Mittwoch, 15. August 2018

In Bayern, do samma mia! - Bericht zur Fotoreise nach Berchtesgaden 2018


Liebe Blogleser!

Ich hatte diese Region schon lange auf dem Radar, seitdem ich fotografiere und habe mich daher sehr gefreut, als es beim Reiseveranstalter meines Vertrauens für Fotoreisen ein Angebot für eine Fotoreise gab! Vom 01.08. bis zum 05.08.2018 ging es dann ins Berchtesgadener Land und dieser Blogpost handelt von den Erlebnissen. 

Wer es kaum noch erwarten kann, ein paar Bilder zu sehen, den verweise ich direkt einmal auf meine Galerie bei "550px"


Meine Reise bzw. die Anreise fand schon ab dem 31.07. statt, denn ich hatte keine Lust wegen der etwa 750 km ab dem Rheinland bei möglichen Staus oder ähnlichem bei der geplanten Autofahrt in Stress zu geraten. Ich reiste mit meinem guten Reisebuddy Norbert an, den ich bei der  Fotoreise nach Shanghai kennengelernt und schätzen gelernt habe. 

Es war eine sehr entspannte und kurzweilige Anfahrt und wir bezogen am Vorabend unser Hotel, stärkten uns am nächsten Tag mit einem guten Frühstück und erkundeten die Stadt - Das haben meine Reisegefährten ähnlich elegant geregelt, was ich jedem Reisenden empfehlen kann. Manche reisten ein paar Tage früher an! (Ist schließlich auch Urlaub!) oder nutzten Bahn und Flieger, um die langen Distanzen zu überbrücken. 



1. Tag - Mittwoch, der 01.08.2018

Am Nachmittag trafen wir uns mit dem Rest der Reisegruppe und es ging direkt los. Die Details wurde erörtert und nach einem guten Abendessen ging es zur ersten Location. Zu Fuß! Auweia! Mag es an den hochsommerlichen Temperaturen oder meiner mangelnden Kondition gelegen haben, ich hatte arge Mühe mit meinem ganzen Geraffel entspannt zur Kirchlein-Kapelle zu kommen, die wir beim Sonnenuntergang und danach fotografieren wollten. - Wie viele der Spots, die wir in den nächsten Tagen noch sehen sollten, war die Szenerie überwältigend. Wenn ich ehrlich bin, hätte ich ein gutes Foto allerdings an diesem Abend auch gerne gegen ein eiskaltes Getränk getauscht, aber das ist eine andere Geschichte! 



2. Tag - Donnerstag, der 02.08.2018 

Heute stand der Königsee au dem Programm! - "Wir stehen früh auf!" - Soweit der Text aus dem Briefing, damit war der Begriff "Urlaub" auch relativiert. Jut! Nichts anders waren wir von den anderen Reisen gewohnt. Will sagen, will man gutes Licht und möglichst wenige "Touris" auf den Bildern, muss man früh aufstehen und so nahmen wir eins der ersten Boote, das uns an St. Bartholomä zunächst an den Obersee brachte. 



Nein! Wir waren nicht allein! Neben den ersten Wandervögeln und unzähligen Asiaten gab sich auch noch eine Delegation der bayrischen Regierung die Ehre, die natürlich von einer Kapelle gebührend empfangen wurde! - Einfach klasse! - In dem ganzen "Tohuwabohu" hielten die mitreisenden Trainer, Frank Fischer und Hans Altenkirch,  dennoch in gewohnter Ruhe und Professionalität zwei Kurse zu den Themen "Filterfotografie" und "Panoramafotografie" ab. Dabei hat mich vor allem der Vortrag von Hans sehr fasziniert, dessen Wissen um dieses spezielle Gebiet ich sehr schätze. 



"Steigen Sie ein, fahren Sie mit!" - Nach diesem Motto ging es nach einem zünftigen bayerischen Abendessen noch zum Sonnenuntergang nach Ramsau, genauer gesagt, zur Kirche "Maria Gern". Einfach eine tolle Location, die beim abnehmenden Tageslicht eine wunderbare Kulisse bietet. 




3. Tag - Freitag, der 03.08.2018 

"Wir stehen früh...Nein, passt schon´!" Heute geht es erst um halber Neune los und es stand das Kehlsteinhaus und der (Psst!) Obersalzberg als erstes auf dem Programm!. Wir saßen in einem der ersten Busse und fuhren die steile Bergstraße hinauf. Über Lautsprecher wurden wir von der Geschichte der Anlage informiert und es klang echt grotesk, wenn die weibliche Stimme fast trillerte, dass "hier "Krieg und Frieden, Verfolgung und Völkermord geplant" wurden, als wären das die einzigen Vorzüge der Gegend....

Oben angekommen, war es einfach imposant! Sowohl die Anlage, die sich nur noch erahnen lässt, als auch die wunderschöne Aussicht....



Dann ging's  nach Österreich! Genauer gesagt, zum Gollinger Wasserfall. Wow! Ein wirklich schöner Fotospot, der von verschiedenen Perspektiven interessante Aufnahmen ermöglicht, inklusive der etwas weiter unten liegenden Wassermühle. 




"Einer geht noch!"- Es wären nicht die sagenumwobenen Reisen der FF-Fotoschule, wenn nicht nach einem guten Abendessen, noch eine Location warten würde. Aber Scherz beiseite! Wir fuhren dann zum Sonnenuntergang noch an den Hintersee. Wow! Was für eine Location! Hier kann man fantastische Aufnahmen machen. - Ich habe mich hier mit Langzeitbelichtungen und Panoramen beschäftigt, aber leider den Auftritt einer Kontorsionistin verpasst!...Guckt mal auf Norbert´s Seite! 
Irgendwas ist ja immer!...




4. Tag - Samstag, der 04.08.2018

"The End is near,..." - Zwei "todesmutige" Teilnehmerinnen wollten an diesem Tag einen Gleitschirmflug machen und zwei andere Teilnehmer das Drama life erleben! - Aber, das führte die übrigen Teilnehmer zu einem Alternativprogramm der FF-Fotoschule in die Wimbachklamm bei Berchtesgaden. Obwohl nich so groß, wie manch andere Klamm in Süddeutschland, bietet sie doch sehr schöne Spots, an denen sich Fotos machen lassen.




Ach, ja! "Wir stehen seehehr früh auf!"- War übrigens das Motto des Tages und das bedeutete, dass wir zum Sonnenaufgang nach "Maria Gern" fuhren (wie auf dem ersten Bild oben zu sehen ist) und dann das Tagesprogramm begann...




"Alles wird gut!" - Die Gleitschirmflieger kamen kaum nach, ihre Eindrücke zu erzählen, als wir uns am Chiemsee zu einem gemeinsamen Abendessen wiedersahen. Von kaum jemandem beachtet, checkte Frank Fischer noch einmal die Location für das letzte Shooting und machte sich selbst noch ein Bild von der Szenerie. Perfekt! Mit vielen tollen Bildern und einem kalten Getränk ging diese tolle Reise zu Ende! 

Fazit: 

Ich bin sehr froh, dass ich wieder einmal eine meiner TOP-Locations unter professioneller Betreuung und bei guter Unterhaltung "abhaken" konnte. Überhaupt bietet die Reise die gewünschten Locations der Region und zugleich die Möglichkeit, auch als unerfahrener Fotograf, die Motive den Umständen entsprechend abzulichten. Der Zeitraum ist auch perfekt gewählt, um entsprechend viele Aufnahmen nach Hause zu bringen. 

Für mich selbst gab es nur zwei "schwierige" Punkte! Erstens hat nich der Kugelkopf meines geliebten Stativs von "Feisol" im Stich gelassen und zweitens wollte ich einen Gimbal für mein Smartphone während dieser Reise einsetzen, was leider nicht klappte. Okay, irgendwas ist halt immer! In diesem Sinne!

Bleibt mir gewogen! 

Euer

DocMinten

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