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Montag, 5. Dezember 2016

Bevor wir am Panoramakopf 200 von Rollei den Nodalpunkt bestimmen - "I´m gettin´panoramanoid!" (Teil 2)


Okay! Jetzt brauche ich echt mal Eure Hilfe!
Ich hatte ja schon im letzten Posting meine Zweifel gehabt, dass aufgrund der Voraussetzungen an der Kamera die Bestimmung des Nodalpunktes einfach sein würde und das liegt nur an einem kleeeinen Detail!. Man bestimmt meines Wissens den Nodalpunkt, um bei der späteren Drehung des Panoramakopfes keinen so genannten Parallaxeneffekt zu bekommen. 

Als ersten Schritt richtet man die Kamera zunächst mittig aus. Das erreicht man, in dem man bei meinem Panoramakopfmodel die Kamera "nach unten blicken lässt!" und so entsprechend fixiiert.... 



Ja, und genau hier liegt das Problem! Die Stativbohrung am Gehäuse der OMD E-M1 von Olympus ist nicht genau unter der optischen Achse, wie Ihr sehen könnt, eine Verschiebung nach links oder rechts nicht möglich und so kann die Kamera bzw. die optische Achse nicht genau auf die Mitte ausgerichtet werden.


Das Ganze, wie ich mir von meinen guten Freund und geschätztem Fotografen Dieter Bethke habe erläutern lassen, ist noch kein Problem, wenn ich lediglich einzeilige Panoramen machen möchte, aber wenn ich die Kamera nach oben oder unten schwenke, habe ich ein Problem! 

"Was tun, sprach Zeus!" - Zur Ehrenrettung von Olympus muss man natürlich sagen, dass die Bohrung an der OMD E-M10 mittig liegt und somit verwendet werden könnte, aber wenn ich die OMD E-M1 nutzen will, dann müsste ich den Batteriegriff verwenden, bei dem die Bohrung in der Mitte ist. Ehrlich gesagt, tue ich mich schwer damit, u.a. wegen der Hebelwirkung, das Ganze mit dem montierten Batteriegriff zu probieren!...

So! Also "Fallback-Option" ist die Benutzung der OMD E-M10 oder OMD E-M1 (aber nur mit Batteriegriff!) und jetzt kommen wir zu Euch! Ihr Panoramafotografen und Tüftelgenies! Wie bekommt man das hin, dass die Kamera sich in der oben gezeigten Kameraplatte seitlich verschieben lässt oder das Ganze so angebaut ist, dass sie über der Kameraachse liegt?!...
Eine "T-Platte"?! Eine zweite Kameraplatte im rechten Winkel?!...

Ich freue mich echt auf Eure Kommentare und Hinweise, gerne auch mit Links zu entsprechenden Herstellern und Händlern! 

Bis bald!

Euer 

Doc Minten




Sonntag, 4. Dezember 2016

Quickreview - Actioncam 425 von Rollei - "Und nun zu etwas völlig anderem!"


Ist das jetzt was völlig anderes?!...

Egal! Es geht mir da wie vielen anderen, wenn ich etwas gerne haben möchte, dann brauche ich dafür eigentlich keine Begründungen und so kam es, dass ich seit Neustem auch eine Actioncam habe!!!

Der Grund war jetzt nicht, dass ich mich selbst bei Extremsportarten filmen wollte, sondern ich wollte einen  kleinen "Begleiter" für die Aufnahme von "Making-offs" oder eben auch die Aufnahme von Timelapse-Aufnahmen. 

Der Grund, warum ich mich nach einiger Recherche für diese Kamera entschieden habe, war vor allem das gute Preis-Leistungsverhältnis. Ich war bei den "ersten Schritten" auf dem Gebiet der Actioncams und dem kleinen Einsatzgebiet echt nicht bereit, mehrere hundert Euro für die bekannten "Flagschiffe" des Segmentes auszugeben!

Ich erspare Euch technische Einzelheiten, die Ihr auch über den obigen Link nachsehen könnt. Ich finde, dass die Kamera ihren Job gut macht. Sie soll sogar Videos mit 4K bei 25 fps liefern, aber das ist für mich eher zweitrangig. Sie lässt sich schnell und einfach entweder über das Kameramenu oder durch eine App auf dem Smartphone steuern und kann auch über einen Auslöser, der sich mit Armband benutzen lässt, gestartet werden. 

Das führt uns auch schon zum Zubehör, das mit der Kamera geliefert wird und auch das ist sehr gut! Man findet verschiedene Halterungen und ein Hardcase bzw. einen Rahmen, der verschiedene Aufbauten und Nutzungen der Kamera ermöglicht. Ich finde dabei gerade die Details sehr gut gemacht. Es gibt einen "einfachen" Rahmen, der die Kamera hält, wenn sie auf dem Stativ steht und keinen äußeren "Einflüssen" ausgesetzt ist. Es gibt einen Hardcase, der mit einer Klappe mit kleinen Öffnungen versehen ist, um die Tonaufnahme zu ermöglichen und eine geschlossene Klappe, wenn man schwimmen, tauchen oder sonstwie unter Wasser geht!


Für die oben erwähnten Timelapse-Aufnahmen habe ich mir dann noch für kleines Geld einen kleinen drehenden "Panoramakopf" gekauft. Okay! Es ist eine Eieruhr! Aber sie erfüllt ihren Zweck! Jedenfalls mit der Actioncam, denn mit der etwas schwereren E-M10 hatte das Ding schon seine Mühe!

Ach, so! Ehe ich es vergesse! Da ich keine Anwendung habe, die Timelapse erstellen kann und die Actioncam nicht mit einer Software geliefert wird, die eine Nachbearbeitung der Bilder und Filme zulässt und beim Timelapse auch nicht im Anschluss die vielen Bilder selbst zu einem Film zusammensetzt, so wie das z.B. die Kameras von Olympus machen, stellte sich die Frage, wie ich das mache.
Ich habe dann herausgefunden, dass sich die Bilder mit dem "guten alten" Picasa in einen Film umwandeln lassen. Leider wurde die Entwicklung der Anwendung eingestellt, aber sie kann immer noch downgeloadet und verwendet werden. Wieder was gelernt! 

Ich werde weiter berichten! Was sind denn Eure Erfahrungen? Nutzt Ihr neben den anderen Kameras auch Actioncams? Und wenn ja, was macht Ihr damit? 

Bis bald!