Mittwoch, 15. August 2018

In Bayern, do samma mia! - Bericht zur Fotoreise nach Berchtesgaden 2018


Liebe Blogleser!

Ich hatte diese Region schon lange auf dem Radar, seitdem ich fotografiere und habe mich daher sehr gefreut, als es beim Reiseveranstalter meines Vertrauens für Fotoreisen ein Angebot für eine Fotoreise gab! Vom 01.08. bis zum 05.08.2018 ging es dann ins Berchtesgadener Land und dieser Blogpost handelt von den Erlebnissen. 

Wer es kaum noch erwarten kann, ein paar Bilder zu sehen, den verweise ich direkt einmal auf meine Galerie bei "550px"


Meine Reise bzw. die Anreise fand schon ab dem 31.07. statt, denn ich hatte keine Lust wegen der etwa 750 km ab dem Rheinland bei möglichen Staus oder ähnlichem bei der geplanten Autofahrt in Stress zu geraten. Ich reiste mit meinem guten Reisebuddy Norbert an, den ich bei der  Fotoreise nach Shanghai kennengelernt und schätzen gelernt habe. 

Es war eine sehr entspannte und kurzweilige Anfahrt und wir bezogen am Vorabend unser Hotel, stärkten uns am nächsten Tag mit einem guten Frühstück und erkundeten die Stadt - Das haben meine Reisegefährten ähnlich elegant geregelt, was ich jedem Reisenden empfehlen kann. Manche reisten ein paar Tage früher an! (Ist schließlich auch Urlaub!) oder nutzten Bahn und Flieger, um die langen Distanzen zu überbrücken. 



1. Tag - Mittwoch, der 01.08.2018

Am Nachmittag trafen wir uns mit dem Rest der Reisegruppe und es ging direkt los. Die Details wurde erörtert und nach einem guten Abendessen ging es zur ersten Location. Zu Fuß! Auweia! Mag es an den hochsommerlichen Temperaturen oder meiner mangelnden Kondition gelegen haben, ich hatte arge Mühe mit meinem ganzen Geraffel entspannt zur Kirchlein-Kapelle zu kommen, die wir beim Sonnenuntergang und danach fotografieren wollten. - Wie viele der Spots, die wir in den nächsten Tagen noch sehen sollten, war die Szenerie überwältigend. Wenn ich ehrlich bin, hätte ich ein gutes Foto allerdings an diesem Abend auch gerne gegen ein eiskaltes Getränk getauscht, aber das ist eine andere Geschichte! 



2. Tag - Donnerstag, der 02.08.2018 

Heute stand der Königsee au dem Programm! - "Wir stehen früh auf!" - Soweit der Text aus dem Briefing, damit war der Begriff "Urlaub" auch relativiert. Jut! Nichts anders waren wir von den anderen Reisen gewohnt. Will sagen, will man gutes Licht und möglichst wenige "Touris" auf den Bildern, muss man früh aufstehen und so nahmen wir eins der ersten Boote, das uns an St. Bartholomä zunächst an den Obersee brachte. 



Nein! Wir waren nicht allein! Neben den ersten Wandervögeln und unzähligen Asiaten gab sich auch noch eine Delegation der bayrischen Regierung die Ehre, die natürlich von einer Kapelle gebührend empfangen wurde! - Einfach klasse! - In dem ganzen "Tohuwabohu" hielten die mitreisenden Trainer, Frank Fischer und Hans Altenkirch,  dennoch in gewohnter Ruhe und Professionalität zwei Kurse zu den Themen "Filterfotografie" und "Panoramafotografie" ab. Dabei hat mich vor allem der Vortrag von Hans sehr fasziniert, dessen Wissen um dieses spezielle Gebiet ich sehr schätze. 



"Steigen Sie ein, fahren Sie mit!" - Nach diesem Motto ging es nach einem zünftigen bayerischen Abendessen noch zum Sonnenuntergang nach Ramsau, genauer gesagt, zur Kirche "Maria Gern". Einfach eine tolle Location, die beim abnehmenden Tageslicht eine wunderbare Kulisse bietet. 




3. Tag - Freitag, der 03.08.2018 

"Wir stehen früh...Nein, passt schon´!" Heute geht es erst um halber Neune los und es stand das Kehlsteinhaus und der (Psst!) Obersalzberg als erstes auf dem Programm!. Wir saßen in einem der ersten Busse und fuhren die steile Bergstraße hinauf. Über Lautsprecher wurden wir von der Geschichte der Anlage informiert und es klang echt grotesk, wenn die weibliche Stimme fast trillerte, dass "hier "Krieg und Frieden, Verfolgung und Völkermord geplant" wurden, als wären das die einzigen Vorzüge der Gegend....

Oben angekommen, war es einfach imposant! Sowohl die Anlage, die sich nur noch erahnen lässt, als auch die wunderschöne Aussicht....



Dann ging's  nach Österreich! Genauer gesagt, zum Gollinger Wasserfall. Wow! Ein wirklich schöner Fotospot, der von verschiedenen Perspektiven interessante Aufnahmen ermöglicht, inklusive der etwas weiter unten liegenden Wassermühle. 




"Einer geht noch!"- Es wären nicht die sagenumwobenen Reisen der FF-Fotoschule, wenn nicht nach einem guten Abendessen, noch eine Location warten würde. Aber Scherz beiseite! Wir fuhren dann zum Sonnenuntergang noch an den Hintersee. Wow! Was für eine Location! Hier kann man fantastische Aufnahmen machen. - Ich habe mich hier mit Langzeitbelichtungen und Panoramen beschäftigt, aber leider den Auftritt einer Kontorsionistin verpasst!...Guckt mal auf Norbert´s Seite! 
Irgendwas ist ja immer!...




4. Tag - Samstag, der 04.08.2018

"The End is near,..." - Zwei "todesmutige" Teilnehmerinnen wollten an diesem Tag einen Gleitschirmflug machen und zwei andere Teilnehmer das Drama life erleben! - Aber, das führte die übrigen Teilnehmer zu einem Alternativprogramm der FF-Fotoschule in die Wimbachklamm bei Berchtesgaden. Obwohl nich so groß, wie manch andere Klamm in Süddeutschland, bietet sie doch sehr schöne Spots, an denen sich Fotos machen lassen.




Ach, ja! "Wir stehen seehehr früh auf!"- War übrigens das Motto des Tages und das bedeutete, dass wir zum Sonnenaufgang nach "Maria Gern" fuhren (wie auf dem ersten Bild oben zu sehen ist) und dann das Tagesprogramm begann...




"Alles wird gut!" - Die Gleitschirmflieger kamen kaum nach, ihre Eindrücke zu erzählen, als wir uns am Chiemsee zu einem gemeinsamen Abendessen wiedersahen. Von kaum jemandem beachtet, checkte Frank Fischer noch einmal die Location für das letzte Shooting und machte sich selbst noch ein Bild von der Szenerie. Perfekt! Mit vielen tollen Bildern und einem kalten Getränk ging diese tolle Reise zu Ende! 

Fazit: 

Ich bin sehr froh, dass ich wieder einmal eine meiner TOP-Locations unter professioneller Betreuung und bei guter Unterhaltung "abhaken" konnte. Überhaupt bietet die Reise die gewünschten Locations der Region und zugleich die Möglichkeit, auch als unerfahrener Fotograf, die Motive den Umständen entsprechend abzulichten. Der Zeitraum ist auch perfekt gewählt, um entsprechend viele Aufnahmen nach Hause zu bringen. 

Für mich selbst gab es nur zwei "schwierige" Punkte! Erstens hat nich der Kugelkopf meines geliebten Stativs von "Feisol" im Stich gelassen und zweitens wollte ich einen Gimbal für mein Smartphone während dieser Reise einsetzen, was leider nicht klappte. Okay, irgendwas ist halt immer! In diesem Sinne!

Bleibt mir gewogen! 

Euer

DocMinten

Sonntag, 8. April 2018

Analog fotografieren - Oder "Auch mal Neues wagen!" (Teil 2)


Ja, ich weiß! Seit dem letzten Posting ist eine ganze Zeit vergangen, aber zu meiner Entschuldigung muss ich sagen, dass es mir in den letzten Wochen gesundheitlich nicht so gut ging und daher bitte ich, die Verzögerung zu entschuldigen. 

In diesem Posting geht es, wie schon einmal im Juli letzten Jahres, um das Fotografieren mit Film bzw. analogen Kameras. Wie ich Euch berichtet habe, hat mich die reine Neugier zunächst zu einer Rolleicord gebracht und dieses Mal war es ein mehrteiliges Gespräch zwischen Frank Fischer und Steffen Schüngel, das mich wieder zu diesem Thema gebracht hat. Zunächst einmal habe ich mir mehrere Videos auf Steffen Schüngel´s YOUTUBE-Kanal angesehen und konnte dort unfassbar viele Informationen zu diesem Thema finden. Bitte besucht doch mal seine Seite und abonniert den Kanal, wenn Ihr regelmäßig auf YOUTUBE seid. 


Nach der positiven Erfahrung beim letzten Mal hatte ich dann echt Lust so eine Kamera dann mal zu testen und zu gucken, ob es mir gefällt. Was ich mir dann auch überlegt habe und jetzt greife ich etwas vor, dass ich auf meiner nächsten Fotoreise, die im Herbst nach Hongkong gehen soll, thematisch den Film "Das Leben von Suzzie Wong" mit den alten Kameras umsetzen möchte. 

Ach! Ihr kennt das sicher auch! Allein die Recherche und das Nachlesen macht manchmal einfach schon so einen Spaß, dass man garnicht anders kann, als das Ganze mal in der Praxis auszuprobieren. 

Na, klar bin ich wie schon bei den Digitalkameras bei den Modellen von Olympus geblieben! Nach den Videos war schnell klar, dass ich mir eine OM-1 und eine PEN-FT besorgen will. Bei der großen Bucht habe ich "meine Netze ausgeworfen" und zwei OM-1 ersteigert und als ich diese in den Händen hielt, war mir klar, dass ich bei der PEN-FT auf einen besseren Zustand der Kamera Wert lege. 

Auch über Steffen Schüngel kam ich an den "OM-Doktor" Frank Timmann aus Hamburg, der neben den Serviceleistungen auch restaurierte Kameras anbietet. Hier kaufte ich mir eine PEN-FT, die wirklich ein "Sahnestückchen" ist. Sie hat sogar einen funktionierenden Belichtungsmesser, der auf moderne Batterien umgestellt wurde. Echt TOP! 


Wie gesagt, die zwei Kameras über das Verkaufsportal waren etwas "abgerockter" und nach meinem laienhaften Check kam erst einmal eine gründliche Reinigung der Kameras an die Reihe. Leider hatte ich keinen reines Propanol zuhause und so produzierte ich ein paar häßliche Schlieren auf der Mattscheibe im Inneren einer der Kameras. Nach diesem Missgeschick entschloß ich mich dann die bessere von beiden in die fähigen Hände des "OM-Doktors" zu geben und mit der zweiten meine ersten Tests zu machen. 

Tjo! Was braucht man neben einer Kamera?! Richtig! Filme! Und da brachte mich ein anderer guter YOUTUBE-Kanal auf die Idee, die ersten "Gehversuche" mit Filmen aus dem Drogeriemarkt zu machen. Ich bin und war aber selbst schon gespannt auf die Ergebnisse, wobei ich mit der PEN-FT einen Schwarzweißfilm von Agfa verwendet habe und bei der OM-1 einen Farbfilm von Kodak.

Zumindest den SW-Film habe ich mittlerweile zurückbekommen und bin eigentlich ganz zufrieden. So, wie Ihr die Bilder hier seht, kommen sie aus der Kamera. Es juckte mich natürlich etwas in Lightroom daran "herumzuschrauben", aber ich habe es bewusst gelassen. Das Fotolabor von Rossmann war aber anscheinend mit den zwei Belichtungen auf einem Bild oder "halben" KB-Format überlastet, aber das ist eine andere Geschichte...



Beim Fotografieren "entschleunigt" man und arbeitet gleichzeitig sehr konzentriert. Bei der Auswahl des Motivs habe ich mir sehr viel Zeit genommen und meinen Bildaufbau im großen Sucher der Kameras bis in die Ränder geprüft. Lustig ist, dass bei der PEN-FT die lange Seite des Bildes im Sucher hochkant ist, das verlangt etwas Überlegung! Das manuelle Fokussieren und Scharfstellen verlangt etwas Übung, aber in Kombination mit den Einstellungen von Blende und Belichtungszeit ist man irgendwann nicht langsamer als beim Arbeiten mit einer Digitalkamera. 
Ich muss aber gestehen, dass ich mich schon auf den Belichtungsmesser verlassen habe oder mit meiner Digitalkamera die Belichtungswerte "vorgemessen" habe.



Es hat alles in allem sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich schon die Bilder in Händen zu halten. Ich werde die PEN-FT sicher häufiger gerade bei den Fotowalks dabei haben, um interessante Motive auch auf Film zu bannen. 



Was sind Eure Erfahrungen zu dem Thema? Welche Filme könnt Ihr empfehlen? Habt Ihr gute Adressen, wenn Eure Kameras mal repariert werden müssen? 

Ich freue mich auf Eure Hinweise und Kommentare! 

Bleibt mir gewogen! 

Euer 

Doc Minten




Sonntag, 28. Januar 2018

Jahresrückblick 2017 - "Wo Licht ist, da ist auch Schatten!..."


Liebe Blogleser! 


Da ist er nun endlich. Der Rückblick auf das letzte Jahr. Er hat mir die Gelegenheit gegeben, das Geschehene Revue passieren zu lassen. Am Ende geht es aber auch darum, wohin die weitere Reise führen soll, was ich also aus den Erfahrungen gelernt habe. 

Für alle, die sich jetzt fragen, warum ich als erstes Bild gerade dieses und und auch eine weniger freudige Überschrift gewählt habe, denen sei gesagt, dass auch mein Leben nicht nur aus "Friede, Freude, Eierkuchen" besteht und das Bild bedeutet mir daher für mein persönliches 2017 sehr viel....


Traditionell habe ich die Kapitel  immer durch die Bilder geschmückt, die sich auf meiner Fotoseite bei "500px" befinden und die dort ganz gut angekommen sind. Darauf möchte ich in diesem Jahr verzichten und Euch zum Besuch der Fotoseite einladen! 


Januar / Februar 2016 - "Round and round"


Der Anfang des neuen Jahres stand ganz im Licht von Panoramen und 360°-Bildern. Wie Ihr wisst, hatte ich die Gelegenheit bekommen, die Theta S von Ricoh zu testen und habe daneben mit der Erstellung und der Nachbearbeitung von Panoramen beschäftigt. 

Ja und was macht der Fotograf, wenn er nicht mehr weiter weiß oder mit seiner Arbeit unzufrieden ist?!...Richtig! Als erstes kauft er sich neues Equipment und dann erst fragt er andere um Hilfe! - So habe ich es auch gemacht! ;) Die neue MarkII von Olympus holte ich mir im Februar und dann besuchte ich einen Workshop zum Thema bei der Fotoschule meines Vertrauens! 

Wenn Ihr jetzt denkt, dass das alles war, dann solltet Ihr Euch mal meine Fotoseite auf "500px" ansehen. Ich bin viel unterwegs gewesen, habe Städte- und Streetfotografie gemacht. Ich stellte aber auch fest. Ich gehe viel gezielter beim Fotografieren vor. Es geht mir immer mehr darum, mit einem Bild mit einer Geschichte zurückzukommen, als mit vielen, die am Ende in Vergessenheit geraten. Aber dazu vielleicht später mehr.  


März / April 2016 - "I´m getting paranoid!?"


Also in diesen Monaten gab es auch fotografisch "Licht und Schatten". Mann-oh-Mann! 
Ich kam mit meinem Panoramakopf von Rollei nicht wirklich gut zurecht. Und als auch noch ein paar "Schwächen" auftraten, holte ich mir kurzerhand einen Neuen. Diese Anschaffung habe ich bisher auch nicht bereut! 
Dann kamen die Schatten! Ich nahm die altersschwachen PC zum Anlass endlich auf einen MAC zu wechseln. Mir als altem Mann fiel das nicht sehr leicht! (Neue Dinge und so!) Im Rahmen dieser Umstellung verweigerte mir meine externe Festplatte plötzlich ihre Dienste und so konnte ich mich auch noch mit den "Höhen und Tiefen" des Datenmanagements beschäftigen. 
Gott, was war ich froh, als es endlich Ende April in Urlaub ging. Auf ein paar schöne Locations habe ich mich gefreut und der ganze Ärger war schnell verflogen. Da wusste ich wieder, dass Fotografieren auch Spaß machen kann!...



Aber, halt! Wo gerade bei Spaß und auch dem bewussteren Fotografieren sind, möchte ich Euch noch von meinem diesjährigen bzw. zweiten Projekt berichten! - Nachdem ich relativ spontan auf  "Randfiguren" gekommen bin, was mir vor allem bei der Streetfotografie großen Spaß macht, haben mich die Bilder von (alten) Trinkhallen und Kiosken fasziniert und so habe ich dieses Thema zu meinem Projekt für 2017 gemacht. 
Das macht großen Spaß und es schult den Blick! Ich kann Euch nur empfehlen, es auch zu versuchen! 


Mai / Juni 2017 - "Per aspera ad Astra!" 


In diesen zwei Monaten fand ich mich im Experimentiermodus!? - Man kann jedenfalls sagen, dass es immer mit dem Himmel zu tun hatte. Den Anfang hatte ein Video gemacht, dass ich über das Fotografieren von Sternen bzw. der Milchstraße gesehen hatte und schon war meine Neugier geweckt. - Wie Ihr hier noch einmal nachlesen könnt, dachte ich mich gut vorbereitet und scheute auch nicht von Nachtmärschen von 14 km zurück...Leider waren die Ergebnisse eher mau und die Möglichkeiten zur Wiederholung doch sehr eingeschränkt, also stellte ich das Projekt erst mal zurück...

Aber es gab ja noch im Juni den "Oberstdorfer Fotogipfel" und warf ich mich, wie ein kleiner Junge im Spielzeugladen, auf das nächste brummende und blinkende Ding! Einen Copter!  
Okay, zunächst ging es nur um einen Workshop zu diesem Thema, aber hey! Welcher Typ bekommt keine Gänsehaut, wenn man gesagt bekommt, dass man beim Einschalten vom Fotografen zum Piloten wird!!! 

Die fliegenden Kameras haben mich auch in den kommenden Monaten begleitet, aber kommen wir noch einmal auf den Fotogipfel zurück. Ich mag dieses kleine und fast schon familiäre Event. Mein persönliches Highlight war dabei das lange Gespräch, das ich mit Thomas Leuthard führen konnte. - Er hat nach dem Fotogipfel seine Aktivitäten als Streetfotograf beendet. Ich kann seine Beweggründe verstehen, war aber dennoch sehr sehr traurig über diese Entscheidung...


Juli / August 2017 - "Wind of Change" 


Während ich diese Postings schreibe, frage ich mich schon, wie ich am Ende die Kurve bekommen soll. Ich wollte doch beständiger sein, mich auf eine Sache konzentrieren! Und jetzt stelle ich fest, dass ich wieder "abgeschweift" bin!...

Was soll ich sagen?! Natürlich habe ich mir eine kleine fliegende Kamera gekauft! Und natürlich hat es nach den ersten Schwierigkeiten und Schnittwunden (räusper) auch echt Spaß gemacht. Ich werde Sparky auf alle Fälle behalten und freue mich auf weitere Bilder wie dieses und nette kleine Urlaubsbilder und -videos. Ich bin aber auch froh, dass ich den Kompaktkurs bei Paul Eschbach besucht habe und jetzt weiß, worauf ich zu achten habe...


Vom Fliegen zur Fliege zu kommen, habe ich doch echt gut hinbekommen!? - Das zweite Geschenk, das ich in meinem Geburtstagsmonat bekommen habe, war ein Makroobjektiv! Ich weiß, dass die Puristen aufheulen, wenn ich sage, dass es das 30mm-Objektiv ist, aber mir ist das egal. Für die wenigen Male, die ich es einsetzen werde, wird es reichen, ich kann es auch bei der Streetfotografie verwenden und das Preis-Leistungsverhältnis ist dafür einfach erstklassig! 



Und die dritte Station, an die mich der "Wind der Veränderung" oder besser meine Neugierde führte, hatte den Namen "Analogfotografie". Der Exkurs oder eigentlich der Weg bis zu diesen Bildern war das eigentlich Spannende an der Sache und ich war natürlich sehr erstaunt, dass das Schätzchen nach über sechzig Jahren noch funktionierte. 

Ich verrate nicht zuviel, wenn ich sage, dass ich zu Weihnachten ein weiteres altes Schmuckstück an Fotoapparat geschenkt bekommen habe und mich schon sehr darauf freue, es auszuprobieren. 


September / Oktober 2017 - "Come, fly with me!" 


Wie ich Euch schon in den Postings erzählt habe, reichen meine Superlative nicht aus, um diese tolle Reise zu beschreiben. Es war einfach unbeschreiblich! ;) Wer noch einmal das Ganze nachlesen und -schauen möchte, der findet ab hier die Kapitel zur Reise nach Shanghai und hier meine liebsten Bilder! 

Ich bin so froh, dass ich die Gelegenheit genutzt habe, die mir Frank Fischer von der FF-Fotoschule geboten hat und kann jedem seine Angebote nur wärmstens empfehlen! Frank hat sicher im neuen Jahr wieder tolle Reisen geplant und es lohnt sich gerade mit ihm auf Reisen zu gehen. 



Ach, komm! Aber einer geht noch und so ging es im Oktober auch relativ spontan nach Las Vegas! Die Reise war einfach der Hammer und fing schon damit an, dass ich meinen Flieger im wahrsten Sinne des Wortes verschlafen habe! 

Okay, so ergab sich die Möglichkeit am nächsten Tag das erste Mal mit einem A 380 zu fliegen! Ein toller Erlebnis! Eigentlich war Las Vegas als Urlaubsreise geplant, aber natürlich habe ich die Kamera mitgehabt und das eine oder andere Bild gemacht. Wer möchte, kann hier gerne ein paar Eindrücke bekommen. 


Jetzt, wo der Rückblick fast vorbei ist, werden sich die Leser meines Blogs sicher fragen, wo sind die knallharten und schonungslosen Testberichte!? - Es liegt sicher nicht daran, dass ich dem Kaufrausch, was Ausrüstung und Equipment angeht, besser widerstehen konnte...Ganz sicher nicht! Wenn Ihr sehen würdet, wie viele Taschen und Rucksäcke sich neben meinem Schreibtisch stapeln, würde mancher staunen! ;)

Nein, der Grund ist, dass ich nicht einfach "berichten" möchte. Seid doch mal ehrlich, im Zeitalter von "YOUTUBE" gibt es sooo viele Tests und Reviews über neues Material. Mir geht es eher um meine persönlichen und praktischen Erfahrungen. Das, vielleicht auch in der Hoffnung, dass es zu Verbesserungen für den User kommt! Das war auch der Grund, warum ich u.a. diesen Bericht über die Kamerataschen der Firma Cosyspeed geschrieben habe. 

Wenn Ihr im kommenden Jahr mehr Bericht lesen wollt, dann schreibt es mir in die Kommentare! Ich benutze schon seit längerem einen Rucksack von MindShiftGear für Reisen und längere Touren und finde ihn einfach großartig.  - Zusätzlich zur Camslinger habe ich seit neustem eine Tasche von ThinkTank, die ich beide meistens bei der Streetfotografie einsetze. Und hier liegt noch eine Tasche von Kalahari, die ich testen will! 

Also schreibt mir, wenn Ihr mehr davon im nächsten Jahr lesen wollt! 


November / Dezember 2017 - "The End is near!" 





Mensch, wie die Zeit vergeht! Mit den TOP 3 von 500px beende ich meinen Rückblick! 

Das Jahr ist vorbei und ich stelle fest, dass ich weniger in 2017 fotografiert habe, als in den Jahren zuvor. Ist das schlimm?! Nein ich denke nicht! Ich denke, dass ich bewusster fotografiere, aber wie sieht es denn eigentlich mit meinen Zielen aus, die ich mir für das Jahr gesetzt hatte?!...

Was habe ich in den letzten zwei Jahr geschrieben:
 Langzeitbelichtungen und Light-Art-Performance-Photography, Street- und Actionfotografie und natürlich auch die People-Fotografie faszinieren mich weiterhin und ich freue mich auch schon auf neue Erlebnisse und Erfahrungen und viele viele Bilder in XXXX!

Oha! Da hat sich einiges verschoben. Gut! Langzeitbelichtungen werden mich immer reizen und begleiten. LAPP ist irgendwie zu Ende bei mir! Actionfotografie für sich genommen, ist mir zu aufwändig und reizt mich nicht so. Peoplefotografie! Ja, finde ich toll und würde ich gerne können! Aber kann ich nicht und das muss ich wohl mal akzeptieren. Ist auch nicht schlimm, denn im nächsten Jahr möchte ich mich mehr auf die Streetfotografie konzentrieren. 

Was ich aber eigentlich sagen will...Ich würde gerne meine Art des Fotografierens finden! 

Und was hatte ich mir als "gute Vorsätze" genommen: 
  • Ich muss unbedingt (immer noch!!!) mal "Photoshop" lernen!*lol*
Okay! Da bin ich auf einem guten Weg! Ich glaube, dass ich endlich ein Online-Training gefunden habe, dass ich verstehe und das Spaß macht! Ich werde sicher noch darüber schreiben! 

  • Anfang 2017 werde ich Euch einen kleinen Panoramakopf vorstellen, der noch nicht so bekannt ist und ggf. eine Kamera, mit der man ohne großen Aufwand 360°-Panoramen aufnehmen kann!

Puuh! Also das habe ich geschafft, aber werde ich weiter und intensiv Panoramen machen?! ...Da bin ich noch nicht ganz sicher! 

  • Eine Fotoreise werde ich auch in 2017 machen, aber ich weiß noch nicht wohin!
STRIKE! Ich habe eine bombastische Reise gemacht! Oje! Was mache ich nur 2018??? 
  • Und!!! Ich werde mir sicher, wenn es das Budget wieder zulässt, die E-M1 MarkII von Olympus kaufen! Denn! Die Kamera ist der "Burner"!

STRIKE! Ich habe die Mark II natürlich gekauft und es auch nicht bereut! Wenn es das Budget nicht zugelassen hätte....Tsss! Da wäre mir schon was eingefallen! 



Am Ende möchte ich die Gelegenheit nutzen "Danke" zu sagen und hier besonders Frank Fischer nennen, der mir immer zur Seite stand und ohne den ich fotografisch sicher nicht so weit wäre, wie ich heute bin. DANKE!

Ich wünsche Euch allen ein frohes neues Jahr, alles Gute und "Gut Licht" !!! 

Mittwoch, 1. November 2017

Bericht zur Fotoreise mit der FF-Fotoschule nach SHANGHAI ! (Finale)


Bevor ich Euch erzähle, was wir die restlichen Tage in Shanghai gemacht haben, möchte ich Euch auf meine Gallerien bei "500px" hinweisen, wo ich die Bilder aus den Postings aber noch viele andere veröffentlicht habe. Ihr findet hier die Gallerie zur Reise allgemein, die Gallerie zu meinem Projekt "Du brauchst keine 4 Räder" und den Modelshootings. Es freut mich, wenn Ihr sie anseht und mir vielleicht auch einen Kommentar oder eine Bewertung hinterlasst. 

22.09.2017 - "Grand Finale"
Heute geht es noch einmal an die "Hotspots" der Stadt. Die erste Station ist wieder die Altstadt, aber hier zunächst der Bereich des Yu Yuan Garden. Hier befindet sich auch an einem alten Teehaus eine zickzack-artige Brücke, die einen nach einem Gang hinüber vor bösen Geistern schützen soll...



Danach geht es zum zweiten Mal in die wirkliche Altstadt. Ich fühle mich deutlich entspannter, als bei meinem ersten Besuch. Es macht einfach Spaß! Bin ich vielleicht doch ein Streetfotograf!? - Naja! Auf jeden Fall steht das neue 12-100mm-Zoom von "Olympus" auf meiner Wunschliste und demnächst (das habe ich auf meiner folgenden Reise nach Las Vegas schon erfolgreich befolgt, nehme ich Frank Fischer"´s Art auf) habe immer eine kleine leichte Kamera mit einer Festbrennweite um den Hals hängen!!!






Das ist nur die erste Auswahl. Seid Euch sicher, je öfter ich in die Ordner auf den Festplatten gucke, desto mehr finde ich Bilder, die es wert sind, gezeigt zu werden. 


Hatte ich mich gefragt, ob meine "Morgenbekleidung" hier komisch wirkt!? Naja, egal! Muss weitergehen...


23.09.2017 - "The End ist near!"


Heute ist unser zweites Model-Shooting geplant und zwar mit zwei Models. Ein Shooting am Vormittag eins am Nachmittag. Es ist das zweite Mal, dass ich mit einem Male-Model arbeite und so richtige Lust habe ich nicht. Dann, vielleicht denke ich zu viel an "Grand Theft" oder "Gangsta-Style" will ich das Model, den sympathischen Alex, so auch darstellen. Naja urteilt selbst, vielleicht ist der "klassische Stil" besser!?...



Ich bin aber auch froh, dass man wieder sieht, dass die Bilder nicht "um die Ecke" gemacht wurden und daher war ein größerer Bildausschnitt nötig. Was mir beim Shooting aufgefallen ist, genauso wie beim ersten Shooting, dass ich mittlerweile die Posingwechsel der Models nach jedem erfassten Auslösen nicht mehr so gut leide. Was mir in der Anfangszeit als "Segen" vorkam, widerspricht jetzt dem Bild, das ich von der Szene im Kopf habe. Ist das ein Fortschritt!? Ich hoffe schon!...


Als ich eine Pause mache und mich umsehe, muss ich schmunzeln! Das die Chinesen gerne die Szenerie ihrer Stadt für Bilder nutzen, habe ich schon oft gesehen, aber dass auch mal der "Müllmann" helfen muss, damit das Bild im Kasten ist, ist doch ein Bild wert! 



Es gibt natürlich wieder genug Gelegenheit für Streetfotografie! Aber am Nachmittag bzw. Abend wird es dann Zeit für unser zweites Modelshooting! 




Das Gefühl der weltbekannte Profifotograf zu sein, ist weg, aber die Umsetzung der Ideen, die sich ergeben haben macht Spaß. Oje! und dann sind da so tooollle Festbrennweiten von "Olympus", die ich gerne in einem Tasche hätte...Aber das neue Zoom wird reichen! Erst einmal! ;) 

Aber mal im Ernst! Auch diese Bilder entstehen nicht aus der Hand! Hier ist Unterstützung und Material nötig und das wird natürlich beides von Frank Fischer gewährleistet. Das scheint für den normalen Reiseteilnehmer normal, aber ich kann Frank nur noch einmal meinen Dank aussprechen! 



Auf dem Weg zum Abendessen bzw. die HOTEL ergeben sich noch ein paar sagenhafte Eindrücke von Shanghai. Ich bin an Filmszenen aus "Batman" oder "Blade Runner" erinnert. Auch das ist Shanghai! 


23.09.2017 - "...und wenn es nicht gut war,..."


Heute ist der Abreisetag und leider zeigt sich das Wetter noch einmal von seiner hässlichen Seite. Wir nutzen dennoch die Gelegenheit, ein paar Fotos zu machen bevor es zum Flughafen geht. Die HOTEL macht es uns nicht leicht, aber das ist bereits Routine für uns! 

Frank Fischer führt uns in einen Garten mitten in der Stadt, wo ansonsten Horden von Menschen Tai Chi machen. Okay! Wetter mies! Aber es sind Menschen da, die Musik machen und tanzen (oder eben dasitzen...oder die letzte Folge der Lieblingsserie gucken). Auch das ist Shanghai! 



Damit nicht genug! Sch...auf Socialmedia! Wir sehen einen Platz, wo die Eltern ihre heiratsfähigen Kindern "anbieten"! Da werden Schirme und Schilder aufgestellt, die die Vorzüge des Nachwuchses herausstellen und so versuchen, dass man Ehepartner findet. Man muss sich vorstellen, dass Menschen auch mit gutem Einkommen, so lange bei ihren Eltern wohnen, bis sie verheiratet sind, weil man sich die Mieten in Shanghai nicht leisten kann! 



Mit diesen Gedanken geht es zurück zu die HOTEL! Fragt bitte nicht, wie die Abrechnung und die Bestellung des Transferbusses ablief, das spottet jeder Beschreibung....

FAZIT: Es war der HAMMER! Vielen Dank lieber Frank! vielen Dank liebe Reisegefährten! Es hat einen riesigen Spaß gemacht und war eine tolle Erfahrung. Ich bin mir nicht sicher, ob man in Zukunft die selben Erfahrungen machen und die selben Bilder in Shanghai machen kann, die wir gemacht haben!? 

Ich bin froh, dass ich genau jetzt mit der FF-Fotoschule nach Shanghai gereist bin. Das lag unter anderem auch an der erstklassigen Betreuung und zwar von Anfang bis Ende! 

Fotografisch habe ich mich auch sehr gefordert gefühlt. Das lag zum Einen am Wochenthema und zum anderen an der Möglichkeit meine Passion für die Streetfotografie zu vertiefen. Versteht mich nicht falsch, ich werde immer meine Filterplatten und meinen Panoramakopf dabeihaben, wenn sich entsprechende Motive ergeben. Wenn sich aber Szenen oder Menschen ergeben, die mich in ihren Bann ziehen, würde ich immer genau dieses Bild machen! 

Macht´s gut! 

Euer 

Doc Minten