Samstag, 25. Januar 2014

Fotowettbewerbe und schlechte Verlierer...


Das ich überhaupt diesen Post schreibe, macht mich schon zu einem schlechten Verlierer...

Ich teile dennoch meine Gedanken über mein Abschneiden bei einem Fotowettbewerb mit und stelle sie gleichzeitig zur Diskussion.

Da wurde also das "Foto des Jahres" für die schöne Insel Mallorca gesucht und ich habe drei meiner Lieblingsfotos eingereicht. Die Beteiligung an dem Wettbewerb war sehr hoch, es wurden über 2000 Bilder eingeschickt.

Nach Ablauf der Einreichungsfrist wurden etwa 36 Bilder von einer Jury, die aus zwei Fotografinnen und zwei Prominenten bestand, beurteilt, die Punkte nach dem Prinzip des "Eurovison Songcontest" vergab.

Am Ende bekamen nur 22 Fotos überhaupt Punkte und ein Foto wurde per Los mitprämiert.

Mein Foto machte den 19. Platz!

Okay, so viel zur Vorgeschichte. Mir gehen jetzt zwei Dinge im Kopf herum. Was führt zu einer guten Bewertung? Aussage des Bildes und technische Umsetzung, oder!?...

In der Nachschau verstehe ich meine Plazierung und auch wieder nicht.

Kommen wir mal zu Aussage des Bildes bzw. dem Ziel DAS Bild für Mallorca für 2013 zu machen:

Ich denke, dass ich bei der "Orientierung an der Zielgruppe!" ganz klar vorbeigeschossen habe 

Will sagen, dass übertragen auf den Wettbewerb mein Foto einfach nicht dem Mainstream entsprach. 

Es sollten eben die "Happy go lucky"-Bilder! sein - Bilder, die ein gutes Gefühl machen wie Kinder auf Feldern, und Strände.  Ich hatte den Eindruck, dass die Bilder favorisiert wurde, die dieses Gefühl vermitteln. 

Kommen wir aber mal zum zweiten Punkt, der Umsetzung und technischen Ausführung. Es trifft sicher nicht auf jedes Bild zu, aber ist es bei manchen Bildern dann irrelevant, ob sie schief oder unscharf sind. Vom Bildaufbau abgesehen...

Wenn ich mir das vor Augen führe, verstehe ich, wie die Bewertungen zustande gekommen sind...

Ja, ich bin also ein schlechter Verlierer! 

Aber, wie seht Ihr das? Liege ich falsch in meinen Annahmen? 

Bin gespannt auf die Kommentare!