Donnerstag, 6. März 2014

Freitag, der 28.02.2014 - Anreise und Hexensprung in Donaueschingen


Ich konnte den Tag kaum erwarten, an dem es endlich losgehen sollte.

Ich hatte mich ja entschlossen schon am Freitag zu fahren, um die Gelegenheit zu nutzen bei einer ganz besonderen Veranstaltung dabei zu sein.

Die Fahrt verlief ohne größere Probleme und so kam ich nach ca. vier Stunden im gebuchten Hotel an. Naja, ich glaube eigentlich, dass ich "in der Zeit zurückgereist" bin, genauer gesagt in die frühen 70-ger Jahre! Genau diesen Charme versprühte das gebuchte Hotel und seine Zimmer! Einfach der Knaller! - Kein Problem! Ich wollte dort nur schlafen und da es sauber war und die Leute sehr nett, gibt es auch nix zu mäkeln! Es war eher sehr lustig!

Am frühen Abend trafen wir uns dann mit Ralf Brunner in Donaueschingen  ("Größte Kreisstadt - Ever, Ever, Ever - Bunkt!").  Der Anlass war eine ganz besondere Veranstaltung: Der Hexensprung der Donaueschinger Schellenberg-Hexen!" Wir bekamen hier die Gelegenheit "aus der ersten Reihe" unsere Fotos zu machen und die Vorstellung war wirklich spektakulär!


Es wurde eine echt gute Show geliefert, die die Winteraustreibung zum Thema hatte und deren Höhepunkt die waghalsigen Sprünge durch ein Riesenfeuer war. 


Nach einer hervorragenden Einweisung durch Ralf Brunner hockten wir also in den zugewiesenen Bereichen und warteten gespannt auf den Einsatz der Firesocks. 

Meine Kamera hatte ich mit dem 70-200 mm Teleobjektiv bestückt. Eingestellt habe ich die Kamera nach den gegebenen Tipps auf den automatischen Fokus mit Single-Field-Erfassung und fotografiert habe ich wie bei der Sportfotografie in der Zeitvorwahl (S-Modus) mit einer Belichtungszeit von 1/450 bis 1/640 Sek. Dabei ergaben sich Blenden von ca. f5.6. Da ich "auf Nummer Sicher" gehen wollte, stellte ich die ISO auf Automatik. Ich erhielt so unter Beachtung der entsprechenden Verhältnisse ISO-Werte von 320 bis 2500. 

Es erklärt sich wohl von selbst, dass ich beim Fotografieren mit der schnellen Serienbildfunktion gearbeitet habe, denn neben den oder durch die Flammen ließen sich die Hexen nur schwer erkennen und dann hieß es "draufhalten! 

Das Einzige, was ich vergessen hatte, war die Belichtungsmessung der Kamera von der Matrix- auf die Punktmessung umzustellen... Irgendwas ist ja immer! 

Ich bin von den Ergebnissen aber völlig begeistert und nach einer abschließenden Performance mit so genannter "Guggenmusik" ging der Tag bei ein paar Bier und Pizza zu Ende...

Nicht ganz! Aber das ist eine andere Geschichte!...