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Montag, 18. Mai 2020

Ein Mann sieht (infra-) rot! - Oder: Was gibt's Neues!?...



Kuckuck!


Ihr habt Euch sicher schon gefragt, was aus mir geworden ist!? Was gab es Neues!? Warum kamen hier sooo lange keine neuen Postings!? Genau! ;) 

Also der Reihe nach. Ich habe seit Mitte Januar durch die Covid19-Pandemie beruflich viel zu tun gehabt. Bitte entschuldigt daher, dass es hier keine neuen Beträge gegeben hat. Jetzt mag der regelmäßige Leser meines Blogs bemerken, dass der letzte Eintrag schon vor dem Jahreswechsel war (was für ein Füchschen!). Da kann ich nur sagen, dass viele viele neue Dinge anstanden und ich einfach die Zeit nicht gefunden habe, diese in Geschichten zu packen. 

Es gab so manches Neues! Die ersten Schritte mit der Leica Q2 und deren Einsatz bei Streetfotografie und Portraits, die zarten Versuchen im Bereich Video und das Beschaffen eines "Osmo Pocket" und last but not least...Der Kauf einer OM-D E-M1 Mark3 von Olympus. 




Jut! Hat der DOC nicht genug mit der zweiten neuen Kamera zu tun?! Ja, hatte er, aber das ist vielleicht noch einen eigenen Post wert! Nur so viel sei gesagt, ich habe mir die Kamera auf meine Vorlieben und Bedürfnisse mit den C-Modi eingestellt und möchte das nicht mehr missen!

Okay! Aber wir waren beim Thema "Infrarot-Forografie" und ich fand das so spannend, was man auch oder gerade mit einer OM-D damit machen kann. Vergleichbar mit dem Einsatz von Graufiltern bietet die Kamera in Verbindung mit einem IR-Filter ganz tolle Möglichkeiten, die internen Programme, wie "High-Resolution" oder "Live-Composite" kreativ einzusetzen! 




Jetzt seid mal ehrlich! Ich finde das eine tolle Möglichkeit knackige Bilder von vielleicht "normalen" Motiven zu machen. Das heißt aber nicht, dass gerade die farbigen Bilder jeden gefallen. Sie bieten aber Möglichkeiten mit verschiedenen und zum Teil sicher falschen Farben zu spielen, die keine Grenze haben und Platz für Phantasie bieten...

Puuh! Die Lernkurve war steil und es gibt viele Punkte, die einen Fotografen bei der Infrarotfotografie "nerven" können!...Man kann es sich für die Nachbearbeitung leichter machen, wenn man den Weißabgleich in der Kamera auf 2000K reduziert. Man kann es als MAC-User einfacher haben, wenn man weiß, wie man den "DNG Profile Editor" nutzen kann, wenn der Rechner ihn aussperrt usw, und so fort...

Ich finde das Thema extrem spannend und werde demnächst in der Landschafts- und Panoramafotografie von dem Filter Gebrauch machen und ihn auch bei der Modelfotografie testen.

Bleibt mir gewogen! 

Euer Doc Minten 



Sonntag, 31. März 2019

Bericht zur Fotoreise nach Portugal - Oder auch: " Einen Ablaufplan gibt´s für das Schuhwerk" (Teil 1)


Das war die Antwort, die ich erhielt, als ich nach demselbigen für die Fotoreise anfragte und ich muss gestehen, dass das passte. Gelaufen sind wir einiges in dieser Woche in Porto und Lissabon. Dafür wurden wir aber auch von tollen Motiven und gutem Essen und Trinken belohnt. 

Ich werde Euch in diesem Posting etwas über die Erlebnisse berichten und Euch einige Fotos zeigen. Wer mehr Fotos sehen möchte, der kann sehr gerne die Galerie auf 500px besuchen, auf der ich meine Lieblingsbilder zeige. 


Sonntag, 17.03.2019: 
Ja, so ich etwa habe ich mich gefühlt, als es am frühen Morgen von Düsseldorf mit einem entspannten 2,5 Stunden-Flug nach Porto ging. Nein, Spaß beiseite! Das ist eins meiner Favoriten, das ich in der alten Straßenbahn in Porto aufnehmen konnte. 

Vom Flughafen fuhren wir, mein lieber Fotokumpel Norbert und ich, ins Hotel, das wir für die nächsten drei Tage bewohnen würden. Das "Hotel Da Bolsa" liegt schön zentral und ist ein guter Ausgangspunkt. Die Zimmer haben allerdings die Größe von Klosterzellen, aber  man ist ja eh nur zum Duschen oder Pennen dort, also okay! 


Mittags treffen wir den Fototrainer Hans Altenkirch, der die Reise begleitet und die anderen Teilnehmer. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde geht es in die Stadt und ans andere Ufer nach Villanova de Gaia. Wir sehen uns schon einmal die eine oder andere Location für die kommenden Tage an und lassen es uns dann zur blauen Stunde bei einem Glas Portwein gutgehen. 



Porto ist ein schönes Städtchen, etwa so groß wie Bonn und es lädt zu Reise- und Architekturfotografie ein. Es gibt aber auch schöne Motive für die Streetfotografie. 



Montag, der 18.03.2019 
Die Nacht war kurz, denn es ging um fünf Uhr zum Sonnenaufgang an den Fluss. Wir bleiben auf der Porto-Seite, um die Eisenbrücke vor der aufgehenden Sonne zu fotografieren. Komisch, wir sahen bis etwa 07:30 Uhr keinen Menschen. Muss wohl keine Frühaufsteher in Porto geben. 
Nach dem Frühstück im Hotel ging es dann mit der "Electrifico" der alten Strassenbahn zum "Molhe do Douro", einem Leuchtturm, den wir aber leider bei Ebbe erreichten und so auf spektakuläre Bilder in der Brandung verzichten mussten. 


Wieder in Porto ging ein Teil der Gruppe zum Kloster, um Panoramafotografie zu machen und ich entschloss mich zur Streetfotografie. Ich habe dabei sowohl mit der Digitalkamera Aufnahmen gemacht, als auch die analoge Leica benutzt, wenn ein Motiv mir gefiel. Den externen Belichtungsmesser, den ich mir noch vor der Reise besorgt hatte, habe ich aber kaum verwendet. 
Zum Sonnenuntergang trafen wir uns dann wieder in Gaia, um Panoramen von Porto zu machen. Ein Bild davon seht Ihr am Anfang des Berichtes. - Ach, ja! Das wollte ich noch erzählen! In Hongkong war mir der Kopf meines Feisol-Stativs kaputtgegangen und ich habe mir für die Reise noch ein Rolleistativ gekauft. Da es mir aber zu groß und zu schwer war, habe ich lediglich den Stativkopf (Rollei T5S-MarkII) mitgenommen, den ich auf mein Reisestativ geschraubt habe. Das war eine sehr gute Lösung! Allein den Kopf zu kaufen, hätte also auch gereicht. Tja! ;) 



Dienstag, der 19.03.2019 
Heute habe ich mir den Sonnenaufgang gespart und lieber ausgeschlafen. Das Programm des Tages ist aber nicht weniger umfangreich, als in den letzten Tagen. Zunächst geht es zum Bahnhof Sao Bento, der für seine großen Fliesenbilder in der Vorhalle bekannt ist. 


Natürlich kann man im und um den Bahnhof auch wieder tolle Streetaufnahmen machen. Es gibt wirklich Motive in Hülle und Fülle. 


Die nächste Station ist das "Casa de Musica", das Konzerthaus von Porto, das durch sein besonderes Aussehen bekannt ist. Hier gelingen, wenn nicht gerade hunderte Kinder auf einem Schulausflug die Szene beherrschen, wunderbare Architekturaufnahmen, die das Gebäude in der wellenförmig-gestalteten Umgebung erfassen. 


Aber auch in diesem Viertel sollte man die Augen aufhalten, denn es gibt genug Motive, die man fotografieren kann. Ich habe auch hier analog und digital fotografiert. Bin schon gespannt, ob die Bilder auf dem Film etwas geworden sind. 


Und weiter geht die wilde Fahrt! Am frühen Nachmittag nehmen wir an einer Führung durch den "Palacio da Bolsa" teil, der nur ein paar Schritte von unserem Hotel entfernt ist. Es ist echt ein Palast und es wundert eigentlich, das er als Börse oder Handelsgericht genutzt wurde. 


Sind die "Backblech-Fotografen" weitergezogen, hat man Zeit um die Räume auf sich wirken zu lassen. Obwohl ich sonst eher zurückhaltend mit HDR-Bildern bin, finde ich aber, dass sie hier gut sind, um den Prunk und das Leuchten wiederzugeben. 


Ja, und dann kommt der krönende und kulinarische Abschluss des Aufenthalts in Porto. Wir machen am Abend eine Führung in Kellerei von Sandeman. Es ist spannend und interessant, was man hier über die Herstellung des Portweins erfährt und natürlich darf auch eine Probe nicht fehlen! 


Am nächsten Tag ging es dann mit dem Zug für etwa drei Stunden in den Süden, nach Lissabon. Davon werde ich Euch im zweiten Teil erzählen. 

Sonntag, 6. Januar 2019

Jahresrückblick 2018 - "Luft nach Oben..."



Liebe Blogleser! 

FROHES NEUES JAHR! 


Schwups, jetzt ist 2018 auch schon wieder Vergangenheit und ich nehme mir die Zeit auf das Jahr zurückzublicken. Dabei fielen mir drei Dinge auf. Erstens, dass mich im vergangenen Jahr weitaus mehr Dinge beschäftigt haben, als dass ich sie in meinem Blog beschreiben kann. 
Zum Beispiel bin ich von Handschlaufen und Gürtelklammern wieder zum guten alten Nackenriemen zurückgekehrt und habe dabei Modelle aus Bergsteigerseil genauso schätzen gelernt, wie die Lösungen von "Peak Design", die sich schnell von einer Kamera zur nächsten wechseln lassen. Wollt Ihr mehr darüber wissen?!
Ich habe bei längeren Fotowalks dann doch wieder zu einer Kombination von Gürtel- und Schultertasche zurückgefunden, da ich das für mich als praktischste Art empfand und damit mussten auch wieder die x-ten neuen Schultertaschen gekauft und getestet werden, um die für mich beste Lösung zu finden. 
Ich habe Probleme mit meinem geliebten Reise-Stativ von "FEISOL", genauer gesagt mit dem Stativkopf und haderte in 2018 (und werde es wohl auch in 2019) mit der Entscheidung über ein gutes und bezahlbares Reisestativ...Habt Ihr Vorschläge? 
Technisch habe ich 2018 die hochauflösenden Aufnahmen meiner Kamera schätzen gelernt, die ich im Kameramenu nicht mal aktiviert hatte. Oben seht Ihr ein Bild, das auf diese Weise gemacht wurde. 
Im Bereich der analogen Fotografie ging es nicht nur um die "richtige" Kamera für mich, sondern auch um Filme, die mir vom Look gefallen oder zum Genre passen.  Wollt Ihr mehr darüber wissen?!
Da ich mich scheue, die Filme selbst zu entwickeln, gebe ich sie weg. Dabei habe ich mit Großlabors eher gute und mit ausgewählten eher schlechte Erfahrungen gemacht.  Wollt Ihr mehr darüber wissen?!


Zweitens gehen Selbst- und Fremdwahrnehmung doch oft auseinander. Will sagen, wo ich der Auffassung war, dass Streetfotografie und die analoge Fotografie meinen Handeln bestimmten und auch die besseren Fotos erbrachten, waren die meisten Besucher meiner Fotoseite auf "500px" doch eher von dem Panoramen angetan. Ich muss aber ehrlich gestehen, dass ich weder von der Anfertigung noch von der Bearbeitung mit meinen Ergebnissen zufrieden war. Wie seht Ihr das im Allgemeinen? Sind diese Fotos "gefälliger" oder mache ich sie besser, als die anderen. Das würde mich mal interessieren! 


Und drittens bin ich, was meine Bilder angeht, gegen die Aussage, dass ein gutes Bild keine Nachbearbeitung braucht. Technisch mag das auch zum Teil stimmen und ist bei verschiedenen Situationen auch notwendig, aber mir gefallen nun einmal die Veränderungen, die eine gewisse Wirkung erzielen sollen und gut! Ich gehe sogar soweit, dass ich das Ganze noch mit Bildtiteln versehe, die diesen Eindruck unterstützen sollen. 

Ich scheue mich auch nicht davor, richtige Presets einzusetzen, die das erfüllen. Und in 2018 habe ich auch das erste Mal Presets gekauft, die ich bei einem Teil meiner Bilder einsetze, wenn auch verändert. Ist das Frevel?  Wollt Ihr mehr darüber wissen?!

Aber gehen wir gemeinsam noch einmal durch mein Jahr 2018: 


Januar / Februar 2018 - Auf Los geht's los! 


Ich hatte mir ja vorgenommen, dass ich 2018 mehr im Bereich "Streetfotografie" unterwegs sein wollte. Aus diesem Grund habe ich mir verschiedene Gruppen über "Facebook" gesucht, die regelmäßige Walks, etwa in Köln oder Frankfurt, anbieten und daran teilgenommen. Ein paar Impressionen findet Ihr in dieser Galerie.  Natürlich konnte ich auch wieder Motive für meine "zeitlosen" Projekte "Kioske" und "Randfiguren" finden, was mich jedes Mal freute. Überhaupt finde ich Projekte sehr spannend, da sie mir einen Rahmen geben und den Instinkt schärfen. Am Ende des Jahres kam ein weiteres hinzu, aber dazu später mehr!...


Nein, ich bin keine Randfigur oder doch?!
Da ich ab und zu aber auch neue Lichtsets und Bearbeitungen teste und auch neue Bilder von mir nutzen kann, habe ich die Zeit mancher verregneter und kalter Wochenenden für diese Arbeiten genutzt. Auch bei diesen Arbeiten ist das Post-Processing von Bedeutung, gibt es doch dem Bild ggf. einen völlig anderen Ausdruck. Wie seht Ihr das?  Wollt Ihr mehr darüber wissen?!

März / April 2018 - Manchmal kommt es eben anders...


Tja, nach einer dicken Grippe (Nein! Nicht die bekannte Männer-Grippe, sondern die andere!) und einer saftigen Lungenentzündung durfte ich die letzte Märzhälfte im Krankenhaus verbringen. Aber auch hier habe ich mich mit Fotografie mittels "kleinem Besteck" (also Smartphone) und dem Posten auf Instagram die Zeit vertrieben. Kennt Ihr schon meinen Kanal?...

Das, die abendlichen Besuche in der Kapelle des Krankenhauses und mein Lieblings-Podcast haben mir die Zeit nicht so lang erscheinen lassen, wie sie tatsächlich war. Dem lieben Gott habe ich schon gedankt, daher ist es mir an dieser Stelle eine besondere Herzensangelegenheit, mich bei Dieter und Frank zu bedanken! Vielen Dank, Jungs! 


Im April konnte ich dann wieder loslegen! Neben den Fotowalks habe ich mich dann am meisten mit der analogen Fotografie beschäftigt und fand das Thema sehr spannend. Wie Ihr noch aus meinem ersten Posting wisst, war ich aber eigentlich nur durch ein sehr spannendes Interview auf dieses Thema gekommen, aber dann gab es kein Halten mehr. Ich kaufte mir eine PEN-FT, eine OM1 und eine OM10 von Olympus. Machte meine Erfahrungen mit Filmen und dem Fotografieren ohne Belichtungsmesser usw. 
Ich habe ein paar der Bilder in dieser Galerie zusammengestellt. 


In der zweiten Aprilhälfte ging es dann in den Urlaub auf Rügen. Eigentlich zur Entspannung bestimmt, ging ich natürlich nicht ohne Kameras aus dem Haus. Einer digitalen und einer analogen. Es machte einen Riesenspaß. Aber wie schon erwähnt, scheinen den meisten Besuchern meiner Fotoseite Bilder wie das Obige am besten zu gefallen. Isso! Aber warum? 


Mai / Juni 2018 - Zu Land und zu Wasser


Wie viele von Euch wissen, bin ich oft und gerne in Hamburg. Da ich mich als "Besucher" bezeichne, habe ich es 2018 auch das erste Mal geschafft, am Hafengeburtstag teilzunehmen. Sogar nach einiger Recherche an Bord eines alten Schleppers. Das war auf alle Fälle ein Erlebnis für sich. 


Eine Woche später dann das volle Kontrastprogramm! Unter dem Motto "im Schatten der Hochöfen" ging es zu einem wirklich tollen Workshop von und mit Uwe Weber nach Duisburg. Ich kann jedem die Walks und Workshops nur wärmstens empfehlen, von den Eindrücken in Duisburg mal ganz abgesehen. 


Juli / August 2018 - Der Berg ruft


Der Jahrhundertsommer wird uns wohl auch ohne monatliche Updates meinerseits im Gedächtnis bleiben. Die Zeit bis zur Reise nach Berchtesgaden nutzte ich für die bereits erwähnte Recherche nach neuen Fototaschen und dem Ausprobieren meiner Analogkameras, um die richtige für diesen Trip zu finden. Mittlerweile hatte sich herausgestellt, dass die OM1 und die OM10 doch einige Macken hatten, aber mit Hilfe des "OM-Doktors" aus Hamburg, waren diese Probleme rasch Vergangenheit. 


Das ist mein Lieblingsbild von dieser Reise, aber es gab sicher mehr zu sehen und zu fotografieren und viel Spaß hatten wir auch noch! Hier geht es zur Galerie und hier zu meinem Bericht über die Reise. Mein Dank geht an dieser Stelle auch an Hans Altenkirch, vom dem ich mir ein paar klasse Tricks für die Panoramafotografie abgucken konnte. 


September / Oktober 2018 - Acht Kostbarkeiten?! 


Mit einem meiner Favoriten aus dem Bereich Streetfotografie möchte ich das eigentliche Highlight des Jahres erwähnen, die Fotoreise nach Hongkong! Nach der Reise nach Shanghai war es zwar zunächst eine "Schnapsidee" von meinem lieben Freund Norbert Heyermeyer und mir, aber wir freuten uns wie die Klicker, als Frank Fischer von #bestefotoschulevonwelt sofort zusagte, die Reise zu planen. Besonders Spaß haben mir dann die Vorbereitungen gemacht, mit denen ich Frank Fischer bei seiner Planung unterstützten konnte. 
Wer es noch nicht getan hat, der kann hier gern den Bericht lesen und hier meine Bilder aus Hongkong finden. Auch hier, wie schon bei der Fotoreise nach Shanghai im letzten Jahr war mir der Look der Bilder wichtig, so dass ich erneut mit entsprechenden Presets gearbeitet habe. Wollt Ihr mehr darüber wissen? Schreibt es in die Kommentare! 
Wenn ich es mit ein paar Worten zusammenfassen müsste, würde ich sagen: "Es war mörderisch heiß und einfach klasse!" 


Aber Moment! Auch in Hongkong hatte ich eine Analogkamera mit, mit der ich drei Filme verschossen habe. Leider hat es nur ein Film zum Entwickeln geschafft und daher sind mir diese Aufnahmen auch sehr wichtig. Ich sie unter dem Motto: "Hongkong auf einer Rolle Film" in diesem Album zusammengefasst. 


November / Dezember 2018 - Neue Wege



Ich weiß nicht, was der eigentliche Auslöser war. Der Gedanke, dass Fotografieren Spaß machen soll?!. Der Wunsch etwas Neues zu versuchen?!. Die Faszination eines neuen Gerätes?! Neugier?!...
Als Resultat habe ich mir eine Messsucherkamera...Nein! Eine LEICA gekauft. Wieso und warum habe ich in den Postings versucht zu erläutern und außerdem ein neues Projekt angefangen. 


Fazit und Ausblick! 

Was habe ich in den letzten Jahren geschrieben:
 
2016 - Langzeitbelichtungen und Light-Art-Performance-Photography, Street- und Actionfotografie und natürlich auch die People-Fotografie faszinieren mich weiterhin und ich freue mich auch schon auf neue Erlebnisse und Erfahrungen und viele viele Bilder in XXXX!

2017 - Oha! Da hat sich einiges verschoben. Gut! Langzeitbelichtungen werden mich immer reizen und begleiten. LAPP ist irgendwie zu Ende bei mir! Actionfotografie für sich genommen, ist mir zu aufwändig und reizt mich nicht so. Peoplefotografie! Ja, finde ich toll und würde ich gerne können! Aber kann ich nicht und das muss ich wohl mal akzeptieren. Ist auch nicht schlimm, denn im nächsten Jahr möchte ich mich mehr auf die Streetfotografie konzentrieren. 
Was ich aber eigentlich sagen will...Ich würde gerne meine Art des Fotografierens finden! 

2018 - Ja, die Langzeitbelichtungen machen Spaß, aber nicht mehr so viel, dass es das Hauptgebiet ist. Für die Panorama- und die Peoplefotografie gilt das Gleiche. 

Ich möchte einfach Spaß am Fotografieren haben und das habe ich im Moment mit der Streetfotografie und dem neuen Projekt, von dem ich gespannt bin, wohin es mich führt. Ich hoffe, dass es auch dazu führt, dass ich bewusster das Bild komponiere und weniger aus der Hüfte schieße, so wie ich das oft und viel getan habe. Ich merke einfach, dass das Arbeiten mit einer Messsucherkamera und das manuelle Fokussieren mich zwingen, bewusster zu arbeiten. Davon abgesehen, sehe ich "mehr" und kann die Szene ganz anders beurteilen. Außerdem wirkt die Kamera wie ein Spielzeug und ich werde viel weniger ernst genommen und das gefällt mir. 

Und was hatte ich mir als "gute Vorsätze" genommen: 

2016 - Ich muss unbedingt (immer noch!!!) mal "Photoshop" lernen!*lol*

2017 - Okay! Da bin ich auf einem guten Weg! Ich glaube, dass ich endlich ein Online-Training gefunden habe, dass ich verstehe und das Spaß macht! Ich werde sicher noch darüber schreiben! 

2018 - Ja, das Online-Tutorial von Justus Zeemann war sehr gut, aber ich wende PS nun mal so wenig an, viel weniger als Lightroom und für meine Art der Fotografie reicht das auch erst mal. 

2016 - Anfang des Jahres werde ich Euch einen kleinen Panoramakopf vorstellen, der noch nicht so bekannt ist und ggf. eine Kamera, mit der man ohne großen Aufwand 360°-Panoramen aufnehmen kann!

2017 - Puuh! Also das habe ich geschafft, aber werde ich weiter und intensiv Panoramen machen?! ...Da bin ich noch nicht ganz sicher! 

2018 - Die Frage habe ich schon beantwortet. Das wird mich begleiten, aber nicht das Wichtigste sein. Außerdem wissen die geneigten Leser aus diesem Posting, dass neben dem Panoramakopf ggf. auch eine Nivellierung erforderlich ist! 

2016 - Eine Fotoreise werde ich auch in 2017 machen, aber ich weiß noch nicht wohin!

2017 - STRIKE! Ich habe eine bombastische Reise gemacht! Oje! Was mache ich nur 2018??? 

2018 - Tja, eigentlich kein Thema! Es gab wieder zwei tolle Reisen, die viel Spaß gemacht haben und mir schöne Erinnerungen und gute Bilder bescherten. Was will ich mehr!? - 2019 geht es im März zunächst einmal nach Portugal und da freue ich mich schon drauf. Vielleicht sollte ich für 2020 mal eine größere Reise planen!? Afrika??? Oder mit dem Postschiff durch die Fjorde Norwegens: Wer weiß?!

2016 - Und!!! Ich werde mir sicher, wenn es das Budget wieder zulässt, die E-M1 MarkII von Olympus kaufen! Denn! Die Kamera ist der "Burner"!

2017 - STRIKE! Ich habe die Mark II natürlich gekauft und es auch nicht bereut! Wenn es das Budget nicht zugelassen hätte....Tsss! Da wäre mir schon was eingefallen! 

2018 - Obwohl keine großen Anschaffungen geplant waren, habe ich dennoch Geld ausgegeben. Die Anschaffung der Leica und von zwei M-Objektiven von Voigtländer waren nicht vorgesehen, aber haben Spaß gemacht. Wollt Ihr wissen warum und mehr darüber erfahren? 
2019? Obwohl es eine neue Kamera von Olympus geben wird, reizt mich im Moment nichts daran. Wenn ich wählen könnte, würde ich lieber eine M10 von Leica kaufen...;) 

Was sagte ich anfangs!? "Es ist Luft nach Oben!" 

Damit habe ich eine Bitte an EUCH! Was würde Euch interessieren? Was soll ich im neuen Jahr etwas mehr beleuchten? Wollt Ihr wissen, was ich für Bücher über Fotografie lese? Welche Presets ich in Lightroom verwende und warum? 
Schreibt mir Eure Gedanken und Wünsche in die Kommentare. Ich freue mich über jeden Beitrag! 

So! Das soll es jetzt gewesen sein.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei Euch, meinen lieben Bloglesern, herzlich bedanken! Ich hoffe, dass Euch meine Postings gefallen und dass Ihr mir auch im neuen Jahr gewogen bleibt und meine Texte lest. 

Mein ganz besonderer Dank geht auch in diesem Jahr an meinen lieben Freund Frank Fischer, mit dem ich zwei wunderbare Fotoreisen machen durfte und der mir immer mit Rat und Tat zur Seite stand. Vielen lieben Dank, Frank! 

Bleibt mir gewogen! 

Euer 


Doc Minten 

Donnerstag, 1. November 2018

Analog fotografieren / Scannen & Bearbeiten - Oder "MacGyver-Methode" (Teil 4)


Liebe Blogleser! 

Auf der zurückliegenden Reise nach Hongkong hatte ich zwei analoge Kameras dabei und auch ein paar Filme. Jot! Am Ende konnte ich mich nur auf meine analoge PEN-FT verlassen. Diese hat aber nur ein halbes Kleinbildformat....

Darum soll es in diesem Posting aber nicht gehen. Es soll um meine schnelle Methode gehen, wie ich die Negative eingescannt habe und wie ich sie in Lightroom CC bearbeitet habe. 


Das ist als Beispiel das fertige Bild und die Puristen werden weinen, aber die Ausgangslage war, dass ich die Negative hatte, aber weder einen Scanner besitze, noch wusste ich, wie ich die digitalen Bilder vom Negativ zum Positiv bringen könnte. 


Erster Schritt war also das "Scannen" und wir sind bei meiner "MacGyver-Methode"! Man soll nicht außer Acht lassen, dass man beim Abfotografieren des Negative im RAW- oder DNG-Format ca. 16 MB-große Dateien bekommt, die viel "Fleisch" für die Nachbearbeitung bieten und so habe ich meine Kamera und ein Makroobjektiv auf ein Tischstativ geschnallt. 

Jetzt war das Problem, dass ich auch keinen Leuchttisch besitze und so versuchte ich mein Smartphone mit einer App, die eine Lampe schafft bzw. den Leuchttisch simuliert. Okay, die ersten Versuche mit noch flachen Negativstreifen und gewissenhaftem Halten und Festdrücken auf dem Smartphone hatten doch alle das Problem, dass man die Pixel des Monitors sah! (Ich weiß nicht, ob das der richtige Begriff ist!?)...

Gut! Ich habe verschiedene Dinge, wie Butterbrotpapier und Plastikfolien versucht, aber am Ende bin ich bei einem Stück einer Plastiktüte gelandet. Es bot genug Transparenz und sorgte dafür, dass die "Pixel" verschwanden und ich sah, dass die Struktur und das Korn des Film schön übernommen wurden. 

Zweiter Schritt ist jetzt die Bearbeitung und das "Entwickeln" eines Positivs. Es gibt dazu viele tolle Tutorials, aber genau dieses zeigte mir, dass es Sinn macht, die einzelnen RGB-Kanäle zu bearbeiten. 

Wer sich einen Eindruck der verschiedenen so entstandenen Aufnahmen aus Hongkong ansehen möchte, den verweise ich auf meine Galerie auf "500px". 

Ich bearbeite meine Bilder sonst ganz ordentlich, aber in diesem Fall wollte ich den Look des "Iford-Delta-400" behalten und habe daher außer Nachschärfen und Ausrichten kaum Änderungen vorgenommen. 

Das soll es an dieser Stelle gewesen sein. Ich bin neugierig, wie Ihr das macht!? Scannt Ihr? Fotografiert Ihr die Negative ab? Gibt es andere tolle Methoden?! Schreibt es in die Kommentare! Ich freue mich über jeden Kommentar! 

Euer DocMinten 


Mittwoch, 5. September 2018

Analog fotografieren / Die Wahl des Films - Oder "Auch mal Neues wagen!" (Teil 3)



Liebe Blogleser! 

Jetzt brauche ich mal Eure Hilfe! Zumindest von denen, die sich mit dem Thema beschäftigt haben...

Ich habe Euch in einem anderen Posting von meinem "Ausflug" in die analoge Fotografie berichtet. Damals ging es zunächst einmal um die Kameras und ich habe andere Bereiche zu diesem Thema ausgeklammert. Mittlerweile besitzte ich eine OM1, eine OM-10 und eine PEN-FT von Olympus, aber darum soll es heute nicht gehen...

Ich will in diesem Posting auch nicht über das fertige Bild, über ein Farbpositiv oder das Entwickeln und Drucken von Fotos sprechen oder wie wichtig die Auswahl des Papiers ist. 

Hier soll es erst einmal um den zweiten Schritt, die Wahl des Filmes gehen und ich möchte Euch meinen Weg beschreiben. - Da habe ich die Kameras in der Hand und keine Ahnung, was für Filme ich kaufen soll!?...


Es geht sicher nicht darum, dass ich mit dem Ergebnis der digitalen Kamera "konkurrieren"  möchte, sondern um andere Dinge. 

Der erste Schritt ist, dass ich versuche, ob und wie die Kamera funktioniert. Der zweite Schritt, vorausgesetzt. die Kamera funktioniert gut, ist zu entscheiden, welche Art von Film mir, vielleicht abhängig vom "Genre", gefällt. 

Beide Dinge stellen wichtige Weichen! Ich möchte die Kamera testen und bin noch unschlüssig, ob ich lieber einen Farb- oder Schwarzweißfilm verwende, also teste ich mal beides und gucke, was herauskommt...

Halt! So einfach ist das auch nicht! Eine Sache habe ich gelernt und möchte sie hier schon einmal erwähnen. Arbeitet man mit Farbfilm, muss man sich klar sein, dass Filme von Kodak oder Fuji zum Beispiel unterschiedlich in den Farben sind und dass die Schwarzweißfilme sich deutlich in Korn, den Kontrasten und den Tönen unterscheiden...

Oje! Und wir haben noch nicht von den ASA- bzw. ISO-Werten gesprochen!... Aber das kann der halbwegs geübte Fotograf wohl abschätzen. 


Okay, das behalten wir einfach mal im Kopf! - Ohne "die Bank zu sprengen", wird man sich (und das habe ich auch getan) zunächst auf Filme aus der Drogerie konzentrieren. Das sind bei den Farbfilmen am ehesten der "Color Plus" oder der "Gold" von "Kodak" oder die entsprechenden Filme von Fuji. Bei den Schwarzweißfilmen bleibt in der Drogerie häufig nur die Wahl entsprechender Filme von "Agfa". 


Gut! Ich habe am ersten, dritten und vierten Foto gesehen, dass die Kamera funktioniert...Aber wie geht es nun weiter?! 



Hier seht Ihr den Unterschied zwischen der Filmaufnahme mit einer OM-10 und einem "Kodak Gold 200"-Film und der digitalen Aufnahme mit einer OM-D-10-Mark1. Okay, bei Landschaftsaufnahmen und guten Lichtverhältnissen kann man sich echt streiten, aber wenn Ihr Euch noch mal das erste Foto am Anfang anseht, dann kann man vom analogen Look auch etwas "frustriert" sein...

Solltet Ihr also auf dem selben Weg wie ich sein, werdet Ihr selbst testen müssen, ob Euch das "Fuji-Grün" oder das "Kodak-Rot" Euch besser für die Bilder gefallen. Diese Entscheidung kann ich Euch nicht abnehmen. 


Wenn ich allerdings meine Vorlieben für Landschafts- und Streetfotografie in die Waagschale werfe, muss ich von meiner ersten Idee Abstand nehmen. Ich wollte einen Farbfilm benutzen und ihn ggf. in der Nachbearbeitung in Schwarzweiß konvertieren. Wenn ich mir allerdings die Ergebnisse ansehe, komme ich zu einem anderen Schluß! 

Ich werde wohl doch primär mit einem Schwarzweißfilm arbeiten! Das ist natürlich Geschmacksache, aber ich habe festgestellt, dass mir die Bilder bezüglich Körnung, Kontrast und Brillanz deutlich besser gefallen. 

Ich habe mir daher, unter anderem in der Vorbereitung zu meiner Reise nach Hongkong die folgenden und somit deutlich teureren Filme bestellt: "Kodak Trix 400", "Ilford Delta 400" und "Ilford XP2 400". 

Ich habe sie bei "Fotoimpex" bestellt, bei denen ich schon  den Rollfilm für meine Rolleicord bestellt hatte. Ich fand das Angebot und den Preis sehr gut! 

Okay, jetzt habe ich so viel geschrieben!...Was sagt Ihr? Was sind Eure Erfahrungen? Ich freue mich auf Eure Kommentare!

Bis bald! 

Bleibt mir gewogen! 


Euer 

Doc Minten