Samstag, 23. Januar 2021

Projekt 2021 - "52 Wochen auf analogem Film" oder auch" "Heute habe ich kein Foto für Dich!"


 
Liebe Blogleser! 

Das neue Jahr mit Vorsätzen zu beginnen, die man dann aber doch nicht durchhält, das kann ich! Projekte anzukündigen, die dann "im Sande verlaufen", auch! Aus Fehlern zu lernen, eher weniger! 

Was liegt also näher, als diese Vorraussetzungen des Erfolges zu kombinieren und froh und hoffnungsvoll das Jahr 2021 zu beginnen!?...

Ich hätte Euch wahrscheinlich ein anderes Posting schreiben sollen, dass meine Gedanken der letzten Monate in Bezug auf den fotografischen Werdegang erklären, aber dieses hier ist mir wichtiger. Nach langem Hin und Her habe ich mich entschieden, dass ich meinen Schwerpunkt auf die Streetfotografie legen will. 
Zweitens möchte ich meine Passion für die Portraitfotografie eher auf das lenken, was man "Enviromental Portraits" nennt. Will sagen, wenn ich einen interessanten Menschen sehe, zu entscheiden, ob ich meine Komfortzone verlasse und diesen Menschen, um ein Portrait "bitte". 
Drittens werde ich in den kommenden Monaten einen "digitalen Detox" machen. Was bedeutet das? Ich werde einen Großteil meiner Ausrüstung verkaufen, denn ich habe für mich entschieden, dass ich in Zukunft mit EINER digitalen und einer analogen Kamera arbeiten möchte. 
Ich bin der festen Überzeugung, dass ich nicht mehr als eine digitale Kamera benötige und kann gleichzeitig die Freude an der analogen Fotografie genießen, die in den letzten Jahren entstanden ist. 




Projekt 2021 - "52 Wochen auf analogem Film"

Howdy Film-Shootas! 

Was hat es mit meinem Projekt auf sich?! - ich habe mir vorgenommen, dass ich in jeder Woche des Jahres 2021 eine Rolle Film belichten werde. Ich habe meine Kamera, wenn ich das Haus verlasse, dabei oder nehme mir extra vor, dass ich fotografieren möchte. Ich lege mich nicht fest darauf, ob ich in Farbe oder Schwarzweiß fotografiere bzw. welchen Film ich verwende, sondern mache das von Situation und Motiv abhängig...oder überlasse es dem Zufall, wenn ich gerade den XY-Film eingelegt habe. 

Are you ready?


  • Woche 1: ... Okay! Das war schon mal nix! - lasst es mich erklären! Ich hatte eine analoge Kamera dabei und eine Kamera, die für Infrarotaufnahmen umgebaut wurde (anderes Thema!). Ich suchte mir eine schöne Location aus und machte mit beiden Kameras verschiedene Aufnahmen....Als ich mich fragte, wann der Film wohl verschossen wäre, stellte ich fest, dass sich die Filmspule beim Transportieren nicht bewegte und öffnete todesmutig die Kamera! - Richtig! es war KEIN Film eingelegt...
  • Woche 2: Das Foto seht Ihr oben. Ich habe einen Fotowalk durch das "Bundesviertel" gemacht und den Kiosk fotografiert, der Geschichte geschrieben hat...
  • Woche3: ... War im Wald unterwegs und habe außerdem das Schätzen von Längen und von Belichtungszeiten geübt...
Bilder findet Ihr in dieser Galerie

Seid gespannt! Habt Ihr auch Projekte am Start!?...

Bleibt mir gewogen! 

Euer 

Doc Minten 


Dienstag, 10. November 2020

Bericht zur Fotoreise nach Rom (Teil 3) - Oder auch:"The End is near!"

 


Liebe Blogleser!
Ihr wisst, dass am Ende Bilder mehr sagen als Worte und daher möchte ich Euch noch einmal auf die Galerie hinweisen, in der ich die bisherigen Bilder veröffentlicht habe und auch noch neue einstellen werde. 
Ach, so! Falls Ihr Euch fragt, ob es dieses Mal auch eine analoge Serie geben wird, muss ich Euch enttäuschen. Ich hatte geplant, Infrarotaufnahmen von den wichtigsten Spots zu machen, aber leider ist meine dafür umgebaute OMD-EM1-Mark1 bereits am ersten Abend "verreckt" und das Projekt damit gestorben!...



Am Mittwoch, dem 21.10.2020 ging es dann zum Vatikan, dem Petersdom und der Engelsburg. Jeder, der schon einmal in Rom war, wird verstehen, dass das war wir erlebt und gesehen haben, nicht der "Realität" entspricht und dennoch bin ich als Fotograf dankbar, dass ich es so erleben durfte! 



Yes, Baby, yes! - Am letzten Tag der gemeinsamen Fotoreise, den 23.10.2020, haben wir es echt noch einmal gerockt! Wir sind früh aufgestanden und hatten dieses Mal auch echt Glück an den Locations, dass wir nicht vertrieben wurden! 



Das Ganze war ein "Feuerwerk" an Motiven, die sich jeder Fotograf wünschen würde und ich bin unglaublich glücklich, dass ich meine "Favoriten" ablichten konnte. 


Okay! und mit dem vielleicht wichtigsten, wenn auch unspektakuären, Bild möchte ich diesen Bericht auch beenden. Ich bedanke mich bei der "FF-Fotoschule", dass sie mir diese Reise ermöglicht und so viel Spaß bereitet hat. 

Ich danke Italien und Rom, dass ich zu diesen Zeiten dort sein durfte und wünsche, dass Ihr gut durch die Krise kommt und dass noch viele andere Fotografen das Land und die Städte genießen konnten, so wie ich es tat...

P.S.: Rom ist auf 7 Hügeln erbaut, aber dennoch bin ich froh, dass es nur VIER "Pain-Points" gab! - die letzten zwei waren, dass Zerbrechen meiner Brille, die ich wegen der dämlichen Maske immer in der Jacketasche trug und mich eines Tages draufsetze...KNACK! - Und der letzte Punkt war, dass ich mir ein Teil vom Schneidezahn abbrach, weil ich dachte, dass es eine gute idee sei, anstelle eines Zahnstochers eine Hälfte des Öffners einer Getränkedose zu verwenden. Merke! McGyver ist unter 50!!! In diesem Sinne! 

Bleibt mir gewogen! 

Euer 

Doc Minten


Sonntag, 8. November 2020

Bericht zur Fotoreise nach Rom (Teil 2) - Oder auch:"It´s forbidden!"


 Es ist Montagmorgen und Norbert und ich sind froh, dass wir tolle Aufnahmen im Kasten haben. Heute Abend werden die anderen Reiseteilnehmer anreisen, aber wir haben noch Gelegenheit Spots anzulaufen, die bei der Reise nicht auf der Liste stehen...


Gut! Wir haben uns für die Caracalla Thermen entschieden! Im Nachhinein muss ich schmunzeln, aber am dem Tag folgte "Pain-Point2". 

Warum?! Nach dem "Notbetrieb" des Darmtraktes, gingen wir zu Fuß zu den Thermen. Ich hatte schon am Vortag gemerkt, dass die Knöchel brennen, aber das sollte in den nächsten Tagen noch mehr werden, obwohl ich andererseits merkte, dass mir das Gehen auch guttat! Strange! 

An den Thermen angekommen, stellten wir fest, dass Rom und das Internet nicht immer passen. Die Öffnungszeiten wichen doch etwas ab. Will sagen, es war geschlossen! - Wie kommt der Typ dann an das Bild?! Nun, gute Planung! oder eben nicht, denn wir sind später mit der Gruppe noch einmal hingefahren und konnten die imposante Anlage bestaunen. 


Auf dem Rückweg zum Hotel sahen wir uns noch den "Circus Maximus" an. Bilder dazu erspare ich Euch lieber, denn ich möchte die Erinnerung an spannende Kinofilme nicht zerstören! Aber wo wir gerade von Kino sprechen, dann musste ich natürlich an den Ort, den viele aus einem der Filme in Rom erinnern?! - Es war natürlich geschlossen! Daher müsst Ihr mir bitte, den Bildwinkel verzeihen, denn Smartphone und Kamera mussten "am langen Arm" durch die Gitter gestreckt, gehalten werden, um Fotos zu machen...


Dienstag, der 20.10.2020: Zum ersten Mal kommt "FORBIDDEN!" ins Spiel! Nach einem guten Essen und einer kurzen Nacht trottet die Reisegruppe mit kleinen Augen an den ersten Spot. Wir haben vor, Panoramen und allgemein Aufnahmen vom Stativ beim und vom Trevi-Brunnen zu machen. 


Leider ist der Spaß schneller vorbei, als ich dachte. Ich hatte mein Stativ gerade aufgestellt und den Panoramakopf eingerichtet, als die "Staatsmacht" vor mir steht und mir deutlich macht, dass das Stativ verboten sei. Erklärungen oder Antworten auf Nachfragen gibt es nicht. Schade, aber an diesem Morgen ist das Motiv weg! 




Natürlich gibt es, dank unserer Reiseleitung, einen "Plan B". Wir gehen also zur spanischen Treppe, aber das Licht ist nicht mehr das Gleiche und die Stimmung irgendwie weg!...

Wenn ich allerdings jetzt die Bilder im Internet zum Motiv sehe, dann bin ich dankbar! Dafür, dass ich dieses schöne Motiv fotografieren durfte und dafür keine Software benutzen musste, um störende Personen oder Gegenstände zu entfernen. So kam es aus der Kamera und es war eine verrückte Zeit! 


Nach einem guten Frühstück (Ironie für Insider!) geht es wieder auf Tour. Wir haben spannende Aufgaben von der Reiseleitung bekommen, aber ich freue mich auch auf Motive für Streetfotografie, so wie dieses hier und natürlich auch für meine Sammlungen von Kiosken oder Randfiguren...


Der Tag, der mit Verboten begann, endet leider auch damit! Wir haben uns zur blauen Stunde an der Engelsburg eingefunden und möchten wieder einmal Aufnahmen vom Stativ machen. Leider wird auch das von der "Staatsmacht", die ansonsten die Ampelfunktion steuert, permanent reglementiert. Stativ? Warum? Jacke auf der Brüstung!? Warum? Bier trinken! Geht gar nicht! Abstand halten!? Nur für uns aber nicht für Italiener! Mehr als 6 Personen an einem Fleck?! Dito! 

Will sagen, das machte das Unterfangen schwer, aber nicht unmöglich! 

FORTSETZUNG folgt! 









Samstag, 7. November 2020

Bericht zur Fotoreise nach Rom (Teil 1) - Oder auch:"Alles erlaubt, was nicht verboten ist!"

 



"Mea maxima Culpa", liebe Blogleser! 

Ich habe mich erstens lange nicht gemeldet und zweitens noch nichts von der Fotoreise nach Rom erzählt. Beides ist der Corona-Pandemie geschuldet, denn ich war dadurch nicht wenig beschäftigt und die Reise, zunächst verschoben, hätte auch fast nicht stattfinden können. 

Von Reisen bringt man Erinnerungen mit und gerade bei Städtereisen hat man Motive, die man unbedingt im eigenen Stil oder überhaupt fotografieren möchte. So geht es mir bei dieser Aufnahme des Colosseums am frühen Morgen. 

Lasst uns aber nun in den Reiseerinnerungen schwelgen und ich bin mir sicher, dass alle, die diese Stadt mögen, gerne auch ein paar andere Bilder sehen möchten, die ich in diesem Album zusammengestellt habe. Die einzelnen Tage der Reise werde ich, wie gewohnt, mit meinen "Lieblingsfotos" bestücken. 

Ich bin mir auch sicher, dass das nicht meine letzte Reise nach Rom gewesen ist und ich hoffe, dass ich den einen oder anderen von Euch, der plant eine professionell geplante und durchgeführte Fotoreise nach Rom zu unternehmen, überzeugen kann mit der "FF-Fotoschule" aus Hamburg die Reise durchzuführen. 



Mein guter Freund Norbert und ich hatten uns entschlossen, die Reise um drei Tage zu verlängern und so reisten wir schon am Samstag, den 17.10. 2020 in Rom an. Allein der Blick von der Dachterrasse ist es schon wert, genau dieses Hotel für eine Rom-Reise zu buchen. Damit aber nicht genug. Wer genau hinsieht und sich auskennt, weiß, wie zentral das Hotel liegt. Somit können sich viele Ziele zu Fuss erreichen lassen und in die andere Richtung ist es auch nur ein kurzer Spaziergang zum Trevi-Brunnen. Also merken! 

Wir haben dann auch den Rest des Tages für die ersten Erkundungen genutzt, sind zur Engelsburg und nach Trastevere gekommen, wo es Zeit wurde, den Tag zu beenden. In einer kleinen Kneipe haben wir dann bei herrlichen Snacks, viel Bier und Grappa die Reise gefeiert, was mir in den nächsten Tagen etwas "Mühe" (Pain-Point1) bereitete...



Sonntag, der 18.10.2020: Oh-mein-Gott! Ich bin wahrscheinlich zu alt dafür geworden, ausgiebige Wanderunge, viel Essen, Bier und Grappa und wenig Schlaf zu kombinieren, jedenfalls ging es mir am Morgen des Tages nicht besonders gut. 

Nachdem ich mir klar war, dass Tod nah ist, zeigte sich doch, dass der Tag sehr schön würde. Bei herrlichstem Spätsommerwetter führte uns unser Weg zunächst zum Colosseum, dann nach einem "leichten" Mittagessen in die Stadt und weiter zur Engelsburg. 


Wer jetzt glaubt, dass das ein zielloses Wandern war, dem seien an dieser Stelle ein paar Quicktips gegeben: Erstens: Stellt Euch eine Galerie von Bildern zusammen, der Motive, die Ihr auf Eurer Reise fotografieren wollt. Gibt es Blickwinkel und Details, dann macht Euch Aufzeichungen oder Fotos davon. Zweitens: Nehmt Euch etwas Zeit vor Ort, die Stellen zu prüfen, von denen Ihr das Motiv aufnehmen wollt. Dabei können Euch die gespeicherten Bilder helfen. Manchmal passt das Licht, die Tageszeit oder sonst etwas nicht. Nehmt nicht nur die Empfehlung Eures Guides an, lauft herum und probiert aus! 


Als dritten und letzten Tipp möchte ich Euch raten, dass Ihr manchmal eben nur ein Bild macht oder solltet mit dem, was Euch zur Verfügung steht. - Fototechnisch werde ich nichts mit diesem Bild gewinnen, aber für mich hat es einen Erinnerungswert, denn wir haben uns abends kurzfristig entschlossen, wegen des schönen Lichtes und der wenigen Besucher, die anstehen, der "Schreibmaschine" einen Besuch abzustatten und es war klasse! 



Montag, der 1910.2020: Norbert und ich haben uns dazu entschlossen, eines der Bilder der Bilder (siehe oben!) zu machen. In aller Herr Gott´s Frühe geht es zum Colosseum. Es ist niemand da, der uns stört oder beachtet, erst später kommt eine schüchterne Fotografin dazu, der wir gerne die Gelegenheit für ihre Bilder geben. Dann bricht der Tag an und die ersten Römer auf dem Weg zur Arbeit kreuzen unseren Weg. Wir packen unsere Sachen ein und finden zum Glück eine offene Kaffeebar für den ersten heißen Capuccino...

FORTSETZUNG folgt...







Montag, 18. Mai 2020

Ein Mann sieht (infra-) rot! - Oder: Was gibt's Neues!?...



Kuckuck!


Ihr habt Euch sicher schon gefragt, was aus mir geworden ist!? Was gab es Neues!? Warum kamen hier sooo lange keine neuen Postings!? Genau! ;) 

Also der Reihe nach. Ich habe seit Mitte Januar durch die Covid19-Pandemie beruflich viel zu tun gehabt. Bitte entschuldigt daher, dass es hier keine neuen Beträge gegeben hat. Jetzt mag der regelmäßige Leser meines Blogs bemerken, dass der letzte Eintrag schon vor dem Jahreswechsel war (was für ein Füchschen!). Da kann ich nur sagen, dass viele viele neue Dinge anstanden und ich einfach die Zeit nicht gefunden habe, diese in Geschichten zu packen. 

Es gab so manches Neues! Die ersten Schritte mit der Leica Q2 und deren Einsatz bei Streetfotografie und Portraits, die zarten Versuchen im Bereich Video und das Beschaffen eines "Osmo Pocket" und last but not least...Der Kauf einer OM-D E-M1 Mark3 von Olympus. 




Jut! Hat der DOC nicht genug mit der zweiten neuen Kamera zu tun?! Ja, hatte er, aber das ist vielleicht noch einen eigenen Post wert! Nur so viel sei gesagt, ich habe mir die Kamera auf meine Vorlieben und Bedürfnisse mit den C-Modi eingestellt und möchte das nicht mehr missen!

Okay! Aber wir waren beim Thema "Infrarot-Forografie" und ich fand das so spannend, was man auch oder gerade mit einer OM-D damit machen kann. Vergleichbar mit dem Einsatz von Graufiltern bietet die Kamera in Verbindung mit einem IR-Filter ganz tolle Möglichkeiten, die internen Programme, wie "High-Resolution" oder "Live-Composite" kreativ einzusetzen! 




Jetzt seid mal ehrlich! Ich finde das eine tolle Möglichkeit knackige Bilder von vielleicht "normalen" Motiven zu machen. Das heißt aber nicht, dass gerade die farbigen Bilder jeden gefallen. Sie bieten aber Möglichkeiten mit verschiedenen und zum Teil sicher falschen Farben zu spielen, die keine Grenze haben und Platz für Phantasie bieten...

Puuh! Die Lernkurve war steil und es gibt viele Punkte, die einen Fotografen bei der Infrarotfotografie "nerven" können!...Man kann es sich für die Nachbearbeitung leichter machen, wenn man den Weißabgleich in der Kamera auf 2000K reduziert. Man kann es als MAC-User einfacher haben, wenn man weiß, wie man den "DNG Profile Editor" nutzen kann, wenn der Rechner ihn aussperrt usw, und so fort...

Ich finde das Thema extrem spannend und werde demnächst in der Landschafts- und Panoramafotografie von dem Filter Gebrauch machen und ihn auch bei der Modelfotografie testen.

Bleibt mir gewogen! 

Euer Doc Minten 



Dienstag, 19. November 2019

"Non Photo sed Vitae!".. - Oder auch: Mit Rüdiger Schestag zum Kreativitäts-Booster!"


Liebe Blogleser! 

Ich möchte Euch von meinen Erfahrungen berichten, die ich in den letzten Monaten mit einem ganz besonderen und intensiven Kurs von Rüdiger Schestag, ich möchte es eigentlich ein Coaching nennen, gemacht habe. Dies alles fand seinen Höhepunkt in einem gemeinsamen Shooting, das am letzten Wochenende in Berlin stattfand. 

Ich möchte deshalb von diesem Kurs als Coaching sprechen, da ich das Gefühl habe, dass Rüdiger Schestag mir zu keinem Zeitpunkt die Anleitung zum perfekten Ergebnis vorgeben wollte oder sagte, so musst Du das machen, dann ist das Bild technisch gut. Er hat mir vielmehr von Anfang an, Wege gezeigt, wie ich verschiedenste Inspirationen finden kann, aber mich vor allem bei der Entwicklung eigener Ansätze unterstützt. Das alles konnte ich mir aber noch nicht vorstellen, als ich im Sommer die Informationen zum Kurs las und mich entschied daran teilzunehmen. 




Gesagt - Getan! 
Zum Beginn des Kurses bestand durch Emails und Telefonate ein intensiver Austausch darüber statt, wo ich mich selbst sehe, was mich inspiriert und in welchem Genre ich mich weiterentwickeln will. Ich fand es klasse und auch sehr wertschätzend, dass sich Rüdiger Schestag so sehr damit beschäftigte. Wir einigten uns darauf, dass wir uns mit der Peoplefotografie auseinandersetzen. Da habe ich, wie Ihr sicher wisst, noch die meisten Defizite und Sperren




Von der Idee zum Bild 
In den letzten Monaten habe dann mehrere Shootings geplant und durchgeführt, die mit steigender Intensität von Rüdiger Schestag begleitet wurden. Dabei war er mir bei der Planung, etwa dem Erdenken einer Geschichte und dem Sammeln von Ideen mithilfe eines Moodboards genauso behilflich, wie bei der Beurteilung der Ergebnisse und dem Feedback um mich weiterentwickeln zu können. 




Der Weg ist das Ziel! 
Ob sich mein Wissen und Können verändert oder verbessert hat, wird wohl erst die Zukunft zeigen, aber ich kann ganz sicher sagen, dass es unheimlich viel Spaß gemacht hat neue Sichtweisen zu lernen. - Ja, ich habe auf diesem Weg auch einen Abstecher ins analoge Mittelformat und das Entwickeln von Filmen gemacht, aber davon möchte ich in einem anderen Posting berichten. 
Wie ich schon sagte, fand als erster Höhepunkt ein gemeinsames Shooting in Berlin statt. Rüdiger Schestag und ich haben uns, nachdem das Thema entschieden war, bei der Planung, etwa der Auswahl der Models, der Kleidung und Accessoires abgestimmt und dann kam der "Tag der Wahrheit"!. 

Vielleicht noch eine kleine Vorbemerkung! - Was ist ggf. der Unterschied zwischen einem guten und einem WOW-Bild?! - Richtig! Die Arbeit einer "Makeup & Hair Artistin / Stylistin" - Vielen lieben Dank an Dich, Nicole und Deine tolle Arbeit! 

Okay, ich stelle fest, was der Unterschied zwischen professioneller Vorbereitung und meiner ist! ;) Ich habe gelernt, dass man sich Zeit nehmen muss, wenn man mit dem Ergebnis, wie z.B. der Ausleuchtung, nicht zufrieden ist, um Änderungen zu überlegen und umzusetzen. Ich habe aber vor allem gelernt, dass je nach Bildidee, die Aufgabe des Fotografen, die ist, das Model nicht in eine Rolle zu dirigieren, sondern das Bild mit Ihr und durch sie zu komponieren. Klingt hochtrabend, ist aber eigentlich erleuchtend, wenn man es selbst erlebt. 

Fazit: 
Für mich war es die beste und heilsamste Erfahrung gegen meinen Perfektionsdrang! 

Fängst Du bei "Adam&Eva" an, besuche einen Workshop Deiner Wahl! Möchtest Du Bilder machen, weil Dich ein bestimmter Fotograf inspiriert, besuche seine Workshops, wenn er welche gibt! Glaubst Du eine bestimmte Softbox oder ein spezieller Biltz machen ein gutes Bild! - Lass Dir helfen! 

Möchest Du einen Booster bei der Kreativität erleben, mache einen Kurs wie diesen

Was ist Eure Erfahrung dazu? Habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich freue mich auf die Kommentare! 

Bleibt mir gewogen! 

Euer 

Doc Minten 


Montag, 23. September 2019

QUICKTIP: Abwarten und Bier trinken...



Liebe Blogleser! 

Dieses Posting ist eher ein "Quicktipp", als ein ausgewachsener Text. Es geht darum, dass man sich auch gelegentlich die Zeit nehmen sollte, die "schlummernden" Bilddateien auf den Speichermedien anzusehen. 



Dabei kann man nämlich ein paar Erfahrungen machen. Es kann dazu führen, dass man dem einen oder anderen Bild "neues Leben" einhaucht, sich alter Leichen entledigt oder einfach erlebt, dass man selbst oder auch das Bild noch nicht reif war, um es entsprechend zur Wirkung zu bringen. 

Als gutes Beispiel soll das Bild der Kathedrale der Heiligen Maria in Palma auf der Insel Mallorca gelten, dass ich 2013 bei einer Basis-Fotoreise mit der "FF-Fotoschule" gemacht habe. Wer mehr über dieses tolle Konzept erfahren möchte, folgt dem Link und findet außerdem meine Berichte über die Zeitleiste rechts oben. 

Was ich aber eigentlich sagen wollte, ist, dass ich damals zwar die Rohdatei irgendwie (mit Hilfe!) hinbekommen habe, es Gott-sei-Dank nicht gelöscht habe und es jetzt mit der Erfahrung und dem erlernten Können in der Bildbearbeitung zu dem Bild machen konnte, das mir gefällt. 


Das Gleiche trifft auch für dieses Beispiel zu. Im Herbst des gleichen Jahres, wieder auf einer Fotoreise gemacht. - Ich muss allerdings zugeben, dass ich damals erstellte Versionen, die zum Teil im schrecklichstem HDR-Stil so etwas wie Stimmung verbreiten sollten gelöscht habe und jetzt mit diesem Ergebnis zufrieden bin. 

Bevor ich jetzt doch einen zu langen Text formuliere, verweis ich noch auf meine Gallerien auf "500px", wo man in der einen oder anderen neue Versionen von Bildern sehen kann. 

Beim Gelernten bewahrheitet sich auch der Spruch, dass es auf die Zentimeter hinter der Kamera  ankommt, denn ich habe Bilder, egal ob Makro-, Street- oder Portrait-Fotografie (wieder) gesehen, die ich mit einer "Crop-Kamera" und einem "Kit-Objektiv" gemacht habe und die mir heute sehr gut gefallen. 

Was ist Eure Erfahrung dazu? Habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich freue mich auf die Kommentare! 

Bleibt mir gewogen! 

Euer 

Doc Minten