Sonntag, 15. Dezember 2013

Bericht über meinen ersten Kontakt mit der OM-D E-M1


Wow! Ich bin jetzt noch echt geflasht von den zwei tollen Workshops und einer hervorragenden Kamera, die ich am Wochenende das erste Mal ausprobieren konnte.

Durch viel Glück habe ich noch Plätze in zwei Kreativ-Workshops ergattert, die von Frank Fischer in Hannover abgehalten wurden. Als Themen bot Frank "Peoplefotografie im Studio - Die 80er" und "People bei Tanz und in Bewegung" an. Da ich die Qualität seiner Workshops kenne und die OM-D unbedingt einmal testen wollte, war ich happy, dass das klappte.

Die E-M1 ist schon ein echtes Sahnestück und fühlt sich sehr hochwertig an. Im Gegensatz zu meiner DSLR ist sie natürlich deutlich kleiner, aber mit dem jetzt verfügbaren Batteriegriff habe ich keine Kritik mehr zur Haptik und Bedienbarkeit.

Da ich leider zum ersten Workshop zu spät kam, verpasste ich die allgemeine Einführung und Hinweise zur Bedienung. Wie sich aber herausstellte, lassen sich die umfangreichen Funktionen relativ schnell erfassen und das Fotografieren konnte losgehen. 

Neben den kleinen Dingen, wie die Erkennung, dass durch den Sucher geblickt wird und sich daher das Display abschaltet, habe ich drei Dinge gesehen, die mich echt für diese Kamera einnehmen.

Da ist zunächst einmal das Fokussystem zu nennen, das hervorragend arbeitet. Zweitens war ich sehr angetan von den Filtern, die sich bei den erstellten *JPGs anwenden lassen und vor allem die Möglichkeit, die Bilder auch durch eine Veränderung der Gradationskurve schon in der Kamera zu bearbeiten. Natürlich können die Bilder auch per WLAN direkt auf ein Smartphone übertragen und so rucki-zucki veröffentlicht werden.


Was mich aber wirklich fasziniert, sind die gestochen scharfen Bilder, die aus dieser Kamera herauskommen, das ich echt der Wahnsinn! - Ich bin schon sehr neidisch, denn diese Qualität kann ich bei meiner DSLR nur durch Nachbearbeitung erreichen!

Am Samstag war dann der zweite Workshop an der Reihe und ich war schon gespannt, wie sich die EM-1 bei bewegenden Motiven verhalten würde.


Ich muss echt sagen, dass es auch hier nix zu mäkeln gab. Obwohl ich klassisch durch den Sucher blickte bei Fotografieren, sah ich viele Kursteilnehmer, die die Bilder über das Touchdisplay aulösten. Dabei kann man jeden beliebigen Fokuspunkt auf dem ganzen Bild aussuchen, auf den die Kamera scharfstellt und auslöst! Echt, der Hammer!

Was ist jetzt mein Fazit!?

Die E-M1 ist sicher eine echte Konkurrenz für die klassischen Crop-Kameras! Wenn ich nicht schon meine Kamera mit den entsprechenden Objektiven hätte, würden mich Qualität, Ausstattung und Leistung zu dieser Kamera greifen lassen.

Was ebenfalls nicht zu unterschätzen ist, ist die Tatsache, dass die Kamera immer und überall mitgenommen wird, da Body und Objektive viel kleiner und leichter sind, als bei den großen Konkurrenten und die Kamera fällt, nicht zuletzt weil sie über das klappbare Display bedient werden kann, einfach nicht auf! Wer schon einmal auf langen Fototouren war oder Streetfotografie macht, wird wissen, wovon ich spreche.

Was natürlich schmerzt, ist der Preis und die Tatsache, dass ich, als ambitionierter Hobbyfotograf auch einen Batzen Geld in weitere Objektive investieren würde, um für verschiedene Bereich gerüstet zu sein.

Für mich kommt die E-M1 also nicht in Frage, da ich lieber irgendwann einmal auf Vollformat wechseln werde und dann Objektive und Ausrüstung weiterverwenden kann und die Cropkamera als zweiten bzw. Ersatzbody zur Verfügung habe.

Was sind denn Eure Erfahrung mit den spiegellosen Kameras?

Bis bald!