Sonntag, 8. Dezember 2013

Zweiter Versuch von Light-Art-Performance-Photography - Orbs


Okay, die Bilder mit der brennenden Stahlwolle haben mir gut gefallen und ich bin eigentlich auch ganz stolz auf mich!

Jetzt sollte der zweite Schritt folgen, denn ich wollte natürlich auch wirklich einmal versuchen mit Licht zu arbeiten, das heißt mich der Aufgabe stellen, so genannte "Orbs" also Kugeln aus Licht zu gestalten...

Ich musste dafür aber noch ein paar Vorbereitungen treffen. Zuerst stellte sich die Frage nach den Lampen und zum Glück konnte ich ein paar Exemplare (Eine in rot und eine in blau), die ich auf Mallorca empfohlen bekam, günstig ergattern.

Der nächste Schritt war, etwas zu bauen, mit dem ich die Lichter relativ symmetrisch im Kreis drehen kann. Im Baumarkt wurde ich fündig und konnte die Woche über die entsprechenden Elemente mit einander verbinden.

Im Gegensatz zum letzten Mal wollte ich aber nicht schon zu einer Location fahren und beschloss daher das Ganze in der Tiefgarage unseres Hauses zu testen. Mist! jetzt weiß ich warum die Zahlung für Nebenkosten so hoch sind, denn die Lampen der Tiefgarage lassen sich nicht abschalten bzw. gehen nicht nach einer gewissen Zeit aus.

Da bedeutete, dass ich ganz am Ende erst einen halbwegs geeigneten Ort für meine Tests fand.

Die Kamera wird selbstverständlich wegen der Langzeitbelichtung auf ein Stativ gestellt und mit einem Fernauslöser bestückt. Wie ich schon im letzten Post geschrieben habe, stellt man die Kamera in den manuellen Modus, da nur so, neben der Einstellung der gewünschten Blende, eine Einstellung der Belichtungszeit im Dauer- bzw. "Bulb"-Modus möglich ist.

Als letztes wird fokussiert und dann habe ich den Autofokus deaktivert, fertig war das Ganze und ich war von mir selbst überrascht, wie einfach mir diese Vorbereitungen fielen.

Das kann ich aber von den eigentlichen Peformances nicht sagen, denn es verlangt schon eine Menge Konzentration und vor allem Übung die Leuchten so zu drehen, dass es harmonisch aussieht. Dabei erweist es sich als Hilfreich, nicht nur eine Stelle am Boden zu haben, auf die man sich konzentriert, damit das Hauptlicht immer wieder über diese Stelle fährt. Nein ich hatte auch arge Probleme die richtige Geschwindigkeit des sich drehenden Stabes abzuschätzen und zu steuern.

Davon abgesehen, ist das schon "Multitasking" auf diese ganzen Facetten zu achten und gleichzeitig zu üben, dass man eher in einem kleinen Kreis läuft, als sich im Kreis zu drehen, was man am Anfang für sinnvoll hält.

Tja, und eine Sache ist natürlich von echter Bedeutung! Man braucht einen "Assistenten" bei dieser Arbeit. Was bei den "Feuerrädern" noch gut mit Verdecken der Lichtquelle mit dem Körper geht, funktioniert hierbei nicht, nämlich die Lichtquelle "ungesehen" zum und vom Einsatzort zu bringen. Diese Lichtspuren  habe ich zwar versucht "künsterlisch" zu integrieren, aber schön ist sicher anders!

Egal, die Vorbereitungen und auch diese Versuche haben irre viel Spaß gemacht. Ich habe allerdings festgestellt, dass mir noch eine richtig starke Taschenlampe fehlt, um die gewünschte Ausleuchtung der Szenerie und Objekte zu bewerkstelligen...

Naja, zum Glück ist ja bald Weihnachten und viellecht schaut das Christkind auf die Stelle meines Wunschzettels auf dem eine "Led Lenser" steht!?...