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Samstag, 7. November 2020

Bericht zur Fotoreise nach Rom (Teil 1) - Oder auch:"Alles erlaubt, was nicht verboten ist!"

 



"Mea maxima Culpa", liebe Blogleser! 

Ich habe mich erstens lange nicht gemeldet und zweitens noch nichts von der Fotoreise nach Rom erzählt. Beides ist der Corona-Pandemie geschuldet, denn ich war dadurch nicht wenig beschäftigt und die Reise, zunächst verschoben, hätte auch fast nicht stattfinden können. 

Von Reisen bringt man Erinnerungen mit und gerade bei Städtereisen hat man Motive, die man unbedingt im eigenen Stil oder überhaupt fotografieren möchte. So geht es mir bei dieser Aufnahme des Colosseums am frühen Morgen. 

Lasst uns aber nun in den Reiseerinnerungen schwelgen und ich bin mir sicher, dass alle, die diese Stadt mögen, gerne auch ein paar andere Bilder sehen möchten, die ich in diesem Album zusammengestellt habe. Die einzelnen Tage der Reise werde ich, wie gewohnt, mit meinen "Lieblingsfotos" bestücken. 

Ich bin mir auch sicher, dass das nicht meine letzte Reise nach Rom gewesen ist und ich hoffe, dass ich den einen oder anderen von Euch, der plant eine professionell geplante und durchgeführte Fotoreise nach Rom zu unternehmen, überzeugen kann mit der "FF-Fotoschule" aus Hamburg die Reise durchzuführen. 



Mein guter Freund Norbert und ich hatten uns entschlossen, die Reise um drei Tage zu verlängern und so reisten wir schon am Samstag, den 17.10. 2020 in Rom an. Allein der Blick von der Dachterrasse ist es schon wert, genau dieses Hotel für eine Rom-Reise zu buchen. Damit aber nicht genug. Wer genau hinsieht und sich auskennt, weiß, wie zentral das Hotel liegt. Somit können sich viele Ziele zu Fuss erreichen lassen und in die andere Richtung ist es auch nur ein kurzer Spaziergang zum Trevi-Brunnen. Also merken! 

Wir haben dann auch den Rest des Tages für die ersten Erkundungen genutzt, sind zur Engelsburg und nach Trastevere gekommen, wo es Zeit wurde, den Tag zu beenden. In einer kleinen Kneipe haben wir dann bei herrlichen Snacks, viel Bier und Grappa die Reise gefeiert, was mir in den nächsten Tagen etwas "Mühe" (Pain-Point1) bereitete...



Sonntag, der 18.10.2020: Oh-mein-Gott! Ich bin wahrscheinlich zu alt dafür geworden, ausgiebige Wanderunge, viel Essen, Bier und Grappa und wenig Schlaf zu kombinieren, jedenfalls ging es mir am Morgen des Tages nicht besonders gut. 

Nachdem ich mir klar war, dass Tod nah ist, zeigte sich doch, dass der Tag sehr schön würde. Bei herrlichstem Spätsommerwetter führte uns unser Weg zunächst zum Colosseum, dann nach einem "leichten" Mittagessen in die Stadt und weiter zur Engelsburg. 


Wer jetzt glaubt, dass das ein zielloses Wandern war, dem seien an dieser Stelle ein paar Quicktips gegeben: Erstens: Stellt Euch eine Galerie von Bildern zusammen, der Motive, die Ihr auf Eurer Reise fotografieren wollt. Gibt es Blickwinkel und Details, dann macht Euch Aufzeichungen oder Fotos davon. Zweitens: Nehmt Euch etwas Zeit vor Ort, die Stellen zu prüfen, von denen Ihr das Motiv aufnehmen wollt. Dabei können Euch die gespeicherten Bilder helfen. Manchmal passt das Licht, die Tageszeit oder sonst etwas nicht. Nehmt nicht nur die Empfehlung Eures Guides an, lauft herum und probiert aus! 


Als dritten und letzten Tipp möchte ich Euch raten, dass Ihr manchmal eben nur ein Bild macht oder solltet mit dem, was Euch zur Verfügung steht. - Fototechnisch werde ich nichts mit diesem Bild gewinnen, aber für mich hat es einen Erinnerungswert, denn wir haben uns abends kurzfristig entschlossen, wegen des schönen Lichtes und der wenigen Besucher, die anstehen, der "Schreibmaschine" einen Besuch abzustatten und es war klasse! 



Montag, der 1910.2020: Norbert und ich haben uns dazu entschlossen, eines der Bilder der Bilder (siehe oben!) zu machen. In aller Herr Gott´s Frühe geht es zum Colosseum. Es ist niemand da, der uns stört oder beachtet, erst später kommt eine schüchterne Fotografin dazu, der wir gerne die Gelegenheit für ihre Bilder geben. Dann bricht der Tag an und die ersten Römer auf dem Weg zur Arbeit kreuzen unseren Weg. Wir packen unsere Sachen ein und finden zum Glück eine offene Kaffeebar für den ersten heißen Capuccino...

FORTSETZUNG folgt...







Montag, 23. September 2019

QUICKTIP: Abwarten und Bier trinken...



Liebe Blogleser! 

Dieses Posting ist eher ein "Quicktipp", als ein ausgewachsener Text. Es geht darum, dass man sich auch gelegentlich die Zeit nehmen sollte, die "schlummernden" Bilddateien auf den Speichermedien anzusehen. 



Dabei kann man nämlich ein paar Erfahrungen machen. Es kann dazu führen, dass man dem einen oder anderen Bild "neues Leben" einhaucht, sich alter Leichen entledigt oder einfach erlebt, dass man selbst oder auch das Bild noch nicht reif war, um es entsprechend zur Wirkung zu bringen. 

Als gutes Beispiel soll das Bild der Kathedrale der Heiligen Maria in Palma auf der Insel Mallorca gelten, dass ich 2013 bei einer Basis-Fotoreise mit der "FF-Fotoschule" gemacht habe. Wer mehr über dieses tolle Konzept erfahren möchte, folgt dem Link und findet außerdem meine Berichte über die Zeitleiste rechts oben. 

Was ich aber eigentlich sagen wollte, ist, dass ich damals zwar die Rohdatei irgendwie (mit Hilfe!) hinbekommen habe, es Gott-sei-Dank nicht gelöscht habe und es jetzt mit der Erfahrung und dem erlernten Können in der Bildbearbeitung zu dem Bild machen konnte, das mir gefällt. 


Das Gleiche trifft auch für dieses Beispiel zu. Im Herbst des gleichen Jahres, wieder auf einer Fotoreise gemacht. - Ich muss allerdings zugeben, dass ich damals erstellte Versionen, die zum Teil im schrecklichstem HDR-Stil so etwas wie Stimmung verbreiten sollten gelöscht habe und jetzt mit diesem Ergebnis zufrieden bin. 

Bevor ich jetzt doch einen zu langen Text formuliere, verweis ich noch auf meine Gallerien auf "500px", wo man in der einen oder anderen neue Versionen von Bildern sehen kann. 

Beim Gelernten bewahrheitet sich auch der Spruch, dass es auf die Zentimeter hinter der Kamera  ankommt, denn ich habe Bilder, egal ob Makro-, Street- oder Portrait-Fotografie (wieder) gesehen, die ich mit einer "Crop-Kamera" und einem "Kit-Objektiv" gemacht habe und die mir heute sehr gut gefallen. 

Was ist Eure Erfahrung dazu? Habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich freue mich auf die Kommentare! 

Bleibt mir gewogen! 

Euer 

Doc Minten 


Dienstag, 7. Mai 2019

Ein Kessel Buntes...


Ach, Leute! 
Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Es gibt ein paar Sachen, die mich in letzter Zeit beschäftigt haben, die ich Euch gerne erzählen möchte, die aber keinen Blogpost allein füllen. Daher habe ich mir überlegt, die einzelnen Sachen in diesem Blogpost zu berichten. 

I think, I'm polaroid!...
Wie vielleicht einige wissen, bin ich auf Instagram aktiv und liebe es kurze Eindrücke dort zu posten. Die meisten Fotos dort schieße ich mit dem Smartphone und bearbeite sie nach. Dazu benutze ich App "Pixlromatic", was "quick & dirty" verschiedene Looks und Rahmen erlaubt. Cut!
Zu Weihnachten habe ich eine Art Polaroid-Kalender geschenkt bekommen, der sich "Photodarium" nennt! Eine wirklich tolle Sache (Vielleicht eine Geschenkidee für einen Fotografen?!) und ich war (und bin) von den Bildern echt begeistert. Cut! 
Da drängte sich natürlich der Gedanke auf, dass ich das mit einer richtigen Polaroidkamera (mal wieder) probiere. Mal wieder deswegen, weil ich mit 12 Jahren schon einmal eine besessen habe, die ich aber gerne irgendwann gegen eine Agfa-Pocket eintauschte. Aber das ist eine andere Geschichte! 
Gut! Nach einigen Recherchen (einer der besten Kanäle zu dem Thema!) stellte ich fest, dass ich keinen dreistelligen Betrag für eine Polaroidkamera ausgeben wollte, aber auch nicht den letzten Schrott nehmen würde. Also entschied ich mich für eine Kamera aus der 600-erter Serie, genauer gesagt für die "SUPERCOLOR 635CL" . Boah! Das klingt wie die Betaversion eines Lichtschwertes!?  Ist aber nur eine idiotensichere Kamera, die es für kleines Geld in fast Fabrikneuem Zustand gibt! Cut!
Die Filme allerdings kosten (auf den ersten Blick) ein "kleines Vermögen und man fragt sich, ob das gerechtfertigt ist. Nein! Ist es nicht! Ich hatte vergessen, was für erbärmliche Qualität bei diesen Bildern herauskommt. Man muss erst einmal auf die Klangschale hauen und sich selbst zur Ruhe rufen, um den Look ertragen zu können oder zu wollen. Cut!
Das Schlimmste ist, wenn Du erst einmal "angefixt" bist, möchtest Du weitermachen und daher werde ich berichten, was meine nächsten Erfahrungen sind...

Aufrecht stehen! 
Habe ich Euch von dem Problem mit einem Reisestativ berichtet?! Ist dem aufmerksamen Leser das vielleicht in den letzten Postings selbst aufgefallen?! - Ich denke nicht! 
ALSO! Bei der Fotoreise nach Berchtesgaden hatte ich mich schon nach einem "würdigen" Nachfolger für mein geliebtes Stativ von "Feisol" umgesehen. Ich konnte damals schon erahnen, dass der Stativkopf bald Probleme machen würde. 
In Hongkong bin ich dann fast verzweifelt und es war klar, dass ich für die Fotoreisen in 2019 ein neues Stativ oder zumindest einen neuen Stativkopf brauchen würde. 
Mann-oh-Mann! Ich bin so ein schlaues Kerlchen! Nach Probieren und Studieren dachte ich dass das "Rock Solid Beta" und der "T5S-Mark2" von "Rollei" für mich die optimale Lösung wären. Leider war dem nich so! Der Stativkopf ist über jeden Zweifel erhaben, aber das Stativ war gegenüber meinen "Feisol" viel zu groß, also ging es nach Portugal mit neuem Stativkopf und altem Stativ. Warum nicht gleich so!? 

Alter Wein in neuen Schläuchen...
Ich liebe es, über neue Ausrüstung nachzudenken und wenn es das Budget gestattet, mir diese zu kaufen. Wer diesen Blog verfolgt, wird sich sicher denken können, in welche "Misere" ich geraten bin. Auf der einen Seite liebe ich mein Olympus-System, weil es kompakt und leicht ist und weil es eine Funktion wie das "Live-Composite" hat. Cut!
Denke ich über meine Art der Fotografie nach, dann war die aktuell vorgestellte EM1X nicht für mich gedacht. Sie stellte kein wesentliches Upgrade zur Mark 2 dar und daher kam ein Kauf nicht in Frage. Cut!
Auf der anderen Seite war dort die Neugier und das Interesse für Kameras von "Leica" und natürlich stellte ich mir die Frage, ob neben der analogen (oder einem entsprechenden Upgrade) auch eine digitale Leica in Frage käme. Wenn ja, welche? 
Nach langem Hin und Her, der Frage, was besser zur Passion Analog / Digital passen würde, was meiner Art der Fotografie entspricht ohne dass sich die Systeme kannibalisieren, was kein entweder oder bedeutet und viele Gedanken mehr, habe ich mich für eine Q2 von Leica entschieden und freue mich auf neue Erlebnisse! 

Es war nicht alles schlecht!...
Bei meiner Recherche ist mir aufgefallen, dass die Zeit nicht stehengeblieben ist. Damit will ich beispielsweise meine Hut vor dem Blog von "Qimago" ziehen, in dem über Fotografie im Allgemeinen und Dingen des Lebens im Besonderen geschrieben wird. Da denke ich aber auch an den Blog und die Seite von Stefan Groenveld, die mich als Fotograf und Blogger beeindruckt haben. Wenn auch nur Beispiele, dann zeigen mir diese beiden Blogs, dass es unterschiedliche Ligen gibt und spornen mich an, nicht zuletzt nach dem Untergang von Google+ mein Konzept zu überdenken. 

Flasche leer, habe fertig! Freue mich über Eure Kommentare und Anregungen! 

Bleibt mir gewogen! 

Euer 

DocMinten 


Sonntag, 6. Januar 2019

Jahresrückblick 2018 - "Luft nach Oben..."



Liebe Blogleser! 

FROHES NEUES JAHR! 


Schwups, jetzt ist 2018 auch schon wieder Vergangenheit und ich nehme mir die Zeit auf das Jahr zurückzublicken. Dabei fielen mir drei Dinge auf. Erstens, dass mich im vergangenen Jahr weitaus mehr Dinge beschäftigt haben, als dass ich sie in meinem Blog beschreiben kann. 
Zum Beispiel bin ich von Handschlaufen und Gürtelklammern wieder zum guten alten Nackenriemen zurückgekehrt und habe dabei Modelle aus Bergsteigerseil genauso schätzen gelernt, wie die Lösungen von "Peak Design", die sich schnell von einer Kamera zur nächsten wechseln lassen. Wollt Ihr mehr darüber wissen?!
Ich habe bei längeren Fotowalks dann doch wieder zu einer Kombination von Gürtel- und Schultertasche zurückgefunden, da ich das für mich als praktischste Art empfand und damit mussten auch wieder die x-ten neuen Schultertaschen gekauft und getestet werden, um die für mich beste Lösung zu finden. 
Ich habe Probleme mit meinem geliebten Reise-Stativ von "FEISOL", genauer gesagt mit dem Stativkopf und haderte in 2018 (und werde es wohl auch in 2019) mit der Entscheidung über ein gutes und bezahlbares Reisestativ...Habt Ihr Vorschläge? 
Technisch habe ich 2018 die hochauflösenden Aufnahmen meiner Kamera schätzen gelernt, die ich im Kameramenu nicht mal aktiviert hatte. Oben seht Ihr ein Bild, das auf diese Weise gemacht wurde. 
Im Bereich der analogen Fotografie ging es nicht nur um die "richtige" Kamera für mich, sondern auch um Filme, die mir vom Look gefallen oder zum Genre passen.  Wollt Ihr mehr darüber wissen?!
Da ich mich scheue, die Filme selbst zu entwickeln, gebe ich sie weg. Dabei habe ich mit Großlabors eher gute und mit ausgewählten eher schlechte Erfahrungen gemacht.  Wollt Ihr mehr darüber wissen?!


Zweitens gehen Selbst- und Fremdwahrnehmung doch oft auseinander. Will sagen, wo ich der Auffassung war, dass Streetfotografie und die analoge Fotografie meinen Handeln bestimmten und auch die besseren Fotos erbrachten, waren die meisten Besucher meiner Fotoseite auf "500px" doch eher von dem Panoramen angetan. Ich muss aber ehrlich gestehen, dass ich weder von der Anfertigung noch von der Bearbeitung mit meinen Ergebnissen zufrieden war. Wie seht Ihr das im Allgemeinen? Sind diese Fotos "gefälliger" oder mache ich sie besser, als die anderen. Das würde mich mal interessieren! 


Und drittens bin ich, was meine Bilder angeht, gegen die Aussage, dass ein gutes Bild keine Nachbearbeitung braucht. Technisch mag das auch zum Teil stimmen und ist bei verschiedenen Situationen auch notwendig, aber mir gefallen nun einmal die Veränderungen, die eine gewisse Wirkung erzielen sollen und gut! Ich gehe sogar soweit, dass ich das Ganze noch mit Bildtiteln versehe, die diesen Eindruck unterstützen sollen. 

Ich scheue mich auch nicht davor, richtige Presets einzusetzen, die das erfüllen. Und in 2018 habe ich auch das erste Mal Presets gekauft, die ich bei einem Teil meiner Bilder einsetze, wenn auch verändert. Ist das Frevel?  Wollt Ihr mehr darüber wissen?!

Aber gehen wir gemeinsam noch einmal durch mein Jahr 2018: 


Januar / Februar 2018 - Auf Los geht's los! 


Ich hatte mir ja vorgenommen, dass ich 2018 mehr im Bereich "Streetfotografie" unterwegs sein wollte. Aus diesem Grund habe ich mir verschiedene Gruppen über "Facebook" gesucht, die regelmäßige Walks, etwa in Köln oder Frankfurt, anbieten und daran teilgenommen. Ein paar Impressionen findet Ihr in dieser Galerie.  Natürlich konnte ich auch wieder Motive für meine "zeitlosen" Projekte "Kioske" und "Randfiguren" finden, was mich jedes Mal freute. Überhaupt finde ich Projekte sehr spannend, da sie mir einen Rahmen geben und den Instinkt schärfen. Am Ende des Jahres kam ein weiteres hinzu, aber dazu später mehr!...


Nein, ich bin keine Randfigur oder doch?!
Da ich ab und zu aber auch neue Lichtsets und Bearbeitungen teste und auch neue Bilder von mir nutzen kann, habe ich die Zeit mancher verregneter und kalter Wochenenden für diese Arbeiten genutzt. Auch bei diesen Arbeiten ist das Post-Processing von Bedeutung, gibt es doch dem Bild ggf. einen völlig anderen Ausdruck. Wie seht Ihr das?  Wollt Ihr mehr darüber wissen?!

März / April 2018 - Manchmal kommt es eben anders...


Tja, nach einer dicken Grippe (Nein! Nicht die bekannte Männer-Grippe, sondern die andere!) und einer saftigen Lungenentzündung durfte ich die letzte Märzhälfte im Krankenhaus verbringen. Aber auch hier habe ich mich mit Fotografie mittels "kleinem Besteck" (also Smartphone) und dem Posten auf Instagram die Zeit vertrieben. Kennt Ihr schon meinen Kanal?...

Das, die abendlichen Besuche in der Kapelle des Krankenhauses und mein Lieblings-Podcast haben mir die Zeit nicht so lang erscheinen lassen, wie sie tatsächlich war. Dem lieben Gott habe ich schon gedankt, daher ist es mir an dieser Stelle eine besondere Herzensangelegenheit, mich bei Dieter und Frank zu bedanken! Vielen Dank, Jungs! 


Im April konnte ich dann wieder loslegen! Neben den Fotowalks habe ich mich dann am meisten mit der analogen Fotografie beschäftigt und fand das Thema sehr spannend. Wie Ihr noch aus meinem ersten Posting wisst, war ich aber eigentlich nur durch ein sehr spannendes Interview auf dieses Thema gekommen, aber dann gab es kein Halten mehr. Ich kaufte mir eine PEN-FT, eine OM1 und eine OM10 von Olympus. Machte meine Erfahrungen mit Filmen und dem Fotografieren ohne Belichtungsmesser usw. 
Ich habe ein paar der Bilder in dieser Galerie zusammengestellt. 


In der zweiten Aprilhälfte ging es dann in den Urlaub auf Rügen. Eigentlich zur Entspannung bestimmt, ging ich natürlich nicht ohne Kameras aus dem Haus. Einer digitalen und einer analogen. Es machte einen Riesenspaß. Aber wie schon erwähnt, scheinen den meisten Besuchern meiner Fotoseite Bilder wie das Obige am besten zu gefallen. Isso! Aber warum? 


Mai / Juni 2018 - Zu Land und zu Wasser


Wie viele von Euch wissen, bin ich oft und gerne in Hamburg. Da ich mich als "Besucher" bezeichne, habe ich es 2018 auch das erste Mal geschafft, am Hafengeburtstag teilzunehmen. Sogar nach einiger Recherche an Bord eines alten Schleppers. Das war auf alle Fälle ein Erlebnis für sich. 


Eine Woche später dann das volle Kontrastprogramm! Unter dem Motto "im Schatten der Hochöfen" ging es zu einem wirklich tollen Workshop von und mit Uwe Weber nach Duisburg. Ich kann jedem die Walks und Workshops nur wärmstens empfehlen, von den Eindrücken in Duisburg mal ganz abgesehen. 


Juli / August 2018 - Der Berg ruft


Der Jahrhundertsommer wird uns wohl auch ohne monatliche Updates meinerseits im Gedächtnis bleiben. Die Zeit bis zur Reise nach Berchtesgaden nutzte ich für die bereits erwähnte Recherche nach neuen Fototaschen und dem Ausprobieren meiner Analogkameras, um die richtige für diesen Trip zu finden. Mittlerweile hatte sich herausgestellt, dass die OM1 und die OM10 doch einige Macken hatten, aber mit Hilfe des "OM-Doktors" aus Hamburg, waren diese Probleme rasch Vergangenheit. 


Das ist mein Lieblingsbild von dieser Reise, aber es gab sicher mehr zu sehen und zu fotografieren und viel Spaß hatten wir auch noch! Hier geht es zur Galerie und hier zu meinem Bericht über die Reise. Mein Dank geht an dieser Stelle auch an Hans Altenkirch, vom dem ich mir ein paar klasse Tricks für die Panoramafotografie abgucken konnte. 


September / Oktober 2018 - Acht Kostbarkeiten?! 


Mit einem meiner Favoriten aus dem Bereich Streetfotografie möchte ich das eigentliche Highlight des Jahres erwähnen, die Fotoreise nach Hongkong! Nach der Reise nach Shanghai war es zwar zunächst eine "Schnapsidee" von meinem lieben Freund Norbert Heyermeyer und mir, aber wir freuten uns wie die Klicker, als Frank Fischer von #bestefotoschulevonwelt sofort zusagte, die Reise zu planen. Besonders Spaß haben mir dann die Vorbereitungen gemacht, mit denen ich Frank Fischer bei seiner Planung unterstützten konnte. 
Wer es noch nicht getan hat, der kann hier gern den Bericht lesen und hier meine Bilder aus Hongkong finden. Auch hier, wie schon bei der Fotoreise nach Shanghai im letzten Jahr war mir der Look der Bilder wichtig, so dass ich erneut mit entsprechenden Presets gearbeitet habe. Wollt Ihr mehr darüber wissen? Schreibt es in die Kommentare! 
Wenn ich es mit ein paar Worten zusammenfassen müsste, würde ich sagen: "Es war mörderisch heiß und einfach klasse!" 


Aber Moment! Auch in Hongkong hatte ich eine Analogkamera mit, mit der ich drei Filme verschossen habe. Leider hat es nur ein Film zum Entwickeln geschafft und daher sind mir diese Aufnahmen auch sehr wichtig. Ich sie unter dem Motto: "Hongkong auf einer Rolle Film" in diesem Album zusammengefasst. 


November / Dezember 2018 - Neue Wege



Ich weiß nicht, was der eigentliche Auslöser war. Der Gedanke, dass Fotografieren Spaß machen soll?!. Der Wunsch etwas Neues zu versuchen?!. Die Faszination eines neuen Gerätes?! Neugier?!...
Als Resultat habe ich mir eine Messsucherkamera...Nein! Eine LEICA gekauft. Wieso und warum habe ich in den Postings versucht zu erläutern und außerdem ein neues Projekt angefangen. 


Fazit und Ausblick! 

Was habe ich in den letzten Jahren geschrieben:
 
2016 - Langzeitbelichtungen und Light-Art-Performance-Photography, Street- und Actionfotografie und natürlich auch die People-Fotografie faszinieren mich weiterhin und ich freue mich auch schon auf neue Erlebnisse und Erfahrungen und viele viele Bilder in XXXX!

2017 - Oha! Da hat sich einiges verschoben. Gut! Langzeitbelichtungen werden mich immer reizen und begleiten. LAPP ist irgendwie zu Ende bei mir! Actionfotografie für sich genommen, ist mir zu aufwändig und reizt mich nicht so. Peoplefotografie! Ja, finde ich toll und würde ich gerne können! Aber kann ich nicht und das muss ich wohl mal akzeptieren. Ist auch nicht schlimm, denn im nächsten Jahr möchte ich mich mehr auf die Streetfotografie konzentrieren. 
Was ich aber eigentlich sagen will...Ich würde gerne meine Art des Fotografierens finden! 

2018 - Ja, die Langzeitbelichtungen machen Spaß, aber nicht mehr so viel, dass es das Hauptgebiet ist. Für die Panorama- und die Peoplefotografie gilt das Gleiche. 

Ich möchte einfach Spaß am Fotografieren haben und das habe ich im Moment mit der Streetfotografie und dem neuen Projekt, von dem ich gespannt bin, wohin es mich führt. Ich hoffe, dass es auch dazu führt, dass ich bewusster das Bild komponiere und weniger aus der Hüfte schieße, so wie ich das oft und viel getan habe. Ich merke einfach, dass das Arbeiten mit einer Messsucherkamera und das manuelle Fokussieren mich zwingen, bewusster zu arbeiten. Davon abgesehen, sehe ich "mehr" und kann die Szene ganz anders beurteilen. Außerdem wirkt die Kamera wie ein Spielzeug und ich werde viel weniger ernst genommen und das gefällt mir. 

Und was hatte ich mir als "gute Vorsätze" genommen: 

2016 - Ich muss unbedingt (immer noch!!!) mal "Photoshop" lernen!*lol*

2017 - Okay! Da bin ich auf einem guten Weg! Ich glaube, dass ich endlich ein Online-Training gefunden habe, dass ich verstehe und das Spaß macht! Ich werde sicher noch darüber schreiben! 

2018 - Ja, das Online-Tutorial von Justus Zeemann war sehr gut, aber ich wende PS nun mal so wenig an, viel weniger als Lightroom und für meine Art der Fotografie reicht das auch erst mal. 

2016 - Anfang des Jahres werde ich Euch einen kleinen Panoramakopf vorstellen, der noch nicht so bekannt ist und ggf. eine Kamera, mit der man ohne großen Aufwand 360°-Panoramen aufnehmen kann!

2017 - Puuh! Also das habe ich geschafft, aber werde ich weiter und intensiv Panoramen machen?! ...Da bin ich noch nicht ganz sicher! 

2018 - Die Frage habe ich schon beantwortet. Das wird mich begleiten, aber nicht das Wichtigste sein. Außerdem wissen die geneigten Leser aus diesem Posting, dass neben dem Panoramakopf ggf. auch eine Nivellierung erforderlich ist! 

2016 - Eine Fotoreise werde ich auch in 2017 machen, aber ich weiß noch nicht wohin!

2017 - STRIKE! Ich habe eine bombastische Reise gemacht! Oje! Was mache ich nur 2018??? 

2018 - Tja, eigentlich kein Thema! Es gab wieder zwei tolle Reisen, die viel Spaß gemacht haben und mir schöne Erinnerungen und gute Bilder bescherten. Was will ich mehr!? - 2019 geht es im März zunächst einmal nach Portugal und da freue ich mich schon drauf. Vielleicht sollte ich für 2020 mal eine größere Reise planen!? Afrika??? Oder mit dem Postschiff durch die Fjorde Norwegens: Wer weiß?!

2016 - Und!!! Ich werde mir sicher, wenn es das Budget wieder zulässt, die E-M1 MarkII von Olympus kaufen! Denn! Die Kamera ist der "Burner"!

2017 - STRIKE! Ich habe die Mark II natürlich gekauft und es auch nicht bereut! Wenn es das Budget nicht zugelassen hätte....Tsss! Da wäre mir schon was eingefallen! 

2018 - Obwohl keine großen Anschaffungen geplant waren, habe ich dennoch Geld ausgegeben. Die Anschaffung der Leica und von zwei M-Objektiven von Voigtländer waren nicht vorgesehen, aber haben Spaß gemacht. Wollt Ihr wissen warum und mehr darüber erfahren? 
2019? Obwohl es eine neue Kamera von Olympus geben wird, reizt mich im Moment nichts daran. Wenn ich wählen könnte, würde ich lieber eine M10 von Leica kaufen...;) 

Was sagte ich anfangs!? "Es ist Luft nach Oben!" 

Damit habe ich eine Bitte an EUCH! Was würde Euch interessieren? Was soll ich im neuen Jahr etwas mehr beleuchten? Wollt Ihr wissen, was ich für Bücher über Fotografie lese? Welche Presets ich in Lightroom verwende und warum? 
Schreibt mir Eure Gedanken und Wünsche in die Kommentare. Ich freue mich über jeden Beitrag! 

So! Das soll es jetzt gewesen sein.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei Euch, meinen lieben Bloglesern, herzlich bedanken! Ich hoffe, dass Euch meine Postings gefallen und dass Ihr mir auch im neuen Jahr gewogen bleibt und meine Texte lest. 

Mein ganz besonderer Dank geht auch in diesem Jahr an meinen lieben Freund Frank Fischer, mit dem ich zwei wunderbare Fotoreisen machen durfte und der mir immer mit Rat und Tat zur Seite stand. Vielen lieben Dank, Frank! 

Bleibt mir gewogen! 

Euer 


Doc Minten 

Freitag, 24. August 2018

Ich habe kein Niveau! -oder "I´m gettin´paronamanoid!" (Teil 8)


Liebe Blogleser!

Wer die Überschrift dieses Postings nicht versteht, dem werde ich den Hintergrund erläutern. Ich habe während der Reise nach Berchtesgaden am Hintersee u.a. Panoramen machen wollen. 
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich zwei Tage zuvor auch noch einmal eine kleine "Auffrischung" meines Wissens bekommen habe und gerade die "Falle" besprochen wurde, in die ich letztlich getappt bin...

Das, was ich Euch die ganze Zeit erzählen möchte, ist die Notwendigkeit, bei der Vorbereitung akribisch auf die lotrechte Ausrichtung des Nodalpunktadapters bzw. Panoramakopfes zu achten. 
Will sagen, ich habe den Panoramakopf auf das Stativ geschraubt, die richtige Stellung des Kopfes durch die obere "Dosenlibelle" am Panoramakopf geprüft usw. und so fort...

Am Ende meiner Bildreihen stellte ich leider erst fest, dass sich beim Auslösen der Einzelaufnahmen für ein einzeiliges 180°-Panorama bei jeder der 6 Einzelaufnahmen bzw. Rastschritte des Panoramakopfes,  die Wasserwaage der Kamera um ein bis drei Striche verschob. 



Nach einem schönen Panorama mit dem Smartphone erinnerte ich mich erst zuhause an diese Situation, als ich versuchte die einzelnem Bilder zu "stitchen". Die Horizontlinie stieg stetig in eine Richtung nach oben und die geraden Linien am Rand, verzogen sich beim Nachbearbeiten entsprechend. Ich habe es mit meinen Kenntnissen der Bearbeitung nicht hinbekommen, die Bilder zu retten und stellte außerdem fest, dass ich mir um die Ränder der Bilder aus gestalterischer Sicht auch keine große Mühe gegeben hatte...War wohl nicht mein Abend! ;)


Gut! Nach einiger Recherche habe ich mich, um das Problem anzugehen, nach einem Nivellierkopf umgesehen und bin bei einem Produkt hängen geblieben, dass im Preisrahmen lag und eben nicht die allerschlimmsten Bewertungen hatte. Was soll das Ganze bringen, wird sich mancher fragen. Nun, wenn ich das Stativ aufstelle, kann ich schon mal sehen, ob es gerade steht. Okay, aber dann ist es vor allem möglich den Stand des Panoramakopfes mit der Kamera noch einmal um bis zu 15° zu verändern, falls sie noch nicht "im Wasser" sind.

Jetzt werde ich mal sehen, ob das Problem damit beseitigt ist und natürlich wieder berichten! 

Kann das alles so richtig sein? Oder habe ich irgendwas sonst falsch gemacht!? 

Ich freue mich auf Eure Meinungen und Kommentare. 

Bleibt mir gewogen und bis bald! 

Euer 

DocMinten 

Sonntag, 8. April 2018

Analog fotografieren - Oder "Auch mal Neues wagen!" (Teil 2)


Ja, ich weiß! Seit dem letzten Posting ist eine ganze Zeit vergangen, aber zu meiner Entschuldigung muss ich sagen, dass es mir in den letzten Wochen gesundheitlich nicht so gut ging und daher bitte ich, die Verzögerung zu entschuldigen. 

In diesem Posting geht es, wie schon einmal im Juli letzten Jahres, um das Fotografieren mit Film bzw. analogen Kameras. Wie ich Euch berichtet habe, hat mich die reine Neugier zunächst zu einer Rolleicord gebracht und dieses Mal war es ein mehrteiliges Gespräch zwischen Frank Fischer und Steffen Schüngel, das mich wieder zu diesem Thema gebracht hat. Zunächst einmal habe ich mir mehrere Videos auf Steffen Schüngel´s YOUTUBE-Kanal angesehen und konnte dort unfassbar viele Informationen zu diesem Thema finden. Bitte besucht doch mal seine Seite und abonniert den Kanal, wenn Ihr regelmäßig auf YOUTUBE seid. 


Nach der positiven Erfahrung beim letzten Mal hatte ich dann echt Lust so eine Kamera dann mal zu testen und zu gucken, ob es mir gefällt. Was ich mir dann auch überlegt habe und jetzt greife ich etwas vor, dass ich auf meiner nächsten Fotoreise, die im Herbst nach Hongkong gehen soll, thematisch den Film "Das Leben von Suzzie Wong" mit den alten Kameras umsetzen möchte. 

Ach! Ihr kennt das sicher auch! Allein die Recherche und das Nachlesen macht manchmal einfach schon so einen Spaß, dass man garnicht anders kann, als das Ganze mal in der Praxis auszuprobieren. 

Na, klar bin ich wie schon bei den Digitalkameras bei den Modellen von Olympus geblieben! Nach den Videos war schnell klar, dass ich mir eine OM-1 und eine PEN-FT besorgen will. Bei der großen Bucht habe ich "meine Netze ausgeworfen" und zwei OM-1 ersteigert und als ich diese in den Händen hielt, war mir klar, dass ich bei der PEN-FT auf einen besseren Zustand der Kamera Wert lege. 

Auch über Steffen Schüngel kam ich an den "OM-Doktor" Frank Timmann aus Hamburg, der neben den Serviceleistungen auch restaurierte Kameras anbietet. Hier kaufte ich mir eine PEN-FT, die wirklich ein "Sahnestückchen" ist. Sie hat sogar einen funktionierenden Belichtungsmesser, der auf moderne Batterien umgestellt wurde. Echt TOP! 


Wie gesagt, die zwei Kameras über das Verkaufsportal waren etwas "abgerockter" und nach meinem laienhaften Check kam erst einmal eine gründliche Reinigung der Kameras an die Reihe. Leider hatte ich keinen reines Propanol zuhause und so produzierte ich ein paar häßliche Schlieren auf der Mattscheibe im Inneren einer der Kameras. Nach diesem Missgeschick entschloß ich mich dann die bessere von beiden in die fähigen Hände des "OM-Doktors" zu geben und mit der zweiten meine ersten Tests zu machen. 

Tjo! Was braucht man neben einer Kamera?! Richtig! Filme! Und da brachte mich ein anderer guter YOUTUBE-Kanal auf die Idee, die ersten "Gehversuche" mit Filmen aus dem Drogeriemarkt zu machen. Ich bin und war aber selbst schon gespannt auf die Ergebnisse, wobei ich mit der PEN-FT einen Schwarzweißfilm von Agfa verwendet habe und bei der OM-1 einen Farbfilm von Kodak.

Zumindest den SW-Film habe ich mittlerweile zurückbekommen und bin eigentlich ganz zufrieden. So, wie Ihr die Bilder hier seht, kommen sie aus der Kamera. Es juckte mich natürlich etwas in Lightroom daran "herumzuschrauben", aber ich habe es bewusst gelassen. Das Fotolabor von Rossmann war aber anscheinend mit den zwei Belichtungen auf einem Bild oder "halben" KB-Format überlastet, aber das ist eine andere Geschichte...



Beim Fotografieren "entschleunigt" man und arbeitet gleichzeitig sehr konzentriert. Bei der Auswahl des Motivs habe ich mir sehr viel Zeit genommen und meinen Bildaufbau im großen Sucher der Kameras bis in die Ränder geprüft. Lustig ist, dass bei der PEN-FT die lange Seite des Bildes im Sucher hochkant ist, das verlangt etwas Überlegung! Das manuelle Fokussieren und Scharfstellen verlangt etwas Übung, aber in Kombination mit den Einstellungen von Blende und Belichtungszeit ist man irgendwann nicht langsamer als beim Arbeiten mit einer Digitalkamera. 
Ich muss aber gestehen, dass ich mich schon auf den Belichtungsmesser verlassen habe oder mit meiner Digitalkamera die Belichtungswerte "vorgemessen" habe.



Es hat alles in allem sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich schon die Bilder in Händen zu halten. Ich werde die PEN-FT sicher häufiger gerade bei den Fotowalks dabei haben, um interessante Motive auch auf Film zu bannen. 



Was sind Eure Erfahrungen zu dem Thema? Welche Filme könnt Ihr empfehlen? Habt Ihr gute Adressen, wenn Eure Kameras mal repariert werden müssen? 

Ich freue mich auf Eure Hinweise und Kommentare! 

Bleibt mir gewogen! 

Euer 

Doc Minten




Mittwoch, 1. November 2017

Bericht zur Fotoreise mit der FF-Fotoschule nach SHANGHAI ! (Finale)


Bevor ich Euch erzähle, was wir die restlichen Tage in Shanghai gemacht haben, möchte ich Euch auf meine Gallerien bei "500px" hinweisen, wo ich die Bilder aus den Postings aber noch viele andere veröffentlicht habe. Ihr findet hier die Gallerie zur Reise allgemein, die Gallerie zu meinem Projekt "Du brauchst keine 4 Räder" und den Modelshootings. Es freut mich, wenn Ihr sie anseht und mir vielleicht auch einen Kommentar oder eine Bewertung hinterlasst. 

22.09.2017 - "Grand Finale"
Heute geht es noch einmal an die "Hotspots" der Stadt. Die erste Station ist wieder die Altstadt, aber hier zunächst der Bereich des Yu Yuan Garden. Hier befindet sich auch an einem alten Teehaus eine zickzack-artige Brücke, die einen nach einem Gang hinüber vor bösen Geistern schützen soll...



Danach geht es zum zweiten Mal in die wirkliche Altstadt. Ich fühle mich deutlich entspannter, als bei meinem ersten Besuch. Es macht einfach Spaß! Bin ich vielleicht doch ein Streetfotograf!? - Naja! Auf jeden Fall steht das neue 12-100mm-Zoom von "Olympus" auf meiner Wunschliste und demnächst (das habe ich auf meiner folgenden Reise nach Las Vegas schon erfolgreich befolgt, nehme ich Frank Fischer"´s Art auf) habe immer eine kleine leichte Kamera mit einer Festbrennweite um den Hals hängen!!!






Das ist nur die erste Auswahl. Seid Euch sicher, je öfter ich in die Ordner auf den Festplatten gucke, desto mehr finde ich Bilder, die es wert sind, gezeigt zu werden. 


Hatte ich mich gefragt, ob meine "Morgenbekleidung" hier komisch wirkt!? Naja, egal! Muss weitergehen...


23.09.2017 - "The End ist near!"


Heute ist unser zweites Model-Shooting geplant und zwar mit zwei Models. Ein Shooting am Vormittag eins am Nachmittag. Es ist das zweite Mal, dass ich mit einem Male-Model arbeite und so richtige Lust habe ich nicht. Dann, vielleicht denke ich zu viel an "Grand Theft" oder "Gangsta-Style" will ich das Model, den sympathischen Alex, so auch darstellen. Naja urteilt selbst, vielleicht ist der "klassische Stil" besser!?...



Ich bin aber auch froh, dass man wieder sieht, dass die Bilder nicht "um die Ecke" gemacht wurden und daher war ein größerer Bildausschnitt nötig. Was mir beim Shooting aufgefallen ist, genauso wie beim ersten Shooting, dass ich mittlerweile die Posingwechsel der Models nach jedem erfassten Auslösen nicht mehr so gut leide. Was mir in der Anfangszeit als "Segen" vorkam, widerspricht jetzt dem Bild, das ich von der Szene im Kopf habe. Ist das ein Fortschritt!? Ich hoffe schon!...


Als ich eine Pause mache und mich umsehe, muss ich schmunzeln! Das die Chinesen gerne die Szenerie ihrer Stadt für Bilder nutzen, habe ich schon oft gesehen, aber dass auch mal der "Müllmann" helfen muss, damit das Bild im Kasten ist, ist doch ein Bild wert! 



Es gibt natürlich wieder genug Gelegenheit für Streetfotografie! Aber am Nachmittag bzw. Abend wird es dann Zeit für unser zweites Modelshooting! 




Das Gefühl der weltbekannte Profifotograf zu sein, ist weg, aber die Umsetzung der Ideen, die sich ergeben haben macht Spaß. Oje! und dann sind da so tooollle Festbrennweiten von "Olympus", die ich gerne in einem Tasche hätte...Aber das neue Zoom wird reichen! Erst einmal! ;) 

Aber mal im Ernst! Auch diese Bilder entstehen nicht aus der Hand! Hier ist Unterstützung und Material nötig und das wird natürlich beides von Frank Fischer gewährleistet. Das scheint für den normalen Reiseteilnehmer normal, aber ich kann Frank nur noch einmal meinen Dank aussprechen! 



Auf dem Weg zum Abendessen bzw. die HOTEL ergeben sich noch ein paar sagenhafte Eindrücke von Shanghai. Ich bin an Filmszenen aus "Batman" oder "Blade Runner" erinnert. Auch das ist Shanghai! 


23.09.2017 - "...und wenn es nicht gut war,..."


Heute ist der Abreisetag und leider zeigt sich das Wetter noch einmal von seiner hässlichen Seite. Wir nutzen dennoch die Gelegenheit, ein paar Fotos zu machen bevor es zum Flughafen geht. Die HOTEL macht es uns nicht leicht, aber das ist bereits Routine für uns! 

Frank Fischer führt uns in einen Garten mitten in der Stadt, wo ansonsten Horden von Menschen Tai Chi machen. Okay! Wetter mies! Aber es sind Menschen da, die Musik machen und tanzen (oder eben dasitzen...oder die letzte Folge der Lieblingsserie gucken). Auch das ist Shanghai! 



Damit nicht genug! Sch...auf Socialmedia! Wir sehen einen Platz, wo die Eltern ihre heiratsfähigen Kindern "anbieten"! Da werden Schirme und Schilder aufgestellt, die die Vorzüge des Nachwuchses herausstellen und so versuchen, dass man Ehepartner findet. Man muss sich vorstellen, dass Menschen auch mit gutem Einkommen, so lange bei ihren Eltern wohnen, bis sie verheiratet sind, weil man sich die Mieten in Shanghai nicht leisten kann! 



Mit diesen Gedanken geht es zurück zu die HOTEL! Fragt bitte nicht, wie die Abrechnung und die Bestellung des Transferbusses ablief, das spottet jeder Beschreibung....

FAZIT: Es war der HAMMER! Vielen Dank lieber Frank! vielen Dank liebe Reisegefährten! Es hat einen riesigen Spaß gemacht und war eine tolle Erfahrung. Ich bin mir nicht sicher, ob man in Zukunft die selben Erfahrungen machen und die selben Bilder in Shanghai machen kann, die wir gemacht haben!? 

Ich bin froh, dass ich genau jetzt mit der FF-Fotoschule nach Shanghai gereist bin. Das lag unter anderem auch an der erstklassigen Betreuung und zwar von Anfang bis Ende! 

Fotografisch habe ich mich auch sehr gefordert gefühlt. Das lag zum Einen am Wochenthema und zum anderen an der Möglichkeit meine Passion für die Streetfotografie zu vertiefen. Versteht mich nicht falsch, ich werde immer meine Filterplatten und meinen Panoramakopf dabeihaben, wenn sich entsprechende Motive ergeben. Wenn sich aber Szenen oder Menschen ergeben, die mich in ihren Bann ziehen, würde ich immer genau dieses Bild machen! 

Macht´s gut! 

Euer 

Doc Minten