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Sonntag, 3. April 2016

"Filter-Fiasko-Teil 10: "Ein Ring sie alle zu knechten" - Oder Adapter für das Olympus M.Zuiko 7-14mm f2.8 - UPDATED!!!


Hurra! Seit gestern bin ich stolzer Besitzer eines supertollen Weitwinkelobjektives von Olympus...
und schon stellt sich in meiner beliebten Reihe "Filter-Fiasko" die Frage, wie und womit ich ggf. bei diesem Objektiv ND-Filter verwenden soll...
Der Ausgangspunkt war, dass ich zunächst einmal meine 10 x 10 cm Plattenfilter und den Filterhalter von Lee weiterverwenden wollte. Bei meiner Suche stieß ich schließlich auf folgendes Produkt, das genau das versprach! 


 Ich habe mir diesen Ring bzw. das entsprechende Kit bestellt und da die Herstellung und Lieferung aus den Niederlanden erfolgt, wurden die Sachen auch schnell geliefert. Zusätzlich erhielt ich noch einen (ich denke mal) Moosgummiring, den ich nach Anleitung in den Adapter einklebte.


Soweit so gut! Wie Ihr auf den Bildern sehen könnt, kann man beim Anbringen eigentlich nichts falschmachen und der Ring sitzt ziemlich fest auf dem Objektiv. Lediglich der Moosgummiring kann sich verschieben, aber das liegt wohl eher an meinem grobmotorischen Vorgehen beim Anbringen! 


Als nächsten Schritt habe ich dann die zum Kit gehörenden Halterungen an meinem Filterhalter montiert. Der Filterhalter wird von Hause aus mit kürzeren und längeren Schrauben geliefert und so war es kein Problem die kleinen Schrauben zu nutzen. 

Ja und jetzt kam der spannende Moment! Wird es durch den Ring oder durch den Filterhalter Abschattungen im Randbereich geben oder nicht?! - Die folgenden drei Bilder zeigen die Einstellungen bei 7, 8 und 9 mm Brennweite (also 14, 16 und 18 mm bezogen auf das KB). 




Wie Ihr sehen könnt, zeigen sich (auch wenn man den Filterhalter rotiert) bei 7 und 8 mm leichte Abschattungen in den Ecken. Ich denke mal, dass man mit diesem Ergebnis leben kann. 


Was man aber leider sagen muss und das kann man auf diesem Bild halbwegs erkennen, dass es aufgrund des Schlitzes zwischen ND-Filter und Halter, insbesondere bei 7 mm, wenn die Frontlinse am weitesten vornesteht, zu Streulicht und damit zu ordentlichen Reflexen auf den Bildern kommen kann. Ob sich das Ganze durch eine Abschirmung, etwa mit einer Tülle oder einem Schlauchschal verhindern lässt, müssen die praktischen Einsätze zeigen...

Fazit: Ich denke mal, ohne dass ich umfangreiche Praxiseinsätze gemacht habe, dass das System als "Übergangslösung" ganz in Ordnung ist. Würde ich es weiterverwenden wollen, müsste ich mir aber wohl einen zweiten Filterhalter kaufen, denn ich habe keine Lust, mit einem Uhrmacher-Schraubendreher jedes Mal die Halterungen zu tauschen, wenn ich diese Kombination verwende und dann bei einem anderen Objektiv drei Einschübe brauche oder den Polfilter-Aufsatz. 
Ich warte ab, wie die Bildergebnisse sind. Davon mache ich es abhängig, ob der zweite Filterhalter gekauft wird oder ob ich auf ein System mit 15cm-Platten- bzw. Haltersystem umsteige...

UPDATE vom 11.04.2016: 




Liebe Blogleser!

Gestern hatte ich die Gelegenheit den Filterhalter mit dem 7-14, 2.8PRO zu testen. Das Ergebnis war ziemlich enttäuschend! Das erste Bild wurde mit 8 mm aufgenommen (f16, 1/200s, ISO200). Beim zweiten Bild habe ich den Adapter und den Lee-Filterhalter aufgesetzt und war mir sicher, dass er richtig sitzen würde. Zusätzlich kam dann der ND 3.0-Filter von "Haida" zum Einsatz und siehe da! Vielleicht saß der Adapter nicht richtig und der Plattenfilter daher gekippt in der Halterung...Egal! Das (zweite) Bild sah aus, wie aus einer Lochkamera! Unscharf und verschwommen trotz gleicher Einstellungen und lediglich verlängerter Verschlusszeit von 18 Sekunden. Das Ganze wurde natürlich auch auf dem dritten Bild nicht besser, wo ich mit "Life-Composite" gearbeitet habe und mehrere Minuten belichtet habe...

Nur nebenbei sei bemerkt, dass ich dieses Mal keinen Schlauchschal oder ähnliches dabei hatte, um das Streulicht zwischen Filterhalter und -platten abzuschirmen. Holla, die Waldfee! Die "Flares", wenn man nett ist, waren echt unansehnlich!...

So ein Mist! Ich werde mir wohl doch das andere System zulegen müssen!  

Sonntag, 30. August 2015

Er ist wieder da!...


So, meine lieben Blogleser!

Der Sommer ist (fast) vorüber und es wird wieder Zeit, zu erzählen, was es Neues gab und gibt...
Ich habe ein neues Profilfoto! - Nein, das ist natürlich nicht alles! Aber ich möchte mich an dieser Stelle bei meinem Fotografen-Buddy Joerg Kampers für das Bild bedanken, das ich aber noch etwas altersgerecht bearbeitet habe...

Jetzt geht es aber los!

  1. Die "Diva" hat mich verlassen! - Naja, ich habe sie eigentlich nur verkauft. Damit hat das Kapitel "Nikon" ein definitives Ende gefunden und mehr möchte ich darüber auch nicht erzählen...
  2.  Ich habe einen kleinen Ausflug in die Welt der Objektfotografie gemacht, wenn man das so nennen darf!?...Darüber werde ich im nächsten Post berichten. 
  3. Auf dem Gebiet der Hardware gibt es auch etwas Neues! Ich habe einen neuen Hersteller für Verlaufsfilter gefunden, dessen Produkte ich in nächster Zeit etwas unter die Lupe nehmen werden und bin seit gestern nicht mehr soooo ganz positiv gestimmt, was meinen alternativen Filterhalter angeht, aber davon werde ich bald berichten. 
  4. "Man lernt nie aus!" - Ich habe in den letzten Monaten zwei Video-Tutorials von Paddy Ludolph gesehen und bin von einem begeistert und vom anderen nicht!
  5. "Wie geht es weiter?" - Ich habe schon die nächsten Termine und Shootings geplant! Was ich aber auch erwähnen möchte, weil es für mich ein ganz besonderes "Highlight" ist! Die FF-Fotoschule aus Hamburg führt in diesem Jahr wieder ein Sommerevent mit Peoplefotografie am Strand durch. Geil! - Das ist für mich die Gelegenheit, liebe Freunde wiederzusehen und auch meine Kenntnisse beim Fotografieren von Menschen zu vertiefen. 
Ihr seht also, es gibt viele neue Geschichten. Bleibt also dran und empfehlt meinen Blog weiter! Ich freue mich auf Eure Kommentare und dann fangen wir mal an!...


Mittwoch, 25. Februar 2015

"Filter-Fiasko-Teil 8: "Lichtbrecher" - Oder mein Weg zum Polarisationsfilter!


Im achten Teil meiner Serie "Filter-Fiasko", die sich schon lange durch meinen Blog zieht, geht es dieses Mal um den Polarisationsfilter. Ein Filter, den ich bei der Landschaftsfotografie und auch bei den Langzeitbelichtungen zu schätzen gelernt habe, weil er Kontrast und Farben hervorhebt!...

Naja, wenn ich ehrlich bin, konnte ich nie wirklich darauf zurückgreifen, weil ich zunächst einen Schraubfilter gekauft habe, der sich nicht mit den damals verwendeten Systemen und / oder nicht mit allen Objektiven kombinieren ließ oder ich hatte ein System, dass den Einsatz so umständlich und schwierig machte, dass ich auf den Einsatz verzichtete...

Nein, ich werde Euch nicht erklären, was dieser Filter macht (s.o.), dass man ca. 1,5 Blenden "verliert" bzw. sich die Belichtungszeit verlängert, sondern darüber berichten, welches Produkt und welche Lösung ich für meine OM-D E-M1 von Olympus gewählt habe und warum...

Ich habe zu "Zeiten der Diva" bereits in einem anderen Post den Filterhalter von Lee vorgestellt und auch darüber berichtet, wie ich ihn mit entsprechenden Step-down-Ringen am 12-40mm, 2.8 PRO von Olympus anbringe.

Ich habe ebenfalls beschrieben, dass ich mich ganz bewusst, u.a. wegen des Preis-Leistungsverhältnisses bei den Plattenfiltern für die Produkte von Haida entschieden habe und diese Entscheidung auch bisher nicht bereut habe...

Ich wollte also auf alle Fälle wieder einen Polarisationsfilter haben und er sollte an den Filterhalter von Lee passen! Stellen sich zwei Fragen, nachdem man berücksichtigt, dass es sich um einen "Schraubfilter" handelt, denn es sind ja zwei optische Systeme, die gegeneinander gedreht werden müssen, um den Effekt der Polarisation zu erreichen...

Erste Frage: Welchen Polfilter kauft man sich? und zweite Frage: Wie bekommt man den Polfilter an den Filterhalter? 


Okay, bei der Beantwortung der Fragen zieht man die Qualität des Produktes und den Preis in Betracht. Mit dieser Vorgehensweise war ich auch schon bei den Graufiltern "gut gefahren"! 

Ich habe mich daher für den Polfilter von Haida entschieden, da hier mal wieder das Verhältnis stimmte. Die Puristen können jetzt aufstöhnen, aber ich habe für mich keinen Preisunterschied von ca. 200€ erklären können oder einen Grund gefunden, den entsprechenden Polfilter von Lee zu kaufen. Ich habe zwar jetzt keine Vergleichsmöglichkeiten zum anderen Produkt, kann aber soviel sagen, die Wirkung ist sehr gut und der Filter lässt sich einfach und geschmeidig drehen. Das ist es, was zählt!

Die zweite Frage beantwortet man (wie man oben sehen kann) damit, dass man einen Zubehörring kauft, der es gestattet, den Polfilter am Filterhalter zu befestigen. Auch hier ist man normalerweise auf die Originalversion angewiesen...

Jaa! oder man stößt bei seinen Recherchen (z.B. auf Ebay oder YOUTUBE) auf die Seite von "FilterDude"! Hier stellt man fest, dass der Zubehörring nur etwa die Hälfte kostet und seine "Kinderkrankheiten" auch schon hinter sich gelassen hat.

Ich habe mir den Zubehörring bestellt und er war sehr schnell bei mir. Der Ring wird mit vier Schrauben zusammen geliefert, die lang genug sind, dass man drei Einschübe und den Ring verwenden könnte. Wie Ihr seht, passt der Ring wie es sein muss auf den Filterhalter, wobei ich die Gelegenheit genutzt habe die Einschübe auf zwei zu reduzieren. 

Aus lauter Neugier und auch wegen der Option einen zweiten Filterhalter mit drei Einschüben in "Reserve" zu haben, habe ich auch noch den Filterhalter bestellt, um ihn mir einmal genauer anzusehen! 

Ich werde berichten!