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Montag, 12. September 2016

PHOTOKINA 2016 - "und Ihr so?!"


Bald ist es dann wieder soweit! In genau zwei Wochen beginnt die "Photokina 2016" !

Das wird erst die dritte Photokina sein, die ich besuche und wie beim letzten Mal habe ich mir vorgenommen, meinen Besuch etwas mehr zu strukturieren, als ich es beim erstem Mal gemacht habe! 

Ich habe Euch 2014 schon einmal meine Planungen zum Besuch der Photokina erläutert und musste doch nachher zugeben, dass ich nur einen Bruchteil von dem gesehen und geschafft habe, was ich mir vorgenommen hatte. Dennoch waren die zwei Tage ein voller Erfolg, weil ich viele nette Kollegen (wieder-) gesehen und getroffen habe, gute Gespräche führte und viel zu Lachen hatte!...

Dieser Post sagt Euch also nicht, was, wann und wo es auf der Photokina Interessantes zu sehen gibt, sondern zeigt, was ich von meinen Erfahrungen gelernt habe und was ich mir vorgenommen habe. Vielleicht kann ich so dem Einen oder Anderen bei seinem (ersten) Besuch "helfen"!?...

- Tickets: Der normale Hobbyknipser wie ich, braucht eine Eintrittskarte, um die Photokina besuchen zu können. Wer sparen möchte, kauft jetzt noch Tickets im Vorverkauf, die reduziert sind, hofft auf die Vergabe von kostenlosen Tickets durch verschiedenste Anbieter im Internet, bucht die Teilnahme von Veranstaltungen, die ein Ticket beinhalten oder den Preis reduzieren oder, oder, oder!...
- Zeitplanung: Die Photokina wirft schon ihre Schatten voraus, denn in Köln und Umgebung laufen unter dem Begriff "Road to Photokina" schon viele Ausstellungen und Veranstaltungen, die zum Teil sehr interessant waren und sicher sind...Ich habe es aber nach der Arbeit und an den Wochenenden nicht geschafft, eine davon zu besuchen...Schade eigentlich! 
In der Woche der eigentlichen Messe vom 20.9 bis 25.09.habe ich mir aber schon einmal 2 Tage für den Besuch eingeplant! und damit ist die eigentliche Messe gemeint und die Veranstaltungen die dort stattfinden. Wir reden nicht von Workshops, Events und Treffen, die während dieser Zeit in Köln selbst stattfinden und ich denke, dass das aufgrund der gemachten Erfahrungen ein guter Mittelwert ist. 
-"Wunschliste": Ihr solltet Euch gut überlegen, was Ihr sehen bzw. machen wollt, denn man kann sehr schnell den Überblick verlieren. Neben den klassischen Präsentationen von neuen Kameras und Objektiven findet Ihr insgesamt zehn Bereiche, in denen Ihr Euch thematisch "verrennen" könnt!!!
Ich habe mir die Zeit genommen, zu gucken welche Aktionen mich außerhalb der eigentlichen Messe interessieren und habe mich für diese Veranstaltungen angemeldet! 
Ganz besonders ans Herz legen, möchte ich Euch eine Veranstaltung, die sich mit dem Thema "Lightpainting" beschäftigt und die für sich schon genommen ein wahrer Knaller ist! Alles, was Rang und Namen hat in der Szene wird wohl dort sein und wer sich für das Genre interessiert, sollte sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen! 
- Die "eigentliche" Photokina!: Ich werde am Freitag, dem 23.09. den ersten Tag auf der Photokina verbringen. Diesem Tag werde ich wohl damit verbringen, die Hersteller bzw. deren Stände zu besuchen, deren Produkte mich interessieren und wo ich mich auf Neuerungen und den Erfahrungsaustausch freue. Überhaupt steht dieser Tag eher unter dem Motto "Networking" und ich freue mich auf das Wiedersehen von vielen und guten Freunden, die ich durch das Fotografieren kennenlernen durfte...
Ich freue mich aber auch sehr, dass die Firma Olympus im Umfeld der Photokina mit ihrem "Perspective Playground" ein weiteres Highlight nach Köln gebracht hat und werde sicher auch den einen oder anderen Besuch dort einplanen! 
Samstag, den 24.09. und somit den zweiten Tag auf der Photokina habe ich schwerpunktmäßig mit Workshops und Verträgen verplant. Auch hier führt die Firma Olympus und echt tolles Programm auf und  ich habe mich schon für zwei Veranstaltungen eingetragen. Ansonsten geht der Tag dafür drauf, dass ich mir Sachen ansehe, die ich einfach am ersten Tag nicht geschafft habe...Is´so! Ich werde eben auch nicht jünger!!!...

Wie sehen Eure Planungen aus? Habt Ihr Tipps für mich? Wollen wir uns treffen?

Ich freue mich auf Eure Kommentare und Anregungen! 

Bis bald!



Donnerstag, 4. Juni 2015

"Wechselhaft" oder 1. und 2. Tag der "Mallorca-Fotoreise für besonders ambitionierte Fotografen"!


Liebe Blogleser!
Auweia! Jetzt ist schon wieder ein Monat `rum und ich habe Euch noch immer nichts zu der Fotoreise nach Mallorca erzählt, obwohl ich im letzten Post versprochen hatte, es zeitnah zu machen.

Natürlich fällt mir dabei auch ein, dass ich immer noch nicht wirklich viele Bilder bearbeitet habe. Nein, immer noch nicht! Wenigstens habe ich es geschafft, sie alle zu sichten und den Bestand "etwas", also auf ca. 2200 Bilder einzudampfen...

Okay! aber darum soll es jetzt nicht gehen! Wer noch einmal nachlesen möchte, worüber ich (was zum Geier erzählt der Typ da???) rede, der kann noch einmal die Hintergründe der Reise und deren Inhalte in diesem Post und den dort erwähnten Links durchlesen...
 

Am Samstag, den 25.04.2015 ging es also endlich los. Nach einem entspannten Flug kam ich im sonnigen Mallorca an (Memo an mich: Im April ist es nicht überall auf der Welt kalt, also demnächst Kleiderwahl überdenken!), wurde am Flughafen abgeholt und ins Hotel gebracht. Ich erspare Euch an dieser Stelle Schilderungen des Ortes, des Hotels selbst und der Szenerie einer "Baustelle im spanischen Zeitraffer", die sich auf der anderen Straßenseite befand und verweise Insider auf andere Quellen! ;)
Bei einem ersten "Urlaubs-Bierchen" traf man sich dann am Hotelpool und alle waren bester Stimmung und in Erwartung der nächsten Tage! Abends ging es dann noch zur Einstimmung auf eine erste Tour nach Valdemossa. 


 Am Sonntag, den 26.04.2015, ging es dann, nachdem die Gruppe komplett war, zur ersten großen Tour. Die erste Station war "El Toro" im Südwesten der Insel...


Hier fand sich für jeden ein Motiv! Mir war danach, den Tag ruhig zu beginnen und ich widmete mich daher den Langzeitbelichtungen und einigen Momentaufnahmen...


Nachdem wir die -zig hundert Stufen wieder hochgekraxelt waren, ging es zu einer verlassenen Militäranlage. Mann-oh-Mann! War es mittlerweile heiß geworden! Aber eigentlich war das schöner als der naß-kalte "Schwarzweißfilm" zuhause und so genoss ich diese Stunden. 

Abends hatten wir uns entschlossen, nach dem Essen noch an den Strand von Paguera zu gehen, um etwas "LAPP" zu machen und ich war schon sehr gespannt, den "Pixelstick" in Aktion zu sehen, den ich bisher nur in der Theorie bzw. von Videos kannte...



Was soll ich sagen!? - Es gab doch etwas "Durcheinander" und zu allem Überfluß (Ja, am Meer wird man schnell von Wetterwechseln überrascht! ;)) fing es an zu tröpfeln / nieseln (manche meinten, es regnet) und auf einmal standen nur noch Frank Fischer und ich am Strand!

Ich hatte aber auf einmal richtig Lust auf ein paar Performances und war am Ende auch mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Wir holten uns noch ein paar Biere aus einem nahegelegenen Hotel und entschieden uns, einfach per Taxi die Strecke zurück in unser Hotel zu fahren...

Ich war gespannt, wie es die nächsten Tage weitergeht!?...


Freitag, 3. April 2015

Fernbeziehung - Teil 3 - Bericht über den B.I.G. Kamera-Funkauslöser "Multifunktion" für Olympus (OM-D)


Hallo liebe Blogleser!

"Mein Gott! Wie die Zeit vergeht!" - Vor zwei Jahren habe ich in zwei anderen Posts über die Erfahrung mit meinen Funk-Fernauslösern berichtet.

Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich aus Bequemlichkeit häufiger einen stinknormalen Kabel-Fernauslöser verwendete, weil mir die ganze Programmiererei irgendwann doch ziemlich "auf den Sender" ging!...

Ich kam mit dem gezeigten Modell, das es von verschiedenen Anbietern gibt, am besten zurecht, wusste was ich wie einzustellen hatte und das ist am Ende das Entscheidende, ob man gerne und häufig mit Ausrüstung arbeitet. 


Ich habe relativ schnell verstanden, wie ich die Funktionen "Delay" (Verzögerung), "Long" (Langzeitbelichtung) und "Intervall" zu bedienen hatte. Ebenso schnell versteht man, wie die Anzahl der Aufnahmen ("N") bei den jeweiligen Programmen eingestellt werden muss. 

Wenn Ihr möchtet, kann ich in einem neuen Post oder einem Video noch einmal die einzelnen Programme und deren Einstellung erklären. Schreibt mir doch einfach einen Kommentar, wenn das von Interesse ist! 


Was ich aber schmerzlich vermisste, war die Möglichkeit die Auslösung per Funk zu starten oder zu beenden. Der eine Grund kann die Position der Kamera sein, wenn man nicht Lust hat, die ganze Zeit am Kabel zu "hängen" und dere andere Grund ist, dass man sich eben von der Kamera entfernen kann und trotzdem die Kontrolle behält, um die Auslösung zu starten oder zu beenden, was zum Beispiel bei LAPP interessant ist. Es ist einfach bequem, um es mal auf den Punkt zu bringen. 

Gut, jetzt werden viele sagen, dass es auch andere Produkte gibt, die das alles können, aber meine Entscheidung stand fest, dass genau dieser Fernauslöser mit einer Funkauslösung kombiniert werden sollte. 

Da ich bereits in einem Bericht über eine Fotoreise von genau dem richtigen Aulöser gelesen habe, suchte und fand ich (nach einer hervorragenden Beratung durch den Inhaber Frank Fischer!) im Shop der FF-Fotoschule (#bestefotoschulevonwelt) aus Hamburg den "B.I.G. Kamera-Funkauslöser "Multifunktion" für Olympus (OM-D)"  

Als ich mich erinnerte, was ich für meinen "Aion" bezahlt habe, um dann doch mit einem preiswerten Kabelfernauslöser zu arbeiten, trieb es mir schon "die Tränen in die Augen" bzw. bei dem Preis des Funk-Fernauslösers von B.I.G überlegte ich nicht lange und bestellte ihn! 


Gewohnt schnell wurde der Auslöser von der FF-Fotoschule geliefert. Als ich ihn dann das erste Mal ausprobierte und die Funkauslösung testen wollte, funktionierte sie nicht...
Ja, "der Teufel steckt im Detail" und man sollte sich die Geräte von allen Seiten (eben auch von unten) ansehen! Ich hatte zwar schnell die Kanaleinstellung am Empfänger entdeckt, aber den Sender umzudrehen, um die Kanaleinstellung am Sender zu belegen, dauerte dann etwas! ;) Oje!

Fazit: Ich finde den Fernauslöser von B.I.G. sehr gut und einfach zu bedienen. Die Programme lassen sich schnell verstehen und benutzen. Das Display kann beleuchtet werden, was die Arbeit im Dunkeln erleichtert. Leider kann diese Art von Auslösern nicht komplett ausgeschaltet werden, aber zumindest kann die Tastatur geblockt werden, sodaß der Auslöser nicht in der Tasche aktiviert wird und Strom verbraucht, weil er arbeitet...

Die Funkauslösung arbeitet gut und präzise. Die Probleme mit der Fokussierung, die ich bei anderen Herstellern erlebt habe, traten hier nicht auf. Ich bin nur mal gespannt, in wieweit der Empfänger von anderen Sendern, die sich in der Nähe befinden und den selben Kanal benutzen, beeinflussen lässt. Das wird aber wohl zu regeln sein, wenn man in einer Gruppe fotografiert und ein anderer zufällig auch den gleichen Funkauslöser benutzt...

Was sind denn Eure Meinungen zu Fernauslösern für die OM-D von Olympus? Arbeitet Ihr mit Kabel- oder mit Funkauslösern? Mit welchen und warum? Seid Ihr an einer Erklärung der Programme bzw. der Bedienung interessiert? 

Schreibt mir Eure Kommentare und Meinungen unter den Post! Ich freue mich auf die Diskussion! 
Bis bald!

Euer Doc Minten


Freitag, 23. Januar 2015

"Arbeiten wie die Profis" oder "You get better every day!" - Ausblick auf eine neue Fotoreise mit der FF-Fotoschule


Ich bin immer noch ganz hin und weg, wenn ich dieses Bild sehe. 
Es erinnert mich an zwei fantastische Reisen nach Mallorca, die ich 2013 mit der FF-Fotoschule (#bestefotoschulevonwelt) aus Hamburg gemacht habe. Die erste Reise brachte mir in kompakter Form das Rüstzeug zum Fotografieren bei und bei der zweiten Reise konnte ich mein Wissen ausbauen und lernte viele neue Dinge!

Einige Zeit ist seither vergangen und ich bin den Bereichen der Fotografie treu geblieben, die auf diesen Reisen ihre Wurzeln haben. Ich war immer traurig, dass es keine "Fortsetzung" dieses tollen Formats gab. Die Möglichkeit mit Gleichgesinnten gerade die Bereiche "Langzeitbelichtung und "Light-Art-Performance" und "Peoplefotografie" gezielt und intensiv zu bearbeiten und Neues zu lernen. 

Bis jetzt! BINGO!
Ich habe mich gefreut wie ein Klicker, als ich gelesen haben, dass genau so eine Reise in diesem Jahr genauer gesagt Ende April angeboten wird! Eine Fotoreise für "besonders ambitionierte Fotografen". Das Ganze dann auch wieder auf Mallorca! 

Was steht alles auf dem Programm: 
  • Langzeitbelichtungen:
    • Langzeitbelichtungen ohne Stativ – wie geht das?
    • Graufilterfotografie mit mehreren Filtern
    • am Gebirgsbach
    • am Meer
    • mit Wolken im Bild
    • Langzeitbelichtungen bei Nacht
    • Startrails
    • LAPP
  • Peoplefotografie:
    • Wie nutzt man vorhandene Locations optimal
    • Die Location scheint ungeeignet (aus Schei*** Gold machen)
    • Portraitfotografie meet Lost Place
    • Peoplefotografie mit Weitwinkel
  • Lost Places:
    • Wir besuchen absolut spektakuläre Lost Places
    • Wie banne ich solche Locations geschickt auf den Chip
     

Was ich gut fand und mich auch gleich etwas verängstigte, war die Tatsache, dass man die Reise nicht einfach buchen konnte, sondern dass man sich "bewerben" sollte...

*Schluck* Okay, für die Hälfte der Themen sah ich mich gut aufgestellt, aber würden meine Kenntnisse bei der People-Fotografie ausreichen oder wäre die "Konkurrenz" so groß, dass ich vielleicht doch keinen Platz bekäme...

Ich war dann natürlich sehr glücklich, dass ich nach ein paar Tagen die Nachricht erhielt, dass ich mitfahren kann und so geht es vom 25.04. bis zum 02.05.2014 auf diese grandiose Reise! 

Ich habe mich umso mehr gefreut, als ich erfuhr, dass ich einige der Fotografen kenne, wie meinen lieben Freund Olaf Trautmann, dessen Arbeit ich sehr schätze und Martin Schlaak, der mit mir auf den beiden anderen Fotoreisen war und mit dem ich die ersten eigenen Versuche von LAPP gestartet habe...

Die Inhalte der Reise und die teilnehmenden Leute werden sicher dazu führen, dass ich sehr wenig Schlaf bekommen werde, aber die Bilder und die Erlebnisse werden das ganz sicher ausgleichen. Da bin ich mir ganz sicher! 

Ich werde die kommenden Monate dazu nutzen, die eine oder andere Idee zu sammeln, denn ich könnte mir vorstellen, dass sich die Gelegenheit bietet, die einzelnen Bereiche miteinander zu kombinieren. 

Mann, was freue ich mich!

Dienstag, 25. November 2014

"Live Composit" der OM-D E-M1 - Teil1 - "Schalterdienst am Stellwerk!" (2. Anlauf)


Zweiter Anlauf!? - Das möchte ich Euch vorab erklären. Ich habe diesen Post eigentlich gestern schon veröffentlicht. Dann jedoch bekam ich von Lesern und geschätzten Freunden Hinweise, die ich nicht als das annahm, was sie waren, konstruktive Kritik. Im Gegenteil, ich habe mich persönlich kritsiert gesehen, den Post dann erst einmal wieder herausgenommen und mir meine Gedanken gemacht...

Ja, und jetzt?! Mir ist klar geworden, dass der Blog nicht dazu dient mir und Euch zu zeigen, was für ein irrsinnig guter Fotograf ich bin oder Techniken zu erklären. Das bin und kann ich nämlich gar nicht. Ich beschreibe was und wie ich etwas mache und da gehören Fehler zwangsläufig dazu! 

Kritik als solche ist daher eine Chance, dass ich lerne und mich entwickeln kann. Ich habe also ganz bewusst, die folgenden Zeilen so geschrieben und warte nun mal ab, wo ich etwas falsch gemacht oder falsch verstanden habe...

Na, dann mal los!

Nach den ersten Einstellungen der Schalter und Tasten geht es in diesem Post um die Funktionen, die mich bei der geliebten Langzeitbelichtung unterstützen sollen und die seit dem letzten Firmware-Update auch bei der E-M1 zur Verfügung stehen. Die Rede ist vom so genannten "Live-Composite-Modus.  

Wie steht es auf der Internetseite von Olympus: Der Live-Composite-Modus ist nun auch bei der E-M1 verfügbar. Mit ihm gelingt es, ganz besondere Lichtstimmungen, wie beispielsweise einen Sternenhimmel, ein Feuerwerk oder den Straßenverkehr bei Nacht, einzufangen – sogar wenn die Szene für Live-Bulb zu hell wäre. Der Aufbau des Bildes lässt sich live auf dem Display prüfen.

Okay, um das mal mit meinen Worten auszudrücken: Das Problem ist und das werdet Ihr bei dem nächsten Bild sehen, dass bei einer Langzeitbelichtung (im diesem Fall nur 56 Sekunden bei Blende f16!) zwar darauf geachtet werden muss, dass die hellen Bereiche nicht ausfressen, aber das wirklich Ärgerliche ist, dass die dunklen Areale oder Schatten auch aufgehellt also unnatürlich hell werden, wass ja eigentlich nicht gewünscht ist. 
Die Kamera hat zwar auch die Funktionen der "Rauschminderung" und "Rauschreduzierung", aber das würde in diesem Post nur verwirren, als gehe ich nich weiter darauf ein...


Hier hilft "Live Composite" weiter! (und jetzt kommt das, was ich wahrscheinlich nicht richtig verstanden habe!?) Hierbei wird nach meinem Verständnis beim ersten Auslösen der Kamera eine Messung gemacht, bei der das Rauschen und die so genannten Hot-Pixel identifziert werden. Dann erst, nach dem eigentlichen Start der Aufnahme wird mit den folgenden Bildern, deren Belichtungszeit gewählt werden kann, das spätere Bild zusammengesetzt bzw. kombiniert. Das bedeutet, dass "neu hinzukommendes Licht" erfasst wird, sich auf dem fertigen Bild wiederfindet und der ganze Prozess "live" auf dem Display verfolgt werden kann.
Hierbei sei nur am Rande erwähnt, dass die Kameras, egal ob E-M10 oder E-M1, standardmäßig bei der Displayhelligkeit auf -7 eingestellt sind und man diesen Wert nach eigenem Geschmack im Menu verändern muss...

Aber wie sieht das Ganze jetzt in der Praxis aus?!


Ich habe meine Kamera im manuellen Modus auf eine Blende von f8 eingestellt (das ist ein bisschen "Trial and Error" je nachdem welche Lichtquelle vorliegt). Den ISO-Wert stellte ich auf 200. Ich lasse jetzt mal Dinge wie das Fokussieren außer Acht, obwohl ich von der Leistung der Kamera bei diesen Lichtverhältnissen auch im Autofokus-Modus zu arbeiten, sehr angetan war. 

Gut im manuellen Modus kommen bei der Einstellung am Wahlrad nach 60 Sekunden die Einstellmöglichkeiten "LiveBULB", "LiveTIME" und eben "LiveCOMP". Jetzt könnte ich, wie im obigen Bild geschehen, die Aufnahme starten. Dann macht die Kamera wie oben beschrieben zunächst die Messung von was auch immer??? und meldet, dass sie bereit für die eigentliche Aufnahme ist.


Will ich nun, wie auf dem obigen Bild zu sehen, Einfluss auf die jeweilige Belichtungszeit der einzelnen Phasen nehmen, dann drücke ich vor den Aufnahmen die Menu-Taste. Jetzt bekomme ich auf auf dem Display so genannte "Zusammegesetze Aufnahmen" angezeigt und kann eine Zeit von 1/2 bis 60 Sekunden für die jeweilige Belichtungszeit der einzelnen Phase auswählen. Beim obigen Bild waren es 10 Sekunden, nachdem ich die ungefähre Zeit gestoppt hatte, die ein Fahrzeug vom Horizont bis zu meiner Position im Schnitt braucht...





Im letzten Bild habe ich dann die Belichtungszeit auf 30 Sekunden gestellt und um noch mehr Lichtspuren einfangen zu können, die Blende auf f22 geschlossen.  Die Lichtspuren links oben neben der Autobahn sind nicht von einem verirrten Auto, sondern von der ICE-Strecke, die neben der Autobahn verläuft!.



Ich habe bei diesem Bild dann zehn Zyklen durchlaufen lassen, was mir die Kamera auch anzeigt und so eine Gesamtbelichtungszeit von 5 Minuten erreicht. Auch wenn die Lichter der herannahenden Autos ausfressen, finde ich die Abbildungsleistung der Kamera im Gegensatz zum ersten Bild sehr erstaunlich.

So, jetzt habe ich Euch meine ersten Erfahrungen mit dem "Live Composite" erzählt. Wie bereits erwähnt, habe ich nicht so ganz verstanden, wofür eigentlich der Teil nach der ersten Auslösung da ist und kann nur erahnen, wie ich das Ganze gezielt steuern kann. 

Ich habe hoffentlich Gelegenheit die Funktion noch etwas ausgiebiger zu üben und freue mich jetzt auf jede Hilfe, Anregung und ja! auch auf Kritik!

Bis bald!

Samstag, 1. November 2014

Langzeitbelichtungen mit "Live-Composit" der Olympus OM-D E-M10 - "In der Not frisst der Teufel Flöhe!"


Wie Ihr aus meinem letzten Post wisst, bin ich im Moment nur mit dem "Kamerafloh" ausgestattet, da die "Diva" und ich gerade eine schwere Zeit durchmachen...

Das wurde besonders spannend, als ich die Einladung bekam, bei einer Light-Art-Performance von "Electrical Movements in the Dark (EMD)" mitzumachen. Passend zum bevorstehenden "Halloween" sollten "schaurig-schöne" Motive an einer Holzbrücke in der Nähe umgesetzt werden.

Hmmh!? Motiviert und bestätigt durch den Bericht der "FF-Fotoschule" (#bestefotoschulevonwelt) beschloß ich, die Einladung anzunehmen und der E-M10 die Chance zu geben sich zu beweisen.Ich habe nach meinen eigenen Erfahrungen zwar keine Zweifel an der prinzipiellen Eignung der Kamera gehabt, doch ich war mir am Ende nicht sicher, ob und wie sich der kleine Sensor und das Rauschverhalten nach bis zu 20 Minuten Belichtungszeit auf das Bild auswirken würde.


Ich gehe an dieser Stelle nicht auf die Lichtsetzung und -führung im Rahmen der "Light-Art-Performance-Photography (LAPP)" ein, obwohl das Treffen auch dazu diente, dass mich die beiden Fotografen an ihrem reichen Erfahrungsschatz teilhaben ließen. Wer sich für das Thema interessiert und auch für die Arbeiten von "EMD", dem sei die Internetseite wärmstens empfohlen!!!

Es geht vielmehr um die Erfahrungen, die ich mit der E-M10 und der speziellen Funktion, dem so genannten "Live-Composit" gemacht habe. Wer sich an dieser Stelle fragt, was das ist und wie es funktioniert, den verweise ich auf den hervorragenden Artikel der "FF-Fotoschule", den ich oben verlinkt habe. 


Bei Langzeitbelichtungen in der Dunkelheit ist es das erste Problem die Kamera richtig zu fokussieren. Das klappte mit der kleinen OM-D schon einmal problemlos. Das zweite Problem ist, dass man sich von dem geplanten Motiv oder der Szene im wahrsten Sinne des Wortes ein "Bild" machen muss. Auch hier zeigte die Kleine bei der Blendenvorwahl und automatischer ISO-Einstellung keine Schwächen und es gelang problemlos die entsprechende Ausrichtung vorzunehmen. Nebenbei bemerkt habe ich die 17-mm-Festbrennweite (34 mm im KB-Format) an der E-M10 verwendet.
Bei dem oben gezeigten Bild handelt es sich um ein "Making of", um Euch die Abläufe besser zu verdeutlichen.Das Bild wurde mit folgenden Einstellungen gemacht: Blende f8, von der Kamera gewählte Belichtungszeit von 20 Sekunden und einem automatisch gewählten ISO-Wert von 1600. 

Beim Bild mit dem "Reaper" ging es dann richtig los. Was mich schon bei meinem ersten Test verwundert hat, ist die Tatsache, dass das Display im "Live-Composit" deutlich dunkler erscheint. Es hat sich mir bisher auch nicht erschlossen, wie man diese Einstellung erkennen und vor allem wie man sie verändern kann. 
Der zweite Punkt ist, dass nach der Erstellung des "Dark frame" und Auslösen der eigentlichen Belichtung plötzlich die Belichtungskorrektur im Display auf -3 springt. Auch diese Veränderung hat sich mir bisher nicht erschlossen und ich habe es auch nich geschafft sie zu verändern. 
Dennoch ist das "Live-Composit" eine sehr elegante Lösung die Wirkung des eingesetzen Lichtes sofort zu erkennen und ggf. weitere Schritte zu unternehmen. Bei der "klassischen" Vorgehensweise mit einer DSLR bestehen diese Möglichkeiten nicht und das Bild muss schlimmstenfalls wiederholt werden. 
Was mir aber aufgefallen ist und das ist am ehesten die Folge der oben beschriebenen Veränderungen, die die Kamera vorgibt, dass viel mehr Licht bzw. Ausleuchtung notwendig ist, also bei einer parallel laufenden DSLR.


Am Ende und auch später bei der Sichtung war ich von den Ergebnissen begeistert. Die E-M10 hat ihre Sache sehr gut gemacht und die Bilder sind unter Beachtung der oben genannten Dinge sehr sehr gut geworden. 
Wie die Einstellungen verändert werden können und letztlich die unterschiedlichen Verhältnisse beeinflusst werden, muss ich versuchen herauszufinden. Was ich aber von unschätzbarem Wert des "Live-Composit" finde, ist die Tatsache einer Kontrolle des sich aufbauenden Bildes und der Möglichkeit einer entsprechenden Intervention. Dabei möchte ich auch die Schnelligkeit der Verarbeitung des Prozessor der Kamera nicht unerwähnt lassen, die dazu führt, dass die Kamera in "Windeseile" das fertige Bild zeigt und die nächsten Bilder begonnen werden können.

Mein Fazit ist, dass der "Kamerafloh" seine Aufgabe hervorragend gemeistert hat und ich freue mich schon weitere Versuche im Rahmen der Langzeitbelichtung zu unternehmen. 

Ja, ich vermisse die "Diva" von Tag zu Tag weniger, aber das ist eine andere Geschichte!

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Review des Workshops "Lichtkunstfotografie für Fortgeschrittene" von JanLeonardo Wöllert...und was sonst so war!...


Ich habe Euch ja noch den Bericht zum Workshop an diesem Wochenende versprochen und was würde sich als Einleitung besser eignen, als das letzte Foto, das wir als Gruppe gemeinsam mit JanLeonardo Wöllert gestaltet haben...

"Mein Gott!" war das früh an diesem Freitagmorgen! Gerade erst ins Bett gegangen und dann war es schon 12:00 Uhr als der Zimmerservice trotz "Do not disturb"-Schild "in der Hütte" stand und parallel die Rezeption anrief!..

Naja, eigentlich ganz gut, denn ich wollte ja die Zeit in Hamburg gut nutzen. Also in den Wagen und ab an die Ostsee nach Timmendorfer Strand und dann nach Scharbeutz!...Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich noch nie an der Ostsee war und mich beim Anblick des kleinen Städtchen Scharbeutz auch fragte, warum nicht?...

Warum war ich aber hier!?  Nun ich hatte eigentlich vorgehabt, mit einem Model (wenn Ihr bei Facebook seid, freut sie sich sicher über ein "Gefällt mir"!) mit dem schon mein lieber Freund Olaf Trautmann wirklich tolle Fotos gemacht hatte, ein Shooting zu machen. Ich fand Ihr Portfolio einfach klasse und mir gefielen die klassischen Schwarzweißfotos genauso gut, wie die etwas ausgefalleneren Bildideen. Ich kann nur allen Fotografen in der Nähe raten, sich ihre Arbeiten einmal anzusehen! Es lohnt sich!

Naja, am Ende habe ich mich aber doch entschieden kein Shooting zu planen, weil ich schon ahnte, dass ich nicht früh genug "aus der Kiste kommen" würde. Ich wollte mir aber dennoch die Ostsee ansehen und fuhr deshalb hin! Ich schlenderte also den Strand entlang und schoß ein paar Fotos...(Memo an mich: Was sollten Kamera-Akkus sein!?...Richtig aufgeladen!!!) Also war nach zwei Bildern Schluss und ich ging zur Mole um ein paar Fotos zum Abschied zu knipsen... 

"Facebook-sei-Dank" sah "Bella" meine Meldungen und so trafen wir uns zumindest auf einen Kaffee und konnten ein mögliches Shooting verabreden. 

Um 18:00 Uhr traf ich dann bei der FF-Fotoschule ein, wo der erste Teil des zweitägigen Workshops "Lichtkunstfotografie für Fortgeschrittene" beginnen sollte. Ich habe Euch ja schon in einem anderen Post vom ersten Workshop berichtet und so war ich natürlich gespannt, was mich erwarten würde. 

Was stand alles auf der Agenda!?: 
  • Einweisung in die Trunken-Boy Technik
  • Einführung in die Flexible Light Control (FLC) Technik
  • Ausleuchten mit Pyrotechnik
  • Personen einblitzen mit der Led Lenser M7
  • Die Scaning Technik
  • Die Choreographische Fotografie
  • Gestalten von szenischen Fotografien
  • Konzeption mit EL-Wire
  • Performance mit elektronischen Drehhilfen
  • Der perfekte Aufbau eines Ufos
  • Arbeiten mit dem PROAIM Viewfinder
Wow! Was für ein Programm und ich war echt gespannt, was mich alles erwarten würde.


Der Ablauf war wie beim letzten Mal. Die Teilnehmer erhielten umfangreiche Informationen zu technischen Details, Ausrüstung und Performances. Das einzig Negative war vielleicht, dass doch ein paar "Anfänger" dabei waren und so Grundlagen wiederholt wurden, die ich schon im letzten Workshop gehört habe, aber das war zu verschmerzen...

Als es dunkel geworden war, fuhren wir gemeinsam zur ersten Location und ließen uns in die "Portable-Light-Photography" und verschiedene Scanningtechniken einweisen. Hier konnte ich viele Fragen loswerden, die sich aus meinen Einsätzen bei Nacht ergeben hatten und JanLeo beantwortete sie geduldig und umfänglich!

Besonders spannend fand ich die Einführung in die Flexible Light Control (FLC) Technik! Also die Möglichkeit die Gestaltung der Helligkeit und Details des Bildes mit Hilfe der Blendeverstellung manuell zu beeinflussen. Glücklicherweise stand ein sehr netter und erfahrener Fotografenkollege neben mir, an dessen Kamera ich die direkte Auswirkung beobachten konnte!

Ich bin jetzt echt hin- und hergerissen, ob ich mir einen Superweitwinkelzoom oder doch eine Festbrennweite mit manueller Blende kaufen soll, aber das ist eine andere Geschichte!...

Ja, und am zweiten Tag, dem Samstag, trafen wir uns bereits um 14:00 Uhr und bekamen die volle Ladung des Wissens verpasst! Ich war echt überwältigt von den Informationen zu Equipment und Durchführung, die JanLeo uns vermittelte. Das sollte nur noch getopt werden von den Performances, die wir am Abend mit seiner Hilfe entwickelten und fotografierten, aber schaut selbst:








Die sind doch wohl der Hammer, oder!?...

Seid mir bitte nicht böse, dass ich Euch nicht erzähle, wie die Performances gemacht werden oder wie sie fotografiert werden. Ich kann Euch echt nur empfehlen diese supergeilen Workshops zu besuchen, wenn Euch das Thema interessiert!

Ich selbst bin jedenfalls wieder oder noch mehr "entflammt" für diese Art der Fotografie. Ich werde jetzt erst einmal meine Ausrüstung überprüfen und anpassen und mich dann wirklich mal um eine Location kümmern, um die eine oder andere Performance umzusetzen. Ich fand den Workshop außerdem für mich wichtig, um Fehler auszumerzen und meinen Kenntnissen den "Feinschliff" zu geben. 

Ich bedanke mich an dieser Stelle für den wirklich erstklassigen Workshop bei: 

und bei Dieter Bethke, der uns neben JanLeo als Fototrainer beim Workshop zur Seite stand. Hochprofessionell, versiert und immer freundlich hat uns Dieter bei unseren Aufgaben unterstützt und es hat einfach Spaß gemacht, mit ihm die Zeit zu verbringen.

Sehr viel Spaß gemacht hat mir auch die gemeinsame Zeit mit den anderen sieben Teilnehmern des Workshops, die ich als sehr angenehm empfand. Es war ein wirkliches Glück, denn häufig bedeutet gerade die Zusammensetzung der Gruppe, ob der Workshop "sehr gut" oder eben "klasse" ist...

Vielen Dank Euch allen! Ich hoffe, dass wir in Kontakt bleiben und uns irgendwann wiedersehen!

" Gut Licht!" 



Montag, 29. September 2014

Lightart-Performance-Photography - "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel" oder "Der Teufel steckt im Detail!"...


Wie bereits angekündigt, war ich an diesem Wochenende in Hamburg zu einem weiteren Workshop mit JanLeonardo Wöllert bei der FF-Fotoschule in Hamburg.

In diesem Post geht es aber nicht um den Workshop ( zu dem wird es einen eigenen Post geben), sondern um eine Aktion am Donnerstag und welche Lehre ich für mich daraus ziehe! 

Für den Donnerstag hatte ich die Anreise geplant. Wie schon beim letzten Mal wollte ich gerne die Zeit nutzen. Da traf es sich sehr gut, dass mir die Fotografin Karin Brodowsky vorschlug nach Elmshorn zu kommen,  um eine LAPP-Session mit ihr zu machen.

Ich schätze Karins Arbeiten sehr und kann Euch nur einladen, ihre Seite über den Link aufzusuchen und die Bilder anzusehen. Das Tolle war, dass Karin auch direkt eine interessante Location in petto hatte und so musste ich nicht lange überlegen!

Wir trafen uns vor Ort gegen 22:30 Uhr und nahmen erst einmal die Location in Augenschein. Danach schleppten wir die Kisten und Kasten in den ersten Stock des Gebäudes und ich wunderte mich nicht schlecht, was Karin alles aus ihrem Wagen hervorzauberte! 

Was sind für mich jetzt die wichtigsten Bausteine einer Performance und hat zugleich das Potential für Schwierigkeiten!?...
  • Planung ist das halbe Leben! - Wir hatten uns zwar im Vorfeld einige Gedanken gemacht, was wir beide gerne für Performances machen wollen, aber das Ganze dann doch nicht vom Ablauf her festgelegt oder strukturiert. Das mag jetzt nach einem starren Muster klingen, aber es kann helfen, wenn, wie wir gleich sehen werden, technische Probleme oder andere Dinge dazu führen, dass die Performance oder das resultierende Bild nicht gefällt. 
  • Es kommt auf die Technik an! - Ich hatte geplant mit meinem Performance-Stick Bilder mit "Orbs" zu machen. Bei der Performance stellte sich das Problem ein, dass aufgrund des verzogenen Haltebolzens der Stick "unrund" lief und ich keinen sauberen Verlauf der Lichtspur hinbekam. Es war dann nur Karins Erfahrung zu verdanken, dass wir die einzelnen Runden fotografierten, um so halbwegs auf das gewünschte Ergebnis zu kommen. Halbwegs deswegen, dass sie nicht verhindern konnte, dass ich mir bei der Durchführung den Stick gegen den Kopf haue und damit eine Lampe abschalte! ...Irgendwas ist ja immer! ;)
Alles in allem war das Ganze doch sehr zeitintensiv und hätte mit einem "Plan B" an Performances und besseres Vorbereitung meinerseits zu mehr Ergebnissen geführt.  Ich werde mir das eine Lehre sein lassen und außerdem die Gelegenheit nutzen den Stick zu überarbeiten.

Die Session hat dennoch sehr großen Spaß gemacht und es war schön und inspirierend mit Karin und ihrer guten Freundin zu arbeiten. Ich beendete die Aktion in den frühen Morgenstunden nur ungern, weil ich wusste, dass die nächsten Tage auch länger werden würden!...


Sonntag, 10. August 2014

33333 Klicks! Da ist doch wohl mehr drin!? - Na, dann mal los!


Wow! Das ist echt klasse! 
Im Mai habe ich 25.000 Klicks auf meinem Blog gehabt und jetzt habe ich mal eben die 30.000 verpennt und befinde mich bei über 33.000!!! 

Ich bedanke mich für Euer Interesse und freue mich ,dass meine Erfahrungen auf ein großes Interesse stoßen. Ich will Euch an dieser Stelle jetzt aber nicht mit einer Rückschau nerven, sondern vielmehr erzählen, was Ihr in den nächsten Wochen zu erwarten habt. 

Am 19.08.2014 nutze ich die beginnende "senile Bettflucht" für einen wirklich wirklich frühen Fotowalk in Köln.  "FotoTV" veranstaltet an diesem Tag um 05:30!!! einen Fotowalk in und durch Köln. Die Veranstaltung findet anlässlich des 175. Geburtstages der Fotografie und im Gedenken an den Fotografen Chargesheimer statt. Sowohl die Biografie als auch das Werk von Carl-Heinz Hargesheimer, wie er mit bürgerlichem Namen hieß, als auch das Projekt "Köln 5 Uhr 30" haben mich so sehr fasziniert, dass ich mich sofort angemeldet habe. Ich bin schon sehr gespannt und werde Euch natürlich darüber berichten!

Am 04.09.2014 und am 05.09.2014 warten zwei "ganz besondere Leckerbissen" auf mich! 
Wer meine Passion für Langzeitbelichtungen und die Arbeit mit Graufiltern kennt, der weiß auch, dass ich mehrfach über Ronny Ritchel geschrieben habe. Ronny´s Blog "BlogTimes" und sein Buch waren mir Hilfe und Inspiration in Einem. Ich freue mich daher umso mehr, dass er in Köln zwei Workshops gibt, die ich natürlich beide gebucht habe!

Der erste Workshop "Langzeitbelichtung und Nachtfotografie" findet am 04.09.2014 und der Workshop  "Urbane Fotografie" findet am 05.09.2014 statt. Auf diese beiden Termine und auch das Kennenlernen von Ronny freue ich mich schon "wie ein Klicker".

Wie Ihr schon an meinem T-Shirt auf dem Bild sehen könnt, bin ich ein großer Fan der "besten Fotoschule von Welt". Damit kommen wir zum nächsten Highlight, das mich Ende September erwartet. Am 26.09.2014 geht es nämlich wieder nach Hamburg zum "Workshop Lichtkunstfotografie für Fortgeschrittene Fotografen" mit JanLeonardo Wöllert. Hier werde ich mir den "letzten Feinschliff" zu meinem Kenntnissen über das Thema holen und habe dann in Zukunft hoffentlich mal die Location und die Gelegenheit meine eigenen Bilder zu machen...

Ihr seht schon, dass es sich lohnt auch in Zukunft meinem Blog treuzubleiben und ich freue mich schon darauf über die Veranstaltungen zu berichten und hoffe, dass ich dem Einen oder Anderen mit meinen Berichten helfen kann oder sie einfach nur informieren und unterhalten...

Ach,so! Was ich Euch auch noch erzählen wollte! Ich habe mich entschlossen mir im nächsten Jahr einen großen Traum zu erfüllen: Eine Fotoreise nach Afrika! - Zum Glück bietet die FF-Fotoschule seit diesem Jahr eine Reise nach Namibia an und diese habe ich gebucht!!!

Na, wenn das kein Grund ist, meinen Blog auch im nächsten Jahr zu lesen, dann weiß ich es auch nicht!

Bis bald!

Montag, 23. Juni 2014

Fotografie auf Reisen - Planung und Durchführung

Fotografie auf Reisen heißt eigentlich nicht viel mehr, als dass ich mir für die zurückliegenden zwei Wochen auf Mallorca vorgenommen hatte, das eine oder andere "geplante" Bild zu machen. 

Die Planung bestand dabei, neben der Zusammenstellung der Ausrüstung hauptsächlich aus der Recherche zu Locations, die ich speziell für Langzeitbelichtungen  nutzen wollte bzw. die sich allgemein als Motiv anbieten. 

Es war schnell klar, dass ich insgesamt drei Spots anfahren wollte. In diesem Zusammenhang möchte ich Euch auch noch einmal, falls Ihr ein Tablet besitzt, das "Scribblen" und eine "App"  (Bamboo Paper ) ans Herz legen, was ich auch schon für das Sammeln von Ideen für LAPP nutze. Ich finde, dass man dabei sehr schön Beispielbilder und nützliche Informationen, wie z.B. GPS-Daten (doch dazu später mehr!) notieren kann, die bei der Durchführung vor Ort helfen können.

Da ich vorhatte Langzeitbelichtungen zu machen, war klar, dass ich auch meinen ganzen Rucksack mitnehmen würde und natürlich auch ein Stativ, wobei ich aus Gewichtsgründen, das leichtere Reisestativ genommen habe. 

Mein zweites Gebiet betraf die "Streetfotografie" und ich freute mich schon auf den Einsatz der E-M10 von Olympus, die diese Aufgabe mit Bravour erledigt hat, aber dazu mehr in einem anderen Post. 

Ja, und dann war der Tag gekommen, wo ich die erste Location anfahren wollte. 

Ich hatte natürlich vergessen, mir die genauen GPS-Koordinaten aufzuschreiben, sondern bloß locker die beiden flankierenden Buchten gemerkt. Das reichte aber leider nicht und so saß ich schön im Mietwagen und suchte fluchend nach entsprechenden Informationen...

Diese fand ich dann, neben sehr schönen Bildern, auf der Internetseite von Dirk Wiemer, dem ich an dieser Stelle noch einmal für seine Hilfe danke! Ich fand dann die Location und konnte, nachdem ich ein paar Testaufnahmen und Belichtungsreihen geschossen hatte, mit den eigentlichen Aufnahmen beginnen. 

Es war schon anspruchsvoll hinter der Absperrung an der Felsenkante die entsprechende Position zu finden und ich erspare Euch in diesem Post die Beschreibung des Vorgehens mit Bemessung der Belichtungszeit und Berechnung der entsprechenden Zeit unter Nutzung der verschiedenen Graufilter. 


Die zweite Tour führte mich dann zwei Tage später vor Sonnenaufgang nach Cala Rajada. Als ich den Ort durchquerte, von dem ich annahm, dass noch alles menschenleer sein würde, war ich doch sehr überrascht, dass hier noch "Hully-Gully" war. Dutzende von Jugendlichen auf den Straßen, die sangen, tranken oder sich an zwei oder drei noch geöffneten Pizzashops etwas zu Essen holten...

Echt skurril! Am Leuchtturm war aber dann garnix los und auch hier hatte ich leider nicht sorgfältig genug geplant! - Spontan war ich zur linken offeneren Seite gegangen, um meine Bilder zu machen. Das klappte auch ganz gut bis ich sah, dass die Sonne links von mir also außerhalb meines Bildausschnitts aufging!


Mist! also schnell das ganze Geraffel zusammenklauben und zurück zum Leuchtturm. Hier gefiel mir der Bildausschnitt aber nicht so. Ich hatte mich schon damit abgefunden, dass das Licht des Turmes mittlerweite erloschen war, wollte nur noch von Millionen kleiner Fliegen und Mücken begleitet, ein schönes Bild mit der aufgehenden Sonne machen, doch leider dauerte es etwas bis ich auf der anderen Seite des Felsmassivs angekommen war...


Zufrieden war ich mit den letzten Bildern allerdings nicht mehr. Der Dynamikumfang des bestehenden Lichtes war einfach zu groß. Entweder saufen die dunklen Bereiche ab oder die hellen fressen aus!...


Bei der dritten und letzten Tour habe ich es mir dann einfach gemacht. Nachdem ich die Location schon zwei Tage zuvor angesehen hatte, fuhr ich nach einer sehr stürmischen Nacht erst nach dem Sonnenaufgang los und fand den Strand doch relativ menschenleer vor.

Da ich im Vorfeld schon einige Testaufnahmen gemacht hatte, konnte ich direkt mit den länger belichteten Aufnahmen beginnen. Man mag mir die oberflächliche Bearbeitung verzeihen, aber diese habe ich nur für den Post angefertigt. 

Ich finde die drei Locations wunderschön und es wird in Zukunft sicher noch Gelegenheiten geben, an denen ich Bilder machen kann, die von meinen Erfahrungen profitieren. Dann werde ich auch vielleicht wieder mit der D 800 ("Diva") arbeiten können, aber das ist eine andere Geschichte!...



Dienstag, 3. Juni 2014

Zweiter Teil des Lightpainting-Wochenend-Fotoworkshops - Wenn die Nacht zum Tag wird...

    (Performance - JanLeonardo Wöllert)

So, nachdem ich am Morgen eine kleine Runde durch die Hamburger City gedreht hatte, um eine neue SDXC-Speicherkarte für die "Diva" und einen Kaffee für mich zu kaufen, ging es um 14:30 Uhr mit dem zweiten Teil meines Workshops weiter...

Ich hätte mir zu diesem Zeitpunkt nicht träumen lassen, dass das Ganze erst am nächsten Morgen vorbei ist, ich total gerädert bin, aber glücklich, aber das ist eine andere Geschichte...

Nach vier oder fünf Stunden in denen JanLeonardo noch "ein paar Schippen" seines seit Jahren gesammelten Wissen d´rauflegte und uns viele neue Tipps zu Ausrüstung und Ausführung gab, ging es nach einem wohlverdienten Abendessen zur Location...

Ich würde mir echt wünschen, wenn ich wüsste, wo im Rheinland solche Locations zu finden sind, aber nun "weiter im Text"...

Die Erfahrung des vorherigen Tages setzte sich fort. JanLeonardo führte mit Hilfe und Assistenz von Anja Müller eine Performance nach der nächsten durch und machte uns alle sprachlos!

Bitte habt Verständnis, dass ich Euch nicht mehr zu den Details sagen kann. Jedem, den diese Art der Fotografie reizt, kann ich nur wärmstens empfehlen, einen oder mehrere Workshops bei der FF-Fotoschule zu buchen.

Hier nun die Bilder, die ich von dem Performances von JanLeo gemacht habe: 






Nach einem kurzen Besuch der "Jugendvertretung" von Schwerin ging es dann in kleineren Gruppen weiter mit der Umsetzung unserer eigenen Performances. 

Ich finde, dass wir uns am Ende (mit Unterstützung von Frank Fischer und JanLeo sowie der Zuhilfenahme meines mitgebrachten Equipments) eigentlich ganz gut geschlagen haben: 






Auf einmal hörten wir die Vögel zwitschern und der Morgen graute, da hieß es aufzuhören und nach Hamburg zurückzufahren. Es war schon längst hell, als wir wieder im Schulungszentrum ankamen und uns für ein Abschlussgespräch zusammensetzen...

Ich war völlig müde, aber auch richtig zufrieden und glücklich. Was war das für ein tolles Erlebnis! Das war es aber auch bzw. vor allem wegen des Engagements von Frank Fischer und den Eindrücken, die ich von JanLeonardo Wöllert bekommen konnte. 

Es war faszinierend, inspirierend!...Ehrlich gesagt, fehlen mir einfach die Worte...

Bis bald!

Euer 

Helmut