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Montag, 20. April 2015

"Ich bin dann mal (wieder) weg! - Aussicht auf die "Mallorca-Fotoreise für besonders ambitionierte Fotografen"!


Liebe Blogleser!
Am Samstag ist es soweit! Es geht zu meiner dritten Fotoreise mit der FF-Fotoschule nach Mallorca!

Wie Ihr schon aus den Anfangszeiten meines Blogs wisst, habe ich im Februar eine Anfänger- und dann im November 2013 eine Fortgeschrittenen-Reise mit der FF-Fotoschule nach Mallorca gemacht.
Ich habe auf diesen Reisen extrem viel gelernt, viel Spaß gehabt und sehr nette Menschen kennengelernt.
Wie viele andere Teilnehmern habe ich mir hinterher gewünscht, dass es noch eine "Fortsetzung" dieses tollen Angebotes gibt, vielleicht sogar als Format, dass sich eine Gruppe nur auf ganz spezielle Themen konzentriert und wenn das zufällig Modelfotografie, Langzeitbelichtungen und LAPP wären...Ach!, was wäre das ein Traum!!!...


"Manchmal gehen Träume eben doch in Erfüllung" und ich habe mich riesig gefreut, als ich am Anfang des Jahres vom Angebot der FF-Fotoschule erfuhr. Es würde eine "Fotoreise für besonders ambitionierte Fotografen" geben!!! 
Das Besondere dabei war, dass man die Reise nicht einfach buchen konnte, sondern man sollte sich mit ein paar Arbeiten "bewerben"! Es war ja wohl gar keine Frage, dass ich diese Reise machen muss und so habe ich meine "Bewerbung" eingereicht und wurde genommen!...


Natürlich war ich neugierig, wer meine "Gefährten" sein würden und ich freute mich sehr, dass es eine gute Mischung gab. Da waren Leute dabei, wie Olaf, den ich menschlich sehr schätze und dessen Arbeiten ich großartig finde. Es fand sich Martin, mit dem ich schon auf Mallorca gewesen bin und LAPP-Sessions gemacht habe und andere, die ich zum Teil schon persönlich kenne und / oder deren Arbeiten ich schon auf Facebook verfolge...Summa-summarum! Hörte sich alles nach einer idealen Voraussetzung für diese Reise an! 


Mitte März haben wir dann eine Telefonkonferenz gemacht und das vorgeschlagene Programm für die Reise vom 25.04. bis 02.05. durchgesprochen. Ich will an dieser Stelle nicht zuviel verraten, aber es wird sicher der Hammer! 

Die letzten Tage habe ich damit zugebracht, mir ein paar Ideen für die jeweiligen Bilder zu überlegen. Ich freue mich darauf Bilder von "Startrails" zu machen, die ich schon immer machen wollte und habe ein paar Accessoires besorgt, die ich bei den Model-Shootings verwenden möchte...

Seid gespannt und bleibt mir treu! Allzeit "Gut Licht!" 

Euer 

Doc Minten

Freitag, 23. Januar 2015

"Arbeiten wie die Profis" oder "You get better every day!" - Ausblick auf eine neue Fotoreise mit der FF-Fotoschule


Ich bin immer noch ganz hin und weg, wenn ich dieses Bild sehe. 
Es erinnert mich an zwei fantastische Reisen nach Mallorca, die ich 2013 mit der FF-Fotoschule (#bestefotoschulevonwelt) aus Hamburg gemacht habe. Die erste Reise brachte mir in kompakter Form das Rüstzeug zum Fotografieren bei und bei der zweiten Reise konnte ich mein Wissen ausbauen und lernte viele neue Dinge!

Einige Zeit ist seither vergangen und ich bin den Bereichen der Fotografie treu geblieben, die auf diesen Reisen ihre Wurzeln haben. Ich war immer traurig, dass es keine "Fortsetzung" dieses tollen Formats gab. Die Möglichkeit mit Gleichgesinnten gerade die Bereiche "Langzeitbelichtung und "Light-Art-Performance" und "Peoplefotografie" gezielt und intensiv zu bearbeiten und Neues zu lernen. 

Bis jetzt! BINGO!
Ich habe mich gefreut wie ein Klicker, als ich gelesen haben, dass genau so eine Reise in diesem Jahr genauer gesagt Ende April angeboten wird! Eine Fotoreise für "besonders ambitionierte Fotografen". Das Ganze dann auch wieder auf Mallorca! 

Was steht alles auf dem Programm: 
  • Langzeitbelichtungen:
    • Langzeitbelichtungen ohne Stativ – wie geht das?
    • Graufilterfotografie mit mehreren Filtern
    • am Gebirgsbach
    • am Meer
    • mit Wolken im Bild
    • Langzeitbelichtungen bei Nacht
    • Startrails
    • LAPP
  • Peoplefotografie:
    • Wie nutzt man vorhandene Locations optimal
    • Die Location scheint ungeeignet (aus Schei*** Gold machen)
    • Portraitfotografie meet Lost Place
    • Peoplefotografie mit Weitwinkel
  • Lost Places:
    • Wir besuchen absolut spektakuläre Lost Places
    • Wie banne ich solche Locations geschickt auf den Chip
     

Was ich gut fand und mich auch gleich etwas verängstigte, war die Tatsache, dass man die Reise nicht einfach buchen konnte, sondern dass man sich "bewerben" sollte...

*Schluck* Okay, für die Hälfte der Themen sah ich mich gut aufgestellt, aber würden meine Kenntnisse bei der People-Fotografie ausreichen oder wäre die "Konkurrenz" so groß, dass ich vielleicht doch keinen Platz bekäme...

Ich war dann natürlich sehr glücklich, dass ich nach ein paar Tagen die Nachricht erhielt, dass ich mitfahren kann und so geht es vom 25.04. bis zum 02.05.2014 auf diese grandiose Reise! 

Ich habe mich umso mehr gefreut, als ich erfuhr, dass ich einige der Fotografen kenne, wie meinen lieben Freund Olaf Trautmann, dessen Arbeit ich sehr schätze und Martin Schlaak, der mit mir auf den beiden anderen Fotoreisen war und mit dem ich die ersten eigenen Versuche von LAPP gestartet habe...

Die Inhalte der Reise und die teilnehmenden Leute werden sicher dazu führen, dass ich sehr wenig Schlaf bekommen werde, aber die Bilder und die Erlebnisse werden das ganz sicher ausgleichen. Da bin ich mir ganz sicher! 

Ich werde die kommenden Monate dazu nutzen, die eine oder andere Idee zu sammeln, denn ich könnte mir vorstellen, dass sich die Gelegenheit bietet, die einzelnen Bereiche miteinander zu kombinieren. 

Mann, was freue ich mich!

Samstag, 1. November 2014

Langzeitbelichtungen mit "Live-Composit" der Olympus OM-D E-M10 - "In der Not frisst der Teufel Flöhe!"


Wie Ihr aus meinem letzten Post wisst, bin ich im Moment nur mit dem "Kamerafloh" ausgestattet, da die "Diva" und ich gerade eine schwere Zeit durchmachen...

Das wurde besonders spannend, als ich die Einladung bekam, bei einer Light-Art-Performance von "Electrical Movements in the Dark (EMD)" mitzumachen. Passend zum bevorstehenden "Halloween" sollten "schaurig-schöne" Motive an einer Holzbrücke in der Nähe umgesetzt werden.

Hmmh!? Motiviert und bestätigt durch den Bericht der "FF-Fotoschule" (#bestefotoschulevonwelt) beschloß ich, die Einladung anzunehmen und der E-M10 die Chance zu geben sich zu beweisen.Ich habe nach meinen eigenen Erfahrungen zwar keine Zweifel an der prinzipiellen Eignung der Kamera gehabt, doch ich war mir am Ende nicht sicher, ob und wie sich der kleine Sensor und das Rauschverhalten nach bis zu 20 Minuten Belichtungszeit auf das Bild auswirken würde.


Ich gehe an dieser Stelle nicht auf die Lichtsetzung und -führung im Rahmen der "Light-Art-Performance-Photography (LAPP)" ein, obwohl das Treffen auch dazu diente, dass mich die beiden Fotografen an ihrem reichen Erfahrungsschatz teilhaben ließen. Wer sich für das Thema interessiert und auch für die Arbeiten von "EMD", dem sei die Internetseite wärmstens empfohlen!!!

Es geht vielmehr um die Erfahrungen, die ich mit der E-M10 und der speziellen Funktion, dem so genannten "Live-Composit" gemacht habe. Wer sich an dieser Stelle fragt, was das ist und wie es funktioniert, den verweise ich auf den hervorragenden Artikel der "FF-Fotoschule", den ich oben verlinkt habe. 


Bei Langzeitbelichtungen in der Dunkelheit ist es das erste Problem die Kamera richtig zu fokussieren. Das klappte mit der kleinen OM-D schon einmal problemlos. Das zweite Problem ist, dass man sich von dem geplanten Motiv oder der Szene im wahrsten Sinne des Wortes ein "Bild" machen muss. Auch hier zeigte die Kleine bei der Blendenvorwahl und automatischer ISO-Einstellung keine Schwächen und es gelang problemlos die entsprechende Ausrichtung vorzunehmen. Nebenbei bemerkt habe ich die 17-mm-Festbrennweite (34 mm im KB-Format) an der E-M10 verwendet.
Bei dem oben gezeigten Bild handelt es sich um ein "Making of", um Euch die Abläufe besser zu verdeutlichen.Das Bild wurde mit folgenden Einstellungen gemacht: Blende f8, von der Kamera gewählte Belichtungszeit von 20 Sekunden und einem automatisch gewählten ISO-Wert von 1600. 

Beim Bild mit dem "Reaper" ging es dann richtig los. Was mich schon bei meinem ersten Test verwundert hat, ist die Tatsache, dass das Display im "Live-Composit" deutlich dunkler erscheint. Es hat sich mir bisher auch nicht erschlossen, wie man diese Einstellung erkennen und vor allem wie man sie verändern kann. 
Der zweite Punkt ist, dass nach der Erstellung des "Dark frame" und Auslösen der eigentlichen Belichtung plötzlich die Belichtungskorrektur im Display auf -3 springt. Auch diese Veränderung hat sich mir bisher nicht erschlossen und ich habe es auch nich geschafft sie zu verändern. 
Dennoch ist das "Live-Composit" eine sehr elegante Lösung die Wirkung des eingesetzen Lichtes sofort zu erkennen und ggf. weitere Schritte zu unternehmen. Bei der "klassischen" Vorgehensweise mit einer DSLR bestehen diese Möglichkeiten nicht und das Bild muss schlimmstenfalls wiederholt werden. 
Was mir aber aufgefallen ist und das ist am ehesten die Folge der oben beschriebenen Veränderungen, die die Kamera vorgibt, dass viel mehr Licht bzw. Ausleuchtung notwendig ist, also bei einer parallel laufenden DSLR.


Am Ende und auch später bei der Sichtung war ich von den Ergebnissen begeistert. Die E-M10 hat ihre Sache sehr gut gemacht und die Bilder sind unter Beachtung der oben genannten Dinge sehr sehr gut geworden. 
Wie die Einstellungen verändert werden können und letztlich die unterschiedlichen Verhältnisse beeinflusst werden, muss ich versuchen herauszufinden. Was ich aber von unschätzbarem Wert des "Live-Composit" finde, ist die Tatsache einer Kontrolle des sich aufbauenden Bildes und der Möglichkeit einer entsprechenden Intervention. Dabei möchte ich auch die Schnelligkeit der Verarbeitung des Prozessor der Kamera nicht unerwähnt lassen, die dazu führt, dass die Kamera in "Windeseile" das fertige Bild zeigt und die nächsten Bilder begonnen werden können.

Mein Fazit ist, dass der "Kamerafloh" seine Aufgabe hervorragend gemeistert hat und ich freue mich schon weitere Versuche im Rahmen der Langzeitbelichtung zu unternehmen. 

Ja, ich vermisse die "Diva" von Tag zu Tag weniger, aber das ist eine andere Geschichte!

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Review des Workshops "Lichtkunstfotografie für Fortgeschrittene" von JanLeonardo Wöllert...und was sonst so war!...


Ich habe Euch ja noch den Bericht zum Workshop an diesem Wochenende versprochen und was würde sich als Einleitung besser eignen, als das letzte Foto, das wir als Gruppe gemeinsam mit JanLeonardo Wöllert gestaltet haben...

"Mein Gott!" war das früh an diesem Freitagmorgen! Gerade erst ins Bett gegangen und dann war es schon 12:00 Uhr als der Zimmerservice trotz "Do not disturb"-Schild "in der Hütte" stand und parallel die Rezeption anrief!..

Naja, eigentlich ganz gut, denn ich wollte ja die Zeit in Hamburg gut nutzen. Also in den Wagen und ab an die Ostsee nach Timmendorfer Strand und dann nach Scharbeutz!...Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich noch nie an der Ostsee war und mich beim Anblick des kleinen Städtchen Scharbeutz auch fragte, warum nicht?...

Warum war ich aber hier!?  Nun ich hatte eigentlich vorgehabt, mit einem Model (wenn Ihr bei Facebook seid, freut sie sich sicher über ein "Gefällt mir"!) mit dem schon mein lieber Freund Olaf Trautmann wirklich tolle Fotos gemacht hatte, ein Shooting zu machen. Ich fand Ihr Portfolio einfach klasse und mir gefielen die klassischen Schwarzweißfotos genauso gut, wie die etwas ausgefalleneren Bildideen. Ich kann nur allen Fotografen in der Nähe raten, sich ihre Arbeiten einmal anzusehen! Es lohnt sich!

Naja, am Ende habe ich mich aber doch entschieden kein Shooting zu planen, weil ich schon ahnte, dass ich nicht früh genug "aus der Kiste kommen" würde. Ich wollte mir aber dennoch die Ostsee ansehen und fuhr deshalb hin! Ich schlenderte also den Strand entlang und schoß ein paar Fotos...(Memo an mich: Was sollten Kamera-Akkus sein!?...Richtig aufgeladen!!!) Also war nach zwei Bildern Schluss und ich ging zur Mole um ein paar Fotos zum Abschied zu knipsen... 

"Facebook-sei-Dank" sah "Bella" meine Meldungen und so trafen wir uns zumindest auf einen Kaffee und konnten ein mögliches Shooting verabreden. 

Um 18:00 Uhr traf ich dann bei der FF-Fotoschule ein, wo der erste Teil des zweitägigen Workshops "Lichtkunstfotografie für Fortgeschrittene" beginnen sollte. Ich habe Euch ja schon in einem anderen Post vom ersten Workshop berichtet und so war ich natürlich gespannt, was mich erwarten würde. 

Was stand alles auf der Agenda!?: 
  • Einweisung in die Trunken-Boy Technik
  • Einführung in die Flexible Light Control (FLC) Technik
  • Ausleuchten mit Pyrotechnik
  • Personen einblitzen mit der Led Lenser M7
  • Die Scaning Technik
  • Die Choreographische Fotografie
  • Gestalten von szenischen Fotografien
  • Konzeption mit EL-Wire
  • Performance mit elektronischen Drehhilfen
  • Der perfekte Aufbau eines Ufos
  • Arbeiten mit dem PROAIM Viewfinder
Wow! Was für ein Programm und ich war echt gespannt, was mich alles erwarten würde.


Der Ablauf war wie beim letzten Mal. Die Teilnehmer erhielten umfangreiche Informationen zu technischen Details, Ausrüstung und Performances. Das einzig Negative war vielleicht, dass doch ein paar "Anfänger" dabei waren und so Grundlagen wiederholt wurden, die ich schon im letzten Workshop gehört habe, aber das war zu verschmerzen...

Als es dunkel geworden war, fuhren wir gemeinsam zur ersten Location und ließen uns in die "Portable-Light-Photography" und verschiedene Scanningtechniken einweisen. Hier konnte ich viele Fragen loswerden, die sich aus meinen Einsätzen bei Nacht ergeben hatten und JanLeo beantwortete sie geduldig und umfänglich!

Besonders spannend fand ich die Einführung in die Flexible Light Control (FLC) Technik! Also die Möglichkeit die Gestaltung der Helligkeit und Details des Bildes mit Hilfe der Blendeverstellung manuell zu beeinflussen. Glücklicherweise stand ein sehr netter und erfahrener Fotografenkollege neben mir, an dessen Kamera ich die direkte Auswirkung beobachten konnte!

Ich bin jetzt echt hin- und hergerissen, ob ich mir einen Superweitwinkelzoom oder doch eine Festbrennweite mit manueller Blende kaufen soll, aber das ist eine andere Geschichte!...

Ja, und am zweiten Tag, dem Samstag, trafen wir uns bereits um 14:00 Uhr und bekamen die volle Ladung des Wissens verpasst! Ich war echt überwältigt von den Informationen zu Equipment und Durchführung, die JanLeo uns vermittelte. Das sollte nur noch getopt werden von den Performances, die wir am Abend mit seiner Hilfe entwickelten und fotografierten, aber schaut selbst:








Die sind doch wohl der Hammer, oder!?...

Seid mir bitte nicht böse, dass ich Euch nicht erzähle, wie die Performances gemacht werden oder wie sie fotografiert werden. Ich kann Euch echt nur empfehlen diese supergeilen Workshops zu besuchen, wenn Euch das Thema interessiert!

Ich selbst bin jedenfalls wieder oder noch mehr "entflammt" für diese Art der Fotografie. Ich werde jetzt erst einmal meine Ausrüstung überprüfen und anpassen und mich dann wirklich mal um eine Location kümmern, um die eine oder andere Performance umzusetzen. Ich fand den Workshop außerdem für mich wichtig, um Fehler auszumerzen und meinen Kenntnissen den "Feinschliff" zu geben. 

Ich bedanke mich an dieser Stelle für den wirklich erstklassigen Workshop bei: 

und bei Dieter Bethke, der uns neben JanLeo als Fototrainer beim Workshop zur Seite stand. Hochprofessionell, versiert und immer freundlich hat uns Dieter bei unseren Aufgaben unterstützt und es hat einfach Spaß gemacht, mit ihm die Zeit zu verbringen.

Sehr viel Spaß gemacht hat mir auch die gemeinsame Zeit mit den anderen sieben Teilnehmern des Workshops, die ich als sehr angenehm empfand. Es war ein wirkliches Glück, denn häufig bedeutet gerade die Zusammensetzung der Gruppe, ob der Workshop "sehr gut" oder eben "klasse" ist...

Vielen Dank Euch allen! Ich hoffe, dass wir in Kontakt bleiben und uns irgendwann wiedersehen!

" Gut Licht!" 



Montag, 29. September 2014

Lightart-Performance-Photography - "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel" oder "Der Teufel steckt im Detail!"...


Wie bereits angekündigt, war ich an diesem Wochenende in Hamburg zu einem weiteren Workshop mit JanLeonardo Wöllert bei der FF-Fotoschule in Hamburg.

In diesem Post geht es aber nicht um den Workshop ( zu dem wird es einen eigenen Post geben), sondern um eine Aktion am Donnerstag und welche Lehre ich für mich daraus ziehe! 

Für den Donnerstag hatte ich die Anreise geplant. Wie schon beim letzten Mal wollte ich gerne die Zeit nutzen. Da traf es sich sehr gut, dass mir die Fotografin Karin Brodowsky vorschlug nach Elmshorn zu kommen,  um eine LAPP-Session mit ihr zu machen.

Ich schätze Karins Arbeiten sehr und kann Euch nur einladen, ihre Seite über den Link aufzusuchen und die Bilder anzusehen. Das Tolle war, dass Karin auch direkt eine interessante Location in petto hatte und so musste ich nicht lange überlegen!

Wir trafen uns vor Ort gegen 22:30 Uhr und nahmen erst einmal die Location in Augenschein. Danach schleppten wir die Kisten und Kasten in den ersten Stock des Gebäudes und ich wunderte mich nicht schlecht, was Karin alles aus ihrem Wagen hervorzauberte! 

Was sind für mich jetzt die wichtigsten Bausteine einer Performance und hat zugleich das Potential für Schwierigkeiten!?...
  • Planung ist das halbe Leben! - Wir hatten uns zwar im Vorfeld einige Gedanken gemacht, was wir beide gerne für Performances machen wollen, aber das Ganze dann doch nicht vom Ablauf her festgelegt oder strukturiert. Das mag jetzt nach einem starren Muster klingen, aber es kann helfen, wenn, wie wir gleich sehen werden, technische Probleme oder andere Dinge dazu führen, dass die Performance oder das resultierende Bild nicht gefällt. 
  • Es kommt auf die Technik an! - Ich hatte geplant mit meinem Performance-Stick Bilder mit "Orbs" zu machen. Bei der Performance stellte sich das Problem ein, dass aufgrund des verzogenen Haltebolzens der Stick "unrund" lief und ich keinen sauberen Verlauf der Lichtspur hinbekam. Es war dann nur Karins Erfahrung zu verdanken, dass wir die einzelnen Runden fotografierten, um so halbwegs auf das gewünschte Ergebnis zu kommen. Halbwegs deswegen, dass sie nicht verhindern konnte, dass ich mir bei der Durchführung den Stick gegen den Kopf haue und damit eine Lampe abschalte! ...Irgendwas ist ja immer! ;)
Alles in allem war das Ganze doch sehr zeitintensiv und hätte mit einem "Plan B" an Performances und besseres Vorbereitung meinerseits zu mehr Ergebnissen geführt.  Ich werde mir das eine Lehre sein lassen und außerdem die Gelegenheit nutzen den Stick zu überarbeiten.

Die Session hat dennoch sehr großen Spaß gemacht und es war schön und inspirierend mit Karin und ihrer guten Freundin zu arbeiten. Ich beendete die Aktion in den frühen Morgenstunden nur ungern, weil ich wusste, dass die nächsten Tage auch länger werden würden!...


Sonntag, 10. August 2014

33333 Klicks! Da ist doch wohl mehr drin!? - Na, dann mal los!


Wow! Das ist echt klasse! 
Im Mai habe ich 25.000 Klicks auf meinem Blog gehabt und jetzt habe ich mal eben die 30.000 verpennt und befinde mich bei über 33.000!!! 

Ich bedanke mich für Euer Interesse und freue mich ,dass meine Erfahrungen auf ein großes Interesse stoßen. Ich will Euch an dieser Stelle jetzt aber nicht mit einer Rückschau nerven, sondern vielmehr erzählen, was Ihr in den nächsten Wochen zu erwarten habt. 

Am 19.08.2014 nutze ich die beginnende "senile Bettflucht" für einen wirklich wirklich frühen Fotowalk in Köln.  "FotoTV" veranstaltet an diesem Tag um 05:30!!! einen Fotowalk in und durch Köln. Die Veranstaltung findet anlässlich des 175. Geburtstages der Fotografie und im Gedenken an den Fotografen Chargesheimer statt. Sowohl die Biografie als auch das Werk von Carl-Heinz Hargesheimer, wie er mit bürgerlichem Namen hieß, als auch das Projekt "Köln 5 Uhr 30" haben mich so sehr fasziniert, dass ich mich sofort angemeldet habe. Ich bin schon sehr gespannt und werde Euch natürlich darüber berichten!

Am 04.09.2014 und am 05.09.2014 warten zwei "ganz besondere Leckerbissen" auf mich! 
Wer meine Passion für Langzeitbelichtungen und die Arbeit mit Graufiltern kennt, der weiß auch, dass ich mehrfach über Ronny Ritchel geschrieben habe. Ronny´s Blog "BlogTimes" und sein Buch waren mir Hilfe und Inspiration in Einem. Ich freue mich daher umso mehr, dass er in Köln zwei Workshops gibt, die ich natürlich beide gebucht habe!

Der erste Workshop "Langzeitbelichtung und Nachtfotografie" findet am 04.09.2014 und der Workshop  "Urbane Fotografie" findet am 05.09.2014 statt. Auf diese beiden Termine und auch das Kennenlernen von Ronny freue ich mich schon "wie ein Klicker".

Wie Ihr schon an meinem T-Shirt auf dem Bild sehen könnt, bin ich ein großer Fan der "besten Fotoschule von Welt". Damit kommen wir zum nächsten Highlight, das mich Ende September erwartet. Am 26.09.2014 geht es nämlich wieder nach Hamburg zum "Workshop Lichtkunstfotografie für Fortgeschrittene Fotografen" mit JanLeonardo Wöllert. Hier werde ich mir den "letzten Feinschliff" zu meinem Kenntnissen über das Thema holen und habe dann in Zukunft hoffentlich mal die Location und die Gelegenheit meine eigenen Bilder zu machen...

Ihr seht schon, dass es sich lohnt auch in Zukunft meinem Blog treuzubleiben und ich freue mich schon darauf über die Veranstaltungen zu berichten und hoffe, dass ich dem Einen oder Anderen mit meinen Berichten helfen kann oder sie einfach nur informieren und unterhalten...

Ach,so! Was ich Euch auch noch erzählen wollte! Ich habe mich entschlossen mir im nächsten Jahr einen großen Traum zu erfüllen: Eine Fotoreise nach Afrika! - Zum Glück bietet die FF-Fotoschule seit diesem Jahr eine Reise nach Namibia an und diese habe ich gebucht!!!

Na, wenn das kein Grund ist, meinen Blog auch im nächsten Jahr zu lesen, dann weiß ich es auch nicht!

Bis bald!

Dienstag, 3. Juni 2014

Zweiter Teil des Lightpainting-Wochenend-Fotoworkshops - Wenn die Nacht zum Tag wird...

    (Performance - JanLeonardo Wöllert)

So, nachdem ich am Morgen eine kleine Runde durch die Hamburger City gedreht hatte, um eine neue SDXC-Speicherkarte für die "Diva" und einen Kaffee für mich zu kaufen, ging es um 14:30 Uhr mit dem zweiten Teil meines Workshops weiter...

Ich hätte mir zu diesem Zeitpunkt nicht träumen lassen, dass das Ganze erst am nächsten Morgen vorbei ist, ich total gerädert bin, aber glücklich, aber das ist eine andere Geschichte...

Nach vier oder fünf Stunden in denen JanLeonardo noch "ein paar Schippen" seines seit Jahren gesammelten Wissen d´rauflegte und uns viele neue Tipps zu Ausrüstung und Ausführung gab, ging es nach einem wohlverdienten Abendessen zur Location...

Ich würde mir echt wünschen, wenn ich wüsste, wo im Rheinland solche Locations zu finden sind, aber nun "weiter im Text"...

Die Erfahrung des vorherigen Tages setzte sich fort. JanLeonardo führte mit Hilfe und Assistenz von Anja Müller eine Performance nach der nächsten durch und machte uns alle sprachlos!

Bitte habt Verständnis, dass ich Euch nicht mehr zu den Details sagen kann. Jedem, den diese Art der Fotografie reizt, kann ich nur wärmstens empfehlen, einen oder mehrere Workshops bei der FF-Fotoschule zu buchen.

Hier nun die Bilder, die ich von dem Performances von JanLeo gemacht habe: 






Nach einem kurzen Besuch der "Jugendvertretung" von Schwerin ging es dann in kleineren Gruppen weiter mit der Umsetzung unserer eigenen Performances. 

Ich finde, dass wir uns am Ende (mit Unterstützung von Frank Fischer und JanLeo sowie der Zuhilfenahme meines mitgebrachten Equipments) eigentlich ganz gut geschlagen haben: 






Auf einmal hörten wir die Vögel zwitschern und der Morgen graute, da hieß es aufzuhören und nach Hamburg zurückzufahren. Es war schon längst hell, als wir wieder im Schulungszentrum ankamen und uns für ein Abschlussgespräch zusammensetzen...

Ich war völlig müde, aber auch richtig zufrieden und glücklich. Was war das für ein tolles Erlebnis! Das war es aber auch bzw. vor allem wegen des Engagements von Frank Fischer und den Eindrücken, die ich von JanLeonardo Wöllert bekommen konnte. 

Es war faszinierend, inspirierend!...Ehrlich gesagt, fehlen mir einfach die Worte...

Bis bald!

Euer 

Helmut



Sonntag, 18. Mai 2014

Ausblick auf Lightpainting-Wochenend-Fotoworkshop der FF-Fotoschule in Hamburg ab 30.05.2014


Am Ende des Monats ist es endlich soweit und das Warten hat ein Ende!!!

Die "Beste Fotoschule von Welt" bietet in Zusammenarbeit mit JanLeonardo Wöllert den ersten von zwei Lightpainting-Wochenend-Fotoworkshops in diesem Jahr an. Eine genaue Beschreibung findet Ihr unter dem beigefügten Link und das Ganze wird von Freitag, den 30.05.2014 bis zum Sonntagmorgen (01.06.2014) gehen. 

Nur noch einmal zur Erinnerung. Ich bin mit dieser Art der Fotografie das erste Mal während der Fotoreise nach Mallorca im November 2013 in Berührung gekommen. 


Was soll ich sagen! Ich war gleich "Feuer und Flamme", habe mir die kleine LAPP-Ausrüstung zugelegt und den einen oder anderen Versuch unternommen.  Ich gehe hier nicht weiter auf die verschiedenen Formen und Unterschiede von LAPP oder PLP ein, sondern verweise auf die Posts, die ich zu diesen Themen geschrieben habe. 

Ich will vielmehr von meinen Erfahrungen berichten und sagen, warum mir die kommenden Workshops so wichtig sind. 

Die wichtigsten Dinge sind die Bildidee und die Umsetzung. Bei der Bildidee musste ich zuhause feststellen, dass ich doch zum Einen sehr wenige Locations kannte oder gefunden habe, an denen eine Performance Spaß gemacht hat. Wodurch ich aber völlig limitiert bin, ist die Tatsache, dass ich zum Anderen nicht abschätzen kann, was mit den Lampen und Lichtern alles möglich ist und am Ende war es der Umgang mit dem Material und die genaue Durchführung, den ich völlig unterschätzt habe. 

Was bei Frank Fischer auf Mallorca so "spielerisch" aussah, konnte ich hinterher zwar an seiner Anstrengung erahnen, aber bekam erst einen richtigen Eindruck davon, als ich das Eine oder Andere zuhause selbst einmal gemacht habe. Das fing beim Schleudern von glühender Stahlwolle an und endete bei Dreh- und Schrittmanövern um einen "Orb" zu gestalten...

Ja, das Warten hat ein Ende! Ich freue mich sehr, dass ich diesen Workshop besuchen darf und kann jedem, dem das Thema gefällt, nur raten mal an einem Workshop bei den zwei Profis Frank und JanLeonardo teilzunehmen. 

Vielleicht noch jetzt!? - Wie ich gelesen habe, gibt es noch freie Plätze!!!





Sonntag, 11. Mai 2014

Olympus OM-D E-M10 - "mit kleinen Besteck unterwegs!"


Liebe Blogleser!

Heute geht es um einen ersten Eindruck der OM-D E-M10 von Olympus. 

Am Anfang waren Größe und Haptik der heutigen Systemkameras genau das Argument, warum ich doch für den generellen Einsatz und besonders für das Einsatzgebiet der Studio- , Sport- und Landschaftsfotografie zur Nikon D 7000 und dann zur D 800 gegriffen habe. 

Als Besitzer einer digitalen Spiegelreflexkamera, der aber auch der Streetfotographie frönt oder sich denkt, dass er seine Kamera gerne jeden Tag bei sich hätte, wird man sein Arbeitsgerät wegen der Größe aber irgendwann "verfluchen"...



Ich will Euch nicht weiter mit dem "Für und wieder" langweilen, sondern ein paar Eindrücke der Kamera zeigen. Ich erspare mir dabei technische Details oder Vergleiche zu den zwei anderen Modellen aus dem Hause Olympus und verweise hier auf die einschlägigen Testberichte...


Man kann sich bei der Wahl der Kamera und der Objektive zwischen einer rein schwarzen und einem silber-schwarzen Version entscheiden und hat auch die Wahl, wie bei anderen Kameras, einfach nur den "Body" der Kamera oder ein Kit zu kaufen. 

In diesem Fall handelt es sich um die Kombination aus Kamerabody und dem flachen Zoomobjektiv mit 14-42 mm (bzw. 28-84 mm umgerechnet auf das Kleinbildformat).  Nimmt man nur den Body, stellt sich natürlich die Frage nach dem oder den ersten Objektiv bzw. Objektiven. Es gibt die Möglichkeit mit einzelnen lichtstarken Festbrennweiten zu arbeiten oder Zooms zu nehmen, die dann lichtschwächer sind, aber etwas Spielraum bei der Brennweite zulassen. Ich habe mich zunächst mal für diese Variante entschieden. 

Zusätzlich gibt es bei den OM-Ds die Möglichkeit und das habe ich bei meiner G3 von Panasonic schmerzlich vermisst, einen Handgriff oder (bei der E-M 1) einen Batteriegriff zu kaufen. Für die E-M10 ist ein reiner Handgriff erhältlich, der keine Batterien aufnehmen kann. Eine gute Idee ist, dass nach Anbringen des Griffs, dieser durch einen Klippmechanismus zum Teil entfernt werden kann, um an das (bei der E-M 10 kombinierte) Batterie- und Speicherkartenfach zu gelangen. Dieser Griff verleit der Kamera in Verbindung mit der Daumenmulde auf der Rückseite eine sehr gute Griffigkeit. 



Zur Bedienung der Kamera sei gesagt, dass ich froh war, schon einmal mit der E-M 1 gearbeitet zu haben und vor allem ein Videotutorial sehr hilfreich fand, das ich Euch verlinkt habe. Ich war dann aber doch überrascht, dass ich mir relativ schnell die wichtigsten Einstellungen und Funktionen erschließen konnte und fand dabei besonders wichtig zu verstehen, wie man das eigentliche Menu erreicht, aber vor allem, ich nenne es mal das "Arbeitsmenu" erreicht, um Einfuss auf die Arbeit der Kamera und die ganzen Möglichkeiten beim Fotografieren zu nehmen.

Bei den Möglichkeiten finde ich natürlich die so genannten "Artfilter" und "Szeneprogramme" sehr schön und spannend. Hier gibt es aber echt noch viiiiel zu entdecken und man muss sich einfach die Zeit nehmen, um das Eine oder Andere auszuprobieren. Das trifft auch auf die Möglichkeiten bei der Langzeitbelichtung zu. Hier gibt es nach dem Punkt "BULB" in der Zeitvorwahl noch "Live Time" und Live Bulb". Die beiden Programme unterscheiden sich nur darin, dass man beim ersten die Belichtung mit Knopfdruck auslöst und mit einem zweiten Druck auf den Auslöser beendet und beim anderen den Finger auf dem Auslöser lässt. Das Interessante finde ich aber, dass man bei der Belichtung bzw. beim Entstehen des Bildes quasi "zuschauen" kann. Das ist natürlich der "Hammer"! und bietet sehr schöne Möglichkeiten bei Lichtspuren oder dem Lightpainting. 

Eine weitere ganz tolle Sache finde ich die Wifi-Konnektivität und die Möglichkeiten über eine App die Kamera zu bedienen, Bilder zu übertragen und auch GPS-Daten beizufügen. Dieses Verbinden klappt echt einfach und die Funktionen sind eine hervorragende Unterstützung.

Im Praxiseinsatz muss man sich natürlich, wie oben erwähnt, schon mit der Kamera beschäftigt und  auseinandergesetzt haben. Dann erfüllt sie ihren Zweck und das Fotografieren macht riesigen Spaß. 

Endlich gibt es keine Ausrede mehr, dass man keine Kamera zur Hand hatte!...

Wie sind denn Eure Erfahrungen? Was habt Ihr für Objektive und warum?

Ich freue mich auf Eure Kommentare!




Donnerstag, 6. März 2014

Dienstag, der 04.03.2014 - Narrensprung in Oberndorf und Villingen - Rhabarber? - Ahoi!!!


Puuh, das zweite Mal frühes Aufstehen fiel mir echt schwerer, aber die Mühe sollte belohnt werden!

Als erste Station ging es nach Oberndorf. Ich habe mich gefragt, zu allem Überfluß setzte natürlich auch noch Schneeregen ein, was ich dort eigentlich mache. "Die Luft war raus!"...

Dann aber mit dem Beginn des Narrensprungs war ich wirklich fasziniert von den neuen Kostümen und vor allem von dem, was die Narren bei sich trugen und verteilten! - Sie hatten natürlich auch Süßigkeiten, aber außerdem gab es Obst, Würste und frische Brez´n! Eben alles, was vor der Fastenzeit noch weg muss!

Dabei galt es aber eine Kleinigkeit zu beachten! Die Sachen wurde nicht geworfen, sondern in den Mund gestopft! - Das war natürlich eine Herausforderung....Ein bisschen Fotografieren und dann Würste und Brez´n "in Empfang nehmen"...


Der zweite und auch letzte Narrensprung erwartete uns dann in Villingen. 

In der Stadt war der Weg der Narren abgesperrt, so daß die Möglichkeiten doch etwas eingeschränkt waren, bzw. sich keine schönen Hintergründe finden ließen. Doch auch dieses Mal profitierten wir von Ralf´s Erfahrung. An dem Tor, an dem der Sprung endete, positionierten wir uns und hatten so viele verschiedene Möglichkeiten für tolle Bilder! 

Neben all den tollen Fotos hatten wir noch Gelegenheit die vielen Rufe der Narren kennenzulernen und den einen oder anderen "Verdauungsschnaps" zu trinken...


 Nein, wir hatten noch nicht genug! Und es wäre auch nicht die FF-Fotoschule, wenn Frank Fischer nicht noch "ein paar Pfeile im Köcher" gehabt hätte! Zusammen mit den Kenntnissen von Ralf gab es dann noch einen abschließenden Höhepunkt!

Wir entschlossen uns nach dem Abendessen noch zur Ruine der Burg Honberg in Tuttlingen zu fahren, um Langzeitbelichtungen bei Nacht bzw. Light-Art-Performance-Photography zu machen. 

Wow, bei den Szenerien echt ein Erlebnis und zum Glück ging dann auch um 22:50 Uhr (!?) die Beleuchtung der Ruine aus und wir konnten alles so machen und gestalten, wie wir mit den zur Verfügung stehenden Mitteln konnten. Ich könnte mich im Nachhinein echt ärgern, dass ich die Kiste mit meinen Sachen vor der Abfahrt schon in der Hand hatte und sie dann doch nicht ins Auto gestellt habe...

Ich habe jetzt auch endlich beigebracht bekommen, wie ich im Stockdunklen meinen Bildausschnitt kontrolliere ohne das Bild minutenlang belichten zu müssen...

Aber das ist eine andere Geschichte!







Review der Fotoreise zur Schwäbisch-Allemannischen Fasnet


"Dad-Dadda-Da!...Dad-Dadda-Daaa!... Puuh! Ich habe noch die Musik des Überlinger Narrenlieds im Ohr...

Heute sitze ich vor dem Computer und habe die geschossenen Fotos schon auf 1875 "eingedampft" und dabei noch die Bilder im Kopf zu den jeweiligen Erlebnissen. 
Ich kann Euch nur sagen, dass es schöne, interessante, lehrreiche oder besser gesagt, fantastische fünf Tage waren, die Frank Fischer und Ralf Brunner bzw. die FF-Fotoschule da "auf die Beine gestellt" haben.

Wie hatte es geheißen: "Street, Action, People und geballten Spass pur. Diese Reise bietet eine Fülle ganz aussergewöhnlicher Fotomotive, die auch ausgewiesene Fasnachtsmuffel beeindrucken werden..." 

Nicht nur dass, liebe Blogleser! Nein, wir bekamen auch die Gelegenheit für andere fotografische Erlebnisse wie Landschaftsfotografie und Langzeitbelichtungen an den Triberger Wasserfällen und eine Session mit Portable Light - bzw. Light-Art-Performance-Photography!!!

Diese Reise hat es wirklich nicht verdient, dass nicht alle Plätze besetzt waren, aber anders herum, war es für mich und die anderen mehr ein Coaching und damit eine sehr intensive Erfahrung!

 


 

Sonntag, 12. Januar 2014

Light-Art-Performance Photography - Größer ist nicht immer besser!


Gestern hatte die "LAPP-Crew vom Rhein", wie wir von Frank Fischer genannt worden sind, das nächste Projekt vor. Die Crew besteht aus fünf Mitgliedern, die zum großen Teil Teilnehmer von Workshops bzw. Fotoreisen der oben genannten Fotoschule sind.



Aber zurück zum Thema. Wir hatten in den letzten Tagen viel Zeit in die Vorbereitung gesteckt. Da ging es zum Einen um die Suche nach der richtigen Location und zum Anderen um die jeweiligen "Leuchtmittel".

Bei der Location hatten wir uns gedacht, dass ein alter Tunnel eine sehr gute Szenerie abgeben würde, aber er sollte auch in erreichbarer Nähe sein, da die Crewmitglieder aus verschiedenen Teilen des Landes kommen. Nach langer Suche fanden wir dann einen Tunnel und einer der Teilnehmer übernahm das Scouting, was dann die Entscheidung vereinfachte.

Bei den Leuchtmitteln legten wir uns richtig ins Zeug! Jeder überlegte und einige bastelte fleißig an Konstruktionen. Ich optimierte meinen "Performancestick" und baute aus einer alten Fahrradfelge ein Gerät, um "Domes" zu machen. - Zu dumm, dass ich ein wichtiges Teil davon zuhause vergaß!...

Dennoch kommt eine ganze Menge an Ausrüstung zusammen und meine Frau wollte schon lachend ein Foto von mir machen, als sie mich damit im Flur unserer Wohung sah!...

Mit dem ganzen Geraffel ging es dann per Auto bzw. die letzten "Meter" zu Fuß zur Location. Leider hatten wir da "Ausfälle" zu verzeichnen. Eine Teilnehmerin hing chancenlos im Stau fest und musste nach fast zwei Stunden Stillstand auf der Autobahn umdrehen. Ein anderes Crewmitglied schaffte es, wenn auch mit Verspätung.


Hier könnt Ihr sehen, wie die Ausgangssituation war. Im Nachhinein verbuche ich diese Erfahrung als Lerneffekt, denn die Größe des Raumes aber vor allem die Tiefe muss bei der Wahl der Licht- Performance berücksichtigt werden. Was ich damit sagen will ist, dass man die Leuchtmittel für diese Vorgabe haben muss oder die Anordnung der "Skulpturen" so plazieren muss, dass sie sich nicht "verlieren".






Ich bin von unseren Ergebnissen begeistert und hoffe, dass wir noch ein paar Gelegenheiten haben solche Bilder zu machen.


Wenn ich auch zu Anfangs ein paar Versuche allein gemacht habe, muss ich doch sagen, dass die Arbeit im Team natürlich viel einfacher ist und mehr Spaß macht, was die Umsetzung angeht.

Bei den Orbs, also den Lichtkugeln, war ich froh, dass mir Frank Fischer noch ein paar gute Tipps gegeben hat, die ich versuchte umzusetzen.  Als wir allerdings versuchten, uns selbst "in Szene zu setzen", klappte das nicht so, wie gewünscht. Hieran müssen wir also noch arbeiten!...

Wie bei allen anderen Arten der Fotografie werde ich mich aber noch mehr mit den Werken anderer und mit den unterschiedlichen Performances auseinandersetzen müssen und mir überlegen, wie ich / wir diese umsetzen. Das betrifft auch die Planungen diese dann in der jeweiligen Location zu machen bzw. diese "ins rechte Licht" zu setzen.

Was sind Eure Erfahrungen? Habt Ihr noch Tipps?

Ich freue mich auf Eure Kommentare!