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Montag, 2. Juni 2014

"Langzeitbelichtungen in Hamburg" - Wenn die Lichter ausgehen...


An vergangenen Wochenende stand ja, wie berichtet, der zweitägige Workshop zum Thema "LAPP- Light-Art-Performance-Photography" an. Zu diesem Event werde ich noch einen gesonderten Post schreiben. 
Ich hatte mir aber auch fest vorgenommen, die Reise nach Hamburg zu nutzen, an ein oder zwei Locations, die ich im Kopf hatte, Langzeitbelichtungen zu machen.

Aus diesem Grund bin ich schon am Donnerstag nach Hamburg gefahren, denn ich hatte mich mit anderen Fotografen verabredet, um einen Fotowalk zu dem Thema zu machen.

Besonders gefreut hat mich, dass mein lieber Fotokumpel Olaf ebenfalls zugesagt hatte und wir verabredeten uns schon vorher zu einem Treffen. Auf Olaf´s Seite (siehe Link) könnt Ihr auch seinen Bericht über den Fotowalk lesen und sehen, dass er als "eingefleischter" People-Fotograf auch für diese Art der Fotografie ein richtig gutes Auge hat...(Ich muss unbedingt daran arbeiten, ihn zur "dunklen Seite" der Fotografie-Macht zu bewegen! ;))


Nachdem es ein paar kommunikatorische Schwierigkeiten gegeben hatte, waren wir am Ende doch acht Fotografen und wanderten zu verschiedenen Stellen am Dockland, um unsere Stative aufzustellen und Fotos zu machen. 

Nachdem ich jeweils die Bilder gemacht hatte, die ich im Kopf hatte, machte es einen großen Spaß mit den Anwesenden zu fachsimpeln und Tipps über Ausrüstung und Vorgehen auszutauschen. 

Wer noch einmal die Posts über Graufilter, Stativköpfe bzw. "Pistolengriffe" oder Displaylupen lesen möchte, dem habe ich die jeweiligen Posts verlinkt.


Die Zeit verging auf alle Fälle wie im Flug und so konnten wir auch noch ein paar Bilder der "blauen Stunde" einfangen. Danach trennten sich unsere Wege und ich merkte auf einmal, dass ich doch echt platt von der Autofahrt war und froh, dass ich ins Hotel fahren konnte, um noch "eine Mütze Schlaf" zu bekommen...

Dienstag, 13. Mai 2014

Filter-Fiasko-Teil 5 oder "Jetzt gehen wir raus!"...-Praxistest für das Lee-Filtersystem und die Neutraldichtefilter von HAIDA


Okay, der Post über die Art-Filter scheint nicht so sehr der "Burner" für meine Blogleser zu sein!?...

Daher zu einem anderen spannenden und sicher kontrovers diskutiertem Thema!!!

Ich kann nur sagen: "Oh, Freunde der verschiedenen Filtersysteme und Verfechter von Plattenfiltern anderer Hersteller jetzt wird es hart für Euch!..."

Ich hatte in meinem letzten Post zum Thema so mehr oder weniger geschrieben, dass ich glaube, dass die meisten Fotografen, die sich für das Haltersystem der Firma Lee entscheiden, einfach nicht alle falschliegen können und außerdem behauptet, dass es in Anbetracht des unschlagbaren-Preis-Leistungsverhältnisses und der "Farbtreue" keine Alternative zu den Neutraldichtefiltern von HAIDA gäbe. 

Wir erinnern uns außerdem, dass mir mit den drei Plattenfiltern eine "Firepower" von 19!!! Blenden zur Verfügung steht, um das "sich auf den Sensor schleichende Licht zu bändigen!"

Ja, okay! Ich kann das Schmunzeln auf den Gesichtern der Blogleser sehen, als ich damals das Bild von meinem Balkon als "Referenz" gezeigt habe, aber jetzt heißt es: "Anschnallen, die Fahrt beginnt!" 

Am letzten Wochenende wollte ich unbedingt noch einmal ein ganz bestimmtes Motiv fotografieren und fand das eine ideale Gelegenheit das Filtersystem und die Plattenfilter in der Praxis einzusetzen. 


Nachdem ich beim "Locationspotting" mal schön die Wellen der Rheinschiffe unterschätzt hatte und mir das Wasser von Wellen vorbeifahrender Schiffe gepflegt in die Stiefel gelaufen war und ich skeptisch beobachtete, dass die schönen Wolkenformationen (Ihr erinnert Euch!?- 70:30 oder 60:40!?) langsam verschwanden, hatte ich "mein Motiv" gefunden.

Es handelt sich um den Blick von Bonn-Mehlem auf den Drachenfels des Siebengebirges am Rhein mit der Ruine der Burg Drachenfels und Schloss Drachenburg. Dieses Ausgangsbild ist mit einer Brennweite von 33 mm bei Vollformat geschossen und die Belichtungswerte betragen: ISO 100, Blende f16 und Belichtungszeit von 1/40 Sekunde. 

Sehr schnell habe ich den Filterhalter montiert, den Autofokus nach Fokussieren (der Fokus lag auf der Spitze der "Kribbe", das ist dieser Steinwall, den Ihr da links seht...) deaktiviert und den Sucher verschlossen und kann loslegen. Die "App" auf meinem Smartphone empfiehlt mir 30 Sekunden Belichtungszeit beim ersten Filter mit 10 Stops: 


Ich war vom Effekt des Filters und der Farbtreue schon ziemlich angetan, aber natürlich wollte ich sehen, wie weit ich gehen kann. 

Ich habe also den nächsten Plattenfilter mit einer Stärke von 0.9 also drei Blendenstufen in den Halter gesteckt. Zuvor hatte mir die App auf dem Smartphone eine Belichtungszeit von vier Minuten ausgerechnet. Okay, keine Blende 8, aber die richtige Zeit, also los!

Ich muss aber gestehen, dass ich den Halter dann noch einmal abgenommen habe, um zu prüfen, ob kein Spalt besteht. Das funktioniert aber ganz einfach!


Das ist das fertige Bild! Ich muss gestehen, dass ich mich so langsam über die sich verdichtende Wolkendecke geärgert habe, als ich das Bild mit der Lupe angesehen habe. Ach,so! und bunt habe ich es im Nachhinein gelassen, um zunächst einmal Vergleiche anzustellen. Ob ich die Bilder noch in Schwarzweißbilder konvertiere, muss ich mir noch überlegen...

Okay, was jetzt!?...mit dem nächsten Filter mit einer Stärke von 1.8 und einer damit errechneten Zeit von vier Stunden und fünfzehn Minuten weiterzubelichten, hätte wohl keinen Sinn gemacht. 

Also habe ich die Blende auf f8 geöffnet und die Serie wiederholt, konnte aber am Ende nicht alle drei Filter einsetzen, hätte aber "viel Luft nach Oben" gehabt...


Ich finde es extrem klasse, dass ich sehr schnell das ganze System abnehmen kann, um neu zu fokussieren oder die Brennweite zu ändern und natürlich auch, dass ich diesen großen Spielraum habe, um die Belichtungszeit zu kontrollieren.

Beide Anschaffungen haben meine Erwartungen voll und ganz erfüllt und auch die Mappe, in der sich die Plattenfilter aus hochwertigem optischen Glas jetzt befinden, wartet schon auf den nächsten Einsatz!

Ich hoffe, dass Euch mein "Praxistest" gefallen hat und ich dem einen oder anderen vielleicht bei seiner Entscheidung helfen konnte...

Ich wünsche Euch "Gut Licht!" und freue mich auf Eure Kommentare!


Dienstag, 25. März 2014

Quick Review vom "GGS-DSLR-LCD-SREENPROTECTOR"


Hatte ich Euch schon geschrieben, dass mir der Original-Display- bzw. Monitorschutz an der D 7000 echt auf die Nerven gegangen ist!?...

Permanent war das Ding vermatscht, im Laufe der Zeit immer mehr zerkratzt und blind!

Ich hatte mir fest vorgenommen an der D 800 nach einer Alternative zu suchen und diese möchte ich Euch heute vorstellen. Es handelt sich dabei um den DSLR-LCD-SCREENPROTECTOR von GGS

Zunächst einmal habe ich überlegt, ob nicht ein Monitorschutz sinnvoller wäre, der mittels Adhäsion direkt auf dem Display angebracht wird. Ich habe mir, ohne die Berichte anderer Käufer zu beachten, dann auch einen derartigen Schutz gekauft. Als er geliefert wurde, war ich bei meinem Modell aber enttäuscht, dass ein gehöriger Anteil des schönen großen Displays verdeckt wurde...

Wie ich bei der Recherche im Internet herausfand, gehen die Meinungen hier auseinander. Manche Fotografen störten sich nicht daran und andere haben mit alternativen Produkten bessere Erfahrungen gemacht. Okay, ich war jedenfalls nicht mehr sooo überzeugt!...

Dazu kam noch die Überlegung in Zukunft wieder den Viewfinder einsetzen zu wollen und ich war mir nicht sicher, ob der kleine Metallrahmen auf einem angehefteten Glas halten würde...

So begab ich mich auf die Suche nach Alternativen umgesehen und bin auf das genannte Produkt aufmerksam geworden. 

Geliefert wird dabei ein zweiteiliges Set für das obere Display und das hintere Display. Die Schutzscheibe für das oberen Display kann aufgeklebt werden und für das Rückdisplay wird der Schutz einfach aufgeclipst, wie es bei Nikon üblich ist. Beide Scheiben bestehen aus echtem 6-Schicht-Glas.

Jetzt werden die Verfechter der Adhäsionsgläser sicher sagen, dass dennoch Feuchtigkeit oder Staub zwischen Schutz und Monitor kommen kann, aber das stört mich nicht! Beide Schutzgläser ließen sich einfach anbringen und machen eine guten Eindruck.

Preislich liegt diese Form des Displayschutzes allerdings über den anderen Versionen, aber ich bin zufrieden und das zählt. 

Was sind den Eure Erfahrungen?




Samstag, 28. Dezember 2013

LAPP für Anfänger - Die Fortsetzung



Nachdem ich zu Weihnachten die "M 7 RX" von Led Lenser geschenkt bekommen habe, konnte es heute zu einem neuen Versuch aufgehen.

Naja, nicht sooo ganz! Zunächst führte mich mein Weg zu einem Baumarkt, denn ich mir ja Folien in verschiedenen Farben für Bühnenscheinwerfer gekauft und wollte mir jetzt ein paar "Folienhalter" bauen.

Ich habe mir also Isolationsröhren für Heißwasserrohre gekauft, sie auf die Breite des Klebebands geschnitten, Folienstücke aufgesetzt und verklebt. Fertig waren meine Folienträger in rot, blau und grün.

Das klappt auch ganz prima, aber leider kann ich Euch keine Fotos davon zeigen, weil ich die *jpegs einfach nur gräßlich nach dem Übertragen aussahen...

Als Location habe ich mir dieses Mal ein altes Kriegerdenkmal in der Nähe meines Elternhauses gewählt. Ich bin bei Sonnenuntergang hingefahren und hatte so genug Zeit für die Vorbereitungen. 

Der Ablauf war wie gewohnt, Kamera mit Fernauslöser auf´s Stativ, Kamera im M-Modus, Blende f11 und Belichtung auf "Bulb" und schon legt man los!.

Nach kurzer Zeit war es stockdunkel und man hat Gelegenheit nach "Lust und Laune" mit Licht und Farben zu malen. Die Belichtungszeit bei diesem Bild betrug übrigens 270 Sekunden.

Ich habe heute das erste Mal an die Displaylupe gedacht, die mir bei der Kontrolle der Bilder echt geholfen hat, das Ding ist echt jeden Cent wert!

Aber wo war ich? Genau!...

Eigentlich hatte ich auch vor, noch mit einem "Light-Wire" zu arbeiten, um etwas psychodelische blaue Lichtspuren zu machen, aber der Draht riss leider schon nach den ersten zwei Versuchen. Also beim nächsten Mal brauche ich a) einen dickeren Draht und b) muss ich die Verbindung zum Akku mit Panzerklebeband verstärken!...

"Orbs" habe ich leider auch keine hinbekommen, denn erstens war der Bildausschnitt doch zu eng gewählt und zweitens streikte der Akku, um den Leuchtstab zu drehen beim dritten Mal...

Irgendwas ist ja immer!

Ich bin wieder um ein paar Erfahrungen reicher und freue mich schon auf das nächste Mal!

Sonntag, 1. Dezember 2013

Was ich schon vor Weihnachten haben musste! - Den LCD-Viewfinder von Kinotehnik


Hier seht Ihr die ersten Eindrücke meines "vorzeitigen" Weihnachtsgeschenkes!

Ich habe mir den Viewfinder der Firma Kinotehnik gegönnt. Bitte entschuldigt, dass ich den Namen im Video falsch geschrieben und ausgesprochen habe, aber Ihr wisst ja, was ich meine!

Ich finde das ist einmal ein geniales Teil und ich möchte es nicht mehr missen!

Was sind denn Eure Erfahrungen? Was meint Ihr dazu?

Lasst es mich wissen!