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Samstag, 6. September 2014

Bericht über den Workshop "Langzeitbelichtung und Nachtfotografie" bei Ronny Ritschel von Blogtimes.info in Köln am 04.09.2014


Ich habe Euch ja schon das eine oder andere Mal von Ronny Ritschel berichtet. Ich lese schon sehr lange seinem Blog und habe auch sein tolles Buch gelesen, das mir bei der Durchführung, aber insbesondere bei der Nachbearbeitung meiner Langzeitbelichtungen geholfen hat.

Ich hatte im letzten Jahr auch schon von meinem Freund Olaf von den Workshops von Ronny Ritschel gehört und als ich jetzt erfuhr, dass es wieder Workshops in der Nähe geben würde, wollte ich unbedingt teilnehmen. 

Der Workshop zum Thema "Langzeitbelichtung und Nachtfotografie", der sich sowohl an Anfänger als auch an Fortgeschrittene richtet, sollte neben den Voraussetzungen für diese Art der Fotografie vor allem erklären, wann  die Langzeitbelichtung als Gestaltungsmittel eingesetzt werden kann, wie der Aufnahmeprozess einer Langzeitbelichtung aussieht und welche Effekte sich mit einem Graufilter erzielen lassen.


Die Gruppe, die nur aus sechs Fotografen bestand, traf sich um 16:00 Uhr in Köln an den so genannten Kranhäusern, was mich besonders freute, denn die Location hatte ich schon sehr lange "auf dem Schirm", um hier einmal Bilder zu machen.

Ronny versorgte uns mit den wichtigsten Details, die man zur Erstellung von Langzeitbelichtungen wissen muss und dann schwärmten wir aus und versuchten uns an entsprechenden Motiven. Ronny stand dabei jedem mit "Rat und Tat" zur Seite und obwohl es im Workshop primär darum ging, die Grundidee und das Vorgehen zu verstehen, kamen doch mehr oder weniger nebenbei ein paar schöne Aufnahmen dabei heraus.



Der Workshop war sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene geeignet. Den einen wurden am Anfang die wichtigsten Grundlagen erzählt, wobei ich den Ansatz der "Vorauswahl" einer bestimmten Belichtungszeit für das weitere Vorgehen eher verwirrend fand, aber vielleicht sehe ich das auch nur so. 

Die anderen bekamen eine Ahnung davon, wie Ronny Ritschel seine beeindruckenden Bilder in Szene setzt, wie er sie "konzipiert", wie lange eben die Belichtungszeit sein muss und wie er sie berechnet. Es wurden aber auch die "Stolperstellen" wie z.B. der mögliche Lichteinfall bei den Filtern oder am Kameragehäuse, was zur Störung der Belichtung führen kann oder das Bild ganz zerstört. Dinge, die ich zum Teil eben durch Erfahrung lernen musste...

Ich habe die Gelegenheit genutzt, Ronny mit Fragen zu "löchern", die sich mir im Laufe meiner eigenen Versuche immer wieder gestellt hatten. Das waren sowohl Fragen technischer Natur, als auch ganz einfache und praktische Dinge, wie die richtige Distanz beim Fokussieren, aber auch grundlegende Dinge wie Planung und Bildaufbau.



Neu aber nachvollziehbar war der Ansatz, ähnlich wie bei der Peoplefotografie mit "Polaroids" zu arbeiten. Was mir aber sehr imponierte, war die Erläuterung zum eigentlichen Bildaufbau, den Ebenen und Linien, die das Bild bestimmen und das Auge des Betrachters führen. Zu meiner eigenen Schande muss ich gestehen, dass in diesem Zusammenhang ein Buch empfohlen wurde, dass ich zwar habe, aber bisher noch nicht gelesen habe. Es handelt sich dabei um "Der Fotografische Blick" von Michael Freeman. Das Buch gibt es seit diesem Jahr in einer neuen Version, ich habe noch die erste.


Nachdem wir ein paar Mal die Location gewechselt hatten, erklärte uns Ronny die wichtigsten Dinge zum zweiten Teil des Workshops, der Fotografie zu "blauen Stunde" oder bei Nacht. 

Zum praktischen Teil bot er mir netterweise an, sein Weitwinkelobjektiv, das Nikon AF-S Nikkor 16-35mm 1:4G ED VR zu nutzen."Mein lieber Mann!" - Ich habe immer gedacht, dass ich im Moment nicht mehr (bzw. weniger!) als 24 mm am Vollformat brauche, aber nach dieser Erfahrung revidiere ich diese Meinung komplett!...

Auch bei diesem Teil des Workshops betreute Ronny jeden von uns sehr intensiv und es kam mir fast wie ein Coaching vor, wenn er mir mit klaren und einfachen Ratschlägen zur Seite stand. Die Zeit verging daher auch wie im Flug und es war schon deutlich nach 21:00 Uhr, als wir schweren Herzens die Kameras einpackten und uns verabschiedeten. 

Ich fand den Workshop erstklassig und es tut mir für andere interessierte Fotografen ehrlich leid, dass es wohl auf absehbare Zeit keine Kurse mehr bei Ronny Ritschel geben wird. Zu dem Thema werde ich aber im nächsten Post etwas schreiben. 

Ja, genau! Mich erwartete am nächsten Tag noch ein Workshop und der war mindestens genauso spannend!...

Stay tuned!!!



Dienstag, 25. März 2014

Quick Review vom "GGS-DSLR-LCD-SREENPROTECTOR"


Hatte ich Euch schon geschrieben, dass mir der Original-Display- bzw. Monitorschutz an der D 7000 echt auf die Nerven gegangen ist!?...

Permanent war das Ding vermatscht, im Laufe der Zeit immer mehr zerkratzt und blind!

Ich hatte mir fest vorgenommen an der D 800 nach einer Alternative zu suchen und diese möchte ich Euch heute vorstellen. Es handelt sich dabei um den DSLR-LCD-SCREENPROTECTOR von GGS

Zunächst einmal habe ich überlegt, ob nicht ein Monitorschutz sinnvoller wäre, der mittels Adhäsion direkt auf dem Display angebracht wird. Ich habe mir, ohne die Berichte anderer Käufer zu beachten, dann auch einen derartigen Schutz gekauft. Als er geliefert wurde, war ich bei meinem Modell aber enttäuscht, dass ein gehöriger Anteil des schönen großen Displays verdeckt wurde...

Wie ich bei der Recherche im Internet herausfand, gehen die Meinungen hier auseinander. Manche Fotografen störten sich nicht daran und andere haben mit alternativen Produkten bessere Erfahrungen gemacht. Okay, ich war jedenfalls nicht mehr sooo überzeugt!...

Dazu kam noch die Überlegung in Zukunft wieder den Viewfinder einsetzen zu wollen und ich war mir nicht sicher, ob der kleine Metallrahmen auf einem angehefteten Glas halten würde...

So begab ich mich auf die Suche nach Alternativen umgesehen und bin auf das genannte Produkt aufmerksam geworden. 

Geliefert wird dabei ein zweiteiliges Set für das obere Display und das hintere Display. Die Schutzscheibe für das oberen Display kann aufgeklebt werden und für das Rückdisplay wird der Schutz einfach aufgeclipst, wie es bei Nikon üblich ist. Beide Scheiben bestehen aus echtem 6-Schicht-Glas.

Jetzt werden die Verfechter der Adhäsionsgläser sicher sagen, dass dennoch Feuchtigkeit oder Staub zwischen Schutz und Monitor kommen kann, aber das stört mich nicht! Beide Schutzgläser ließen sich einfach anbringen und machen eine guten Eindruck.

Preislich liegt diese Form des Displayschutzes allerdings über den anderen Versionen, aber ich bin zufrieden und das zählt. 

Was sind den Eure Erfahrungen?




Sonntag, 1. Dezember 2013

Was ich schon vor Weihnachten haben musste! - Den LCD-Viewfinder von Kinotehnik


Hier seht Ihr die ersten Eindrücke meines "vorzeitigen" Weihnachtsgeschenkes!

Ich habe mir den Viewfinder der Firma Kinotehnik gegönnt. Bitte entschuldigt, dass ich den Namen im Video falsch geschrieben und ausgesprochen habe, aber Ihr wisst ja, was ich meine!

Ich finde das ist einmal ein geniales Teil und ich möchte es nicht mehr missen!

Was sind denn Eure Erfahrungen? Was meint Ihr dazu?

Lasst es mich wissen!