Mittwoch, 21. Dezember 2016

Uijuijui PTGui! - "Aller Anfang ist schwer!" - oder "I´m gettin´paronamanoid (Teil 4)


Dieser Blogpost handelt von "Irgendwas ist ja immer!" oder den weisen Worten:"Das habe ich mir leichter vorgestellt!" oder in meinem Worten: "Ich bekomme rote Schleier vor den Augen!"

Aber der Reihe nach! Am Wochenende wollte ich endlich mal das theoretische Wissen in die Tat umsetzen und so zog ich mit meinem ganzen Geraffel zu einem schönen Bereich in Bonn, den ich mir gut als Szenerie für meine ersten Panoramen vorstellen konnte. 

Vor Ort habe ich dann alles aufgebaut (Ist schon ein Aufwand!), stellte den Nodalpunkt ein, fokussierte und stellte manuell scharf....STOP! Ja, und vergaß bei den ersten Serien sowohl ISO als auch Weißabgleich einzustellen! Nein, nicht lachen! Es kommt noooch besser! Zwischendurch musste ich etwas warten, um Spaziergänger aus dem Bild laufen zu lassen und dachte mir, "das ist aber komisch dunkel!" - Nee, anstatt die Einstellungen zu überprüfen, dachte ich mir es wäre die beste Wahl Belichtungsreihen zu machen!!!. 


Zu allem Übel habe ich auch, um später ein 360°-Panorama zu erstellen, nur bei der ersten Serie ein Bodenbild gemacht, aber bei den anderen Szenen, die ich geeignet hielt, nicht mehr! 

So, zuhause am Rechner könnt Ihr Euch vorstellen, was passierte. Ich brauche nicht zu erwähnen, dass ich aus 250 Bildern(!) kaum meine jeweiligen Serien erkennen konnte...Ja! Ich habe am Ende jeder Serie meine Hand fotografiert, um eine optische "Grenze" zu sehen und Nein! ich bekam auch nicht mehr die unterschiedlich hellen Bilder zusammen. 

Mein kläglicher Versuch, dann mache ich eben HDR-Panoramen ging mal eben so richtig daneben! Wenn es denn halbwegs aussah, dann stellte ich fest, dass das Bodenbild fehlte, um zum Beispiel das Stativ aus dem Bild herauszuretuschieren....

Ja, und dann kam der eigentliche "Todesstoß"! Ich war guter Dinge, dass "PTGui-Professional" alle gefundenen / brauchbaren Bilder zusammenfügt (macht es auch!), dass ich mittels zusätzlicher Kontrollpunkte das Endergebnis verbessern könnte (ging auch!). Doch dann, ja dann! wurde jedes Mal das Himmelbild nicht erkannt, weil es keine Kontrollpunkte hatte! Wie denn auch! Jeder Versuch, es manuell einzufügen, scheiterte, weil es im Editor nicht so ausgerichtet war, wie die anderen Bilder und der "Trick", dass das Bild nur zu so-und-soviel Prozent am gesamten Bild berücksichtigt wird, scheiterte daran, dass es gar nicht berücksichtigt wurde!

Gut! Ihr seht, man wird nie zu alt, dumme Fehler zu machen! ABER! Bei dem Problem mit dem Himmelbild in "PTGui" brauche ich echt mal Eure Hilfe! HIIIIILLLLFFFFEEE!!!


Donnerstag, 15. Dezember 2016

Quickreview von Patrick Ludolph´s "Wie ich Panoramen fotografiere" oder ... - "I´m gettin´panoramanoid!" (Teil 3)


Ich möchte Euch heute ein kurzes Update geben und natürlich auch erzählen, wie es weitergeht. Nach dem Zusammstellen der Hardware bleibt ja noch die Frage, wie ich das notwendige Wissen für die Panoramafotografie bekomme und darum soll es gleich gehen...

Aber schön der Reihe nach! Im ersten Posting der Serie ging es um den Panoramakopf 200 und ich habe Euch erzählt, dass ich Probleme mit einer Feststellschraube hatte. Ich habe den Panoramakopf eingesandt und bekam von der Firma Rollei ein paar Tage später ein neues Gerät zugeschickt. Prima! Überhaupt war ich vom Support und der Kundenfreundlichkeit sehr angetan (das habe ich schon anders erlebt!) und möchte mich an dieser Stelle dafür bedanken!.

Kann also losgehen?! - Nein, nicht ganz! 
Da war doch noch das Problem mit der Montage der Kamera! Nachdem mich einige Hinweise erreichten, die aber alle nicht zielführend waren, habe ich noch einige Zeit recherchiert. Eigentlich mehr durch Zufall stieß ich dabei auf die Idee, einen L-Winkel der Firma Mengs für die OM-D E-M-1 zu benutzen, da ich feststellte, dass sich an dem Winkel eine Stativbohrung befand, die sich nach Montage genau unter der optischen Achse befand. Bingo! Problem gelöst! 

Aber jetzt kann es losgehen?! - Nein, immer noch nicht!
Parallel zu allen Vorbereitungen stellte ich mir natürlich die Frage, wie zur Hölle soll ich lernen oder verstehen, wie man Panoramen fotografiert, sie bearbeitet oder was es sonst zu beachten gibt???

Mein erster Gedanke war natürlich, mich an die "Fotoschule meines Vertrauens" zu wenden, die natürlich entsprechende Kurse im Angebot hat! - Leider, leider gab es aber in diesem Jahr keine Veranstaltung mehr, also fiel diese Option für den Moment flach!

Mein zweiter Gedanke war das Ganze völlig "old-school-mäßig" aus einem Buch zu lernen und wenn man sich etwas informiert, bleibt eigentlich nur das Buch "Digitale Fotopraxis Panoramafotografie" von Thomas Bredenfeld übrig. Wenn man schon angesprochen wird: "Erstellen Sie Panoramen wie ein Profi!", dann kann man eigentlich nix verkehrt machen!?...Gut! Ich gehe jetzt nicht weiter auf das Buch ein. Es gilt nicht ohne Grund als Standardwerk für diese Art der Fotografie, aber für mich war es in diesem Moment einfach zu "trocken"....

Mein dritter Gedanke war...


Mensch, da gibt´s doch sicher auch was vom Paddy!

Ich habe schon einmal Videos
von Patrick Ludolph zum diesem Thema  auf "YOUTUBE" angesehen und nach meinen guten Erfahrungen mit seinen anderen Videotutorials habe ich sofort sein Werk "Wie ich Panoramen fotografiere" bestellt und heruntergeladen. 

Ohne etwas vorwegzunehmen, das war genau das, was ich im Moment gesucht habe. Es ist sehr gut aufgebaut, unterhaltend und deckt alle interessanten Gebiete ab, die mit Panoramafotografie in Verbindung stehen. 

In den 25 Kapiteln des ca. fünfstündigen Tutorials steigt man über ein- und mehrzeilige Panoramen ein, sieht, mit welchen Kameras und Methoden Panoramen erstellt werden können und erfährt bzw. sieht, wie sie anschließend verarbeitet und optimiert werden. 

Fast schon spielerisch geht es in weiteren Kapiteln weiter. Man bekommt die Erstellung von Kugelpanoramen, kleinen Planeten und Brenizer Panoramen ebenso erläutert wie das Erstellen virtueller Touren und es werden die allgemeinen Schritte und Besonderheiten der Nachbearbeitung gut und verständlich erläutert. Nicht nur das, man erfährt, wo Stärken und Schwächen der einzelnen Programme liegen und kann sich schon ein erstes Bild von der Software machen, die man vielleicht auch in Zukunft nutzen möchte... 

Einfach klasse! Ich kann dieses Videotutorial nur wärmstens empfehlen und wenn ich Dinge mehr im Detail erfahren will, dann schaue ich wieder in das Buch von Thomas Bredenfeld! 


Aber jetzt kann es losgehen?!- Das will ich doch hoffen!

Ich werde berichten!...



Montag, 5. Dezember 2016

Bevor wir am Panoramakopf 200 von Rollei den Nodalpunkt bestimmen - "I´m gettin´panoramanoid!" (Teil 2)


Okay! Jetzt brauche ich echt mal Eure Hilfe!
Ich hatte ja schon im letzten Posting meine Zweifel gehabt, dass aufgrund der Voraussetzungen an der Kamera die Bestimmung des Nodalpunktes einfach sein würde und das liegt nur an einem kleeeinen Detail!. Man bestimmt meines Wissens den Nodalpunkt, um bei der späteren Drehung des Panoramakopfes keinen so genannten Parallaxeneffekt zu bekommen. 

Als ersten Schritt richtet man die Kamera zunächst mittig aus. Das erreicht man, in dem man bei meinem Panoramakopfmodel die Kamera "nach unten blicken lässt!" und so entsprechend fixiiert.... 



Ja, und genau hier liegt das Problem! Die Stativbohrung am Gehäuse der OMD E-M1 von Olympus ist nicht genau unter der optischen Achse, wie Ihr sehen könnt, eine Verschiebung nach links oder rechts nicht möglich und so kann die Kamera bzw. die optische Achse nicht genau auf die Mitte ausgerichtet werden.


Das Ganze, wie ich mir von meinen guten Freund und geschätztem Fotografen Dieter Bethke habe erläutern lassen, ist noch kein Problem, wenn ich lediglich einzeilige Panoramen machen möchte, aber wenn ich die Kamera nach oben oder unten schwenke, habe ich ein Problem! 

"Was tun, sprach Zeus!" - Zur Ehrenrettung von Olympus muss man natürlich sagen, dass die Bohrung an der OMD E-M10 mittig liegt und somit verwendet werden könnte, aber wenn ich die OMD E-M1 nutzen will, dann müsste ich den Batteriegriff verwenden, bei dem die Bohrung in der Mitte ist. Ehrlich gesagt, tue ich mich schwer damit, u.a. wegen der Hebelwirkung, das Ganze mit dem montierten Batteriegriff zu probieren!...

So! Also "Fallback-Option" ist die Benutzung der OMD E-M10 oder OMD E-M1 (aber nur mit Batteriegriff!) und jetzt kommen wir zu Euch! Ihr Panoramafotografen und Tüftelgenies! Wie bekommt man das hin, dass die Kamera sich in der oben gezeigten Kameraplatte seitlich verschieben lässt oder das Ganze so angebaut ist, dass sie über der Kameraachse liegt?!...
Eine "T-Platte"?! Eine zweite Kameraplatte im rechten Winkel?!...

Ich freue mich echt auf Eure Kommentare und Hinweise, gerne auch mit Links zu entsprechenden Herstellern und Händlern! 

Bis bald!

Euer 

Doc Minten




Sonntag, 4. Dezember 2016

Quickreview - Actioncam 425 von Rollei - "Und nun zu etwas völlig anderem!"


Ist das jetzt was völlig anderes?!...

Egal! Es geht mir da wie vielen anderen, wenn ich etwas gerne haben möchte, dann brauche ich dafür eigentlich keine Begründungen und so kam es, dass ich seit Neustem auch eine Actioncam habe!!!

Der Grund war jetzt nicht, dass ich mich selbst bei Extremsportarten filmen wollte, sondern ich wollte einen  kleinen "Begleiter" für die Aufnahme von "Making-offs" oder eben auch die Aufnahme von Timelapse-Aufnahmen. 

Der Grund, warum ich mich nach einiger Recherche für diese Kamera entschieden habe, war vor allem das gute Preis-Leistungsverhältnis. Ich war bei den "ersten Schritten" auf dem Gebiet der Actioncams und dem kleinen Einsatzgebiet echt nicht bereit, mehrere hundert Euro für die bekannten "Flagschiffe" des Segmentes auszugeben!

Ich erspare Euch technische Einzelheiten, die Ihr auch über den obigen Link nachsehen könnt. Ich finde, dass die Kamera ihren Job gut macht. Sie soll sogar Videos mit 4K bei 25 fps liefern, aber das ist für mich eher zweitrangig. Sie lässt sich schnell und einfach entweder über das Kameramenu oder durch eine App auf dem Smartphone steuern und kann auch über einen Auslöser, der sich mit Armband benutzen lässt, gestartet werden. 

Das führt uns auch schon zum Zubehör, das mit der Kamera geliefert wird und auch das ist sehr gut! Man findet verschiedene Halterungen und ein Hardcase bzw. einen Rahmen, der verschiedene Aufbauten und Nutzungen der Kamera ermöglicht. Ich finde dabei gerade die Details sehr gut gemacht. Es gibt einen "einfachen" Rahmen, der die Kamera hält, wenn sie auf dem Stativ steht und keinen äußeren "Einflüssen" ausgesetzt ist. Es gibt einen Hardcase, der mit einer Klappe mit kleinen Öffnungen versehen ist, um die Tonaufnahme zu ermöglichen und eine geschlossene Klappe, wenn man schwimmen, tauchen oder sonstwie unter Wasser geht!


Für die oben erwähnten Timelapse-Aufnahmen habe ich mir dann noch für kleines Geld einen kleinen drehenden "Panoramakopf" gekauft. Okay! Es ist eine Eieruhr! Aber sie erfüllt ihren Zweck! Jedenfalls mit der Actioncam, denn mit der etwas schwereren E-M10 hatte das Ding schon seine Mühe!

Ach, so! Ehe ich es vergesse! Da ich keine Anwendung habe, die Timelapse erstellen kann und die Actioncam nicht mit einer Software geliefert wird, die eine Nachbearbeitung der Bilder und Filme zulässt und beim Timelapse auch nicht im Anschluss die vielen Bilder selbst zu einem Film zusammensetzt, so wie das z.B. die Kameras von Olympus machen, stellte sich die Frage, wie ich das mache.
Ich habe dann herausgefunden, dass sich die Bilder mit dem "guten alten" Picasa in einen Film umwandeln lassen. Leider wurde die Entwicklung der Anwendung eingestellt, aber sie kann immer noch downgeloadet und verwendet werden. Wieder was gelernt! 

Ich werde weiter berichten! Was sind denn Eure Erfahrungen? Nutzt Ihr neben den anderen Kameras auch Actioncams? Und wenn ja, was macht Ihr damit? 

Bis bald!



Nachtrag - Oder Hilfreiche Worte beim "Fisch namens Samyung"


Liebe Blogleser!

Ich weiß nach dem letzten Blogpost jetzt doch, dass ich aufmerksame Leser habe und das macht mich sehr froh! Nicht nur das, ich habe durch die abgegebenen Kommentare auch die Fragen beantwortet bekommen, die sich mir gestellt haben. 

Ich habe erstens erfahren, dass man für das Focus-Peaking zunächst eine Taste "belegen" muss und zweitens die Empfehlung bekommen, dass ich vergleichbare Aufnahmen jeder Blendenstufe machen soll, um zu erkennen, bei welcher Blende das Objektiv die beste Abbildungsleistung bzw. Schärfe hat. 

Die folgenden Aufnahmen wurden alle vom Stativ aus aufgenommen und der Abstand betrug einen Meter. Das erste Bild wurde mit einer Blende von f4, das zweite mit f5,6 und das letzte mit f8 aufgenommen. Die Bilder wurde danach in Lightroom CC gleich bearbeitet, wobei sie auch "defisht" wurden.




Die besten Ergebnisse zeigten sich bei Blende f4 und f5,6. Ab einer Blende von f8 wurde die Abbildungsleistung immer schlechter und war bei f11 und letztlich bei f22 völlig unzureichend. 

Ich kann mit dem Ergebnis leben und bin jetzt mal gespannt, wie die weiteren Bilder werden.

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Quickreview - Panoramakopf 200 von Rollei - "I´m gettin´panoramanoid!" (Teil1)



Liebe Blogleser!

Ich habe es im letzten Posting ja schon erwähnt, dass ich Euch auf meinem Weg zur Fotografie an meinem "Ausflug" in die Panoramafotografie teihaben lassen wollte. Ich möchte Euch erzählen, wie ich mich der Thematik nähern will, wie man das Ganze später am Computer zusammensetzt und was man für Ausrüstung braucht. 

Genau darum soll es im ersten Posting gehen, nämlich um einen Panoramakopf! Ich habe mich nach ein paar Recherchen und aufgrund von Empfehlungen, nicht zuletzt wegen des guten Preis-Leistungsverhältnisses für den "Panoramakopf 200" der Firma Rollei entschieden und möchte Euch meine ersten Erfahrungen schildern. 


Der Panoramakopf wurde nach der Bestellung auf der Internetseite des Herstellers sehr schnell verschickt und in einem hochwertig wirkenden kleinen Koffer mit entsprechender Polsterung geliefert. Der Panoramakopf ist schon ein "Brocken", er wiegt selbst 1385 g und ist für Belastungen von ca. 3 kg ausgelegt. Alles macht einen sehr hochwertigen Eindruck an dem in matten Schwarz lackierten Panoramakopf. 


Die mitgelieferte Bedienungsanleitung in Deutsch und Englisch vermittelt einem in verständlicher Sprache, wie der Panoramakopf montiert und in Funktion gesetzt werden soll...

Bis zu diesem Punkt war alles in Ordnung! Aber dann versagten meine "Kenntnisse" und später auch das Material! - Was ich sagen will, ist Folgendes: Ich kam bis zu dem Punkt, das ich die Gleitschiene mit der Kameraplatte aus der Befestigung nahm und die Platte an der Unterseite meiner OM-D E-M1 montierte...


Okay! Das war so nicht vorgesehen, da die Bohrung für die Stativhalterung im Kameragehäuse bei meiner Kamera nicht genau in der Mitte bzw. in der Mitte der Bildachse lag, hatte ich Zweifel, ob, nachdem ich das ganze Konstrukt "Kamera-Platte-Gleitschlitten" wieder in die Führung geschoben hatten, die Einstellung des Nodalpunktes funktionieren und das spätere Fotografieren auch klappen würde. 
Ich sollte an dieser Stelle wohl noch erwähnen, dass die Schraube, die den Gleitschlitten fixiert, sich nur sehr schwer festdrehen ließ, aber dazu komme ich später noch...


Gut! Genau mittig konnten man also nichts einrichten, aber ich dachte mir, dass es sich lediglich um "verschobene" Achsen handeln könne und machte weiter. Wie sich herausstellte, ließen sich zum Finden des Nodalpunktes die optischen Achsen der Kamera gut mit der Panoramadrehachse in der Mitte des Stativkopfes einstellen. 

Ich testete das Ganze in dem ich zwei Punkte im Bild (ein Lampenstativ im Vordergrund und den seitlichen Türrahmen im Hintergrund) zur "Deckung" brachte und durch Drehen des Panoramakopfes auf dem Display beobachtete, ob und wohin der hintere Fixpunkt wandert. 


Vielleicht gehe ich auf diesen Punkt später noch einmal ein (und vielleicht sollte ich demnächst mal aufräumen, wenn ich zuhause Testbilder mache!?) Egal! es gab keine für mich ersichtlichen Abweichungen und so legte ich los! 

Wenn ich ehrlich bin, habe ich die Erklärungen zum Arbeiten mit dem "Rotator", also nach Klicks und Grad der Rotation und wie man das einstellen und sich merken kann, nicht verstanden, einfach übersprungen und "nach Sicht" gearbeitet. Gibt es da eine einfache Merkregel?! 

Die Bilder lud ich danach auf meinen Computer und wollte den Tag beenden und die Gerätschaft demontieren. Leider ließ sich die Halteschraube für den Gleitschlitten kaum noch in irgendeine Richtung drehen! (Alte Handwerker-Weisheit: "Nach fest kommt los!") und so blieb mir nichts anderes übrig, als den ganzen Gleitschlitten zu lösen und die Kamera zu demontieren. 

Bei der Kontrolle am heutigen Tag bestätigte sich leider mein Verdacht, dass die Halteschraube sich nicht mehr bewegen lässt und so muss ich den Panoramakopf leider zurückschicken und gucken, was der Hersteller sagt...

Damit ist mein "Ausflug" erst einmal beendet! Ich würde mich aber dennoch freuen, wenn Euch mein Posting gefallen hat und noch mehr, wenn sich diejenigen, die sich mit der Panoramafotografie auskennen, mir sagen, ob ich falsch oder richtig liege, was meine Überlegungen zum Nodalpunkt und dem Vorgehen beim Arbeiten bzw. "Rundlauf" angeht! 

Ich freue mich auf Eure Kommentare und sage: "to be continued!" und "Bis bald!"

Dienstag, 29. November 2016

Neue Projekte - Oder: " Ein Fisch namens Samyang!"


Zwei Monate sind seit dem letzten Posting vergangen und ich habe mich kaum getraut meinen Blog zu öffnen...Was ich aber dann gesehen habe, hat mir echt die Sprache verschlagen! Danke! Ihr habt mir echt die Treue gehalten und ich bin überwältigt von den Besucherzahlen! Danke!!!

Ihr werdet Euch jetzt sicher fragen, was (in Drei-Teufels-Namen!) hat der Doc nur so lange gemacht?! Nun, ich habe fotografiert! UND! mir ein paar Dinge für die kommende Zeit überlegt und natürlich auch recherchiert. An dieser Stelle möchte ich in Aussicht stellen, dass ich mich auf dem Feld der Actionkameras umgesehen habe, es wieder eine neue Fototasche bzw. einen Fotorucksack gibt, der mich interessiert hat und dass ich mich auf ein gaaanz neues Feld der Fotografie bewegen möchte und dieser Post soll quasi der Einstieg sein...


Das neue Gebiet auf das ich mich demnächst begeben möchte, ist die Panoramafotografie. Der Blog hat nicht zu unrecht den Untertitel "Mein Weg zur Fotografie", also seid Ihr ganz nah dabei, welche Dinge ich mir überlegt habe und wie ich es angehen werde...

Den Anfang wird ein kleiner Erfahrungsbericht machen, was aber auch ins große Ganze passt, nämlich die Frage nach der Ausrüstung und in diesem Fall, den entsprechenden Objektiven. Ich habe da "zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen", weil ich das "Für-und-Wieder" und das Arbeiten mit manuellen Objektiven sowie die "Fish-Eye-Optik" schon länger auf dem Schirm hatte!
Was sind die Beweggründe für den Kauf eines solchen Objektives? 
  1. Man mag den Look der Bilder! (obwohl es die Möglichkeit zum "Defishen" gibt!). 
  2. Man kann Aufnahmen auf sehr engem Raum machen...
  3. Man hat eine einzigartige Perspektive, einen riiiesigen Bildwinkel mit sehr großer Tiefenschärfe!. 
  4. ... 
 Gut! Ich hebe mir die Gedanken über den Sinn und Zweck und den Einsatz des Objektives jetzt mal auf und erzähle Euch von meinen ersten Erfahrungen!...

 
Das Fish-Eye-Objektiv von Samyang mit einer Brennweite von 7,5 mm (KB 15mm) und einer maximalen Blende von f 3.5 habe ich mir gekauft, weil es preislich ein "Schnapper" war, um das oben Gesagte auszuprobieren. - Das Ganze erkauft man sich natürlich dadurch, dass man manuell fokussieren und die Belichtung einstellen muss!

Nachdem das Objektiv heute geliefert wurde, wollte ich es direkt ausprobieren...Toll, im Dunklen macht das Ganze einen höööllen Spaß! Was sich theoretisch als so einfach anhört, stellt sich dann und noch bei unter 0° Außentemperatur nach einer ziemlich dämlichen Idee an...

Also wie war das? Auf manuellen Modus stellen?! Nee! ich nehme die Zeitautomatik! (Schon der erste Fehler!?) Okay! Beim Objekt angekommen, erst einmal fokussieren! Mist! mit Blende 8 sehe ich nix. Also, Blende aufmachen und mit der Lupenfunktion versuchen, scharf zu stellen! (Warum geht das "Focus-Peaking" bei meiner Kamera nicht!!!) Also den Fokusring nach Links drehen und gucken, dass ich das Bild im Bereich "Unendlich" irgendwie scharfstellen kann...

Okay! Das sieht in Ordnung aus! ISO ist eh auf Automatik! Jetzt die Blende schließen auf f8 und auslösen! Super! die Belichtungszeit betrug ca. eine Viertel Sekunde trotz ISO 1600...Das heißt, die meisten meiner Versuche waren verwackelt!!! Aaargh! 

Ich denke mal, es kommt noch eine Menge Übung auf mich zu! Das soll es aber erst einmal gewesen sein. 

Wenn Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt oder wisst, was ich besser machen kann, dann freue ich mich auf Eure Kommentare! 

Ansonsten sage ich: "Bis bald!"