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- ...
Samstag, 28. April 2012
Aufgaben für einen Photowalk...
Ja, ich gebe zu, dass ich bisher nicht sehr fleissig gewesen bin, was die Erledigung der bisherigen Aufgaben angeht. Aber dennoch habe ich mir noch ein paar Themen überlegt, die ich bei Gelegenheit angehen will:
Mit Filter oder ohne...
Wie bereits in einem anderen Post geschrieben, habe ich viel Spaß bei der Verwendung von Filtern. Wenn Ihr auf den Link klickt, seht Ihr eine kurze Erklärung über die Unterschiede und Nutzung. Was jetzt das Problem ist, die Objektive der Kamera haben unterschiedliche Durchmesser, was bedeuten würde, dass man große Filter für verschiedene Objektivgrößen haben muss. Rechnet man die Preise für Grau-, Verlaufs- und Polfilter zusammen, kommt man schnell auf einen stattlichen Betrag. Davon abgesehen, ist die Nutzung mit dem permanten Auf- und Abschrauben schon nervig. Da bietet sich die Lösung des französischen Herstellers Cokin an. Mit einem Filterhalter, der am jeweiligen Objektiv befestigt wird, lassen sich verschiedenste Filter vorschieben. Ich habe mir dieses System jetzt gekauft und werde es ausprobieren.
Weitsicht
Am vergangenen Wochenende war ich in Meiningen in Thüringen. Ich muss gestehen, dass ich dieses Bundesland nie auf dem Radar hatte. Aber wie schon bei Dresden war ich von der Stadt, der Geschichte und den Gebäuden angetan. Das war außerdem eine gute Gelegenheit Bilder mit dem Superweitwinkelobjektiv Sigma 10-20mm F4,0-5,6 EX DC HSM Objektiv zu machen. Ich bin sehr froh, dass ich mir dieses Objektiv zugelegt habe, denn gerade bei Architektur- oder Landschaftsfotographie hatte das Kitobjektiv der Nikon leider nicht den entsprechenden Winkel, um Gebäude ohne große Verzerrung oder stürzende Linien aufzunehmen. Wie man an den Wolken erkennen kann, war das Wetter nicht soooo prickelnd, was aber für die Lichtverhältnisse bei einigen Aufnahmen nicht schlecht war. Das Foto von der Kirche mitten in der Stadt ist eigentlich mein Lieblingsfoto. Ich habe noch einige nachbearbeitet und sie in schwarzweiß und HDR umgewandelt, aber leider sind die Dateien so groß, dass ich sie hier nicht hochladen konnte.Wer sich die Fotos der Bonner Kreuzbergkirche ansehen möchte, die ich mit dem Kitobjektiv gemacht habe, wird den Unterschied bemerken.
Sonntag, 1. April 2012
Superlinse
Heute habe ich dann `mal in Ruhe das neue Teleobjektiv von SIGMA ausprobiert. Diese Aufnahme habe ich auf dem Flugplatz in Hangelar gemacht. Brennweite 300 mm (umgerechnet), ISO 100, Blende 8, Belichtungszeit 1/200 Sek.
ND-Filter und Langzeitbelichtung...
Yeah! Es hat geklappt. Okay, es ist nicht das erfolgreichste Bild entstanden, aber ich bin dennoch froh, dass es etwas wurde. Oben seht Ihr das Bild normal aufgenommen, das heißt: A-Mode, 35 mm, Blende 11 und 1/640 Sekunden Belichtung. - Wie ich erzählt hatte, wollte ich schon lange ein Bild mit einer zehnsekundigen Belichtung machen, um den Fluss des Wasser richtig schön "sof" hinzubekommen. Das hatte zuletzt an der Fischtreppe in Siegburg ohne Filter garnicht geklappt und mit dem N4-Filter auch nicht. Jetzt habe ich einen Filter verwendet, der 9 bis zehn Belichtungsstufen schluckt. Kamera auf´s Stativ, ISO auf 100 eingestellt, Nachsehen, dass die Belichtungskorrektur wieder auf EV0 steht (mein ewiger Fehler), Auto-WB, Bleichtung messen, M-Modus einstellen, Blende 22, 10 Sekunden Belichtungszeit, voila!
Ich bin echt stolz auf mich!
Ich bin echt stolz auf mich!
Samstag, 24. März 2012
Dark is the night...
Ja, man lernt eben nie aus! Eben noch von den Vorzügen des Graufilter gesprochen und danach festgestellt, dass zwei Blendenstufen zu "schlucken" in der Realität nicht ausreicht. Na, super! Habe mir also den ND 400 bestellt, der neun Blendenstufen wegnimmt. Mal sehen, ob es dann klappt!?
Aber jetzt zu einem anderen Thema. Die Nachtaufnahme! Es folgen zehn Merksätze für das erfolgreiche Fotografieren bei Nacht:
Aber jetzt zu einem anderen Thema. Die Nachtaufnahme! Es folgen zehn Merksätze für das erfolgreiche Fotografieren bei Nacht:
- Stativ oder flache Oberfläche - Wie bei den vorherigen Situationen ist auch bei diesen Langzeitbelichtungen die Verwendung eines Stativs notwendig. Sollte man keins dabei haben, kann die Kamera auch auf einer glatten Fläche positioniert werden.
- Manueller Modus - Wie schon bei der Langzeitbelichtung bietet diese Einstellung die Möglichkeit den "Bulb"-Modus zu verwenden. Ansonsten ist hier Ausprobieren angesagt, denn es erfordert einige Versuche die richtige Einstellung unter Beachtung der Situation zu finden.
- Bulb-Modus mit Zeiten über 30 Sekunden sind möglich.
- Kompensation der Lichtverhältnisse - Helle Lichtquellen, auf die vielleicht sogar fokussiert wird und plötzlich auftretende Lichtquellen können bei diesen Aufnahmen zu Unterbelichtung führen. Es kann daher sinnvoll sein dieses auszugleichen und mit +1 oder 2 EV zu fotografieren.
- Unterbrechungen auslöschen - Bei Langzeitbelichtungen "verschwinden" Menschen und Gegenstände im späteren Bild wenn sie sich bewegen oder nur kurz auftauchen. Sollte man feststellen, dass das nicht der Fall ist (Menschen bleiben stehen) kann es sinnvoll sein, die Linse für kurze Zeit abzudecken.
- Richtige Farbe - Auch bei diesen Fotos können die unterschiedlichen Lichtquellen den Weißabgleich unmöglich machen. Eine allgemeine Einstellung ist nicht möglich. Als einziger Rat gilt die Automatik zu verwenden und in RAW zu fotografieren.
- Taschenlampe - Wem die Stirnlampe zu dämlich aussieht, der sollte wenigstens eine Lampe zur Hand haben. Davon abgesehen, kann das "Malen mit Licht" in Betracht gezogen werden.
- Rauschen verringern - Falls die Kamera über diese Möglichkeit verfügt, sollte im Menu die Möglichkeit der Rauschunterdrückung bei langen Belichtungen oder neudeutsch "Long exposure noise reduction" ausgewählt werden.
- Spiegelvorauslösung - Wie auch beim vorhergehenden Thema ist es hilfreich, wenn auch bei der Nachtfotografie zur Vermeidung einer Verwackelunng und falls die Kamera über diese Möglichkeit verfügt, im Menu die Möglichkeit der Spiegelvorauslösung ausgewählt werden.
- "With a little help from my friend" - Erstens ist das Fotografieren dann nicht so einsam und zweitens kann man vielleicht jede Hilfe gebrauchen...
Zehn Tipps um einen starken Grau- oder ND-Filter zu benutzen:
Ihr erinnert Euch an meine Versuche eine Langzeitbelichtung über mehrere Sekunden durchzuführen!? Ja, da habe ich gelernt, dass das nur mit einem Grau- oder Neutral density-Filter klappt. Jetzt habe ich mir einen Filter von Hoya gekauft, der zwei Blendenstufen "schluckt". Ggf. muss ich mir noch einen kaufen, der acht oder zehn schafft....Doch auch hier gibt es zehn Dinge, die man beachten sollte:
- Da man mit lange Belichtungszeiten arbeiten will, was bei fließendem Wasser wie einem Fluss gerne mal zehn Sekunden oder bei Nachtaufnahmen gerne mal mehrere Minuten bedeutet, ist auch hier die Benutzung eines stabilen Stativs zwingend erforderlich.
- Um Verwackelungen beim Auslösen zu vermeiden, sollte man einen Fernauslöser verwenden (per Funk oder Kabel).
- Eingestellt bzw. fotografiert wird im manuellen Modus bei dem "Bulb" eingestellt wird. Nur so lässt sich die notwendige Belichtungszeit erreichen.
- Die Einstellung der für die Belichtung entsprechenden Parameter wie die Blende sollten ohne Filter erfolgen, dann erst wird der Filter angebracht und die Zeit vorgewählt.
- Sollte die Kamera über diese Funktion verfügen, ist es ratsam die "Spiegelvorauslösung" zu aktivieren, um Erschütterungen der Kamera durch Hochklappen des Spiegels beim Auslösen zu vermeiden.
- Wenn möglich, sollte das Okular abgedeckt werden, um einen Lichteinfall auf diesem Weg zu vermeiden.
- Das Beobachten der Belichtungszeit ist zwingend erfordelich. und ggf. ist das Verwenden einer Stoppuhr sinvoll und eine Taschenlampe kann gerade bei Nachtaufnahmen helfen.
- Zum Thema Weißabgleich ist zu sagen, dass hier die Automatik häufig keine guten Ergebnisse bringt. Wenn man nicht in RAW fotografiert und später die entsprechenden Änderungen vornimmt, kann es sinnvoll sein, den Weißabgleich manuell einzustellen. Versuchen kann man ca. 10000 K oder die Vorwahl "Schatten".
- Ausprobieren!
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