Sonntag, 28. Juli 2013

Wieder was gelernt! - Nachlese der "Foto.TV Challenge Motocross 2013" (Teil 2)


Nach einer kleinen "Verschnaufpause", Mann-oh-Mann! Das wurde immer schwüler und schwüler und dann!? ...Fing´es an zu regnen! Dennoch ging der zweite Workshop bei Frank Fischer los, der sich davon nicht aus dem Konzept bringen ließ.

Unter dem Titel "Beauty meets Cross" ging es bei diesem Workshop um den Weg von der Bildidee zur Fotostory. Klar, dass ich da mitmachen musste. Ich fand es nämlich sehr spannend in kurzer Zeit zu überlegen, wie sich eine kleine Geschichte mit entsprechenden Bildern erzählen lassen könnte.

Leider sahen das wohl andere Fotografen nicht so oder (das kann ich gut verstehen!) waren mit dieser Aufgabe und dem Umgang mit den sehr engagierten Models grenzenlos überfordert...

Zu allem Übel kam noch, dass es immer (fotografierende) "Schaulustige" gab, die die Szenerie als Einladung verstanden, das übliche "Rudel-Shooting" durchzuführen, was nicht nur störend, sondern auch in höchstem Maße unkollegial und schlicht eine Unverschämtheit ist, da sich weder der Fotograf am Set noch die Models richtig konzentrieren können.

Ich glaube ein Sack Flöhe ist leichter zu bändigen, aber Frank war wie gewohnt die Ruhe selbst und konzentrierte sich, die Fotografen bei ihren Bemühungen zu unterstützen.

Als ich an der Reihe war, "blendete" ich das ganze Drumherum aus, erinnerte ich an meine bisherigen Erfahrungen, erläuterte den Models meine Idee und versuchte während des Fotografierens weiter mit ihnen zu sprechen, meine Anweisungen und Rückmeldungen  zu geben.

Ich für meinen Teil war froh, nur Teilnehmer und nicht Trainer zu sein! Das könnt Ihr mir glauben!



Es sollte allerdings noch "eine Steigerung" geben. Beim nächsten Workshop, den ich eigentlich wegen der Frage von speziellen Lichtsetups bei Outdoor-Peoplefotografie gewählt hatte, übertrafen sich sowohl die Teilnehmer als auch der Dozent.

Die Teilnehmer setzten das oben beschriebene Verhalten fort und der Dozent fand hier zwar klare Worte für das Verhalten einiger "Kollegen", aber der Inhalt sprach mich nicht wirklich an.
Mit knappen Worten, ich war enttäuscht und ging daher auch nicht zum zweiten Workshop, sondern probierte lieber das 18-270 mm Zoom von Tamron aus, das ich mir kurz vorher ausgeliehen hatte.

Mein vierten und letzten Workshop bzw. das Show-Shooting an diesem Tag fand ich dann garnicht mehr und ging daher noch einmal an die Rennstrecke, um ein paar "Actionfotos" zu machen.
Wie ich später erfuhr, war das Show-Shooting allerdings sehr gut. Kismet! Irgendwie war nach so vielen Stunden in der glühenden Sonne die "Luft raus" und ich froh, als ich den Heimweg antreten konnte...