Sonntag, 30. Dezember 2012

Höhen und Tiefen...

Ach, Mensch! Ich weiß auch nicht...
Manchmal ist es aber auch wirklich verhext! Heute hatte ich mir ein tolles Motto und eine gute Location ausgeguckt. Wollte einfach ein paar Schwarzweißbilder an einem alten Bahnwerk in Brühl machen. Schwarzweiß gefällt mir im Moment sehr gut und außerdem wollte ich die neue Software von Niksoftware testen, die noch mehr aus solchen Bildern herausholt. Ich hatte ja schon in einem anderen Post geschrieben, dass ich von HDR Efex Pro des gleichen Herstellers total begeistert bin...
Naja! Die Bahnanlage war natürlich ordentlich "verrammelt" und so war es nix mit dem Vorhaben. Also Plan B - hieß in die U-Bahn und noch ein paar Bilder zu meiner Reihe machen. Das hat mich aber nicht wirklich begeistert und technisch habe ich echt nur Murks produziert...
Deshalb bin ich dann `raus zur Rheinbrücke und habe ein paar Langzeitbelichtungen gemacht. Das Gute ist, dass ich von meinem neuen Stativ wirklich begeistert bin. Das Ding hänge ich einfach an meine Tasche und wenn ich es brauche, ist es ruck-zuck aufgebaut. DAS war wenigstens etwas Positives! Aber wie heißt es so schön: "ÜBEN-ÜBEN-ÜBEN!!!"

Freitag, 28. Dezember 2012

Firepower 2 - Studiofotografie

In einem der letzten Posts hatte ich schon von meiner Walimex-Blitzanlage geschrieben, die ich mir in fast neuem Zustand für einen sensationellen Preis bei Ebay "geschossen" habe. Ich musste mir damals aber auch wieder anhören, dass die Technik nur zwanzig Prozent eines Bildes ausmachen...
Sei´s drum! Jetzt war alle Feuerkraft nötig! Ich sollte und wollte Fotos einer Modekollektion bzw. für die Shop- und Katalogbilder machen. Der Wunsch bestand nach "High-key"-Aufnahmen und so ging es los!...
Da die Fotosession in den Räumen des Kunden stattfinden sollte, hieß es erst einmal das ganze Zeug transportfähig zu machen. Wie beim Reisen ist es aber so, dass man immer etwas vergisst und das sollte mir auch passieren!...Also erst einmal die große Fototasche gepackt, dann den Trolley mit den drei Studioblitzen und -zig kleine Umhängetaschen mit drei Stativen, zwei Softboxen, Beautydishs, Kabel und, und, und...
Vor Ort angekommen, das ganze Geraffel hineingeschleppt (brauche ich bald einen Assistenten?!), angefangen aufzubauen...und?! So, ein Mist!!! Ich hatte die Adapterringe der Softboxen vergessen!!!
Also, schön noch einmal durch die ganze Stadt zurück nach Hause, um sie zu holen. Dann das Set aubauen und als zweiter Schritt den Lichaufbau...
Die Kamera hatte ich im manuellen Modus auf eine Blende von 11 und eine Verschlusszeit von 1/160 bei ISO 100 eingestellt. Ich wollte somit die Lichtgestaltung nur mit den Blitzen erreichen. Das erste Setup mit den Softboxen als Haupt- und Fülllicht und einen Blitz für den Hintergrund brachte nicht das gewünschte Ergebnis und daher stellte ich die Anordnung (wie oben zu sehen) noch einmal um. Hauptlicht war jetzt ein Blitz mit reflektierendem Schirm und ich machte mich an die Ausmessung. Um die zum Teil schwarzen Kleidungsstücke richtig auszuleuchten und gleichzeitig den Hintergrund "auszubrennen", musste ich den Hauptblitz auf 3/4 seiner Stärke hochdrehen und die beiden anderen Blitzen um eine Blende höher. Das war schon ordentlich hoch, denn die Messung auf dem Belichtungsmesser zeigte mir eine Blende von 22! Aber da das Ergebnis und das Histogramm gut aussahen, beließ ich es bei dieser Einstellung.
Kleine Anmerkung am Rande! Die Fotos in *jpeg wollte ich über eine Wifi-Karte auf das Ipad senden, aber in dem ganzen Trubel hatte ich a) vergessen, die Aufteilung un RAW und *jpg in der Kamera einzustellen, damit sie sie überhaupt auf die zweite Karte schicken kann und b) gelang es mit mit diesem verfluchte Apple-Airport mal wieder nicht , ein WLAN aufzubauen...Kismet!
Nach gut sechs Stunden hatte ich die gut zweihundert Produktfotos im Kasten. Jetzt noch ein paar kleine Sonderfotos für Ebay-Auktionen und die Session war vorbei...
Jetzt bräuchte ich echt den Assi, der das Auto bepackt, während ich mit dem Kunden die Fotos bespreche...Naja! Vielleicht wenn ich mal groß bin...


Sonntag, 23. Dezember 2012

Der Kugelkopf CD40-D von Feisol...

Nachdem ich gestern schon etwas zum Stativ geschrieben habe, möchte ich Euch heute etwas zu dem Kugelkopf erzählen, den ich dazu gekauft habe. Er machte einen solideren Eindruck als die kleinere Variante und ist außerdem mit einer Panoramaschraube ausgestattet, die die butterweiche Drehung des Kopfes und dessen Arretierung ermöglicht. Die Einstellung des Kopfes machte mir zunächst Probleme, aber dann habe ich es verstanden...Aber sehht selbst!

Samstag, 22. Dezember 2012

Review vom Feisol-Stativ RAPID CT-3441 SB

Ich hatte ja schon in einem der letzten Posts geschrieben, dass und warum ich mir ein Reisestativ kaufen will. Verschiedene Anbieter kamen zunächst in die engere Wahl und dennoch habe ich mich für den Kauf eines anderen Herstellers entschieden. Es ist das CT-3441S der Firma Feisol geworden. Genauer gesagt, die B-Version aus Carbon mit dem größeren Kugelkopf CB-40D, in der RAPID-Version.
Leider gibt es keine Läden in der Nähe, die diesen Hersteller führen und deshalb habe ich mich a) zunächst einmal über die Berichte und Tests hergemacht und mir dann b) das Stativ direkt bei der deutschen Vertretung des Herstellers bestellt. Das lief trotz Vorweihnachtszeit echt schnell und ich wurde über die einzelnen Schritte meiner Bestellung per Email auf dem Laufenden gehalten. Das nenne ich Kundenservice! Das Stativ kam dann doppelt verpackt nach zwei Tagen bei mir an. Neben dem Stativ wird eine hochwertige Transporttasche, ein Schlüssel zur Einstellung der Federbeine, der Einschraubhaken für die Unterseite und die ARCA-Swiss-kompatible Kupplungsplatte geliefert.
Beim Auspacken merkt man direkt den Unterschied zu meinem bisherigen Stativ. Das Feisol ist zusammengelegt nur 43 cm lang und wiegt schlappe 1,15 kg. Es lässt sich mit dem kleinen Finger tragen. Die jeweils vier Segmente der einzelnen Beine lassen sich mit einer halben Drehung an den Drehverschlüssen ausfahren. Rapidversion bedeutet, dass ein Verdrehen der Beine dabei nicht vorkommt. Dennoch wird davor gewarnt die Verschlüsse nicht zu überdrehen, da die Segmente sich sonst lösen und herausfallen könnten (muss ich also drandenken!).
Ausgefahren und aufgestellt ohne dabei die Zentralsäule ebenfalls ganz auszufahren, ist das Stativ bereits angenehm hoch, auch bei meiner Körpergröße von 197 cm. Das Stativ macht einen sicheren und festen Eindruck, die Beine geben bei Druck auf die Zentralplatte kaum nach. Natürlich kann ich es beim Wackeln an der Zentralsäule mehr zum Zittern bringen als bei meinen anderen Stativ, aber in Relation zum Gewicht gibt es nichts zu mäkeln...Feisol gibt die Belastbarkeit des Stativs mit 10 kg an und die des Kopfes sogar mit 15 kg. Für meine Nikon D 7000 plus Batteriegriff und dem 70-200 mm von Sigma als schwerste Kombination wird das wohl reichen...
Die Kupplungsplatte habe ich dann direkt unter den Batteriegriff geschraubt, wofür ich allerdings eine kleine Münze oder einen Schraubendreher brauchte, bisher war an den Schrauben immer ein kleiner Bügel um die Schraube per Hand zu befestigen (muss ich auch drandenken!)...
Die Kamera habe ich in den ARCA-Swiss-Schlitten des Kugelkopfes gesetzt und festgemacht. Am Kugelkopf selbst gibt es jetzt zunächst die oberen zwei Schrauben zur "Bedienung". Eine so genannte Feststellschraube und eine Stoppschraube. Mit der Feststellschraube stellt man nach dem ersten Lösen die Friktion ein, mit der sich der Kopf bewegen lassen soll. Danach zieht man die Stoppschraube fest, die verhindern soll, dass man die Feststellschraube zu sehr lösen lässt. Wenn man dieses System erst einmal verstanden hat, ist es eine geniale Idee. Die ersten Versuche halte die Kamera in jeder gewünschten Position. Was mich am Anfang aber irritiert, ist die Tatsache, dass keine Wasserwaagen vorhanden sind, zum Einstellen ist also Augemaß oder die kamerainterne Kalibrierung erforderlich.
Die dritte und unterste Schraube dient dazu, dass der Kopf z.B. beim Panorama gedreht und an der gewünschten Stelle fixiert werden kann. Alles sitzt bombenfest und macht einen hervorragenden Eindruck. Es wackelt nix, auch nicht als ich die Beine des Stativs einklappe und das Ganze schultere.
Danach habe ich einige Stellungen des Stativs ausprobiert und wenn ich auch sicher kein Makro-Fotograf bin, bin ich von den Möglichkeiten zur bodennahen Aufnahme fasziniert.
Also im Groben und Ganzen bin ich total begeistert von dem Stativ, jetzt freue ich mich schon auf die ersten Einsätze und hoffe, dass es mir bei meiner Fotoreise gute Dienste leistet und dass ich von jetzt an häufiger Stativaufnahmen machen kann, da das Stativ nicht zuhause oder im Kofferraum liegt...




Sonntag, 16. Dezember 2012

NPhoto...deutsch!

Ich habe im vergangenen Winter eine sehr schöne Zeitung entdeckt, die genau meine Bedürfnisse befriedigte. Die Rede ist von "NPhoto". Einem Magazin, das im November 2011 das erste Mal herauskam und das ich das erste Mal als elektronische Version auf meinem Ipad gelesen habe.
Ich fand das Magazin aber direkt gut. Einfach und klar geschrieben, was insbesondere die notwendigen Details angeht. Ich fand Tests von Kameras, Objektiven und Zubehör und auch die Berichte zu speziellen Themen waren somit sehr gut aufbereitet. Einziges Handicap: das Magazin erscheint in englischer Sprache!
Okay, das ist jetzt kein richtiges "Killerkriterium", aber ich war dann doch sehr erfreut, als ich hörte, dass eine deutsche Auflage erscheint. Da es auch nur nette Werbegeschenke gab, abonnierte ich die Zeitschrift sofort...
Tja, ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll...und vielleicht irritiert mich ja auch nur die Kenntnis über die "zwei Versionen", aber ich bin, wenn ich ehrlich sein soll, nicht so ganz übezeugt von der deutschen Version. Erstens und das hatte ich befürchtet, sind die Artikel zum großen Teil identisch. Ja, wieso sollte man auch was Neues kreieren... Zweitens wird mir in dieser Version das "Team" vorgestellt, aber dann findet man in den bebilderten Berichten andere Gesichter und weiß nicht wieso (wenn man nicht wüsste, dass es die Mitglieder des englischen Redaktions- und Testteams sind). Drittens ist doch die Sprache bzw. die Übersetzung manchmal etwas seltsam...Das fängt bei kleinen Schreibfehlern an und geht weiter bis zu Aussagen, wie "...das ideale Stativ für alle, die auf kompakte Maße und Gewicht Wert legen, ohne zu viel Ausstattung zu erwarten:" Ich muß gestehen, dass ich diesen Satz so nicht ganz verstanden habe, aber vielleicht geht das auch nur mir so!?


Dienstag, 11. Dezember 2012

Fotoschule Fotodialoge - der Newsletter der Fotoakademie

Fotoschule Fotodialoge mit kreativen Fotokursen in München, Köln und Erlangen: News News News - der Newsletter der Fotoakademie F...: Hier geht es direkt  zu unserem Newsletter!

Dem Fotografen sein Stativ...

Mann-oh-Mann!
In Erwartung der Fotoreise fiel mir in den letzten Tagen ein, dass ich ja gar kein Reisestativ habe! Okay ich habe natürlich mein Magnesit 525 von Cullmann für "jede Gelegenheit". Seien wir aber `mal ehrlich, das Ding ist zwar gut, aber gefühlt sperrig und schwer. In aller Regel lasse ich es zu Hause oder nehme es, wenn ich es schon in den Wagen gelegt habe, bei dem Photowalks dann doch nicht mit.
Das und die Tatsache, dass ich ein kleineres, leichteres und handlicheres Stativ für die Fotoreise brauchen werde bzw. gebrauchen könnte und das ich auch später ohne Mühe mitnehme, hat mich bewogen, mich etwas umzusehen.
Ich habe daher in den letzten Tagen schon einige Stunden vor dem PC verbracht. Mein erster Gedanke war natürlich das Lesen von Testberichten. Klar, mache ich ja fast immer so! Einige Hersteller fielen demnach sofort raus. Andere wie die Staive von Gitzo erübrigen sich, weil ich den Preis nicht bezahlen will. Wieder andere, wie z.B. Stative von Manfrotto sind zwar von Stativ und -kopf her deutlich besser als mein bisheriges Stativ, aber scheiden eben wegen des Packmaßes von ca. 60 cm aus.
Wenn ich allerdings die Testkriterien und jeweiligen Ergebnisse sehe, kommen sofort weitere Fragen, zum Teil auch prinzipieller Art auf:
  • Wie groß soll das Stativ in voller Herrlichkeit sein?
  • Ist es dann noch stabil genug?
  • Wie gering kann das Packmaß sein ohne dass Einbußen entstehen?
  • Soll es aus Aluminium oder Carbon sein?
  • Sind Schnapper oder Drehverschlüsse an den Beinelementen besser?
  • Welchen Stativkopf nimmt man und mit welchem Arretierungssystem?
Ja, und das sind nur die einfacheren Fragen. Aber diese haben mich bereits in den Wahnsinn geführt!...

Okay, was sind "meine" Kriterien:

  • Mein wichtigster Punkt ist sicher die Stabilität, aber Folgendes muß auch stimmen...
  • Stativ soll mindestens auf 160 cm ausfahrbar sein.
  • Packmaß 30 bis 40 cm
  • Es kann aus Aluminium sein, da die Carbonvarianten häufig deutlich teuerer sind. Ob sich wirklich bewahrheitet, dass sie verwindungsärmer sind und so das Stativ deutlich stabilisieren, müssen die "Live-Tests" ergeben.
  • Schnapper sind okay, außerdem sieht man, ob arretiert ist oder nicht. Ansonsten könnte ich auch mit Drehverschlüssen leben. Muss ich ausprobieren, ist aber eher nebensächlich, oder!?
  • Ja, der Stativkopf!!! Hmmh!?...Ich fange jetzt keine prinzipielle Diskussion an, da die meisten bezahlbaren Reisestativ mit einem Kugelkopf ausgestattet sind. Aber was ist mit der Qualität des Systems? Nehme ich etwas mit einer einklippbaren Schnellwechselplatte oder schraube ich diese lieber fest!?...
All diese Fragen!!! und zum erstem Mal erlebe ich, dass ich das Gefühl habe, dass ich mir wohl besser mal die jeweiligen Semi-Finalisten in einem Fotoladen ansehen muss oder, da es sie in Deutschland meistens nicht vorrätig gibt, beide bestelle und selbst vergleiche.

Hier sind meine beiden Kandidaten:

  1. Benro A2692TB1S Travel Angel II
  2. Giottos MH5400-652 Vitruvian Stativ
Was sagt Ihr? - Kommentare sind dieses Mal wirklich mehr als willkommen...

Sonntag, 9. Dezember 2012

Ist so kalt der Winter...

Endlich hatte ich heute wieder Zeit zum Fotografieren. Leider habe ich mir aber den falschen Tag für das nächste Bild meiner Rheinufersequenz ausgesucht, Mist! Freitag hat es sooo schön geschneit und gestern war eine Traumsonne mit leichtem Bodennebel, aber ich gehe am Sonntag. Alles grau und der Schnee ist in Regen übergegangen...Mach nichts! Spaß hat es trotzdem gemacht.
Hinterher bin ich dann noch im Kottenforst spazieren gewesen, das war aber eher zur Entspannung...

Dienstag, 4. Dezember 2012

Fernweh...Quatsch! Riesen-Vorfreude!

In fünf Tagen ist der zweite Advent und eigentlich denkt man in dieser Jahreszeit an das kommende Weihnachtsfest, an Weihnachtsmärkte und Glühwein oder was man zu Sylvester macht...
Ich habe mir Gedanken über eine Reise im neuen Jahr gemacht...Die zunächst eingeleitete Recherche im Internet war einigermaßen ernüchternd!. Entweder war es zu spät oder zu früh im Jahr (man bedenke, dass sich innerdeutsche Ziele im Februar für Outdoor-Fotografie nur bedingt eignen), verschiedene Reiseziele fielen somit auch flach. Ja, und manche Angebote erübrigten sich bei ihrer Beschreibung (Nein, ich will nicht "Sehen lernen" auf einer griechischen Insel!)...
Der nächste Versuch war eine Abfrage auf Facebook bzw. über Foren, die sich mit Fotografie beschäftigen, aber auch da war die Ausbeute doch eher mager...
Die Wahl fiel dann auf eine perfekt organisierte Fotoreise nach Mallorca der FF-Fotoschule von Frank Fischer. Ich muss echt sagen, dass ich völlig begeistert war! Nicht nur, dass Frank Fischer meine zögerliche Anfrage stets freundlich und professionell behandelte und meine Wünsche "abklopfte" (Er befand sich immerhin zum Zeitpunkt unserer ersten Kontaktaufnahme zu Recherche-Arbeiten in China!). Nein, auch die Inhalte der Reise, die er im Februar und April 2013 anbietet, sprachen mich genau an! Nach einigen Emails konnte ich einen Platz für die Basisreise vom 23.02. bis 02.03.2013 ergattern und freue mich sehr darüber!!! Der Grund ist, dass diese Reise genau meine Wünsche trifft. Mallorca als Location, was schon allein der Knaller ist, weil ich diese Insel einfach liebe!. Verschiedene Arten der Fotografie, die dann zu allem Überfluß auch noch mittels Workshops jeden Tag (!!!) in meinem Gedächtnis und hoffentlich auch im fotografischen Können verewigt werden...und nicht zuletzt, das ganze "Drum-herum", man wird zu den Locations gebracht, professionell betreut und der Workflow, den man sonst allein hinter sich bringen muß, wird auch noch abgearbeitet. PERFEKT!
Was erwartet mich nun!?: (Ich habe die Details der Reisebeschreibung verwendet!)
  • Am Samstag, den 23.02.2012 geht´s voraussichtlich am frühen Morgen mit AIRBERLIN nach Mallorca. Wohnen werden wir wohl in einer 3* -Unterkunft in Peguera.  Zunächst geht es darum, sich kennenzulernen und dann wird die nähere Hotelumgebung erkundet. Abends wird der Reiseverlauf vorgestellt und je nachdem, wann alle Teilnehmer vor Ort sind, beginnt bereits der erste Programmpunkt.
  •  Am Sonntag, den 24.02.2012, geht´s sofort los. Nach dem Frühstück werden zu ersten und intensiven Information mit vielen Bildbeispielen die Grundlagen für bessere Fotos und Technik vermittelt. Den Rest des Tages stehen zwei weitere Programmpunkte auf dem Programm. Zum einen geht´s nach Arta und zum zweiten wird das Thema "Landschaftsfotografie" im Gebiet zwischen Cala Radjada und Cala Mesquidas bearbeitet.
  • Am Montag, den 25.02.2013,  steht eine Art Inselrundfahrt auf dem Programm. Es geht auf der Küstenstrasse in Richtung Norden, um dort einige der must-have Locations ins Visier zu  nehmen. Stationen unserer Tour sind Valldemossa und Deiá und geht es weiter zur Sa Calobra, der legendären Serpentienenstrasse im Tramuntana Gebirge.  Eins der Ziele ist ein Torrent, der sich ins Mittelmeer ergießt und eine spektakuläre Location bietet mit jeder Menge Möglichkeiten. Sobald die Schlucht erreicht ist, wird es ein Seminar zum Thema "optische Filter in der digitalen Fotografie" geben. Es wird erklärt werden, warum welcher Filtertyp zum Einsatz kommt und warum ein anderer besser nicht. Aufgrund der beeindruckenden Landschaft werden die Filter anschließend wie gelernt eingesetzt. Auf  dem Rückweg wird für den  Sonnenuntergang in Port de Soller Halt gemacht.
  •  Am Dienstag, den 26.02.2013, wird der Südosten Mallorcas besucht. Am Cap de ses Salines geht´s zum Leuchtturm,  der spektakulär inmitten einer „Felsenwüste“ steht. Das ist dann die beste Gelegenheit die erlernten Landschaftsfoto-Informationen umzusetzen. Außerdem wird dort ein Workshop zum Thema "Peoplefotografie-Outdoor" abgehalten. Das ist aber noch nicht alles, denn in diesen Workshop wird der Fotokurs zum Thema "Einsatz von Systemblitzen outdoor" integriert!. Weiter geht´s ins Naturschutzgebiet Mondrago. Hier können weitere Aufnahmen zum Thema gemacht werden oder eben eindrucksvolle Landschaftsaufnahmen aufgrund vieler in den schroffen Fels eingelagerter Versteinerungen entsprechende Makrofotos.
  •  Am Mittwoch, den 27.02.2013, geht es hoch zum Cap de Formentor. Dort gibt es die Möglichkeit wirklich einmaliger Landschaftsaufnahmen durch extreme Steilküsten und einen Leuchtturm in exponierter Lage. Gleichzeitig sind je nach Gruppengröße an diesem Tag wieder Models mit vor Ort. Auf dem Rückweg erfolgt der Theorieteil des "Nachtfotokurses" . Im Anschluss daran geht es nach Palma de Mallorca um das Gelernte umzusetzen. Der Praxisteil des Nachtfotokurses findet an der Kathedrale in Palma oder vom Schloss Bellver aus statt. Beste Möglichkeiten also für tolle Nachtfotos!
  •  Am Donnerstag, den 28.02.2013, steht eine Fotorallye auf dem Programm, bei der es um die Erfüllung unterschiedlichster Aufgaben in einer vorgegebenen Zeit geht. Hier winken sogar Preise! :)
  • Am Freitag, den 01.03.2013 ist morgens im Hotel eine Einführung in die "Streetfotografie" geplant. Im Anschluss geht es tagsüber nach Palma, wo gemeinsam an guten Bildern gearbeitet wird. Es gibt aber auch die Möglichkeit die Architektur der Altstadt zu fotografieren. Weiterhin steht ein Besuch der Kathedrale auf dem Programm. Den Sonnenuntergang gilt es am Ende am Port d’Andratx zu genießen und die einmalige Lichtstimmung der untergehenden Sonne hinter dem Leuchtturm fotografieren.Dann folgt wohl die letzte abendliche Bildbesprechung und die offizielle Verabschiedung...
  • Tja, und am Samstag, den 02.03.2013 geht´s dann nach Hause...
Boah, ich kann es kaum erwarten!!!

Sonntag, 2. Dezember 2012

Ist so kalt der Winter...

Mann-oh-Mann! Gott sei Dank ist es nichts aus meinem heutigen Motto "Schmuddelwetter" geworden. Dennoch, es war schon lausig kalt! Ist vielleicht auch einmal eine gute Gelegenheit etwas über Ausrüstung zu sprechen...Nein, ich meine nicht Foto-, sondern Fotografenausrüstung. Im letzten Winter hatte ich ja schon das Problem, dass ich die Witterung etwas unterschätzt habe. Also, was brauche ich für Ausstattung. Gute Mütze ist "Gold wert", guter Schal auch. Der sollte jetzt nicht groß herumbaumeln, sondern praktisch sein. Ich habe mich im vergangenen Winter für die Schlauchschals der Firma Buff entschieden. Kam eigentlich über das Golfen auf die Dinger als schönes Accessoire, aber mittlerweile ist der mit Fleece gefütterte Schal im Winter mein treuer Begleiter.
Was man aus meiner Sicht aber am dringesten braucht, sind Handschuhe! Hier fängt das Problem aber schon an! Welche? Normale Handschuhe fallen weg, weil sie viel zu klobig sind. Dann gibt es richtige Fotografenhandschuhe. Das sind Fäustlinge, deren obere Kappe man umklappen kann...Finde ich persönlich nicht so durchdacht. Okay! Besser als nix, aber wenn man länger am Auslöser hängt, werden die Finger doch kalt. Ich habe mich daher für Fliegerhandschuhe entschieden, die ich bei Ebay ersteigert habe. Die Dinger halten jetzt nicht so warm wie Polarhandschuhe, aber sie sind besser als nix! Wie seht Ihr das? Gar keine Handschuhe? Wenn doch, welche? Freue mich über Kommentare.

Sonntag, 25. November 2012

Langsam!...oder man lernt nie aus!

Oje, man könnte auch sagen, dass ich das Klassenziel heute nicht erreicht habe. War eigentlich losmarschiert mit dem Ziel Langzeitbelichtungen mit Graufilter zu machen und das Ganze tagsüber. Die Sorte Bilder, wo man auf Straßen und Plätzen nichts mehr erkennt und endzeitmäßig das Gefühl hat, alles wäre entvölkert...
Soweit so gut! Also Kameratasche gepackt, das Tamron AF 28-75mm, 2.8 auf die Kamera geschnallt und die Filtertasche bestückt, insbesondere mit dem ND 400 Filter von HOYA, der bis zu 9 Blenden "schluckt". Dann bin ich zur Nordbrücke in Bonn gefahren, hoch auf die Höhe der Fahrbahnen gegangen und habe mein Stativ aufgestellt, die Kamera nach ein paar Probeaufnahmen mit dem ND 400-Filter versehen und los sollte es gehen! Wie war das noch? Am einfachsten in "Shutter-Priority" und Scharfstellen über den Lifeview....Aber wie war das mit den Belichtungszeiten. Habe mich an meine erste Serie mit dem Flussbildern erinnert und zehn Sekunden eingestellt. Voila! die ersten Bilder auf dem Display sahen auch ganz vielversprechend aus, wenn man das bei Sonne im Rücken und somit auf dem Display überhaupt sagen kann.
Ich war leider so sehr damit beschäftigt das ich scharfe Bilder bekomme und habe deshalb nicht darauf geachtet, ob das Ergebnis wirklich gut ist. Zuhause habe ich dann aber gemerkt, dass zehn Sekunden wohl etwas wenig waren. Habe schöner Geisterbilder von den Autos produziert...So ein Mist! Vielleicht hätte ich die Zeit mal messen sollen, um zu sehen, wie lange die Autos über die Brücke brauchen oder hätte per se dreißig Sekunden oder nehmen sollen.
Na, zum Glück habe ich meinen Kardinalfehler auf der Brücke noch nicht bemerkt, denn so habe ich noch zwei drei Bilder geschossen, die mir jetzt auch viiiiiiel besser gefallen...
 



Sonntag, 18. November 2012

Lesen bildet...

Ich habe in den letzten Wochen einige Fotobücher gelesen. Es ging um die Modefotografie, die richtigen Posen für Models, um Belichtungen im Studio usw. In diesem Post soll es aber um ein ganz anderes, ein besonderes Buch gehen...
Es ist eins der Bücher von Jaqueline Esen und zwar das Buch: "FOTOGRAFIEREN! - Die Fotoschule zum Mitmachen" . Durch Zufall kam ich auf Ihre Facebook-Seite und von dort auf ihren Blog. Von dem habe ich schon in einem anderen Post berichtet. Nachdem ich bei der weiteren Suche auch auf ihre Bücher stieß, hat das hier vorgestellte Buch meine besondere Aufmerksamkeit erlangt und ich möchte es Euch hiermit wärmstens empfehlen!.
Jaqueline Esen schreibt im Vorwort zu ihrem Buch: "...Ich schreibe gerade das Buch, das ich vor vielen Jahren selbst gerne gehabt hätte!" und beschreibt ihre anfänglichen Schwierigkeiten ein Bild zu einem Thema zu machen oder auch die anfängliche Mühe das richtige Motiv in einer Situation zu finden...Das Buch ist keine klassische Fotoschule in eigentlichen Sinne, sondern vielmehr eine spielerische Anleitung zum Fotografieren. Es wendet sich damit an blutige Anfänger und an Erfahrene, denn diese können "die Messlatte höherhängen". Das Buch hebt sich dadurch ab, dass die Herausforderung darin besteht, Inspiration zu suchen und kreative Herausforderungen anzunehmen. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass das Buch aus über fünfzig Fotoprojekten aufgebaut ist. Man kann sie "abarbeiten" oder sie nach Lust und Laune auswählen. Auf den fast vierhundert Seiten finden sich schier unendliche Ideen und es macht einfach Freude sich entsprechende Aufgaben zu suchen.
Bei den einzelnen Aufgaben findet sich jeweils eine hilfreiche "Checkliste", die erläutert, wie anspruchsvoll die Aufgabe ist, wieviel Zeit gebraucht wird, was man für Ausrüstung braucht usw.
Neben dem Fotografieren ging es mir so, dass ich sofort meine archivierten Fotos angesehen habe und es in Folge des Buches Ideen für Gruppierungen gab.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich das Buch klasse finde. Ich habe genau danach gesucht, ein Buch, das mir dabei hilft, Ideen umzusetzen und Sichtweisen zu entwickeln. Mein Highlight!
Habt Ihr es auch gelesen? Wie ist Eure Meinung? Freue mich über Kommentare!


Sequenz in Serie...

Ich kann es mir einfach nicht merken...
Serien sind verschiedene Fotos zu einem Thema: Winter, Himmel usw. Sequenzen sind Fotos eines Motivs möglichst mit dem gleichen Bildausschnitt, die eine zeitlichen Verlauf aufzeigen.
Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, heute etwas zum Thema "Regenzeit" oder "Schmuddelwetter" zu fotografieren. Ich konnte aber nicht anders als noch einmal ans Rheinufer zu fahren und die schöne Baumreihe erneut zu fotografieren. Motiv war damit gesetzt, als ich aber dort ankam, konnte ich mich nicht mehr genau erinnern, von wo ich die erste Aufnahme gemacht hatte. Also machte ich verschiedene Bilder und auch wieder Belichtungsreihen.
Zuhause am Computer stellte ich dann fest, dass ich fast den Bildausschnitt vom letzten Mal getroffen habe und die Bildreihen konnte ich gut gebrauchen, um ein paar HDR-Versionen zu basteln.

Foto-Dreikampf Runde 1: Foto-Wettbewerb – mein Beitrag

Eine der Aufgaben in diesem Jahr ist es natürlich auch, dass ich mich dem Geschmack einer Jury stelle und an einem Wettbewerb teilnehme. Da kommt es gerade recht, dass heute der Foto-Dreikampf bei FOTOGRAFR beginnt. Das Thema lautet “Mein fotografisches Highlight im Jahr 2012“.

Mit dem Bild, über das ich beim letzten Post geschrieben habe, nehme ich an der ersten Runde des Dreikampfs teil. Warum es mir so viel bedeutet, habe ich im Post geschrieben:
"Heute morgen ist mir etwas Sonderbares passiert. Brauchte ich sonst eigentlich immer eine Idee oder ein Projekt zum Fotografieren oder sah ein Motiv, konnten mich aber nicht entscheiden, ob und wie ich es fotografieren will, war heute morgen alles anders. Ich saß wie fast jeden (frühen) Morgen an meinem Schreibtisch und trank einen Kaffee. Die Sonne war dabei aufzugehen und ich sah mir die wechselnden Bilder und das sich schnell wechselnde Licht an. Ich sah...ein Bild! Ein Bild oder mehrere Bilder, die ich fotografieren wollte. Ich sah den Bildaufbau und mein Gehirn machte nur: "Check?-Clear!-Check-Clear!-Check-Clear!...Ich packte meine Kamera und lief im Bademantel und barfuss auf den Balkon und machte meine Aufnahmen! -Erst dann bemerkte ich plötzlich, dass es doch ziemlich kalt war, hörte Kinderlachen von der Busstelle unten an der Strasse und dachte einen Augenblick, sie lachen über mich...Es war mir egal! Ich ging zurück an meinen Schreibtisch, nahm einen Schluck Kaffee und genoß das positive Gefühl der Zufriedenheit..."
Mögen die Spiele beginnen...

Dienstag, 13. November 2012

Auf einmal...

Heute morgen ist mir etwas Sonderbares passiert. Brauchte ich sonst eigentlich immer eine Idee oder ein Projekt zum Fotografieren oder sah ein Motiv, konnten mich aber nicht entscheiden, ob und wie ich es fotografieren will, war heute morgen alles anders. Ich saß wie fast jeden (frühen) Morgen an meinem Schreibtisch und trank einen Kaffee. Die Sonne war dabei aufzugehen und ich sah mir die wechselnden Bilder und das sich schnell wechselnde Licht an. Ich sah...ein Bild! Ein Bild oder mehrere Bilder, die ich fotografieren wollte. Ich sah den Bildaufbau und mein Gehirn machte nur: "Check?-Clear!-Check-Clear!-Check-Clear!...Ich packte meine Kamera und lief im Bademantel und barfuss auf den Balkon und machte meine Aufnahmen! -Erst dann bemerkte ich plötzlich, dass es doch ziemlich kalt war, hörte Kinderlachen von der Busstelle unten an der Strasse und dachte einen Augenblick, sie lachen über mich...Es war mir egal! Ich ging zurück an meinen Schreibtisch, nahm einen Schluck Kaffee und genoß das positive Gefühl der Zufriedenheit...

Samstag, 10. November 2012

HDRhrlich!

Ja, ich weiß, ich hatte eigentlich vor heute wieder neue Bilder zu machen, aber als es dann an zu regnen fing, habe ich wieder die Lust verloren...
Dafür habe ich mich dann mit einer Software für HDR-Aufnahmen beschäftigt. Jaja, jetzt werden wieder einige sagen, dass das Quatsch ist und HDR die Grenze zu Kitsch locker überschreitet, aber ich muss sagen, dass mir manche Motive in HDR besser gefallen und deshalb hat mich das interessiert.
Wer noch nicht weiß, was HDR (High-dynamic-range) ist, für den folgt hier eine einfache Erklärung. In einem Bild, das eine hohe Bandbreite von hellen und dunklen Bereichen hat, kann es passieren, dass in den hellen Bereichen alles weiß "ausgefressen" ist und in den dunklen Bereichen nur schwarz zu sehen ist. Beide Bereiche zeigen also keine Strukturen.  Es lässt sich zwar ein korrekt belichtetes Bild aufnehmen, aber die Informationen in diesen Bereichen gehen eben verloren. Der Trick ist jetzt zunächst eine Belichtungsreihe zu machen. Die Nikon D 7000 hat hierfür eine spezielle Funktionstaste (BKT = Bracketing) mit der man die Anzahl der Bilder der Reihe festlegen kann und auch die Belichtungskorrektur einstellen kann, um die Bilder heller oder dunkler zu machen. Somit erreicht man, dass bei dunklen Bild die Strukturen im hellen Bereich und beim helleren Bild die Strukturen im schwarzen Bereich zu erkennen sind. Unter Berücksichtigung der jeweiligen Einstellungen und des Programms sind solche Aufnahmen häufig schlecht aus der Hand zu machen und die Anwendung eines Stativs ist ratsam.
Damit kommen wir direkt zu der späteren Bearbeitung. Bei den bisher ausprobierten Programmen, die alle kostenlos waren, bestand immer das gleiche Problem. Wenn man nicht mit einem Stativ fotografiert, dann kommt es zu Geisterbilder, die sich beim "Mergen" der Bilder nur schwer korrigieren lassen. Also waren die Ergebisse der Belichtungsreihen, die ich extra bei letzten Mal gemacht habe, nicht zu verwerten.
In der letzten Ausgabe von N-Photo, einer Zeitschrift, die ich allen Nikonianern nur wärmstens empfehlen kann und die auch bald in deutsch erscheint, habe ich einen Bericht über die HDR-Technik gelesen. Hier wurden auch verschiedene Programme miteinander verglichen bzw. sie wurden vorgestellt. Am besten abgeschnitten hat bei Bedienung, Ausstattung und Resulat die kostenpflichtige Software von Nikon "HDR Efex Pro 2" . Ich habe mir die 15-Testversion heruntergeladen, die man nur auf das jeweils benutzte Bildverarbeitungsprogramm abstimmen muss. Nach der Installation kann man in diesem (bei mir Lightroom 4) Bilder auswählen und ins HDR-Programm exportieren. Es öffnet sich ein neues Fenster in dem bearbeitet wird und hinterher wird das fertige Bild wieder im gleichen Ordner wie die Originalbilder abgespeichert.
Das Ganze ist kinderleicht und die Bedienung ist intuitiv. Außerdem gibt es auch hier Presets, die ausgewählt werden können, um direkte Veränderungen durchzuführen. Ich bin von dem Programm echt begeistert und werde es mir sicher kaufen...

Mittwoch, 7. November 2012

Zum "Nachspielen"...

Immer auf der Suche nach guten Ideen habe ich die Themen des diesjährigen Fotomarathons in München gesehen:

1. Sonne im Herzen / 2. Lichtspiel / 3. Über seinen Schatten springen /
4. Lichtfänger / 5. Die dunkle Seite (der Macht) / 6. Ein lichter Moment /
7. Lichter der Vorstadt / 8. Lichtkunst / 9. Scheinwelten /
10. Randgestalten / 11. Hoffnungsschimmer / 12. Feuer und Flamme

 Die Bilder der Sieger waren echt beeindruckend...

Muss ich mir mal überlegen, ob ich das auch einmal umsetze...

Alles andere als "stille Treppe"...

Heute möchte ich Euch mein Netzfundstück der Woche präsentieren. Es handelt sich um das Blog der "Fotonanny". Ich muss gestehen, dass ich so fasziniert war von den Posts und vor allem WIE sie geschrieben waren, dass ich garnicht mehr aufhören konnte zu lesen. Es handelt sich bei der Verfasserin um die Fotografin und Buchautorin Jaqueline Esen. Die Themenvielfalt macht schon Lust auf mehr, aber vor allem die gute und pointierte Schreibweise ist es, die mich nicht aufhören lässt zu lesen.
Danach habe ich einen Blick auf ihre Bücherliste geworfen und sofort das neue Buch für mich entdeckt: "Fotografieren- Die Fotoschule zum Mitmachen!"- Das musste ich mir nach dem Probelesen sofort bestellen...

Sonntag, 4. November 2012

Größenwahn!?...

Wo ich schon einmal dabei bin, kann ich auch direkt gestehen, dass ich noch einen Schritt weitergehen will. Ich will eine Homepage haben! Wenn ich bei den letzten Veranstaltungen gefragt wurde, wo man (vielleicht balf potentielle Kunden) Bilder von mir sehen kann, dann wollte ich weder auf mein Blog noch auf das FLICKR-Album verweisen...
Ich weiß, Sabine wird jetzt aufheulen, aber ich konnte der Versuchung nicht widerstehen, eine Site im "Do-it-yourself"-Verfahren einzurichten und hier ist sie!
Neben den technischen Dingen und den damit verbundenen Schwierigkeiten, fand ich es am schwierigsten, die Inhalte zu schreiben...
Was sagt Ihr!?

Logisch?...Logo!

Da ich meine Fotos nicht mit einem Copyright in Serifen-Schrift verunstalten wollte, habe ich mir im Sommer ein Logo machen lassen. Als Anbieter kam sehr schnell ein Grafiker in Frage, der bereits für meine Frau verschiedene Aufträge erfüllt hatte. Es tummeln sich natürlich viele Anbieter im Internet oder bei Ebay, die ihre Dienste zum Teil sehr billig anbieten, aber ich habe diesen genommen. Er arbeitet schnell und zuverlässig, berät gut und will den Kunden nicht irgendwas aufquatschen.
Bei Logo selbst war schnell klar, dass ich keine stilisierten Fotoapparate oder Blenden haben wollte, irgendein Markenzeichen fiel mir aber auch nicht ein und so entschied ich mich für reine Sprache und nahm eins von drei vorgeschlagenen Logos.
Wie seht Ihr das? Habt Ihr Euch auch schon mal Gedanken zu einem persönlichen Logo gemacht? Würde mich freuen, wenn Ihr Eure Kommentare abgebt...

Freitag, 2. November 2012

Raindrops...

Mann, ich bin noch ganz verliebt in meine "neue" D 7000. Sie macht nach dem Service echt wieder gestochen scharfe Fotos. Langsam gewöhne ich mich auch an die Methode, den Fokuspunkt mit dem Cursor zu verschieben und so den Bildaufbau zu beeinflussen bzw. den Punkt, wo der Fokus liegen soll. Ich konnte mich aber immer noch nicht dazu durchringen, die Fokussierung vom Auslöser zu trennen...
Gestern habe ich mir dann gleich zwei Fotoziele gesetzt. Erstens die Ruine am Kloster Heisterbach und zweitens die Kölner Rheinbrücke für nächtliche Langzeitbelichtungen. Die erste Station verlief dann auch gut...Schöne Bilder im Kasten und die Überlegung, ob die Location mal etwas für ein Fotoshooting mit Personen wäre!?...
Dann fing es leicht an zu regnen. Schnell die Wetter-App gescheckt und gesehen, dass es in Köln nicht nach Regen aussieht...Von wegen! Als ich ankam, war das Wetter auch noch gut und die Sonne ging langsam unter...Also ein paar Einstellungen wählen, das Stativ aufstellen, den Graufilter aufschrauben...und dann!!! Ja, da fing es an zu regnen und zwar richtig fies!!!
Okay, die Bilder laufen mir nicht weg! Muss nur beim nächsten Mal dran denken, dass es jetzt auch wieder Zeit für Handschuhe beim Fotografieren wird...

Sonntag, 28. Oktober 2012

Trottel, immer in Bewegung bleiben...

Oh, Mann! ich bin so ein Vollpfosten! Eben noch die dicke Klappe, dass ich das mit dem Fokus sooo super hinbekommen habe und dann fällt mir auf, dass ich bei den Fotos der Hobbykicker nicht nachgedacht habe.
Auf meinem Rückweg vom Rheinufer kam ich bei einer großen Wiese vorbei, wo einige Männer Fussball spielten. Da dachte ich, dass sei eine gute Gelegenheit mit meiner kleinen "Mini-Bazooka" dem Sigma 70-200 mm ein paar Actionfotos zu machen...Soweit so gut! Nur leider habe ich nicht auf AF-C-Modus geschaltet, sondern weiter im Singlemode fotografiert! - Habe also schön ein Bild nach dem anderen gemacht und es kam mir nicht in den Sinn, dass ich die Fotos im Continous-Modus besser hinbekommen hätte...Tja, man lernt nie aus!

A walk in the park

Ja, ich habe meine schöne D 7000 endlich wieder und ich konnte auch wieder fotografieren gehen. Das Beste ist aber! Sie macht schärfere Fotos als jemals zuvor!...
Wie ich geschrieben habe, hatte ich meine Kamera zur Überprüfung zum Nikonservice in Köln geschickt. Nach 10 Tagen bekam ich sie zurück und hatte keine Gelegenheit sie auszuprobieren. Am vergangenen Wochenende wollte ich schon los, aber verschiedene ausgeschobene "Verpflichtungen" hinderten mich daran. Das war ziemlich blöd, denn das Wetter war herrlich und auch noch schön warm...Kismet!
Gestern ging es dann an den Rhein, um ein paar letzte Herbstimpressionen einzufangen und die Kamera zu testen. Ich war mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Was ich schon auf dem Display sah, war okay, aber auch später am Computer sah ich, dass sich die Einstellungen durch den Nikonservice gelohnt haben.
Das Zweite, was ich machen wollte, war mich auf das Fokussieren zu konzentrieren bzw. den Fokuspunkt gezielt zu verschieben und die Kamera eben nicht aus dem Mittelfokus zu "verschwenken". Das ging mir sehr gut von der Hand. Im AF-S-Modus das mittlere Fokusfeld nicht blockieren und ggf. mit dem Cursor an den Rand des Bildes zu verschieben und dann zu fokussieren, ging mir sehr leicht von der Hand. Ich war echt überrascht.
Was ich mich aber noch nicht getraut habe, ist die Fokussierung mit der hinteren "AF-ON"-Taste bzw. der umprogrammierten AF-L/AE-L-Taste zu machen.  Das werde ich bei einem nächsten Versuch ausprobieren. Muss einfach mal sehen, ob mir das liegt...
Nachdem ich in Beuel einen schönen Spaziergang am Rheinufer gemacht habe, fuhr ich über die Südbrücke zurück. Da die Nachmittagssonne die Rheinaue in so schönes Licht tauchte, entschloß ich mich dort auch noch einmal nach guten Motiven zu suchen.



Montag, 22. Oktober 2012

Wenn´s mal schnell gehen muss...

Ihr könnt Euch vielleicht an mein Mode-Shooting vor ein paar Wochen erinnnern!? Das Problem war, auf beengtem Raum mit Systemblitzen gearbeitet, eine beige Papierwand als Hintergrund und was passiert? Richtig! Nix war mit ausgeblitzen Hintergrund à la "high key"...
Davon abgesehen, war ich schon lange auf der Suche nach einer Anwendung, die mir für einen erschwinglichen Preis die Freistellung von Objekten ermöglicht und jetzt habe ich sie gefunden!
Diese Seite bzw. Anwendung ist echt genial! Wenn ihr auch einen einfachen Weg zur Freistellung sucht, solltet Ihr es einmal ausprobieren...

Sonntag, 7. Oktober 2012

Hoher Besuch!

Wie geil ist das denn!!!
Hätte nie gedacht, dass ich einen Kommentar von Michael Gelfert bekomme, bin jetzt noch ganz platt! Habe mir vor ein paar Tagen sein Buch über "Fashion-Fotografie" gekauft, da mich das Genre sehr interessiert und ich für die nächsten "Aufträge" besser gerüstet sein wollte und jetzt das!!!...
Naja, der Kommentar handelte eigentlich von dem Problem mit dem Fokussieren. Ich habe mir schon gedacht, dass es sinnvoller wäre, die Fokussierung über die zusätzliche Taste an der Hinterseite der Kamera zu machen, aber das kam mir bisher so umständlich, besser gesagt, ungewohnt vor. Ich werde das aber ausprobieren, wenn ich meine Kamera endlich vom Service in Köln zurückbekomme...

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Fashionshow

Das war ein schönes Stück Arbeit, hat aber auch irre Spaß gemacht.
Gestern habe ich Fotos auf einer Modenschau gemacht, die anlässlich eines lokalen Festes gemacht wurde. Ich war zunächst skeptisch, ob meine kleine Lumix mit dieser Aufgabe zurrechtkommt (die Nikon ist immer noch in Reparartur), aber sie hat mich nicht enttäuscht.
Ich bin nur mit ganz kleinem Equipment angetreten. Die Kamera, ein 14-140 mm Objektiv und ein Systemblitz mit Softdiffusor. Habe dann zunächst ein paar Reportageaufnahmen rund um das Fest gemacht und mich dann auf die Modenschau konzentriert. Besser gesagt, die Models machten auf dem Weg zurück in die Umkleiden bei mir Station, um noch einmal "in Ruhe" fotografiert zu werden.
Um mich völlig auf diese Serien konzentrieren zu können, habe ich mit festen Einstellungen fotografiert. Brennweite ca. 50 bis 60 mm, Blende 5,6, Verschlusszeit 1/160 sec und einer ISO von 200. Da es eine Herbstmodenschau war, fand ich den Hintergrund mit dem Park eigentlich ganz passend.
Kein Wunder, dass bei 17 Models am Ende ca. 160 Bilder herauskamen. Die Lumix hat ihre Aufgabe gut gemeistert, obwohl ich sagen muss, dass die Haptik dieser Kamera mir nicht so gut gewählt wie die der Nikon.

Sonntag, 30. September 2012

Fokuspunkt-Teil 2

Ja, es gibt eine Fortsetzung! und ich musste meine Kamera doch `mal durchchecken lassen!
Die Sache mit dem Fokussieren hat mir keine Ruhe gelassen. Wie beschrieben, hatte ich das Gefühl, dass ich beim AF-S-Modus und einem Messfeld keinen sauberen Fokus mehr hinbekam. Besonders beim "Verschwenken" saß der Fokus nicht richtig. Zu allem Überfluss stellte ich fest, dass die AE-L/AF-L-Taste an meiner Kamera sich nicht mehr auf den Fokus oder "AF-ON" einstellen ließ.
Also zunächst einmal zu einem örtlichen Fotohändler. Dort konnte man nichts sagen, außer dass die Kamera wohl geprüft werden müsste. So ein Mist! Also alles fertigmachen und zum nächsten Servicepoint geschickt. Bin mal gespannt, was die mir erzählen werden...
Tatsache ist aber, dass ich in dieser Woche eine Menge über das Fokussieren und die Funktionen meiner Kamera gelernt habe. Okay, die Puristen werden stöhnen, dass ich lieber fotografieren soll, als mich mit den theoretischen Grundlagen zu beschäftigen, aber diese Sache ließ mir nun einmal keine Ruhe und ich hätte den Fehler an der Kamera ansonsten wohl auch nicht richtig gewertet.

Photo(kina)walk...

Was ich noch erzählen wollte, waren meine Erfahrungen von einem Photowalk mit Matt Granger. Den Typ kennen sicher viele Fotografen von seinem YOUTUBE-Kanal "That Nikon Guy". Er war während der Photokina als Botschafter der Firma Lensbaby unterwegs. Samstags war eine Photowalk mit ihm angekündigt.
Vorab kann ich schon sagen, für mich war es ein "Flop"...Das lag wahrscheinlich daran, dass ich mir davon versprochen hatte, mehr im direkten Kontakt zu fotografieren, ein paar Tipps zu bekommen und von seinen Erfahrungen zu profitieren. Das war aber leider nicht so!
Das Ganze verzögerte sich schon einmal um eine Stunde, was mich nervte, weil ich noch andere Stände auf der Photokina an diesem Tag ein zweites Mal besuchen wollte. Dann sollte jeder ein Lensbaby ausprobieren, was ich eigentlich nicht wollte...Wir gingen dann in den Außenbereich und Matt erklärte uns, dass wir ein paar Fotos schießen sollten, die wir hinterher vergleichen könnten. Nee! das war es nicht, was ich wollte...Habe dann mit ihm ein bisschen Smalltalk gemacht, sein Lensbaby-Sparky (oder wie das Ding heißt!?) ausprobiert und mich dann still und heimlich "abgeseilt"...nachdem ich ihm das Objektiv zurückgegeben hatte, selbstverständlich!

Sonntag, 23. September 2012

Fokuspunkt...

Boah, das ist echt nervig! Ich weiß langsam nicht mehr ob meine Kamera spinnt oder ich!?

Es geht um den AF-S-Modus der Nikon D 7000. Wenn ich bei zum Beispiel bei Portraitaufnahmen  AF-S eingestellt habe, mit einem Messfeld (in der Mitte) auf ein Auge des Models fokussiere, den Auslöser halb drücke und das Bild anders “komponiere”, dann auslöse, stelle ich immer fest, dass der Fokus an der “zweiten Stelle” sitzt, wo ausgelöst wurde. Man kann sich das Ganze ja schön im Display anzeigen lassen und sieht wo der Fokuspunkt lag.
Ich komme echt nicht mehr weiter. Ich sehe beim Fokussieren den kleinen grünen Punkt im Display, ich kann mit der AF-L Taste arbeiten, nix klappt!
Okay, ich kann jetzt das Messfeld mit dem Joystick in die jeweilige Ecke des Bildes verschieben, ich kann mit AF-C arbeiten, aber eigentlich ist das nerivig, gerade wenn man Reihen von Bildern schießt. 

Was mache ich falsch???

Sonntag, 16. September 2012

Firepower...oder doch nur 10% sind Technik!?

Jetzt werden die Puristen und Dozenten von Workshops über Blitztechnik, die sagen, dass ein gutes Bild nur zu 10% von Technik abhängt, wieder aufstöhnen. Ich konnte aber bei diesem Angebot nicht "Nein" sagen. Die Rede ist von einem WalimexPRO-Studioset , das erst fünfzehn Monate alt war und nur noch knapp die Hälfte kosten sollte...3,2,1, meins!
Am Freitag wurde das Set geliefert und ich war vom Umfang doch einigermaßen erschlagen. Sooo viele Einzelteile, aber eben alles dabei, was man für die Studiofotografie braucht...Ich werde hier nicht alles aufzählen, denn wen´s interessiert, der kann sich über den Link informieren.
Gestern habe ich das Set dann mal ausprobiert und muss sagen, dass ich meinem Dozenten vom Studioblitzkurs in Bonn danken muss für seine Empfehlung Produkte von Walimex zu kaufen.
Geräte machen einen robusten Eindruck und die Ständer halten wirklich viel aus...Das kann ich zurecht behaupten, denn als ich meine Fotosession beendet hatte, ist einer unserer Kater von seinem Kratzbaum auf eine der Softboxen gesprungen...und nix ist passiert! Muss allerdings gestehen, dass mir fast das Herz stehengeblieben ist...
Aber nun von Anfang an! Zunächst habe ich den ersten Blitz aufgebaut. Ständer, wie erwähnt robust und vor allem mit sehr guten Arretierungen für die Höheneinstellung versehen. Dann kam eine der Softboxen dran und ich kann jetzt verstehen, dass die meisten Fotografen sie nicht mehr demontieren. Das ist echt Frickelarbeit!, aber auch diese Teile sind robust und halte rohe Gewalt besser aus als andere Marken!. - Jetzt der Trick, den ich im Fotokurs in Bonn gelernt habe, den Blitz in die am Boden liegende Softbox einrasten lassen und dann erst auf´s Stativ stellen. Versucht man nämlich die Softbox an den Blitz zu montieren, der schon auf dem Ständer sitzt, hat man seine liebe Mühe und kann außerdem einige Wunder erleben. Der Blitz könnte vom Ständer kippen, die Box rastet nich ein und vor allem, wenn schon eingeschaltet ist, kann´s einen netten Kurzschluss geben, wenn der Metallrahmen der Softbox an den stromführenden Teil des Blitzes aneckt...
Da stand nun der erste Blitz und nun ging es an die Einstellungen. Als typischer Mann habe ich vorher selbstverständlich NICHT die Bedienungsanleitung gelesen. Das sollte sich rächen. So dauerte es etwas, bis ich kapiert habe, wie die Schalter funktionieren. Ist auch nicht selbsterklärend, dass das Einstelllicht mit dem Blitzstärkenregler zwar angeknipst wird, aber dann über die Tasten unter dem Diplay gesteuert werden. Was mir außerdem neu war, ist die Tatsache, dass Einstelllicht und Blitz auf die gleiche Stärke eingestellt werden können, was natürlich die Beurteilung der Ausleuchtung erleichtert.
Dann habe ich Fotos über Fotos gemacht und die verschiedenen Ausleuchtungen und vorhandenen Aufsätze ausprobiert. Die verschiedenen Szenerien machte ich bis zu "Low-key-Aufnahmen", die mich im Moment auch sehr reizen, muss das später vertiefen...
Weiter ging es mit dem zweiten Blitz und weiteren Fotos bis zum dritten Blitz, den ich zur Ausleuchtung des Hintergrundes verwendete. Endlich konnte ich auch ein paar "High-key"-Aufnahmen machen, wobei ich auch wieder das Platzproblem hatte, was den Abstand vom Modell (also mir) zum Hintergrund anging...
Dennoch! Nachdem ich über 200 Fotos im Kasten hatte, war ich happy und bin total begeistert von der Anlage! Freue mich schon auf das nächste Mal, wenn ich dieses Set wieder nutzen kann...

Mittwoch, 5. September 2012

Entwicklungshilfe

Das war ein hartes Stück Arbeit! Ich bin aber stolz, dass ich es geschafft und auch diese "Weihe" der Fotografie überstanden habe...
Ja, nach dem Workshops kam ich mit ein paar guten Fotos zurück und ich hatte noch die Worte der Models im Ohr, dass sie sich auf "gute" Fotos freuen würden...
Also alle Bilder in Lightroom4 geladen und diejenigen auswählen, die ich bearbeiten und veröffentlichen wollte. Soweit so gut! Aber die ersten Resultate waren dann nicht so, wie ich es mir gewünscht habe und der erste "Testballon" brachte mir auch herbe Kritik ein...
Das konnte und wollte ich dann nicht auf mir sitzen lassen. Am letzten Wochenende, an dem ich eigentlich bei gutem Wetter, mein nächstes Fotoprojekt angehen wollte, blieb ich zuhause, lud mir noch andere Module zur Bildbearbeitung herunter und arbeitete solange bis ich mit dem Ergebnis zufrieden war.
Dieses Mal klappte es dann auch mit der positiven Resonanz! ;-)))

Samstag, 1. September 2012

Linktipp der Woche oder WMMF(E)OEBNTS

In Anlehnung an den Workshop vom vergangenen Sonntag muß ich mir sagen: WMMFEOEBNTS- Wie man Menschen falsch einschätzt oder es besser nicht tun sollte. - Da waren nämlich zwei Jungs, die ich in ihrem Können sicher völlig falsch eingeschätzt habe. Von dem was sie erzählt haben, hatte man den Eindruck, "der nette Junge von Nebenan" mit dem Hobby Fotografie...Paah! Leider völlig falsch. Ich bin sogar nachdem ich die Internetseiten von beiden gesehen habe, der Meinung, dass Straubing das neue Mekka der Fotografie sein könnte ;-)
Im Ernst, ich kann Euch die Internetauftritte nur ans Herz legen und Euch raten, wenn Ihr Dienste von Fotografen oder einer Werbeagentur benötigt, guckt mal auf diese Seiten:







Donnerstag, 30. August 2012

"One-light"-Workshop am 26.08.2012

Sorry, dass ich ein, zwei Tage brauchte, bis ich die Fortsetzung meines Erfahrungsberichtes schreibe. Mir gingen ein paar Dinge nicht aus dem Kopf und außerdem musste ich ja noch die Bilder sichten, die ich am Wochenende bearbeiten will...
Am Sonntag ging es dann mit "alten" und neuen Gefährten in die nächste Runde. Ich muss zugeben, dass ich, als ich einige Bilder des Nachtshootings im Internet gesehen habe, ein wenig neidisch war, den Workshop nicht auch noch einmal gebucht zu haben. - Also liebe Fotofreunde! Diese Art der Fotografie kann man nur empfehlen! - Sei´s drum! Ich konnte mich auch schnell wieder erinnern, dass ich am Abend einigermaßen müde gewesen bin und deshalb auch nur zur Hälfte trauerte...
Der Workshop, richtig! Zunächst sei gesagt, dass es neben des richtigen Lichts eher um das Thema geht, wie man Menschen fotografiert oder es besser nicht tun sollte (WMMFOEBNTS)...
Es wurde besprochen, was alles zum Vorbereiten des Shootings und des Shootings selbst gehört, was man beim Umgang mit den Modellen zu beachten hat usw.. Es war eigentlich mehr psychologische Beratung als Workshop und das meine ich im positiven Sinn!
Auch hier wurde schnell wieder klar, dass das eigene Verhalten und der Umgang mit den Modellen nicht durch einen technischen "Overkill" ausgeglichen werden kann...Wer´s nicht glauben konnte, merkte beim anschließenden Shooting, was das bedeutet...
Dieser Teil war genauso lehr- und hilfreich. Hatte ich zunächst das Gefühl, den Zusammenhang verstanden zu haben, poppte das nächste Problem auf, das ich aber auch schon befürchtet hatte: Die Kommunikation mit dem Modell! Okay, es wurde mir auch bewusst, dass ich mir bei diesen Shooting keine Gedanken über die Posen meines Modells gemacht hatte, was mich im Nachhinein ärgert.
Der Punkt ist aber und das war auch die Sache, die mich beschäftigte, muss ich wirklich als Fotograf die komplette Kontrolle behalten, ist es nicht vielmehr eine "Interaktion" zwischen Fotograf und Modell?! Ich weiß, dass diese Situation komplex ist und muss mir das "Für und wider" noch mal überlegen...

Dienstag, 28. August 2012

"Entfesselt Blitzen" mit Martin Krolop – 25.08.2012

Als ich das Foto für diesen Post ausgesucht habe und den Gesichtsausdruck des Models sah, musste ich unwillkürlich an die Dinge denken, die ich am zweiten Tag gelernt habe...Aber darum geht es jetzt nicht!
Verständlicherweise werde ich in diesem Post nicht viel über die Inhalte erzählen, denn ich bin der Meinung, dass man dafür die Workshops von Martin besuchen oder seine Videos anschauen sollte. 
Also, es war lehrreich, aber auch ernüchtert, zumindest für mich. War ich bisher sicher gewesen, dass sich die kleinen Systemblitze von Yongnuo für alle Einsätze eignen, musste ich erkennen, dass dem nicht so ist. Ich meine meine Vorstellung damit Studioausrüstung zu ersetzen. Das war aber auch der einzige Ablöscher, denn ich lernte viel über Vor- und Nachteile dieser Geräte, Lösungsansätze die Nachteile "auszugleichen" und wie man sie richtig einsetzt. Hilfreich waren dabei besonders die "kleinen Schliche" mit denen man sich bei der richtigen Einstellung bedient. Genau das hatte ich mir gewünscht und war deshalb sehr zufrieden!
Nach einem guten Mittagessen und netten Plausch in gemütlicher Runde ging es bei herrlichstem Sommerwetter mit zwei Models nach draußen, um das Gelernte bei verschiedenen Sets in die Praxis umzusetzen. Das ist nicht ganz richtig, denn auch hier gab es weiteres zu erfahren und zu lernen.
Lustigerweise ging es mir genauso wie beim Nachtshooting. Ich hatte erstens die Angst, dass ich alle Fotos "vergeigen" könnte, was sich wie zuvor bei der Durchsicht der Bilder "Gott-sei-Dank" nicht bestätigte und ich hätte mir im Nachhinein gewünscht, dass ich schon das Wissen des zweiten Tages gehabt hätte, was den Umgang mit Menschen VOR der Kamera bzw. Models angeht...
Aber das ist eine andere Geschichte!

Intensivstation Berlin

Nein, keine Angst! So schlimm war es nicht, dass ich Hilfe brauchte. Es war aber dennoch ein intensives Wochenende bei meinen zwei Workshops von Martin Krolop in Berlin! Zu Gast waren wir bei "Lightup-Events". Für die Jungs muss ich an dieser Stelle Werbung machen. Einfach klasse organisiert und immer ein Auge drauf, dass wir alles haben und es uns gutgeht. Florian und Ralf sind ständig dabei gewesen, zu sehen, dass alles perfekt organisiert ist und waren dabei freundlich und professionell unaufdringlich. Das Engagement ist wirklich super gewesen! Vielen Dank an dieser Stelle!
Davon abgesehen, ist das Gelände auf dem auch das Fotostudio liegt, eine tolle Location, bietet draußen gute Szenerien für Fotoshots und wenn ich in Berlin wohnen würde, käme ich sicher gerne hier hin, um Fotoprojekte zu realisieren.
Ja, nun aber der Reihe nach. Samstagmorgen um 04.00 Uhr war meine Nacht zu Ende. Aber da es wie die Vorfreude auf Weihnachten war, kam mir das Aufstehen nicht so schlimm vor. Nach einem entspannten Flug fuhr ich sofort nach Spandau und mein erster Workshoptag begann...
Ich werde in den nächsten Beiträgen meine Eindrücke schildern, nachdem ich ein paar Tage Zeit hatte, meine Gedanken zu ordnen.

Montag, 20. August 2012

Bedienung des Systemblitzes Yongnuo YN 560

Bei meinem letzten Fotoshooting habe ich mit fünf Systemblitzen gearbeitet. Dabei waren auch drei dieser einfach aber dennoch guten Blitzgeräte. Verwöhnt von den übersichtlichen Einstell- und Kontrollmöglichkeiten von Blitzgeräten mit LCD-Display muss ich zugeben, dass sich mir die Funktionen nicht sofort klar waren.
Ich habe meine Erkenntnisse über die Bedienung und die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Einstellung in folgendem kleinen "Tutorial" auf YOUTUBE festgehalten.
Freue mich über Kommentare und Anregungen!

Mittwoch, 1. August 2012

Mit Filter oder ohne?

Ich könnte mich schon ärgern, denn ich hätte es besser wissen müssen. Hatte ich doch vor einigen Monaten über die Vor- und Nachteile von Filtern philosophiert, bin ich jetzt ohne sie "auf die Nase gefallen". Dieses wunderschöne Motiv, das alle Möglichkeiten für eine spätere Bearbeitung gehabt hat, habe ich letztlich dadurch vermurkst, da ich keinen Polarisationsfilter dabei hatte. Davon abgesehen, ist es mir auf dem Display garnicht aufgefallen, dass die Aufnahme in der Mittagssonne einige Streuungen des Lichts aufwies.
Wenn man das Bild in Lightroom betrachtet, fällt einem so ein leichter weißer Film auf, den man auch mit allen mir bekannten Tricks nicht wegbekommt. Ich habe mir sogar ein paar Presets aus dem Netz gezogen, die suggerieren, dass man damit einen Filtereffekt simuliert, aber das hat leider nicht geklappt.
Also los! ich bin für alle Tipps offen. Hey, Ihr Lightroom- und Photoshop-Profis da draußen, was kann ich tun??? - Außer das nächste Mal mit Filter zu fotografieren...*grrrrh!*

Sonntag, 22. Juli 2012

Autodidakt...naja!

Okay! Es ist flach und nicht wirklich spannend! Aber es geht zunächst einmal darum, dass ich mich mit der Technik (typisch Mann!) auseinandersetze...Wenn ich ehrlich bin, bin ich mit dem Ergebnis auch nicht wirklich zufrieden und daher werde ich im August einen Workshop bei Martin Krolop besuchen. Leider war der Workshop über "Entfesseltes Blitzen" nicht mehr frei, aber ich hoffe auf den Workshop, den ich am 10.08. besuchen werde...

Heimarbeitsplatz

Ich weiß, ich habe mich rar gemacht, was aber nicht heißen soll, dass ich untätig gewesen bin. Der letzte Eintrag ist schon fast einen Monat her, aber auch ich muss schließlich mal Urlaub machen...
Bevor Ich aber jetzt in Selbstmitleid zerfließe, komme ich zum Thema. Was konnte man bei dem "herrlichen" Sommerwetter besseres machen, als zu Hause die Strobistenkenntnisse zu vertiefen...Richtig! nix! - hier sieht man also meinen ersten Versuchsaufbau zum Üben meiner Kenntnisse. Die Kamera steht auf dem Stativ, denn ich muss mich selbst fotografieren. Sie ist im manuellen Modus eingestellt und zur Aussparung des Umgebungslichtes (also um primär ein schwarzes Foto zu bekommen) habe ich Sie auf Blende 9 und eine Belichtungszeit von 1/160 eingestellt. Die ISO steht auf 100 und den Weißabgleich habe ich auf 5100 K oder auf Blitz eingestellt. Dabei fällt mir auf, dass in manchen Tutorials im Netz nie auf den Weißabgleich eingegangen wird...Warum eigentlich nicht!?
Naja! Egal! Weitere Aufstellung. Die Blitze stehen auf Ständern von Walimex, die sind robust und haben ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Sie sind auf 265 cm ausfahrbar und daher für meine Zwecke völlig ausreichend. Als Hauptblitz dient ein NIKON SB 700, den ich rechts auf das Stativ gesetzt habe. Der Blitz wird durch eine 60 cm Softbox von Jinbei geschickt. Auf der linken Seite sieht man den "Aufhellbitz", einen Yongnuo 560II, der zur Streuung in oder durch einen Schirm blitzt.
Beide Blitze werden funkgesteuert ausgelöst. Das heißt auf der Kamera sitzt ein Sensor, der ein Signal an zwei Empfänger sendet, die unter den Blitzen sitzen. Auch dieses System ist von Yongnuo.
Ich habe dann verschiedene Abstände der Lichtquellen und verschiedene Stärken der beiden Blitze ausprobiert und muss sagen, dass ich vom Ergebnis am meisten zufrieden war, als das Führungslicht auf 1/4 und das Aufhelllicht auf 1/8 eingestellt war. Dabei ist natürlich auch immer der Abstand der Lichtquellen zum Model zu beachten...
Ich zeige Euch gleich auch noch ein paar Ergebnisse.

Montag, 18. Juni 2012

Tierisch...



Gestern habe ich mich einer neuen Herausforderung gestellt. Ach, Quatsch! ich hatte einfach Lust ein paar Fotos genau auf diesem Reiterhof in der Nähe zu machen. Die Idee kam mir eigentlich, als ich vor ein paar Wochen abends an der Koppel eines anderen Hofes vorbeifuhr und in der Abendsonne ein weißes Pferd graste. Klingt kitschig, war aber ein wunderschönes Bild! Leider hatte ich damals keine Kamera dabei (Grrh! gegen eines der ersten Gesetze der Fotografie verstossen!). Naja, sei´s drúm! Die meisten Bilder habe ich mit dem 18-105 mm Objektiv gemacht und hatte im M-Modus alle Hände voll zu tun! Puih! Sich bewegende Models, wechselnde Lichtverhältnisse, die Angst gleich vom Hofbesitzer eine Mistgabel in den Hintern gestochen zu bekommen...Also der normale Stress! Sind aber dennoch ein paar gute Aufnahmen herausgekommen.
Was mich besonders gefreut hat, dass ich meine beste Freundin und ihrem Mann traf und ihr ein paar schöne Fotos von und mit ihrem Pferd machen konnte..Die sind aber verständlicherweise "hochprivat"!
Euer
Helmut

Sonntag, 10. Juni 2012

und weiter geht´s!

Mit dem guten Gefühl aus dem gestrigen Workshop habe ich mich zur nächsten Fototour aufgemacht. Ich wollte immer schon im Deutzer Rheinhafen Fotos machen und der war daher mein Ziel. Zum Glück habe ich mir dieses Mal etwas zu trinken mitgenommen. Mann, war das warm! Hatte ich irgendwie zuhause noch nicht so empfunden.
Also kraxelte ich die Kräne hoch und lief die Gleise entlang und dabei kam ich doch ein bisschen ins Schwitzen mit Sweatshirt ( das machte seinem Namen alle Ehre), Jacke und Wanderstiefeln ( in denen meine Füße vor sich hin kochten).
Ja, ich weiß, Ihr werdet sagen, sooo toll ist das Bild doch nun auch nicht, aber für mich, den "Blinden unter den Knipsern" ist es eben etwas schwerer sich um Technik und Bildaufbau zu kümmern. Mir geht das nicht so leicht von der Hand und darum heißt es: "Üben-Üben-Üben!"oder wie es auf einem australischen Blog heißt: " GET YOUR GEAR OUT!" - Da ist was Wahres dran! Aber eigentlich wollte ich erzählen, dass ich (obwohl ich merkte, dass die Lichtverhältnisse zu hart waren) mich darauf konzentrieren wollte, den Rahmen zu füllen, die Symetrie und den "Goldenen Schnitt" einzuhalten und Linien und Formen zu nutzen...Hey, ich habe wieder eine meiner Aufgaben erfüllt! Cool!
Ach, so! Das Ihr das Bild vielleicht langweilig findet, liegt daran, dass ich das unbearbeitete *JPG geladen habe. Zweite Aufgabe bzw. Ongoing ist ja noch "Lightroom" und da muss ich meine Fähigkeiten auch noch verbessern...

Workshop mit Herz und Verstand


Gestern habe ich einen sehr schönen Workshop bei Sonja Beyland in Brühl besucht. Ihre Workshops kann ich jedem Anfänger als auch Fortgeschrittenen empfehlen (ich mache gerne Werbung, muss ich auch, denn ich habe ihr zwei Euro von der Teilnahmegebühr "unterschlagen"). Also wo war ich? Richtig! Es war der "Kreativworkshop am Samstag". Zunächst wurden die wichtigsten Grundlagen professionell und doch einfach dargestellt. Blende, Belichtungszeit, ISO usw. Wer hier zuviel trockene Materie erwartet, muss einen anderen Kurs besuchen. Hier sagt der Verstand, dass Weniger mehr ist.
Dann kamen wir schon zum praktischen Teil, einem Fotowalk durch Brühl. Dabei muss man sagen, dass das auch wegen der kleinen Gruppe, aber vor allem wegen Sonja Beyland´s Engagement, eher einem Coaching gleich kam. Wir bekamen verschiedene Aufgaben, die sowohl zum Gelernten passten, als auch zum Können der einzelnen Teilnehmer. Dabei gab es immer Hinweise und Hilfen, was sich sofort im Ergebnis zeigte. Mit einem Wort: Klasse!
Nach einem leckeren Mittagessen mit asiatischer Suppe, Blätterteiggebäck und einem formidablen Nachtisch gingen wir auf die zweite Runde und wer wollte, konnte einige seiner Fotos entwickeln lassen, auch dafür war gesorgt worden. Ich habe Sonja´s Hinweise vom Vormittag umgesetzt und noch ein paar Fotos gemacht (siehe oben). Im Anschluss trafen wir uns zu einer abschließenden Session, bei der verschiedene Gruppenfotos umgesetzt wurden. Dann ging es zurück in das Atelier, wo unser Workshop stattfand (kann man auch empfehlen: schöne Kunst und tolle bemalte Taschen!) und Sonja nahm sich die Zeit unsere Werke zu besprechen. Irgendwie schaffte sie es, dass fast alles wie Lob klang und somit verging die Zeit wie im Flug...
Für mich hat sich der Workshop gelohnt und ich kann ihm jedem empfehlen, der genau auf der Suche nach so etwas ist...

Sonntag, 3. Juni 2012

Licht und Schatten



Oh, Mann! War das ein Frust! Habe gestern versucht eine schöne Location für neue Fotos zu finden, aber vergeblich...
Das war es nicht, was ich erzählen wollte, sondern ich wollte vom zweiten Teil meines Workshops über Studiofotografie und Blitztechniken erzählen. Ist etwas schwierig, wenn man kein Model hat, also musste mein Dozent herhalten. Ich lernte viel über verschiedene Techniken mit einer und mit zwei Lichtquellen, mit Beauty dish, mit und ohne Reflektoren, High-key und Low-key. Ich erspare Euch und ihm die verschiedenen Versionen, aber ich finde, dass uns die Low-key-Version gut gelungen ist. Was sagt Ihr? Vielleicht sollte ich mich am Wochenende einfach in ein Atelier zurückziehen und dort meine Fotos schießen. Scheint so, als hätte ich dabei mehr Glück und würde bessere Resultate erzielen...

Samstag, 26. Mai 2012

Malstunde und "Ordnung ist das halbe Leben"

Ich weiß, draußen ist ein wunderschöner sonniger Pfingstsamstag und ich hocke vor dem Computer...Das ist aber nicht lange, versprochen!
Ich wollte eigentlich nur zwei Dinge loswerden. Erstens wollte ich erzählen, dass neben dem reinen Fotografieren auch die Bildbearbeitung wichtig ist. Bisher habe ich mich davor gescheut und die meisten meiner Bilder einfach durch das gute alte "auf gut Glück" von Picasa gejagt...
Mit Photoshop Elements 9 habe ich mich auch beschäftigt, aber auch hier kam ich über die automatischen Programme und Hilfe nicht weg...
Zweitens stelle ich so langsam fest, dass ich eine bessere oder überhaupt eine Bildverwaltung benötige und auch deswegen war ich weiter auf der Suche nach entsprechenden Anwendungen. Mit View NX2, das mit meiner Kamera ausgeliefert wurde, habe ich jetzt "Freundschaft geschlossen". Es ist um einiges einfacher zu bedienen als der Organizer von PSE 9.
Es muss doch aber ein Programm geben, dass diese beiden Funktionen erfüllt und nicht so schwer zu bedienen ist!? - Ja, ich glaube, dass ich es gefunden habe! Lightroom 4!!!  Ich hatte mir zwar geschworen nach dem furchtbaren Installationsfiasko beim PSE 9 nix mehr von Adobe zu nehmen, aber dieses Programm hat mich überzeugt. Werde weiter berichten...
Bei diesem Programm kann man auch "Presets" für die Bearbeitung festlegen. Habe mal eins ausprobiert und im PSE 9 nachgestellt. Wie findet Ihr es?

Freitag, 18. Mai 2012

Available light oder "Selbst ist der Knipser..."

Ja, zum zweiten Teil meines Studioworkshops ist es dann erst einmal nicht gekommen! Aber das ist eine andere Geschichte. Außerdem hatte ich mir für heute eigentlich auch vorgenommen, draußen etwas zu fotografieren, aber auch daraus wurde nichts...
Aber nicht entmutigen lassen, also kurz entschlossen, ein paar Testreihen mit natürlichem Licht machen. Da ich dazu kein Model hatte, musste ich wieder selbst vor und hinter die Kamera (Fernauslöser sei Dank!).
Die Kamera mit der 50-er Festbrennweite auf´s Stativ, A-Modus und Blende 2 mit ISO 100 eingestellt und los ging es! Ich finde, dieses hier ist mir besonders gut gelungen!? Was meint Ihr?

Dienstag, 15. Mai 2012

Flash and lightning...

Nach einem langen Arbeitstag ging es heute abend noch zum ersten Teil eines Workshops über Studiofotografie. Habe hier viel gelernt: Verschiedene direkte und indirekte Beleuchtungen, gelernt, dass man hier im Manuell-Modus ( Blende 9, Belichtungszeit 1/160) fotografiert. Was mich gewundert hat, dass man den Weißabgleich auf 5100 Kelvin einstellt und eben nicht mit automatischem Weißabgleich arbeitet. Gelernt habe ich außerdem, warum Blitze besser sind als Dauerlicht, was die verschiedenen Softboxen ausmachen, wie man zusätzlich beleuchtet durch Styroporplatten und Reflektoren. Hat sich wirklich gelohnt! Hier sieht man das abschließende Resultat!

Mittwoch, 9. Mai 2012

Ich sehe was, was Du nicht siehst...

In Anlehnung an meinen letzten Eintrag muss ich zugeben, dass mich mein persönliches Problem der Komposition und Bildgestaltung echt beschäftigt. Es scheint echt typisch männlich zu sein zu glauben, dass die Technik selbst und der Versuch diese zu beherrschen, Garanten für gute Fotos sind. Diese Herangehensweise erklärt mir, dass es Fotokurse für Frauen gibt, wo sie nicht von technikverliebten und die-Welt-erklärenden Typen umgeben sind und sich ganz  auf´s Fotografieren konzentrieren können. Mensch! Da würde ich jetzt echt gerne teilnehmen dürfen...
Ich finde, dass Foto ist ein gutes Beispiel! Ich habe es auf der Osterkirmes in Bonn-Beuel aufgenommen. An eine Strassenlaterne gelehnt und nur den Eindruck, mein inneres Bild davon aufgenommen. Zuhause war ich (Mann) davon total enttäuscht. Sabine hat es klasse gefunden und wollte es sogar drucken lassen...
Nun, gut! Ich habe mich entschlossen, Technik Technik sein zu lassen. Aber auch die alleinige Betrachtung von Fotos anderer bringt mich nicht weiter...Ich werde zwei Dinge machen. Erstens: Ich werde mich von einer professionellen Fotografin beraten lassen und zweitens, einen Kursus über Studiofotografie besuchen. "Learning by doing" erscheint mir im Moment als der beste Weg!

Samstag, 5. Mai 2012

Goldener Schnitt und erste Krisen...

Mann, was war ich am vergangenen Wochenende vielleicht angefressen. Bei schönstem Wetter habe ich mich bei Röttgen auf ein Rapsfeld begeben und Fotos gemacht. Habe das Weitwinkel verwendet, das Tele und die Filter ausprobiert. Als ich dann nach Hause kam, hätte ich schreien können. Kein gelungenes Bild dabei. Vielmehr noch verwackelt und unscharf oder total leblos...
Das Erste, was mich beschäftigte, war dass ich herausfinden musste, ob ich echt zu blöd für die ganzen Einstellungen meiner Kamera bin. Ob sie vielleicht kaputt ist, weil die Bilder so unscharf werden. Beides ist "Gott-sei-Dank" oder hoffentlich nicht der Fall.
Zweitens habe ich gelernt, dass ich umdenken muss. Ich muss mich mehr auf das Bild in meinem Kopf konzentrieren und versuchen dieses umzusetzen. Einfach nur herumzulaufen und zu knipsen mit der Hoffnung, dass schon irgend etwas Gutes resultiert, ist nicht der richtige Weg. Okay ich muss die Kamera besser bedienen können und das weiter üben, aber der Knackpunkt ist, dass ICH das Bild mache und nicht die Kamera. Bildaufbau und das Einhalten der Drittelregel werden meine nächsten Ziele sein...
Ja, ich weiß, das Bild ist nicht der Knaller, aber wenn ich an meine neue Erkenntnis denke, gefällt es mir immer besser...

Samstag, 28. April 2012

Aufgaben für einen Photowalk...

Ja, ich gebe zu, dass ich bisher nicht sehr fleissig gewesen bin, was die Erledigung der bisherigen Aufgaben angeht. Aber dennoch habe ich mir noch ein paar Themen überlegt, die ich bei Gelegenheit angehen will:
  1. Strukturen und Muster
  2. Linien
  3. Highkey und Lowkey
  4. Serien
  5. Rund
  6. Negativer Raum
  7. Schriften
  8. Spiegelungen
  9. Banalitäten
  10. Bonn mit 50 mm
  11. Farbenfülle
  12. ...
Was fällt Euch sonst noch ein?

Mit Filter oder ohne...

Wie bereits in einem anderen Post geschrieben, habe ich viel Spaß bei der Verwendung von Filtern. Wenn Ihr auf den Link klickt, seht Ihr eine kurze Erklärung über die Unterschiede und Nutzung. Was jetzt das Problem ist, die Objektive der Kamera haben unterschiedliche Durchmesser, was bedeuten würde, dass man große Filter für verschiedene Objektivgrößen haben muss. Rechnet man die Preise für Grau-, Verlaufs- und Polfilter zusammen, kommt man schnell auf einen stattlichen Betrag. Davon abgesehen, ist die Nutzung mit dem permanten Auf- und Abschrauben schon nervig. Da bietet sich die Lösung des französischen Herstellers Cokin an. Mit einem Filterhalter, der am jeweiligen Objektiv befestigt wird, lassen sich verschiedenste Filter vorschieben. Ich habe mir dieses System jetzt gekauft und werde es ausprobieren.

Weitsicht

Am vergangenen Wochenende war ich in Meiningen in Thüringen. Ich muss gestehen, dass ich dieses Bundesland nie auf dem Radar hatte. Aber wie schon bei Dresden war ich von der Stadt, der Geschichte und den Gebäuden angetan. Das war außerdem eine gute Gelegenheit Bilder mit dem Superweitwinkelobjektiv Sigma 10-20mm F4,0-5,6 EX DC HSM Objektiv zu machen. Ich bin sehr froh, dass ich mir dieses Objektiv zugelegt habe, denn gerade bei Architektur- oder Landschaftsfotographie hatte das Kitobjektiv der Nikon leider nicht den entsprechenden Winkel, um Gebäude ohne große Verzerrung oder stürzende Linien aufzunehmen. Wie man an den Wolken erkennen kann, war das Wetter nicht soooo prickelnd, was aber für die Lichtverhältnisse bei einigen Aufnahmen nicht schlecht war. Das Foto von der Kirche mitten in der Stadt ist eigentlich mein Lieblingsfoto. Ich habe noch einige nachbearbeitet und sie in schwarzweiß und HDR umgewandelt, aber leider sind die Dateien so groß, dass ich sie hier nicht hochladen konnte.Wer sich die Fotos der Bonner Kreuzbergkirche ansehen möchte, die ich mit dem Kitobjektiv gemacht habe, wird den Unterschied bemerken.

Sonntag, 1. April 2012

Superlinse

Heute habe ich dann `mal in Ruhe das neue Teleobjektiv von SIGMA ausprobiert. Diese Aufnahme habe ich auf dem Flugplatz in Hangelar gemacht. Brennweite 300 mm (umgerechnet), ISO 100, Blende 8, Belichtungszeit 1/200 Sek.

ND-Filter und Langzeitbelichtung...

Yeah! Es hat geklappt. Okay, es ist nicht das erfolgreichste Bild entstanden, aber ich bin dennoch froh, dass es etwas wurde. Oben seht Ihr das Bild normal aufgenommen, das heißt: A-Mode, 35 mm, Blende 11 und 1/640 Sekunden Belichtung. - Wie ich erzählt hatte, wollte ich schon lange ein Bild mit einer zehnsekundigen Belichtung machen, um den Fluss des Wasser richtig schön "sof" hinzubekommen. Das hatte zuletzt an der Fischtreppe in Siegburg ohne Filter garnicht geklappt und mit dem N4-Filter auch nicht. Jetzt habe ich einen Filter verwendet, der 9 bis zehn Belichtungsstufen schluckt. Kamera auf´s Stativ, ISO auf 100 eingestellt, Nachsehen, dass die Belichtungskorrektur wieder auf EV0 steht (mein ewiger Fehler), Auto-WB, Bleichtung messen, M-Modus einstellen, Blende 22, 10 Sekunden Belichtungszeit, voila!
Ich bin echt stolz auf mich!