkopf nimmt man und mit welchem Arretierungssystem?
Ja, und das sind nur die einfacheren Fragen. Aber diese haben mich bereits in den Wahnsinn geführt!...

Okay, was sind "meine" Kriterien:

  • Mein wichtigster Punkt ist sicher die Stabilität, aber Folgendes muß auch stimmen...
  • Stativ soll mindestens auf 160 cm ausfahrbar sein.
  • Packmaß 30 bis 40 cm
  • Es kann aus Aluminium sein, da die Carbonvarianten häufig deutlich teuerer sind. Ob sich wirklich bewahrheitet, dass sie verwindungsärmer sind und so das Stativ deutlich stabilisieren, müssen die "Live-Tests" ergeben.
  • Schnapper sind okay, außerdem sieht man, ob arretiert ist oder nicht. Ansonsten könnte ich auch mit Drehverschlüssen leben. Muss ich ausprobieren, ist aber eher nebensächlich, oder!?
  • Ja, der Stativkopf!!! Hmmh!?...Ich fange jetzt keine prinzipielle Diskussion an, da die meisten bezahlbaren Reisestativ mit einem Kugelkopf ausgestattet sind. Aber was ist mit der Qualität des Systems? Nehme ich etwas mit einer einklippbaren Schnellwechselplatte oder schraube ich diese lieber fest!?...
All diese Fragen!!! und zum erstem Mal erlebe ich, dass ich das Gefühl habe, dass ich mir wohl besser mal die jeweiligen Semi-Finalisten in einem Fotoladen ansehen muss oder, da es sie in Deutschland meistens nicht vorrätig gibt, beide bestelle und selbst vergleiche.

Hier sind meine beiden Kandidaten:

  1. Benro A2692TB1S Travel Angel II
  2. Giottos MH5400-652 Vitruvian Stativ
Was sagt Ihr? - Kommentare sind dieses Mal wirklich mehr als willkommen...

Sonntag, 9. Dezember 2012

Ist so kalt der Winter...

Endlich hatte ich heute wieder Zeit zum Fotografieren. Leider habe ich mir aber den falschen Tag für das nächste Bild meiner Rheinufersequenz ausgesucht, Mist! Freitag hat es sooo schön geschneit und gestern war eine Traumsonne mit leichtem Bodennebel, aber ich gehe am Sonntag. Alles grau und der Schnee ist in Regen übergegangen...Mach nichts! Spaß hat es trotzdem gemacht.
Hinterher bin ich dann noch im Kottenforst spazieren gewesen, das war aber eher zur Entspannung...

Dienstag, 4. Dezember 2012

Fernweh...Quatsch! Riesen-Vorfreude!

In fünf Tagen ist der zweite Advent und eigentlich denkt man in dieser Jahreszeit an das kommende Weihnachtsfest, an Weihnachtsmärkte und Glühwein oder was man zu Sylvester macht...
Ich habe mir Gedanken über eine Reise im neuen Jahr gemacht...Die zunächst eingeleitete Recherche im Internet war einigermaßen ernüchternd!. Entweder war es zu spät oder zu früh im Jahr (man bedenke, dass sich innerdeutsche Ziele im Februar für Outdoor-Fotografie nur bedingt eignen), verschiedene Reiseziele fielen somit auch flach. Ja, und manche Angebote erübrigten sich bei ihrer Beschreibung (Nein, ich will nicht "Sehen lernen" auf einer griechischen Insel!)...
Der nächste Versuch war eine Abfrage auf Facebook bzw. über Foren, die sich mit Fotografie beschäftigen, aber auch da war die Ausbeute doch eher mager...
Die Wahl fiel dann auf eine perfekt organisierte Fotoreise nach Mallorca der FF-Fotoschule von Frank Fischer. Ich muss echt sagen, dass ich völlig begeistert war! Nicht nur, dass Frank Fischer meine zögerliche Anfrage stets freundlich und professionell behandelte und meine Wünsche "abklopfte" (Er befand sich immerhin zum Zeitpunkt unserer ersten Kontaktaufnahme zu Recherche-Arbeiten in China!). Nein, auch die Inhalte der Reise, die er im Februar und April 2013 anbietet, sprachen mich genau an! Nach einigen Emails konnte ich einen Platz für die Basisreise vom 23.02. bis 02.03.2013 ergattern und freue mich sehr darüber!!! Der Grund ist, dass diese Reise genau meine Wünsche trifft. Mallorca als Location, was schon allein der Knaller ist, weil ich diese Insel einfach liebe!. Verschiedene Arten der Fotografie, die dann zu allem Überfluß auch noch mittels Workshops jeden Tag (!!!) in meinem Gedächtnis und hoffentlich auch im fotografischen Können verewigt werden...und nicht zuletzt, das ganze "Drum-herum", man wird zu den Locations gebracht, professionell betreut und der Workflow, den man sonst allein hinter sich bringen muß, wird auch noch abgearbeitet. PERFEKT!
Was erwartet mich nun!?: (Ich habe die Details der Reisebeschreibung verwendet!)
  • Am Samstag, den 23.02.2012 geht´s voraussichtlich am frühen Morgen mit AIRBERLIN nach Mallorca. Wohnen werden wir wohl in einer 3* -Unterkunft in Peguera.  Zunächst geht es darum, sich kennenzulernen und dann wird die nähere Hotelumgebung erkundet. Abends wird der Reiseverlauf vorgestellt und je nachdem, wann alle Teilnehmer vor Ort sind, beginnt bereits der erste Programmpunkt.
  •  Am Sonntag, den 24.02.2012, geht´s sofort los. Nach dem Frühstück werden zu ersten und intensiven Information mit vielen Bildbeispielen die Grundlagen für bessere Fotos und Technik vermittelt. Den Rest des Tages stehen zwei weitere Programmpunkte auf dem Programm. Zum einen geht´s nach Arta und zum zweiten wird das Thema "Landschaftsfotografie" im Gebiet zwischen Cala Radjada und Cala Mesquidas bearbeitet.
  • Am Montag, den 25.02.2013,  steht eine Art Inselrundfahrt auf dem Programm. Es geht auf der Küstenstrasse in Richtung Norden, um dort einige der must-have Locations ins Visier zu  nehmen. Stationen unserer Tour sind Valldemossa und Deiá und geht es weiter zur Sa Calobra, der legendären Serpentienenstrasse im Tramuntana Gebirge.  Eins der Ziele ist ein Torrent, der sich ins Mittelmeer ergießt und eine spektakuläre Location bietet mit jeder Menge Möglichkeiten. Sobald die Schlucht erreicht ist, wird es ein Seminar zum Thema "optische Filter in der digitalen Fotografie" geben. Es wird erklärt werden, warum welcher Filtertyp zum Einsatz kommt und warum ein anderer besser nicht. Aufgrund der beeindruckenden Landschaft werden die Filter anschließend wie gelernt eingesetzt. Auf  dem Rückweg wird für den  Sonnenuntergang in Port de Soller Halt gemacht.
  •  Am Dienstag, den 26.02.2013, wird der Südosten Mallorcas besucht. Am Cap de ses Salines geht´s zum Leuchtturm,  der spektakulär inmitten einer „Felsenwüste“ steht. Das ist dann die beste Gelegenheit die erlernten Landschaftsfoto-Informationen umzusetzen. Außerdem wird dort ein Workshop zum Thema "Peoplefotografie-Outdoor" abgehalten. Das ist aber noch nicht alles, denn in diesen Workshop wird der Fotokurs zum Thema "Einsatz von Systemblitzen outdoor" integriert!. Weiter geht´s ins Naturschutzgebiet Mondrago. Hier können weitere Aufnahmen zum Thema gemacht werden oder eben eindrucksvolle Landschaftsaufnahmen aufgrund vieler in den schroffen Fels eingelagerter Versteinerungen entsprechende Makrofotos.
  •  Am Mittwoch, den 27.02.2013, geht es hoch zum Cap de Formentor. Dort gibt es die Möglichkeit wirklich einmaliger Landschaftsaufnahmen durch extreme Steilküsten und einen Leuchtturm in exponierter Lage. Gleichzeitig sind je nach Gruppengröße an diesem Tag wieder Models mit vor Ort. Auf dem Rückweg erfolgt der Theorieteil des "Nachtfotokurses" . Im Anschluss daran geht es nach Palma de Mallorca um das Gelernte umzusetzen. Der Praxisteil des Nachtfotokurses findet an der Kathedrale in Palma oder vom Schloss Bellver aus statt. Beste Möglichkeiten also für tolle Nachtfotos!
  •  Am Donnerstag, den 28.02.2013, steht eine Fotorallye auf dem Programm, bei der es um die Erfüllung unterschiedlichster Aufgaben in einer vorgegebenen Zeit geht. Hier winken sogar Preise! :)
  • Am Freitag, den 01.03.2013 ist morgens im Hotel eine Einführung in die "Streetfotografie" geplant. Im Anschluss geht es tagsüber nach Palma, wo gemeinsam an guten Bildern gearbeitet wird. Es gibt aber auch die Möglichkeit die Architektur der Altstadt zu fotografieren. Weiterhin steht ein Besuch der Kathedrale auf dem Programm. Den Sonnenuntergang gilt es am Ende am Port d’Andratx zu genießen und die einmalige Lichtstimmung der untergehenden Sonne hinter dem Leuchtturm fotografieren.Dann folgt wohl die letzte abendliche Bildbesprechung und die offizielle Verabschiedung...
  • Tja, und am Samstag, den 02.03.2013 geht´s dann nach Hause...
Boah, ich kann es kaum erwarten!!!

Sonntag, 2. Dezember 2012

Ist so kalt der Winter...

Mann-oh-Mann! Gott sei Dank ist es nichts aus meinem heutigen Motto "Schmuddelwetter" geworden. Dennoch, es war schon lausig kalt! Ist vielleicht auch einmal eine gute Gelegenheit etwas über Ausrüstung zu sprechen...Nein, ich meine nicht Foto-, sondern Fotografenausrüstung. Im letzten Winter hatte ich ja schon das Problem, dass ich die Witterung etwas unterschätzt habe. Also, was brauche ich für Ausstattung. Gute Mütze ist "Gold wert", guter Schal auch. Der sollte jetzt nicht groß herumbaumeln, sondern praktisch sein. Ich habe mich im vergangenen Winter für die Schlauchschals der Firma Buff entschieden. Kam eigentlich über das Golfen auf die Dinger als schönes Accessoire, aber mittlerweile ist der mit Fleece gefütterte Schal im Winter mein treuer Begleiter.
Was man aus meiner Sicht aber am dringesten braucht, sind Handschuhe! Hier fängt das Problem aber schon an! Welche? Normale Handschuhe fallen weg, weil sie viel zu klobig sind. Dann gibt es richtige Fotografenhandschuhe. Das sind Fäustlinge, deren obere Kappe man umklappen kann...Finde ich persönlich nicht so durchdacht. Okay! Besser als nix, aber wenn man länger am Auslöser hängt, werden die Finger doch kalt. Ich habe mich daher für Fliegerhandschuhe entschieden, die ich bei Ebay ersteigert habe. Die Dinger halten jetzt nicht so warm wie Polarhandschuhe, aber sie sind besser als nix! Wie seht Ihr das? Gar keine Handschuhe? Wenn doch, welche? Freue mich über Kommentare.