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Freitag, 3. April 2015

Fernbeziehung - Teil 3 - Bericht über den B.I.G. Kamera-Funkauslöser "Multifunktion" für Olympus (OM-D)


Hallo liebe Blogleser!

"Mein Gott! Wie die Zeit vergeht!" - Vor zwei Jahren habe ich in zwei anderen Posts über die Erfahrung mit meinen Funk-Fernauslösern berichtet.

Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich aus Bequemlichkeit häufiger einen stinknormalen Kabel-Fernauslöser verwendete, weil mir die ganze Programmiererei irgendwann doch ziemlich "auf den Sender" ging!...

Ich kam mit dem gezeigten Modell, das es von verschiedenen Anbietern gibt, am besten zurecht, wusste was ich wie einzustellen hatte und das ist am Ende das Entscheidende, ob man gerne und häufig mit Ausrüstung arbeitet. 


Ich habe relativ schnell verstanden, wie ich die Funktionen "Delay" (Verzögerung), "Long" (Langzeitbelichtung) und "Intervall" zu bedienen hatte. Ebenso schnell versteht man, wie die Anzahl der Aufnahmen ("N") bei den jeweiligen Programmen eingestellt werden muss. 

Wenn Ihr möchtet, kann ich in einem neuen Post oder einem Video noch einmal die einzelnen Programme und deren Einstellung erklären. Schreibt mir doch einfach einen Kommentar, wenn das von Interesse ist! 


Was ich aber schmerzlich vermisste, war die Möglichkeit die Auslösung per Funk zu starten oder zu beenden. Der eine Grund kann die Position der Kamera sein, wenn man nicht Lust hat, die ganze Zeit am Kabel zu "hängen" und dere andere Grund ist, dass man sich eben von der Kamera entfernen kann und trotzdem die Kontrolle behält, um die Auslösung zu starten oder zu beenden, was zum Beispiel bei LAPP interessant ist. Es ist einfach bequem, um es mal auf den Punkt zu bringen. 

Gut, jetzt werden viele sagen, dass es auch andere Produkte gibt, die das alles können, aber meine Entscheidung stand fest, dass genau dieser Fernauslöser mit einer Funkauslösung kombiniert werden sollte. 

Da ich bereits in einem Bericht über eine Fotoreise von genau dem richtigen Aulöser gelesen habe, suchte und fand ich (nach einer hervorragenden Beratung durch den Inhaber Frank Fischer!) im Shop der FF-Fotoschule (#bestefotoschulevonwelt) aus Hamburg den "B.I.G. Kamera-Funkauslöser "Multifunktion" für Olympus (OM-D)"  

Als ich mich erinnerte, was ich für meinen "Aion" bezahlt habe, um dann doch mit einem preiswerten Kabelfernauslöser zu arbeiten, trieb es mir schon "die Tränen in die Augen" bzw. bei dem Preis des Funk-Fernauslösers von B.I.G überlegte ich nicht lange und bestellte ihn! 


Gewohnt schnell wurde der Auslöser von der FF-Fotoschule geliefert. Als ich ihn dann das erste Mal ausprobierte und die Funkauslösung testen wollte, funktionierte sie nicht...
Ja, "der Teufel steckt im Detail" und man sollte sich die Geräte von allen Seiten (eben auch von unten) ansehen! Ich hatte zwar schnell die Kanaleinstellung am Empfänger entdeckt, aber den Sender umzudrehen, um die Kanaleinstellung am Sender zu belegen, dauerte dann etwas! ;) Oje!

Fazit: Ich finde den Fernauslöser von B.I.G. sehr gut und einfach zu bedienen. Die Programme lassen sich schnell verstehen und benutzen. Das Display kann beleuchtet werden, was die Arbeit im Dunkeln erleichtert. Leider kann diese Art von Auslösern nicht komplett ausgeschaltet werden, aber zumindest kann die Tastatur geblockt werden, sodaß der Auslöser nicht in der Tasche aktiviert wird und Strom verbraucht, weil er arbeitet...

Die Funkauslösung arbeitet gut und präzise. Die Probleme mit der Fokussierung, die ich bei anderen Herstellern erlebt habe, traten hier nicht auf. Ich bin nur mal gespannt, in wieweit der Empfänger von anderen Sendern, die sich in der Nähe befinden und den selben Kanal benutzen, beeinflussen lässt. Das wird aber wohl zu regeln sein, wenn man in einer Gruppe fotografiert und ein anderer zufällig auch den gleichen Funkauslöser benutzt...

Was sind denn Eure Meinungen zu Fernauslösern für die OM-D von Olympus? Arbeitet Ihr mit Kabel- oder mit Funkauslösern? Mit welchen und warum? Seid Ihr an einer Erklärung der Programme bzw. der Bedienung interessiert? 

Schreibt mir Eure Kommentare und Meinungen unter den Post! Ich freue mich auf die Diskussion! 
Bis bald!

Euer Doc Minten


Montag, 27. Januar 2014

Quicktip: Langzeitbelichtung mit Berechnung...


Ich wollte es echt einmal wissen!

Und muss gleichzeitig zugeben, dass ich nicht immer an meine guten Vorsätze halte!

Die Rede ist von der Berechnung der Belichtungszeit in Relation mit dem benutzen Graufilter.

Ich habe in einem Post im November bzw. schon im Oktober etwas zu diesem Thema geschrieben. 

Wenn ich aber ehrlich bin, habe ich bei vielen späteren Bildern mit dem deutlichen Überschreiten der errechneten Belichtungszeit Ergebnisse erzielt, die mir viel besser gefallen haben.

Dieser Post soll einfach noch einmal den theoretischen Ablauf darstellen:


Ihr seht hier das "Ausgangsbild" meiner gestrigen Fototour.

Zunächst einmal laufe ich mit der Kamera in der Hand an der Location herum, sehe mir verschiedene Blickwinkel an und mache Probeaufnahmen.

Ist der Punkt gefunden, von dem ich fotografieren will, beginnen die eigentlichen Vorbereitungen. Die Kamera wird auf dem Stativ befestigt und ich stelle sie auf den Bildauschnitt ein, den ich mir vorstelle. Eine große Hilfe ist dabei die "Wasserwaage", die sich im Live-View auf dem Display der D 7000 anzeigen läßt. Aber das nur am Rande...

Die Kamera wird dann noch mit dem Fernauslöser verbunden und dann wird einerseits fokussiert und andererseits die Belichtungszeit gemessen. Bleiben wir aber beim Fokussieren. Ich habe bei ISO 100 und automatischem Weißabgleich eine Blende von f16 gewählt, will also eine durchgehende Schärfentiefe erreichen und nicht allzu viel Licht auf den Sensor fallen lassen. In Bezug auf die Schärfentiefe fokussiere ich auf einen Punkt auf etwa 1/3 der Strecke bis zum "Bildende". Danach schalte ich den Autofokus ab, damit die Kamera nicht bei jedem Bild erneut fokussiert, was sie ja später mit dem Graufilter auch kaum schaffen würde!

Beim Fokussieren habe ich auch gleichzeitig die Belichtungszeit gemessen. Sie lag bei meinem Bild bei 0,5 Sekunden. Mit Hilfe der App auf meinem Smartphone oder den genialen Karten von Ronny Ritschel(!!!) kann ich jetzt die Belichtungszielzeit berechnen, wenn ich z.B. einen 1000-er ND-Filter verwenden will. Es ergiebt sich also eine Zeit von 480 Sekunden bzw. 8 Minuten. Prima ist, dass ich mit dem Fernauslöser, der einen integrierten Timer hat, diese Belichtungen elegant steuern kann. Mich nervt es nämlich kolossal in einer Hand den Auslöser und in der anderen Hand das Smartphone mit angezeigter Stoppuhr zu halten...

Das Ergebnis seht Ihr auf dem ersten Bild! Das Bild ist vielleicht etwas zu dunkel, aber das ließe sich bei der Nachbearbeitung regeln. Die Wasseroberfläche gefällt mir sehr gut, den Himmel finde ich nicht so prickelnd, aber das kann man sich an einem Januartag auch nicht aussuchen!...


Ich habe nun das Bild etwas mehr belichtet und lieber in schwarz-weiß konvertiert, aber sonst noch keine wesentlichen bzw. weiteren Bearbeitungen vorgenommen. Es ist jedenfalls keine Hexerei zu guten Ergebnissen zu kommen.


Sonntag, 13. Oktober 2013

Fernbeziehung - Teil 2 - Bericht über den Phottix Aion


Ich habe im Mai bereits meine ersten Eindrücke über den Aion der Firma Phottix gepostet.

Jetzt ist es an der Zeit einen kleinen Bericht zu diesem Gerät zu schreiben.

Ich habe mir diesen Fernauslöser gekauft, weil ich ihn (natürlich) für meine Langzeitbelichtungen verwenden wollte, aber er sollte auch eine Serienbildfunktion haben, damit ich die entsprechenden Bilder für HDR-Aufnahmen erstellen kann.

Das und vor allem die Haptik des Gerätes waren die ausschlaggebenden Kaufentscheidungen, denn ich war es bei den Langzeitbelichtungen im Dunkeln echt leid, in einer Hand den Kabelauslöser und in der anderen Hand mein Smartphone mit der Stoppuhr-Funktion zu halten...

Ja, aber wie in jeder guten Beziehung mussten der Aion und ich uns, nach der ersten Euphorie, erst einmal an einander gewöhnen... Was er mir zu bieten hatte, erschloß sich nicht direkt!

Aber schön der Reihe nach! Nach Montage des Empfängers und Verbinden desselben auf und mit der Kamera, kann es nach Anschalten beider Geräte auch schon losgehen.

 Wie man sehen kann, sind Knöpfe und Display sehr übersichtlich.  Ich erspare mir hier die einzelnen Funktionen (wer das wissen möchte, folgt bitte diesem Link), sondern gehe nur auf einzelne Dinge ein.

Was man als erstes und wohl auch am meisten macht, ist mit der "Modustaste" oben links, durch die einzelnen Auslösefunktionen zu gehen. "S" für Single also eine Auslösung, "C" für Continous in diesem Fall eine Serienaufnahme von fünf Bildern, "B" wie Bulb also die Langzeitbelichtung, wenn die Kamera auch auf diese Funktion eingestellt ist(!), "2s" mit Auslösung eines Bildes nach zwei Sek. und schließlich die eigentliche "Timer2-Funktion...


 Soweit so gut! Als Erstes wollte ich mich nun genau mit diesem Funktionen beschäftigen und blieb schon bei der Zweiten, der Serienbildfunktion hängen bzw. verzweifelte daran!...

Egal, was ich für ein Objektiv verwendete, welche Bedingungen herrschten oder was ich auch einstellte, ich konnte dem Empfänger nur ein gelangweiltes "Piepen" entlocken und die Kamera löste kein einziges Bild aus! - Erst eine Email an die "Service-Hotline" brachte Klarheit, dass wenn die Kamera keinen Fokus findet oder das Objekt zu nah ist, die Auslösung dieser Funktion verweigert wird. Nachdem ich das verstanden hatte, klappte die Funktion hervorragend!

Die Bulb-Funktion funktionierte dahingegen direkt ( wenn die Kamera auch auf diese Funktion eingestellt ist!) und ich bin echt zufrieden mit dem Auslöser, denn ich kann jetzt auf dem schön hell zu erleuchtenden Display ablesen, wie lange die Belichtung dauert und sie beenden, wann ich will.

Diese Funktion kann sicher umfangreicher im eigentlichen Timer-Menu eingestellt werden, wie ich schon im anderen Post geschrieben habe, aber aus lauter Bequemlichkeit habe ich mich damit noch nicht beschäftigt.

Das trifft auch auf die weiteren Programme und Möglichkeiten zu. Intervallaufnahmen mache ich nicht und für die HDR-Bilder nutze ich entweder die reine Serienbildfunktion oder steuere die einzelnen Aufnahmen selbst, als die Belichtungszeiten vorzuberechnen und einzuprogrammieren.

Also Ihr seht, der kleine Aion und ich sind doch noch Freunde geworden und ich hoffe, dass diese Freundschaft noch lange halten wird!..

Bis bald!



Samstag, 12. Oktober 2013

Ich steh´im Regen und warte... - Langzeitbelichtung Teil 4

Das war eigentlich eine gute Gelegenheit.

Ich hatte gehört, das der Post Tower am gestrigen Abend mal nicht im "klassischen" Gelb, sondern in Pink oder Lila iluminiert werden sollte und entschloß mich daher dazu, ein paar Bilder davon zu machen.

Bei 12° C und REGEN! machte ich mich also mit "kleinem Besteck" auf den Weg. Ich bin bei diesen Gelegenheit immer echt froh, dass ich mir dieses tolle und leichte Stativ von Feisol gekauft habe. Wer möchte kann sich gerne noch einmal meine Berichte dazu durchlesen, aber ich bin insbesondere wegen des niedrigen Transportgewichtes, des kleinen Packmaßes und der Stabiliät immer wieder "hin und weg" und lasse seitdem mein schwereres Stativ zuhause...

Wo, wir gerade von den Vorbereitungen sprechen! Ich war in dieser Woche ein bisschen genervt, weil mein Fernauslöser, den ich mir extra für diese Gelegenheit gekauft habe, "Zicken" machte...
Das heißt, er löst bei Serienaufnahmen nicht aus, wenn die Kamera immer wieder den Fokus verliert und im "Bulb-Modus" löste er dann `mal zwischendurch eine Serie aus!...
Ich muss mich mit dem Ding noch einmal intensiver beschäftigen, aber an diesem Abend habe ich mich dann lieber auf den "klassischen" Kabelauslöser verlassen!...

An der Location angekommen, habe ich im Auto schon das Weitwinkelobjektiv auf die Kamera geschraubt. Ich bin dann zu der Stelle gegangen, an der ich meine Fotos machen wollte, habe ein paar Probeaufnahmen aus der Hand und in der Blendenvorwahl geschossen und dann die Kamera auf´s Stativ gesetzt.

Okay, mit welchen Einstellungen habe ich dann am Ende fotografiert?! - Die Kamera wird auf ISO 100 eingestellt und fotografiert wird selbstverständlich im manuellen (M-) Modus. Da ich lange belichten wollte und den schönen "Sterneffekt" um die Lichter haben wollte, stellte ich die Blende auf f22. Die Belichtungszeit habe ich auf "Bulb" gestellt und konnte so die Belichtungszeiten frei wählen und zwar mit dem Fernauslöser und der Stopuhr auf meinem Mobiltelefon. Bei dem obigen Bild kam dabei eine Belichtungszeit von 95 Sek. heraus und mir gefiel das Resultat, auch wegen der Lichtspuren am Rand, gut.

Ich habe dann noch zweimal die Position gewechselt, aber bei der ersten habe ich nicht mehr daran gedacht, dass ich zwischenzeitlich das Glas des Objektives abwischen sollte und so habe ich leider unbemerkt Aufnahmen mit Tropfen gemacht.


Bei der dritten und letzten Location hatte der Regen "Gott-sei-Dank" nachgelassen und wenn das Bild auch nicht sehr spektakulär ist, hat es für mich eine besondere Bedeutung! Es hat einfach riesig viel Spaß gemacht die Bilder zu schießen!!!

Sonntag, 26. Mai 2013

Fernbeziehung - erster Eindruck des Phottix Aion


Nein, es geht natürlich nicht um Fernbeziehungen sondern um Fernauslöser!

Genauer gesagt, möchte ich Euch die ersten Eindrücke meines neuen "Schätzchens" schildern, es handelt sich dabei um den Aion der Firma Phottix. 

Wozu brauche ich eigentlich einen Fernauslöser? Ich brauche ihn für verschiedene Einsätze: Da wären zunächst meine Selbstportraits. Okay, das mag jetzt dämlich klingen, aber gerade bei der Studio- oder Blitzfotografie probiere ich Einstellungen und Setups erst einmal alleine aus. Dabei will ich natürlich nicht andauernd mit dem Timer arbeiten und ständig zur Kamera rennen, um ihn neu zu starten...

Das zweite und natürlich wichtigste Einsatzgebiet sind Langzeitbelichtungen und genau das war der Grund, warum ich mir einen ordentlichen Funk-, Fernauslöser gekauft habe. Mir ging nämlich am meisten auf die Nerven, dass ich besonders bei Nachtaufnahmen neben dem Auslöser (den ich mehr intuitiv als gezielt bediente) auch noch mein Handy oder meine Uhr brauchte, um die Belichtungszeit zu messen...

Warum nun genau diesen Fernauslöser? Okay, das ist einfach Geschmacksache. Es sollte ein Auslöser mit verschiedenen Funktionen sein und auch per Funk arbeiten. Das Gute beim Aion ist allerdings, dass man den Sender auch mittels Kabel direkt mit der Kamera verbinden kann.
Ansonsten kommt eigentlich nur der Giga T Pro II von Hähnel in Frage. Ich habe mich eigentlich wegen der Haptik für den Aion entschieden und wegen der in meinen Augen besseren Beleuchtung, aber wie gesagt, das ist persönliche Geschmacksache...

Kommen wir nun zu den eigentlichen Eigenschaften bzw. Funktionen des Aion. Einschalten muss man Sender und Empfänger separat und auch das Ausschalten muss man bei beiden Teilen durchführen. Jeweils eine kleine Leuchte signalisiert, dass die Geräte in Funktion sind.

Der unterste Knopf ist der "Auslöser" mit dem sich bei halben Durchdrücken fokussieren lässt und dann beim vollen Drücken ausgelöst wird. Das Fokussieren musste ich erst ein wenig üben aber dann klappte es problemlos. Die eben beschriebenen Leuchten zeigen die jeweilige Funktion an, das ist natürlich schön, wenn man sich etwas entfernt von der Kamera aufhält. Die LED am Sender leuchtet beim Fokussieren grün und beim Auslösen rot. Am Empfänger blinkt sie beim Einschalten grün, leuchtet ebenfalls grün beim Fokussieren und rot beim Auslösen.

Zwischen Display und Auslöser befinden sich die anderen Einstellknöpfe. In der Mitte ein "Cursor" und links oben die "Modustaste" die gleichzeitig den Signalton für verschiedene Funktionen aktiviert oder deaktiviert. Darunter findet sich die Beleuchtungstaste, die auch zur Aktivierung der Tastensperren dient. Rechts ist dann oben der An- /Aus-Schalter und darunter der "Startknopf" für die verschiedenen Funktionen (Intervall, Timelapse usw.)

Beim Einschalten des Auslöser erscheint im Display zunächst einfach ein "S", das bedeuttet, dass eine einzelne Auslösung erfolgen kann. Mit dem Cursor kann man diese Funktion auf "C" = Continous stellen, als Gruppen von fünf Fotos machen. - Das hat bei mir nicht auf Anhieb geklappt, aber ich übe ja noch!...

Dann gibt es noch die "B" = Bulb-Einstellung und eine Einstellung bei der mit zwei Sekunden Verzögerung fotografiert wird.

Jetzt erst wird es etwas schwieriger - die Timerfunktionen!

Mit der oberen linken "Modus-Taste" kann man zwischen verschiedenen Modi wählen:
  • DELAY - Aufnahme-Verzögerung also Selbstauslöser mit Zeitwahl
  • LONG - Langzeitbelichtung also programmierbare Langzeitbelichtung wenn die Kamera in den Bulb-Modus versetzt wurde
  • INTL - Intervall: Der Timer nimmt Fotos in programmierten Abständen auf
  • N - Anzahl: Anzahl der Fotos, die während des Programms ausgelöst werden. Dabei können 1-199 oder unendliche Aufnahmen eingestellt werden
  • BKLN- Bracketing: Hiermit können Belichtungsreihen erzeugt werden, wobei allerdings einige Rechnerei erfolgen muss...
Fazit: Ich bin von dem Ding total begeistert. Er kann als Kabel- oder Funkauslöser benutzt werden, ist robust, liegt gut in der Hand und das Diplay ist sehr gut beleuchtet. Einfache Auslösung und Timerfunktion sind getrennt. Die Timereinstellungen erschließen sich nach einmaligen Lesen der wenigen Seiten im Handbuch von allein...

Ich werde weiter berichten!