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Donnerstag, 6. März 2014

Samstag, der 01.03.2014 - Nichts, nichts, nichts reimt sich auf Foto!...


Da heute der eigentliche Anreisetag geplant war, hieß es glücklicherweise Ausschlafen. 

Das war auch gut so! Hatten wir doch noch abends in Gaststube des Hotels (ob hier wohl früher Edgar-Wallace-Filme gedreht wurden?!) ein paar Bier getrunken und leider auch ein paar einheimische Schnäpse probiert! 

Okay, wie gesagt, es war der eigentliche Anreisetag. Die Gruppe hatte sich daher entschieden zwei Punkte in Angriff zu nehmen: Landschaftsfotografie bzw. Langzeitbelichtungen an den Triberger Waserfällen und den  abendlichen Narrensprung in Überlingen. 

An den Wasserfällen war ich voll in meinem Element. Ich mag diese Art der Fotografie einfach! Kamera auf´s Stativ und dann einige Belichtungsreihen für spätere HDR-Bilder und im Anschluss die Aufnahmen mit dem 1000-er Graufilter. 

Ich habe die Bilder der Langzeitbelichtungen zwar noch nicht komplett durchgesehen, aber auf den ersten Blick gefallen mir, im Gegensatz zu Flüssen, die Aufnahmen bei einem Wasserfall mit minutenlanger Belichtung nicht direkt. Aber wie gesagt, ich muss die Bilder noch in Ruhe durchgehen!...

Nach dieser Session fielen wir in ein Café ein, das das "Schwesterhaus" zu unserem Hotel sein musste! Au Backe!, der Gastraum und die Toiletten! Oje-Oje! - Egal, die Schwarzwälderkirschtorte schmeckte und das war die Hauptsache!

Abends ging es dann zum Narrensprung nach Überlingen. Das wurde aus lauter Blödheit meinerseits leider das volle Fiasko! Ich weiß nicht, was mich geritten hat, aber ich habe entgegen den Empfehlungen versucht mit der Blendenvorwahl zu arbeiten und das ging leider mächtig in die Hose!


Die Lichtverhältnisse in den engen Gassen waren eine Katastrophe. Entweder gleißendes Licht von Scheinwerfern oder stockdunkel. Die erwarteten Fackeln und Bengalos waren Grablicher in den Fenstern. Zu allem Übel dann noch sich bewegenden Narren in schwarzen Kostümen bei leichtem Regen! Das Ganze dann mit dem 70-200-er! Auweia!!!

An dem obigen Foto kann man sehen, dass das leider völlig daneben ging! Ich muss mich echt in den Hintern beißen, dass ich nicht auf den professionellen Rat gehört habe, außerdem mit dem Gewusel in den engen Gässchen und den Peitschen-schwingenden Narren und der fehlenden Chance auf einen Wechsel des Objektivs überfordert war... 

Andererseits war es aber auch eine Lehrstunde für mich, von der ich für die nächsten Tage profitiert habe!

Nach einem hervorragenden Abendessen in Donaueschingen ging es dann zurück ins "Hotel California"...Äah! "Waldblick"! Wo zu unserer großen Überraschung um 21.30 Uhr alles dunkel war!

Mit ein paar Bieren und Tunel-Likör eröffneten wir dann aber den "Straßenkarneval" in dem ruhigen Nest!...








Donnerstag, 30. Januar 2014

Lichtschwert...ääh! Lichtwert und was es mit HDR-Fotografie zu tun hat!?...


Das muss ich unbedingt noch loswerden, denn es war mit selbst nicht bewusst!

Wie werden die Belichtungsreihen, die ich z.B. für ein HDR-Bild benutzen möchte, aufgenommen?. 

Okay, das hier ist ein schlechtes Beispiel, weil es verschieden lange Belichtungszeiten der einzelnen Bilder gewesen sind, aber sonst!? - Sonst habe ich ich in der Zeitautomatik (A-Modus) fotografiert und mit dem "Bracketing" gearbeitet, wobei ich die Belichtungskorrektur der Kamera, also den "Lichtwert" oder auch EV (Exposure Value) auf -2 und +2 gestellt habe und dann mit der Serienbildfunktion drei Bilder geschossen habe.

Was ist denn eigentlich der Lichtwert? Er ist die Kombination von Blendenwert und Belichtungszeit bzw. der Logarithmus[Basis 2] ( Blendenzahl²/Belichtungszeit). Als Beispiel gilt theoretisch eine Blende f1 und eine Belichtungszeit von1s ergibt LW = 0; Bl 2 und 1 sek ergibt 2,usw.

Okay, bleiben wir aber bei der Praxis. Ich will also ein Bild aufnehmen, das das gesamte Spektrum erfasst. Ich messe also im A-Modus meine Blende vor, die Belichtungszeit wird mir unter Beachtung des ISO-Wertes von der Kamera berechnet...Ich habe dabei auch fokussiert und schalte dann den Autofokus ab!

Soweit habe ich es bisher gemacht!

Jetzt habe ich bei einem Webinar von Alexander Heinrichs zur Anwendung von HDR-Technik in der Werbefotografie gelernt, dass ich im manuellen Modus die gemessenen Werte übernehme. Dann gehe ich mit der Belichtungskorrektur in 1-er Schritten nach unten: -1, -2, usw. Das mache ich so lange, bis ich ein Bild habe, das zwar dunkel ist, aber die "Lichter" noch zu erkennen sind und so auch in den theoretisch überstrahlten bzw. "ausgefressenen" Bereichen noch Struktur und vorhandene Information im Bild zu erkennen ist. Das ist dann mein "Anfangsbild".- Dann erfolgt die ganze Prozedur in die andere Richtung! Also mit der Belichtungskorrektur in 1-er Schritten in den positiven Bereich (+1, +2...). Ich erreiche damit, dass die zu dunklen Bereiche aufgehellt werden bzw. vorhandene Struktur und Bildinformation "zum Vorschein kommt".

Der Vorteil liegt nicht zuletzt bei der Nachbearbeitung auf der Hand. Der Nachteil ist, dass dieses Vorgehen natürlich Zeit braucht. Das heißt, wenn sich bewegende Objekte (Wolken, Äste im Wind) im Bild befinden, kann man "an seine Grenzen geraten".

Ich werde es dennoch beim nächsten Mal probieren!




Samstag, 25. Januar 2014

HDR projects 2 - Erste Eindrücke und Erfahrungen


Es geht heute um ein neues Programm bzw. eine Software zur Nachbearbeitung. Genauer gesagt, geht es um "HDR projects 2" aus dem Franzis-Verlag.

Wie Ihr aus einem vorherigen Post wisst, habe ich bisher meine HDR-Bilder in "Lightroom 4 bzw. 5" mit dem Programm "HDR-Efex Pro 2" als Plug-In bearbeitet. Das klappte auch ganz gut, dennoch fehlten mir doch etwas die Variationsmöglichkeiten.

Anfang des Jahres bin ich dann durch einen Newsletter auf diese neue Software aufmerksam gemacht worden. Ich habe mir ein entsprechendes Videotutorial dazu angesehen und war sofort so angetan, dass ich mir das Programm direkt bestellt habe.

 Download und Installation liefen völlig problemlos. Man kann das Programm nur auf einem Rechner installieren, bekommt aber wohl die Möglichkeit einen weiteren Lizenzschlüssel zu erhalten, um es z.B. auf einem Laptop zusätzlich zu installieren. Das macht natürlich Sinn, denn ich habe auch eins, das ich bei Workshops und Außenterminen einsetze und da will ich auch die entsprechenden Programme nutzen können.

"HDR projects 2" ist ein "Stand-alone-Programm". Die Anbindung an die bekannten Programme zur Bildbearbeitung klappt aber problemlos. Die Pfade bzw. Ordner zum Abspeichern der fertigen Bilder muss allerdings berücksichtigt werden, was aber auch kein Problem ist.

Was als erstes auffällt, ist die Tatsache, dass zu allem und jedem Erklärungen zu finden sind. Es gibt ein entsprechendes Browserfenster und "Fly-out-Fenster", sobald man den Cursor über einen Programmpunkt setzt. Wow!

Beim Starten des Programms gibt es verschiedene Möglichkeiten. Man kann entweder Bilder aus Lightroom exportieren oder im Programm selbst Bilder und Bildreihen öffnen. Eine tolle Art ist Möglichkeit, dass im Datei- bzw. Belichtungsreihenbrowser die Belichtungsreihen in einem Ordner direkt erkannt, sortiert und in Bildgruppen geladen werden kann. Das klappt sehr gut und bietet eine schnelle Auswahl. Sollte Bilder falsch erkannt worden sein, kann man sie einfach herausnehmen. Selbstverständlich arbeitet die Software mit allen möglichen RAW-Formaten.

Hat man Dateien ausgewählt und geöffnet, geht zunächst ein weiteres Fenster mit dem Namen bzw. Funktion der "HDR-Vorbereitung"  auf. Es bietet umfangreiche Einstellmöglichkeiten. Wenn man sich noch nicht gut mit dem Programm auskennt, kann man aber auch erst einmal mit den automatischen Einstellungen weiterverfahren.

Gut, der nächste Schritt gehört weiteren Vorbereitungen, die den Belichtungsbereich betreffen. Man kann die Gewichtung der einzelnen Bilder beeinflussen, die Bilder selbst verändern und den Algorithmus steuern, mit dem die Bilder dann verrechnet werden. 

Nach diesen Maßnahmen geht es an´s "Eingemachte"! - Es stehen einerseits "Presets" zur Verfügung und es gibt die Möglichkeit weitere Veränderungen vorzunehmen. Dazu nimmt man sich ein relativ neutrales bzw. "Anfangs-Preset" und legt los. Es gibt 5 Arten zur Veränderung des Tone-Mappings und 52 "Post-Processing-Effekte" die jeweils noch Unterstufen haben, die geändert werden können.
Die Veränderungen können im ganzen Bild, in Teilbereichen verstärkt oder abgemindert angewendet werden. - Echt der Hammer!!!


Die Bilder können dann, wie gewohnt in "Lightroom" weiterbearbeitet werden oder man gibt sie weiter in andere Programme der "Projects-Familie" etwa "Silver projects Professional" oder "Color projects Professional". Die Programme bieten dann eine vergleichbare Vorgehensweise, aber vor allem nooooooch mehr Variationsmöglichkeiten! Wahnsinn!

Die Programme finde ich echt superklasse! Es ist aber klar, dass sie sich wegen der umfangreichen Möglichkeiten nicht einfach und intuitiv erlernen lassen bzw. es mehr Zeit braucht. Videos und Tutorials sind noch nicht so viele vorhanden, aber das wird sich mit der Zeit sicher ändern.

Ich habe Spaß an der selektiven Bearbeitung und für mich war die Anschaffung "goldrichtig"!