Sonntag, 27. Oktober 2013

"Ich seh´den Sternenhimmel!..." - Thema "Sensordreck"


Ja, die "Neue Deutsche Welle" hat auch meine Jugend geprägt, aber lassen wir das!...

Ich wollte an diesem Wochenende eigentlich den zweiten Teil zum Thema "Langzeitbelichtungen am Tag" schreiben, aber aus "aktuellem Anlaß" schiebe ich diesen Post ein!

Nach dem Bearbeiten fielen mir im fertigen Bild mehrere, größere und kleinere, runde Punkte auf. Zunächst stempelte ich die schlimmesten zwei einfach weg! Ich fand das Bild aber so schön, dass ich es bei Facebook gepostet habe und natürlich blieben die Punkte nicht unentdeckt:

Sensorflecken durch Staubpartikel!

Das war gut, denn das Thema hatte ich irgendwie nicht mehr so auf dem Schirm. Ich habe mir das Bild dann noch einmal in der 100%-Ansicht angesehen und dabei zeigte sich das ganze Drama!

Das Bild oben habe ich dann heute zum Test bei einer Blende von f22 und einer Belichtungszeit von 4s von einer weißen Schranktür gemacht (Ich weiß, "richtige Fotografen" haben dafür beleuchtete Lupen!) und "Holla-die-Waldfee!", was ist da für ein schönes Dreckmuster auf meinem Sensor...

Meine Frau meinte, dass sei eine verschlüsselte Nachricht meiner Kamera und ich müsse die Punkte mit einem Stift verbinden, aber das hilft jetzt auch nicht wirklich weiter!...

Was also tun?

Punkt1: Ich werde mich in Zukunft noch mehr dazu "erziehen" müssen, dass ich darauf achte, wo und wie ich den Wechsel der Objektive an meiner Kamera durchführe.  Muss ich vor Ort wechseln, sollte ich mich in ein Auto setzen usw. Dann, wenn ich wechsle, sollte es schnell gehen. Wechselobjektiv vorbereiten, Rückdeckel lösen, Kamera nach unten halten, Objektiv abschrauben und ablegen, usw.

Punkt2: Ich sollte mir endlich einen kleinen Blasebalg kaufen, um nach den Fototouren, die Kamera und die Objektive Innen und Außen vom gröbsten Staub zu befreien. - Puuh! Da stellt sich gleich die nächste Frage: Sind "Lenspen" auch sinnvoll und notwendig?!...

Punkt3: In regelmäßigen Abständen (ca. alle drei bis sechs Monate) sollte ich meinen Sensor (feucht) reinigen (lassen). - Da jetzt etwas die Zeit drängt, denn ich fahre in knapp zwei Wochen ja auf meine lang ersehnte Fotoreise der FF-Fotoschule UND ich es noch nie selbst gemacht habe, werde ich meine Kamera zur Reinigung des Sensors zum Fachhandel geben.
Auf lange Sicht werde ich mir vielleicht überlegen müssen, ob ich das "feuchte Durchwischen" nicht selbst machen kann. Wie ich gehört und gelesen habe, gibt es Produkte wie diese oder jene, die dafür empfohlen werden...

Jetzt würde mich interessieren, ob ich bei Punkt 2 und 3 richtig liege oder nicht!?

- Wie macht Ihr das? Was würdet Ihr mir raten?

Ich freue mich auf Eure Kommentare!