Montag, 25. März 2013

Hummel Hummel...

Wie ich bereits geschrieben habe, war ich am Wochenende nach über zwanzig Jahren `mal wieder in Hamburg. Der Grund war der Besuch eines Workshops bei Paddy Ludolf, aber hierzu später mehr...

Um entspannt den Workshop zu genießen und um auch etwas Zeit für Fotos in Hamburg zu haben, entschloß ich mich bereits am Samstag anzureisen. Vormittags packte ich in aller Ruhe Koffer und Taschen und dann ging es los. Die Autofahrt war eigentlich ziemlich entspannt, aber dann fiel mir nach ca. zwei Stunden plötzlich ein, dass ich das Ladegerät für meinen Kamera-Akku zuhause vergessen hatte und hoffte darauf, dass in Hamburg noch ein Geschäft offen sein würde...

In Hamburg angekommen, fand ich das Intercity-Hotel am Bahnhof sehr schnell. Typisch Hotel am Bahnhof stellte sich schnell heraus, dass Parkplätze Mangelware waren. Tja, man fährt dort eben mit dem Zug hin! Grrrmpf! Also hieß es Ausladen und dann Auto in ein Parkgarage bringen. Auf dem Rückweg ging es in die City und zum Glück war der Saturn noch auf, wo ich mir ein Universal-Ladegerät kaufen konnte...

Dann gab´s endlich einen guten Kaffee und ich ging ins Hotel zurück, um mich für den Fotowalk in die Speicherstadt vorzubereiten...

Fazit: Das Intercity-Hotel bietet sich vom Preis-Leistungsverhältnis für derartige Kurzreisen an. Die Nähe zum Bahnhof und die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, aber auch die Nähe zu Geschäften und Restaurants ist gut. Was aber nicht gut ist, ist der Service und das Eingehen auf Wünsche. Relativ gelangweilt und eher desinteressiert ging am auf meine Reaktion ein, als ich erfuhr, dass keiner meiner Wünsche (Ruhiges Raucherzimmer und Parkplatz) erfüllt worden waren. 
Schade!


Nachtfotografie für fortgeschrittene Anfänger

Am Samstagabend ging es mit dem festen Vorsatz für ein paar Nachtaufnahmen in die Speicherstadt von Hamburg. An dieser Stelle sei gesagt, dass es trotz März immer noch eisig war und daher betrifft der wichtigste Tipp in Bezug auf die Ausrüstung, richtig! Warme Kleidung!

Okay, nachdem ich kreuz und quer durch die Speicherstadt gelaufen bin, kehrte ich um ca. 18:30 Uhr zur Poggenmühlenbrücke zurück. Die Sonne war dabei unterzugehen und ich konnte mich auf die Aufnahmen vorbereiten.

Bildausschnitt an geeigneter Stelle der Brücke wählen und ein paar Probeaufnahmen machen (Prima, auch ein paar Belichtungsreihen geschossen für die spätere HDR-Bearbeitung). Danach Kamera in den manuellen Modus bringen und die Einstellungen vornehmen: ISO 100, Blende 8 und eine Belichtungszeit von erst einmal 10 Sekunden. Set! Fokussieren wollte ich nach altbewährter Manier mittels "Life-View". Dann kam der große Schock! Ich hatte im Hotelzimmer beim Umpacken in die kleinere Fototache den falschen Kabelauslöser eingepackt, nämlich den für meine Lumix, den ich beim Packen zuhause irrtümlich auch in meinen großen Rucksack gepackt hatte! So ein Mist! Habe mich aber daran erinnert, dass ich ja auch mit dem Selbstauslöser arbeiten kann und so habe ich dieses Vorgehen vorbereitet...

Als Nächstes Stativ aufbauen, Kamera mit Arca-Swiss-Platte versehen und auf´s Stativ setzen. Junge, war das kalt! Auch mit Handschuhen und dick eingemummelt, merkte ich wie die Kälte in mir aufstieg...

Die Lichter der Speicherstadt gehen an und der Himmel wird dunkler! Es geht los! Die ersten Aufnahmen werden dann trotzdem zu dunkel. Das Auslösen mit dem Selbstauslöser klappt aber gut!
Ich öffne die Blende weiter auf 5 und erhöhe die Belichtungszeit im Verlauf auf 30 Sekunden und siehe da!? - Das ist das Ergebnis!

Nachdem ich so etwa 25 Bilder geschossen habe und meine Beine langsam vor Kälte zittern, beschließe ich, die Session zu beenden und kehre ins Hotel zurück...

Fazit: Immer an entsprechende Kleidung denken, Equipment eher zweimal checken, dass man mitnehmen will. Vielleicht, gerade wenn man die Taschen wechselt, das Ganze auf dem Bett ausbreiten und dann erst einpacken.
Fotografieren im manuellen Modus um Anpassungen bei Blende und Belichtungszeit vornehmen zu können. Life-View ersetzt die "Spiegelvorauslösung" und kann bequemer zum Arbeiten sein. Wenn man keinen Kabel- oder sonstigen Fernauslöser dabei hat, kann man mit dem Selbstauslöser arbeiten.

 

Dienstag, 19. März 2013

Workshop am 24.03.2013 - Wie ich Menschen fotografiere

Nein, nicht wie ICH Menschen fotografiere...

So heißt der Workshop von Patrick Ludolph aka "Paddy" von "neunzehn72.de", zu dem ich am Samstag nach Hamburg fahre.Okay, der Workshop ist erst am Sonntag, aber ich will mir auch keinen Stress mit der Anreise machen und vielleicht ergibt sich ja die Möglichkeit am Abend noch ein paar Aufnahmen von der Speicherstadt oder der Hafencity zu machen...

Aber nun zurück zu Paddy und zum Workshop. Ich hatte Euch ja schon in meiner "Neujahrsansprache" von der Bedeutung der Paddy auf "meinem Weg zur Fotografie" geschrieben. Wer es noch einmal nachlesen möchte, kommt über den oben angegebenen Link zu meinem Post. Neben seiner Kenntnis zu Lightroom, die ich durch das Lesen seines Buchs erfahren konnte und die mir geholfen hat, dass ich mich überhaupt mit einem Bearbeitungssystem "anfreunden" konnte, hat mich immer interessiert, wie er seine Bilder macht. Ich bin jedenfalls mächtig gespannt und freue mich wie ein Klicker, dass ich Paddy jetzt einmal kennenlerne und einen Workshop bei ihm besuchen kann.

Neben seiner Art der Bilder sind es genau die Inhalte des Workshops, die mir wichtig sind und auf die ich gespannt bin. Es geht um die notwendige Technik, aber in erster Linie um die Bildidee und / oder um das Model und eine Location und wie ich daraus ein gutes Bild mache. Wichtig und da hapert es noch bei mir, sind professionelle Tipps zum Umgang mit dem Model bzw. zur Umsetzung.  Da freue ich mich auf Paddy´s Sicht...

Mir gefällt die Idee sehr gut, dass es auch nur einen geringen Teil an Praxis geben wird. Die Informationen, die ich mir verspreche, sind auch viel wichtiger. Ansonsten besteht auch die Gefahr, dass das Ganze zu einem "Rudel-Shooting" wird, ich mit vielen neuen Bildern nach Hause komme, an denen mir aber bald nichts mehr liegt, weil es nicht MEINE Bilder sind...

Pimp up my blog...

Wow! Kann ich nur sagen!...
Meine liebe Sabine hat aus der "digitalen Bretterhütte", die sich mein Blog nennt, eine "schmucke Hütte" gemacht! Vielen vielen Dank dafür!

Ich habe ja schon zu Beginn immer die Vorgaben von "Blogger.com" zu schätzen gewusst, war ich wohl zu blöd mir die Eigenheiten von "Wordpress" oder so anzulernen. Ich konnte sofort ein Layout und ein paar Dinge in der Sidebar aussuchen und dann konnte es mit dem Laden von Bildern und dem Schreiben von Posts losgehen!...

Was mich aber in letzter Zeit gestört hat, waren z.B. fehlende Möglichkeiten dem Blog zu folgen, mir per Mail Feedback zu geben, aufgeführte Videos hervorzuheben und das Einrichten einer Galerie.

Tja, es gehen bekanntlich nie alle Wünsche in Erfüllung. Galerien suchte ich im Layout von Blogger vergeblich, aber den Rest meiner Wünsche hat eben Sabine jetzt erfüllt...

Okay, sie hat auch gesagt, dass meine gewählte Schrift "Mist" wäre und mein Layout einem "Yips-Heft" ähneln würde, aber nach einem Blick auf die angebotenen Layouts und die damit verbundenen Möglichkeiten der Umsetzung meiner Wünsche, war sie gnädig und hat es so belassen, wie es war.

Einige Ihrer Tipps sind noch zu erledigen und ich habe schon damit angefangen sie umzusetzten. Die Rede ist davon, dass ich meine Posts "Leserfreundlicher gestalten" soll ( was meint sie bloß damit???), die Fotos sollten größer sein und (ganz wichtig) ich soll doch endlich mal anfangen, Tags bzw. Kennwörter zu vergeben, damit interessierte Leser auch Texte zu gleichen Themen wiederfinden und sich "keinen Wolf" scrollen müssen...

Wie findet Ihr die Änderungen?

Wenn Ihr mir eine Freude machen wollt, dann folgt meinem Blog!

Viele Grüße

Euer Helmut

Sonntag, 17. März 2013

Thunder and Lightroom!...

Ich hatte ja schon einmal geschrieben, dass ich befürchte, dass ich echt zu alt bin um neue Dinge zu lernen...Mann-oh-Mann! Heute war es wieder soweit.
Ich habe den ganzen Tag vor dem Rechner gesessen und wofür???
Richtig! Für Nix!!!

Gestern hatte ich die letzten Bilder vom Model-Shooting bearbeitet und heute wollte ich eine Zusammensstellung für ein Fotobuch und eine Diashow machen...
Es dauerte natürlich etwas, bis ich ich auf knapp achtzig Aufnahmen "beschränkt" hatte, die ich für beide Anwendungen nutzen wollte. Dann erst begann das richtige Chaos. Ich stellte zunächst einmal fest, dass ich keine Plattform habe, um eine vernünftige Diashow über´s Internet zur Verfügung zu stellen.

Okay, dachte ich! Dann gehe doch einfach auf die Seite von "Photobox" und stelle Dir mal eben ein Fotobuch zusammen. Jaaa, von wegen!!! Leider klappte auch das nicht!...

Jetzt mache ich mir ein Bier auf!...

Montag, 11. März 2013

Wisch und weg!...

Wisst Ihr, was mich seit der Fotoreise echt beschäftigt!? - Es ist der Ärger, bewegte Objekte nicht richtig dargestellt zu haben. Ich hatte ganz am Anfang des Blogs schon einmal einen Post dazu geschrieben. Damals endete der Post mit den Worten: "...hoffentlich weiß ich das beim nächsten Mal noch!"
 Nee, ich wusste es nicht mehr!

Die Situationen waren einfach, ich wollte einmal eine alte Straßenbahn so darstellen, dass man die Bewegung erkennt (und es nicht nur verwackelt aussieht) und ein anderes Mal fließenden Verkehr inszenieren...

Jetzt, in aller Ruhe, weiß ich wieder, dass es zwei Möglichkeiten gibt:

Sonntag, 10. März 2013

Bildbesprechung 1 - FF-Fotoschule

Cool, als ich auf Facebook gelesen habe, dass Frank Bildkritiken anbietet, habe ich mich direkt gemeldet. Eins meiner Bilder und ich stehe voll auf HDR-Aufnahmen, das ich im Sommer 2012 im Rheinhafen in Köln-Deutz aufgenommen habe, gehört zu meinen "Lieblingen". Daher war ich sehr gespannt, was Frank dazu sagen würde...Zu sehen ab 11:27