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Mittwoch, 1. November 2017

Bericht zur Fotoreise mit der FF-Fotoschule nach SHANGHAI ! (Teil 3)


19.09.2017 - "Weiter geht die wilde Fahrt!"

Am heutigen Tag ist unser erstes Model-Shooting geplant. Wir, die Teilnehmer der Fotoreise, haben natürlich nichts davon mitbekommen, wie Frank Fischer im Hintergrund die ganzen Vorbereitungen getroffen hat und können uns ganz auf das Location-Scouting konzentrieren. 


Wie an jedem Morgen ist es ein Glücksspiel, ob uns an der Rezeption jemand versteht und ein Taxi bestellen kann. Dennoch ist es für die Gruppe die einfachste Art für einen schmalen Taler in die Stadt oder an die sonst interessanten Punkte zu gelangen. 



Wir haben uns wieder den Bereich rund um den Bund und die angrenzenden Stadtviertel für das Shooting ausgesucht. Es macht irre Spaß Ideen umzusetzen, die das Stadtbild von Shanghai einbinden. Ich komme mir ein kleines Bisschen wie ein Profifotograf auf Weltreise vor! ;) 
Auch hier werden die Ideen und Bilder von Frank Fischer professionell unterstützt. Es fehlt nicht an sehr guter Beratung und auch Reflektoren oder den Einsatz eines Blitzes muss man bei seiner tollen Vorbereitung nicht missen. 





Zwischendurch habe ich immer wieder die Gelegenheit für Streetfotografie mit Szenen, die ich so schnell nicht wieder vor die Kamera bekommen werde und natürlich auch für Bilder meines Wochenthemas! 









Gerade bei der Streetfotografie begegne ich den Menschen immer mit Respekt, stelle aber auch immer mehr fest, dass ich den Mut habe Szenen zu fotografieren. Die Menschen sind stets freundlich und auch ich werde häufig von den Chinesen fotografiert und empfinde das auch als völlig in Ordnung!

Bei der Streetfotografie habe ich in Shanghai von Frank Fischer noch eine andere Sache gelernt. Naja! Man könnte auch sagen, dass ich es mir abgeguckt habe! Frank hatte bei den Fotowalks immer seine PEN-F an einem Kameraband um die Hals hängen. Das macht bei der Streetfotografie auch Sinn, denn wenn man etwas länger läuft, verstaut man in der Regel die Kamera wieder in seiner Tasche und hat sie leider bei einer plötzlich erscheinenden Szene vielleicht nicht schnell genug zu Hand. Daher habe ich jetzt auch immer die kleine E-M10 mit einem 17mm-Objektiv "schussbereit" um den Hals baumeln und werde das auch in Zukunft so machen!

Wo wir gerade bei "Tipps & Tricks" sind. Ich habe Euch in einem anderen Posting bereits über meine Erfahrungen mit den Camslinger- Streetomatic- bzw. -Outdoor-Taschen von "Cosyspeed" berichtet. Ich habe in Shanghai auch wieder die gleichen Erfahrungen gemacht, die ich schon im damaligen Posting erwähnt habe. Ich mag die Gürteltaschen sehr, aber es stellte sich wieder heraus, dass ich eine zusätzliche Tasche brauche! Es ist einfach so! Ich werde also mit den Herstellern von "Cosyspeed" mal Kontakt aufnehmen und / oder mich nach einer Alternative für eine zweite Gürteltasche umsehen. Vielleicht habt Ihr ja einen Tipp für mich!? 


Da die Wettervorhersage für den kommenden Tag eher "mäßig gut" ist, entschließen wir uns abends noch einmal am Bund ein paar Aufnahmen von der grandiosen Skyline zu machen. Das stellt sich, wie wir noch sehen werden, als eine sehr gute Entscheidung heraus! 

Sonntag, 1. Oktober 2017

Review zu den Kamerataschen "Camslinger Streetomatic +" und "-Outdoor" von Cosyspeed


Liebe Blogleser!

Ich bin gerade von einer Fotoreise nach Shanghai wiedergekommen und noch ganz beeindruckt von den Erlebnissen. Ich werde Euch auch bald von dieser Reise berichten, aber in diesem Blogpost soll es mal wieder um Ausrüstung gehen, die man natürlich auch bei einer Reise gut gebrauchen kann. 

Es geht also mal wieder um Kamerataschen! Wer kennt das nicht?! Da hat man einen schönen neuen Rucksack, eine Messenger-Tasche oder einen Trolley und legt jetzt "ein paar Meter" zurück. Auf einmal kommt ein schönes Motiv! Da heißt es, die Kamera aus dem Behältnis herauszufischen....und das Motiv ist vielleicht weg! - Oder aber man geht mit "kleinem Besteck" auf einen Photowalk! Da sind die meisten Taschen zu groß und zu schwer....

Ein weiterer Punkt und das habe ich zuletzt wieder in Shanghai erlebt, ist der Schutz der Kamera, wenn es wie aus Kübeln regnet. Damit ist ein Kameragurt, an dem die Kamera offen hängt, keine Option mehr. 

Diese Gedanken haben mich seit Anfang des Jahres beschäftigt und ich habe mir im Verlauf der Zeit über eine Verkaufsaktion zunächst die "CAMSLINGER Streetomatic+" und dann mittels Crowdfunding die "CAMSLINGER Outdoor" gekauft. 

Die Taschen sind von der Größe bzw. den Maßen relativ vergleichbar, also ist es am Ende nur eine Frage des Geschmacks und der Details, für welche von beiden man sich entscheidet. Genau diese Details bzw. das Fehlen von selben werde ich am Ende meines Posts noch einmal hervorheben. 









Die "CAMSLINGER Streetomatic+" ist für die Reise- und Streetfotografie vorgesehen. Es gibt sie in schwarz und braun und sie sieht sehr stylisch aus. Was mir an dieser Tasche sehr gut gefällt, sind die zwei Laschen, die am Deckel angebracht sind und so den Innenbereich von Staub und Regen schützen. Die "Outdoor" hat diese Laschen nicht. Die beiden Außentaschen sind im Vergleich zur "Outdoor" anders aufgebaut. Prinzipiell sollen diese Taschen neben den mitgelieferten Trennern für das Innenfach dafür sorgen, dass man die Kamera, zwei Objektiven, ein oder zwei Akkus sowie in diesem Fall Visitenkarten und ein Smartphone problemlos unterbringen und mitnehmen kann. 




Die "CAMSLINGER Outdoor" ist, wie der Name schon sagt, für den Outdoor-Einsatz konzipiert und in grau, grün oder blau erhältlich. Sie soll durch Material und Verarbeitung eher robust sein und dem Outdoor-Einsatz gerecht werden. Sie hat keine Laschen am Deckel, aber dafür eine Lasche am Gürtel, mit der sich der Gürtel fixieren bzw. verkürzen lässt, wenn die Tasche z.B. an einem Rucksack angehängt wird. Die zwei Außentaschen sind gleich groß und wirken etwas voluminöser als bei der "Streetmatic+". Zusätzlich befindet sich noch eine kleinere Tasche am Übergang zum Gürtelsystem. 

Das FIDLOCK-Magnetverschluss-System mit zusätzlicher Sicherungskordel haben beide Taschen und es ermöglicht ein schnelles Öffnen und Verschließen der Taschen. Ebenfalls bei beiden Taschen werden vier Trenner mitgeliefert, um das Innenfach entsprechend den Vorlieben zu konfigurieren. Auch sind bei beiden Taschen "Fingerstraps" dabei, mit denen die Kamera aus der Tasche gezogen werden kann. Ich habe sie nie verwendet, weil ich lieber einen Handgurt an der Kamera habe. 

Damit sind wir gleich bei den praktischen Erfahrungen. Der Hersteller wirbt mit dem Spruch "die schnellste Kameratasche der Welt!" und das stimmt auch!!!. Bei beiden Modellen hat man sich schnell an das Öffnen des Deckels und das Herausnehmen der Kamera gewöhnt. Erfreulicherweise fällt der Deckel von allein wieder zu und die Tasche bleibt nicht offen stehen!. Obwohl ich Linkshänder bin, trage ich die Tasche rechts und kann sofort den Handgriff erreichen. Die Tasche kann natürlich auch links getragen werden oder wenn man möchte als Schultertasche. 
Mit dem 12-40mm PRO-Zoomobjektiv kann man die Kamera (in meinem Fall die OM-D E-M1 II von Olympus), wie auf den Bildern zu sehen flach hinlegen, was sicher auch mit dem neuen 12-100mm Zoom von Olympus geht. Man kann sie aber auch mit dem Objektiv nach unten in die Tasche legen und hat damit Platz an den Seiten für ein oder zwei weitere Objektive. In die Seitentaschen oder den Deckel passen dann noch zwei Akkus oder kleinere Gegenstände, wie Visitenkarten, Putztücher oder Reinigungspinsel usw. 
Leider vermisst man ein Fach, das einen Block oder ein Notizbuch aufnimmt. Stifte müssen ebenfalls mit entsprechender Größe in die Seitentaschen, weil eine Halterung oder ein spezielles Fach fehlt. 
Beide Taschen eignen sich so als alleinige Begleiter oder werden, begleitet von anderen Taschen, eben für den schnellen Zugriff auf die wichtigsten Teile genutzt! Das klappt wirklich gut und gefällt! 

Welche Tasche man nimmt, hängt somit vom Einsatz ab und letztlich vom eigenen Geschmack. Die Taschen sind von Material und Verarbeitung über jeden Zweifel erhaben und haben Sonnen und heißes Klima genauso gut überstanden, wie Eis und Schnee und monsumartigen Regen. Nicht erwähnen muss ich, dass es für beide Taschen eine Regenhülle gibt, die genau das tut, was sie soll! 

Kommen wir jetzt zum "ABER" bzw. zu den Punkten, die ich mir bei den Taschen von "Cosyspeed" wünschen würde: 
  1. Die Lasche, die den Gurt bei der "CAMSLINGER Outdoor" fixiert, würde ich mir auch bei den anderen Modellen wünschen. 
  2. Die Laschen, die am Deckel der "CAMSLINGER Streetomatic +" zu finden sind, würde ich mir an den anderen Modellen wünschen. 
  3. Die Außentaschen sollten so voluminös sein, wie bei der "CAMSLINGER Outdoor" und dennoch so hoch reichen, wie bei der "CAMSLINGER Streetomatic +" Die Taschen könnten auf beiden Seiten gleich sein. Ich würde mein Smartphone nicht in die Tasche bzw. in eine Außentasche eine Kameratasche stecken. 
  4. Im Innenbereich der Tasche an der Rück- oder Frontseite würde ich mir ein Fach wünschen, das ein Notizbuch einen Reisepass und ggf. ein kleines Tablet aufnehmen könnte. Das würde die Tasche zu einer "vollwertigeren" alleinigen Tasche machen. 
  5. Nach diesen zwei wirklich schönen und guten Taschen würde ich mir mehr Module für den Gürtel wünschen. Lensbags in den jeweiligen Variationen "Streetomatic+" und "Outdoor" könnten das System z.B. ergänzen. - Wenn wir schon dabei sind, könnte eine zweite Tasche, die auf den Gürtel geschoben wird, also keinen eigenen Gürtel hat, eine weitere sinnvolle Ergänzung sein. 
Was sind Eure Erfahrungen? Habt Ihr andere Systeme im Einsatz? Habt Ihr Fragen? 

Ich freue mich auf Eure Kommentare! 

Bis bald!

Euer Doc Minten