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Montag, 29. September 2014

Lightart-Performance-Photography - "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel" oder "Der Teufel steckt im Detail!"...


Wie bereits angekündigt, war ich an diesem Wochenende in Hamburg zu einem weiteren Workshop mit JanLeonardo Wöllert bei der FF-Fotoschule in Hamburg.

In diesem Post geht es aber nicht um den Workshop ( zu dem wird es einen eigenen Post geben), sondern um eine Aktion am Donnerstag und welche Lehre ich für mich daraus ziehe! 

Für den Donnerstag hatte ich die Anreise geplant. Wie schon beim letzten Mal wollte ich gerne die Zeit nutzen. Da traf es sich sehr gut, dass mir die Fotografin Karin Brodowsky vorschlug nach Elmshorn zu kommen,  um eine LAPP-Session mit ihr zu machen.

Ich schätze Karins Arbeiten sehr und kann Euch nur einladen, ihre Seite über den Link aufzusuchen und die Bilder anzusehen. Das Tolle war, dass Karin auch direkt eine interessante Location in petto hatte und so musste ich nicht lange überlegen!

Wir trafen uns vor Ort gegen 22:30 Uhr und nahmen erst einmal die Location in Augenschein. Danach schleppten wir die Kisten und Kasten in den ersten Stock des Gebäudes und ich wunderte mich nicht schlecht, was Karin alles aus ihrem Wagen hervorzauberte! 

Was sind für mich jetzt die wichtigsten Bausteine einer Performance und hat zugleich das Potential für Schwierigkeiten!?...
  • Planung ist das halbe Leben! - Wir hatten uns zwar im Vorfeld einige Gedanken gemacht, was wir beide gerne für Performances machen wollen, aber das Ganze dann doch nicht vom Ablauf her festgelegt oder strukturiert. Das mag jetzt nach einem starren Muster klingen, aber es kann helfen, wenn, wie wir gleich sehen werden, technische Probleme oder andere Dinge dazu führen, dass die Performance oder das resultierende Bild nicht gefällt. 
  • Es kommt auf die Technik an! - Ich hatte geplant mit meinem Performance-Stick Bilder mit "Orbs" zu machen. Bei der Performance stellte sich das Problem ein, dass aufgrund des verzogenen Haltebolzens der Stick "unrund" lief und ich keinen sauberen Verlauf der Lichtspur hinbekam. Es war dann nur Karins Erfahrung zu verdanken, dass wir die einzelnen Runden fotografierten, um so halbwegs auf das gewünschte Ergebnis zu kommen. Halbwegs deswegen, dass sie nicht verhindern konnte, dass ich mir bei der Durchführung den Stick gegen den Kopf haue und damit eine Lampe abschalte! ...Irgendwas ist ja immer! ;)
Alles in allem war das Ganze doch sehr zeitintensiv und hätte mit einem "Plan B" an Performances und besseres Vorbereitung meinerseits zu mehr Ergebnissen geführt.  Ich werde mir das eine Lehre sein lassen und außerdem die Gelegenheit nutzen den Stick zu überarbeiten.

Die Session hat dennoch sehr großen Spaß gemacht und es war schön und inspirierend mit Karin und ihrer guten Freundin zu arbeiten. Ich beendete die Aktion in den frühen Morgenstunden nur ungern, weil ich wusste, dass die nächsten Tage auch länger werden würden!...


Sonntag, 10. August 2014

33333 Klicks! Da ist doch wohl mehr drin!? - Na, dann mal los!


Wow! Das ist echt klasse! 
Im Mai habe ich 25.000 Klicks auf meinem Blog gehabt und jetzt habe ich mal eben die 30.000 verpennt und befinde mich bei über 33.000!!! 

Ich bedanke mich für Euer Interesse und freue mich ,dass meine Erfahrungen auf ein großes Interesse stoßen. Ich will Euch an dieser Stelle jetzt aber nicht mit einer Rückschau nerven, sondern vielmehr erzählen, was Ihr in den nächsten Wochen zu erwarten habt. 

Am 19.08.2014 nutze ich die beginnende "senile Bettflucht" für einen wirklich wirklich frühen Fotowalk in Köln.  "FotoTV" veranstaltet an diesem Tag um 05:30!!! einen Fotowalk in und durch Köln. Die Veranstaltung findet anlässlich des 175. Geburtstages der Fotografie und im Gedenken an den Fotografen Chargesheimer statt. Sowohl die Biografie als auch das Werk von Carl-Heinz Hargesheimer, wie er mit bürgerlichem Namen hieß, als auch das Projekt "Köln 5 Uhr 30" haben mich so sehr fasziniert, dass ich mich sofort angemeldet habe. Ich bin schon sehr gespannt und werde Euch natürlich darüber berichten!

Am 04.09.2014 und am 05.09.2014 warten zwei "ganz besondere Leckerbissen" auf mich! 
Wer meine Passion für Langzeitbelichtungen und die Arbeit mit Graufiltern kennt, der weiß auch, dass ich mehrfach über Ronny Ritchel geschrieben habe. Ronny´s Blog "BlogTimes" und sein Buch waren mir Hilfe und Inspiration in Einem. Ich freue mich daher umso mehr, dass er in Köln zwei Workshops gibt, die ich natürlich beide gebucht habe!

Der erste Workshop "Langzeitbelichtung und Nachtfotografie" findet am 04.09.2014 und der Workshop  "Urbane Fotografie" findet am 05.09.2014 statt. Auf diese beiden Termine und auch das Kennenlernen von Ronny freue ich mich schon "wie ein Klicker".

Wie Ihr schon an meinem T-Shirt auf dem Bild sehen könnt, bin ich ein großer Fan der "besten Fotoschule von Welt". Damit kommen wir zum nächsten Highlight, das mich Ende September erwartet. Am 26.09.2014 geht es nämlich wieder nach Hamburg zum "Workshop Lichtkunstfotografie für Fortgeschrittene Fotografen" mit JanLeonardo Wöllert. Hier werde ich mir den "letzten Feinschliff" zu meinem Kenntnissen über das Thema holen und habe dann in Zukunft hoffentlich mal die Location und die Gelegenheit meine eigenen Bilder zu machen...

Ihr seht schon, dass es sich lohnt auch in Zukunft meinem Blog treuzubleiben und ich freue mich schon darauf über die Veranstaltungen zu berichten und hoffe, dass ich dem Einen oder Anderen mit meinen Berichten helfen kann oder sie einfach nur informieren und unterhalten...

Ach,so! Was ich Euch auch noch erzählen wollte! Ich habe mich entschlossen mir im nächsten Jahr einen großen Traum zu erfüllen: Eine Fotoreise nach Afrika! - Zum Glück bietet die FF-Fotoschule seit diesem Jahr eine Reise nach Namibia an und diese habe ich gebucht!!!

Na, wenn das kein Grund ist, meinen Blog auch im nächsten Jahr zu lesen, dann weiß ich es auch nicht!

Bis bald!

Dienstag, 3. Juni 2014

Zweiter Teil des Lightpainting-Wochenend-Fotoworkshops - Wenn die Nacht zum Tag wird...

    (Performance - JanLeonardo Wöllert)

So, nachdem ich am Morgen eine kleine Runde durch die Hamburger City gedreht hatte, um eine neue SDXC-Speicherkarte für die "Diva" und einen Kaffee für mich zu kaufen, ging es um 14:30 Uhr mit dem zweiten Teil meines Workshops weiter...

Ich hätte mir zu diesem Zeitpunkt nicht träumen lassen, dass das Ganze erst am nächsten Morgen vorbei ist, ich total gerädert bin, aber glücklich, aber das ist eine andere Geschichte...

Nach vier oder fünf Stunden in denen JanLeonardo noch "ein paar Schippen" seines seit Jahren gesammelten Wissen d´rauflegte und uns viele neue Tipps zu Ausrüstung und Ausführung gab, ging es nach einem wohlverdienten Abendessen zur Location...

Ich würde mir echt wünschen, wenn ich wüsste, wo im Rheinland solche Locations zu finden sind, aber nun "weiter im Text"...

Die Erfahrung des vorherigen Tages setzte sich fort. JanLeonardo führte mit Hilfe und Assistenz von Anja Müller eine Performance nach der nächsten durch und machte uns alle sprachlos!

Bitte habt Verständnis, dass ich Euch nicht mehr zu den Details sagen kann. Jedem, den diese Art der Fotografie reizt, kann ich nur wärmstens empfehlen, einen oder mehrere Workshops bei der FF-Fotoschule zu buchen.

Hier nun die Bilder, die ich von dem Performances von JanLeo gemacht habe: 






Nach einem kurzen Besuch der "Jugendvertretung" von Schwerin ging es dann in kleineren Gruppen weiter mit der Umsetzung unserer eigenen Performances. 

Ich finde, dass wir uns am Ende (mit Unterstützung von Frank Fischer und JanLeo sowie der Zuhilfenahme meines mitgebrachten Equipments) eigentlich ganz gut geschlagen haben: 






Auf einmal hörten wir die Vögel zwitschern und der Morgen graute, da hieß es aufzuhören und nach Hamburg zurückzufahren. Es war schon längst hell, als wir wieder im Schulungszentrum ankamen und uns für ein Abschlussgespräch zusammensetzen...

Ich war völlig müde, aber auch richtig zufrieden und glücklich. Was war das für ein tolles Erlebnis! Das war es aber auch bzw. vor allem wegen des Engagements von Frank Fischer und den Eindrücken, die ich von JanLeonardo Wöllert bekommen konnte. 

Es war faszinierend, inspirierend!...Ehrlich gesagt, fehlen mir einfach die Worte...

Bis bald!

Euer 

Helmut



Sonntag, 18. Mai 2014

Ausblick auf Lightpainting-Wochenend-Fotoworkshop der FF-Fotoschule in Hamburg ab 30.05.2014


Am Ende des Monats ist es endlich soweit und das Warten hat ein Ende!!!

Die "Beste Fotoschule von Welt" bietet in Zusammenarbeit mit JanLeonardo Wöllert den ersten von zwei Lightpainting-Wochenend-Fotoworkshops in diesem Jahr an. Eine genaue Beschreibung findet Ihr unter dem beigefügten Link und das Ganze wird von Freitag, den 30.05.2014 bis zum Sonntagmorgen (01.06.2014) gehen. 

Nur noch einmal zur Erinnerung. Ich bin mit dieser Art der Fotografie das erste Mal während der Fotoreise nach Mallorca im November 2013 in Berührung gekommen. 


Was soll ich sagen! Ich war gleich "Feuer und Flamme", habe mir die kleine LAPP-Ausrüstung zugelegt und den einen oder anderen Versuch unternommen.  Ich gehe hier nicht weiter auf die verschiedenen Formen und Unterschiede von LAPP oder PLP ein, sondern verweise auf die Posts, die ich zu diesen Themen geschrieben habe. 

Ich will vielmehr von meinen Erfahrungen berichten und sagen, warum mir die kommenden Workshops so wichtig sind. 

Die wichtigsten Dinge sind die Bildidee und die Umsetzung. Bei der Bildidee musste ich zuhause feststellen, dass ich doch zum Einen sehr wenige Locations kannte oder gefunden habe, an denen eine Performance Spaß gemacht hat. Wodurch ich aber völlig limitiert bin, ist die Tatsache, dass ich zum Anderen nicht abschätzen kann, was mit den Lampen und Lichtern alles möglich ist und am Ende war es der Umgang mit dem Material und die genaue Durchführung, den ich völlig unterschätzt habe. 

Was bei Frank Fischer auf Mallorca so "spielerisch" aussah, konnte ich hinterher zwar an seiner Anstrengung erahnen, aber bekam erst einen richtigen Eindruck davon, als ich das Eine oder Andere zuhause selbst einmal gemacht habe. Das fing beim Schleudern von glühender Stahlwolle an und endete bei Dreh- und Schrittmanövern um einen "Orb" zu gestalten...

Ja, das Warten hat ein Ende! Ich freue mich sehr, dass ich diesen Workshop besuchen darf und kann jedem, dem das Thema gefällt, nur raten mal an einem Workshop bei den zwei Profis Frank und JanLeonardo teilzunehmen. 

Vielleicht noch jetzt!? - Wie ich gelesen habe, gibt es noch freie Plätze!!!





Donnerstag, 8. Mai 2014

25.000 Klicks! - Und weiter geht´s!...


Das ist einfach der Wahnsinn!

Vielen lieben Dank, dass Ihr so eifrig und so zahlreich meinen Blog lest!!!

Es ist erst knapp drei Monate her, dass ich den 20.000-ten Aufruf meines Blogs feiern konnte und jetzt das! Wow!

Die Zeit bleibt nicht stehen und es ist viel passiert, ich habe fotografisch viel erlebt und habe neue Dinge ausprobiert und getestet. 

Ihr habt mich auf meiner Fotoreise zur alemmaninsch-schwäbischen Fastnacht begleitet, habt erlebt wie ich mich der Aufgabe von "Timelapse" gestellt habe, habt mit mir gelitten, als meine geliebte D 7000 zu Bruch gegangen ist und seid dabei gewesen, als ich zum Vollformat gewechselt bin...

Daneben habe ich Euch meine persönlichen Eindrücken von neuer Ausrüstung geschildert und dem Einen oder Anderen vielleicht bei der Auswahl von Stativen, Displayabdeckungen oder Graufiltern helfen können. 

Ich habe wieder einmal "Peoplefotografie" gemacht (worauf ich sehr stolz bin!) und habe neue und spannende Dinge bei der Langzeitfotografie gelernt.

Ich bin sicher nicht der beste Fotograf und werde es auch niemals sein, aber eins weiß ich mit Gewissheit. Das, was ich mache, macht mir einen riesen Spaß und ich kann mir kaum einen schöneren Zeitvertreib vorstellen. 

Das, was ich mache, habe ich geschaffen und auch wenn ich Mist produziere, gehört das einfach dazu und die Momente sind unvergesslich, an denen ich das Bild sehe, was ich im Kopf hatte. 

Diese Momente sind unvergesslich und machen mich glücklich!

Was aber kommt als Nächstes? - Ich werde die Graufilter im Einsatz testen, die ich mir jetzt nach langem Hin und Her gekauft habe. 

Am Ende des Monats geht´s mal wieder nach Hamburg zur "besten Fotoschule von Welt", wo ich mein Wissen über LAPP bei einem Workshop mit JanLeonardo Wöllert intensivieren möchte.

Im Juni werde ich dann nach Mallorca fliegen und hoffentlich auch dort fotografieren können. Insbesondere will ich Langzeitbelichtungen bei Nacht machen und unbedingt mal Sterne und Sternenspuren fotografieren. 

Ja, und dann muss ich mich noch mal an die Systemkameras wagen und ihren Einsatz bei der "Streetfotografie" testen. 

Tja, und wenn mich endlich einmal ein Model "erhören" würde, dann würde ich gerne zwei oder drei Ideen umsetzen, die ich schon lange für die "Peoplefotografie" im Kopf habe...

Also, es geht weiter! - Bis bald!




Freitag, 3. Januar 2014

Light Art Performance Photography - ...than we took Hamm!


Ich hoffe, dass Ihr alle einen guten Rutsch ins neue Jahr hattet!

Ich beginne das Jahr mit einem Post über eine weitere LAPP-Session, die ich gestern mit einem Teilnehmer der Fotoreisen nach Mallorca am Wasserschloss Oberwerries in Hamm gemacht habe.

Mein Fotokumpel hatte die Location schon in Augenschein genommen und Aufnahmen gemacht, so war die Szenerie schon einmal gesetzt. Diese Art der Fotografie, ich habe es schon einmal erwähnt, geht zu zweit natürlich einfacher. Einer kann die Performance machen, während der andere die Kameras bis dahin abdeckt und man kann sich bei den Beleuchtungen ergänzen bzw. abwechseln.
Ein weiterer Punkt ist natürlich auch die Kreativität, denn es ergeben sich immer neue Gedanken von Inszenierungen bei zwei oder mehr Fotografen, die dann auch leichter umzusetzen sind.

Ein Vorteil ist natürlich auch, wenn beide schon etwas Ahnung von der Materie haben und auch mehr Equipment "zusammenbringen". Wie ich gestern mal wieder gesehen habe, kommt dabei schon eine Menge an Ausrüstung (die auch getragen werden will) zusammen. Kamerarucksäcke und -taschen, Stative, Kisten mit Lampen und Leuchten usw. und so fort...


Zunächst aber haben wir nur mit den Kameras "bewaffnet" die Anlage erkundet und uns einen Punkt für das Aufstellen der Stative gesucht, der einen guten Blick auf das Motiv, aber auch genug Platz für die Lichtperformances bot.

Danach ging es an die Vorbereitungen der Kameras. Fotografiert wird im manuellen Modus, da es sich um Langzeitbelichtungen handelt, bei denen wir auf die wechselnden Lichtverhältnisse reagieren wollten. Die Belichtungszeit wird auf "Bulb" gestellt und bei der Blende begannen wir zunächst mit f 22 mussten aber dann immer weiter bis auf f8 aufblenden.

In diesem Zusammenhang kommt hier wieder ein Techniktipp! Ich musste beim LAPP und auch bei anderen Nachtfotografien feststellen, dass ich am besten mit einem Kabel-Fernauslöser mit Timer arbeiten kann. Das Problem, das ich bisher hatte, war, dass ich entweder den Kabelauslöser in der einen Hand und das Mobiltelefon in der anderen Hand hatte oder, dass mein geliebter "Aion" im Dunkeln den Fokus einfach nicht fand! 

Davon abgesehen, ist es im Dunkeln auch besonders nervig, wenn man den Funkempfänger auf der Kamera anbringen, mit einem Kabel mit der Kamera verbinden muss und das Ganze dann nicht "funzt"!

Aus diesem Grund habe ich mir von Phottix auch noch den Kabel-Fernauslöser mit Timer geholt und hatte ihn gestern im Einsatz. Ich werde Euch bei Gelegenheit noch einen Test des TR-90 vorstellen, aber an dieser Stelle sei schon einmal bemerkt, dass er seine "Feuertaufe" bestanden hat!


Oje, ich sehe gerade, dass die Bilder hier völlig "verändert" werden. Wer also bessere Versionen sehen möchte, der gehe bitte auf meine "500px-Seite"! 

Okay, wo war ich?! - Ja, die ersten Versuche. Wieder was gelernt! Versuche nie auf einem Gefälle einen Orb zu "produzieren! Davon abgesehen, hatte ich auch nur zwei Lichtfarben dabei.
Mein Fotokumpel stellte sich a) außerdem geschickter an und war konzentrierter und b) hatte mehrere Lichtfarben im Angebot, so dass er die "Orbs" baute. - Ich bediente primär die Kameras und führte die farbige Nachbelichtung durch. Hier waren meine Lichthülsen mit verschiedenen Folien eine große Hilfe!



Mit den Ergebnissen waren wir eigentlich sehr zufrieden, besonders wenn man bedenkt, dass wir das bisher noch nicht sooo häufig gemacht haben! - Zwischendurch fing es an zu regnen, aber davon ließen wir uns nicht abhalten.

Wen es interessiert, die Belichtungszeit bei den gezeigten Bildern fing so bei 320 Sekunden an und war am Ende über 450 Sekunden lang. Wenn ich ehrlich bin, hätten wir etwas abblenden können, aber weder bei der Bildkontrolle der Spitzlichter noch im Histogramm hatten wir Hinweise für die, im Bild doch vermehrt ausgefressenen, Lichter der hinteren Gebäude gesehen. Wieder was gelernt!



Am Ende habe wir noch etwas experimentiert! Wir haben zunächst Bilder mit Stahlwolle gemacht und dann wollten wir einen "Tunnel" graben, wobei sich zeigte, dass dieses Mal meine Lichter und mein Vorgehen ein besseres Ergebnis brachte. Dann versuchten wir uns an einem "Ufo", wobei ich auch wieder etwas Pyrotechnik einsetzte...Hier machten wir allerdings den "Fehler" das Schloss am Ende zu stark zu beleuchten, wodurch das Ufo doch etwas in "Mitleidenschaft" gezogen wurde...

Nächster Lernpunkt!



Um 21.00 Uhr verabschiedeten wir uns vom Schloss mit einem etwas krummen Orb "à la Helmut" und packten unsere Sachen zusammen...

Es hat tierisch Spaß gemacht, auch wenn ich wieder gestunken habe, als würde ich in einer Gießerei arbeiten und freue mich schon auf die nächste Gelegenheit!

Sonntag, 8. Dezember 2013

Zweiter Versuch von Light-Art-Performance-Photography - Orbs


Okay, die Bilder mit der brennenden Stahlwolle haben mir gut gefallen und ich bin eigentlich auch ganz stolz auf mich!

Jetzt sollte der zweite Schritt folgen, denn ich wollte natürlich auch wirklich einmal versuchen mit Licht zu arbeiten, das heißt mich der Aufgabe stellen, so genannte "Orbs" also Kugeln aus Licht zu gestalten...

Ich musste dafür aber noch ein paar Vorbereitungen treffen. Zuerst stellte sich die Frage nach den Lampen und zum Glück konnte ich ein paar Exemplare (Eine in rot und eine in blau), die ich auf Mallorca empfohlen bekam, günstig ergattern.

Der nächste Schritt war, etwas zu bauen, mit dem ich die Lichter relativ symmetrisch im Kreis drehen kann. Im Baumarkt wurde ich fündig und konnte die Woche über die entsprechenden Elemente mit einander verbinden.

Im Gegensatz zum letzten Mal wollte ich aber nicht schon zu einer Location fahren und beschloss daher das Ganze in der Tiefgarage unseres Hauses zu testen. Mist! jetzt weiß ich warum die Zahlung für Nebenkosten so hoch sind, denn die Lampen der Tiefgarage lassen sich nicht abschalten bzw. gehen nicht nach einer gewissen Zeit aus.

Da bedeutete, dass ich ganz am Ende erst einen halbwegs geeigneten Ort für meine Tests fand.

Die Kamera wird selbstverständlich wegen der Langzeitbelichtung auf ein Stativ gestellt und mit einem Fernauslöser bestückt. Wie ich schon im letzten Post geschrieben habe, stellt man die Kamera in den manuellen Modus, da nur so, neben der Einstellung der gewünschten Blende, eine Einstellung der Belichtungszeit im Dauer- bzw. "Bulb"-Modus möglich ist.

Als letztes wird fokussiert und dann habe ich den Autofokus deaktivert, fertig war das Ganze und ich war von mir selbst überrascht, wie einfach mir diese Vorbereitungen fielen.

Das kann ich aber von den eigentlichen Peformances nicht sagen, denn es verlangt schon eine Menge Konzentration und vor allem Übung die Leuchten so zu drehen, dass es harmonisch aussieht. Dabei erweist es sich als Hilfreich, nicht nur eine Stelle am Boden zu haben, auf die man sich konzentriert, damit das Hauptlicht immer wieder über diese Stelle fährt. Nein ich hatte auch arge Probleme die richtige Geschwindigkeit des sich drehenden Stabes abzuschätzen und zu steuern.

Davon abgesehen, ist das schon "Multitasking" auf diese ganzen Facetten zu achten und gleichzeitig zu üben, dass man eher in einem kleinen Kreis läuft, als sich im Kreis zu drehen, was man am Anfang für sinnvoll hält.

Tja, und eine Sache ist natürlich von echter Bedeutung! Man braucht einen "Assistenten" bei dieser Arbeit. Was bei den "Feuerrädern" noch gut mit Verdecken der Lichtquelle mit dem Körper geht, funktioniert hierbei nicht, nämlich die Lichtquelle "ungesehen" zum und vom Einsatzort zu bringen. Diese Lichtspuren  habe ich zwar versucht "künsterlisch" zu integrieren, aber schön ist sicher anders!

Egal, die Vorbereitungen und auch diese Versuche haben irre viel Spaß gemacht. Ich habe allerdings festgestellt, dass mir noch eine richtig starke Taschenlampe fehlt, um die gewünschte Ausleuchtung der Szenerie und Objekte zu bewerkstelligen...

Naja, zum Glück ist ja bald Weihnachten und viellecht schaut das Christkind auf die Stelle meines Wunschzettels auf dem eine "Led Lenser" steht!?...



Donnerstag, 14. November 2013

Donnerstag, der 14.11.2013 - Teil 2 - "Wie ein Licht in dunkler Nacht!..."


Wie schon gesagt, war das Programm für diesen Tag noch nicht vorüber und es sollte für mich echt eins der Highlights dieser Reise werden.

Die FF-Fotoschule von Frank Fischer bietet ja in Zusammenarbeit mit JanLeonardo erstklassige Workshops zum Thema "Light Art Performance Photography" kurz "LAPP" an. Leider habe ich es in diesem Jahr nicht geschafft an einem teilzunehmen und umso mehr freute ich mich, dass es Teil des Programms sein sollte.

Als wir von der Fotorallye am Nachmittag ins Hotel zurückkehrten, trafen wir uns noch auf einer kleinen Terrasse des Hotels, um von Frank eine Einweisung zu den wichtigsten Gerätschaften und den Abläufen zu erhalten.

Ich hatte mich schon immer gefragt, wie man die ganzen Figuren erstellt und vor allem wie man sie, die Orbs und Ufos so gleichmäßig hinbekommt. Nach Frank´s Ausführungen wusste ich s, muss aber sagen, dass, wie sich später herausstellen sollte, viel Konzentration und Übung dazu gehört gute Ergebnisse zu bekommen.

Natürlich war das nur "die halbe Miete", denn es gab weitere Dinge wie verschiedene Leuchtmittel und zusätzliche Ausleuchtung zu beachten und auch beim eigentliche Fotografieren lernte ich Dinge, auf die ich sicher selbst nicht gekommen wäre.

Als Location wählten wir uns wieder den Torre del Verger (den Turm der Seelen) und hätten für die Performance sicher keinen besseren Ort finden können. Glücklich war sicher auch der Umstand, dass an diesem Abend der Mond schien und vor allem, dass es schon etwas nasser war, so daß wir nicht befürchten mussten, beim Einsatz von brennendem Material einen Flächenbrand auszulösen...

Nach Aufstellen der Kameras war ich so gespannt wie ein Kind zu Weihnachten und dann ging es auch schon los. Frank leistete bei der Performance echt Schwerstarbeit, machte hier Licht, leuchtete dort und bereits beim zweiten Versuch kam das Ergebnis heraus, das man oben sehen kann! 

Was für ein geniales Bild! Aber damit nicht genug! Jetzt setzte Frank noch "einen drauf"!


Ich denke, dass wir alle aus dem Stauen garnicht mehr herauskamen...Diese Kombination von Licht in Verbindung mit dem gleichzeitig bestehenden Mondlicht war einfach der Hammer!


Nur mal als Beispiel für das bereits erwähnte "Übung macht den Meister" sieht man hier das Bild, das ich "Oskar aus der Tonne" genannt habe. Dieses Mal hatte nicht Frank, sondern einer meiner Reisegefährten, die Aufgabe, die Lichtkugel zu erschaffen. Okay, die LAPP-Puristen werden jetzt stöhnen, aber ich fand das Bild auch gut, da es mich ein wenig an ein Monster erinnerte...


Apropos "Puristen". Am Ende der Session habe ich die Kamera einfach im "Bulb-Modus" gelassen und gewartet, was dabei herauskommt. Der Mond schien wieder und ein paar Mal haben wir den einen oder anderen Baum oder Strauch und auch den Turm angeleuchtet. Ich fand auch dieses Ergebnis sehr schön!

Dann ging es zurück ins Hotel, um bei ein paar Bierchen den Erfolg zu feiern!

Lieber Frank! Vielen vielen Dank für dieses tolle Erlebnis!