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Samstag, 25. August 2018

"Fährt ein weißes Schiff nach Hongkong..." - oder wie dieses Jahr aus einer Schnapsidee eine Fotoreise wird!



Liebe Blogleser! 


Wenn Ihr denkt, dass es dieses Jahr kein fotografisches Highlight mehr gibt, dann kann ich Euch versichern, dass dem nicht so ist. Im September, genauer gesagt zwischen dem 18.09. und 25.09. 2018 geht es mit dem Reiseveranstalter meines Vertrauens für Fotoreisen nach HONGKONG!!! 
Ich freue mich so sehr, dass es zu dieser Reise kommt und möchte Euch erzählen, wie und was uns in dieser Woche erwartet. 
In einem Nachgespräch zur Fotoreise nach Shanghai und zur Klärung, der Frage wohin man 2018 auf Fotoreise fahren könne und was Frank Fischer in der Planung hat, haben mein lieber Fotokumpel Norbert und ich ihn mit der Frage überfallen, ob er sich nicht auch eine Reise nach Hongkong vorstellen könne. 
Ja, er konnte und wir konnten erfahren, wie in den darauf folgenden Wochen aus unserer Schnapsidee und einer Liste an interessanten Fotopunkten und unzähligen YOUTUBE-Videos eine Fotoreise entstand. 



Was ist also der bisherige Zeitplan: 
Nach einem Flug von verschiedenen deutschen Flughäfen am Dienstag, dem 18.09.2018 geht es für alle Teilnehmer der Reise gemeinsam ab London-Heathrow mit einem Direktflug nach Hongkong, das wir am 19.09.2018 am Nachmittag erreichen werden. 



Mittwoch, der 19.09.2018 
Es ist unser Ankunftstag, aber natürlich auch der erste Tag in Hongkong. Wir werden nachmittags auf der Seite von Hongkong-Island unser Hotel beziehen und dann kann die Fotoaction auch direkt starten. Als erste Station werden wir versuchen, die ersten Nachtaufnahmen von Hongkong vom Victoria Peak zu machen. 


Donnerstag, der 20.09.2018
Der Tag beginnt früh, denn der Sonnenaufgang auf dem Victoria´s Peak steht als erstes auf dem Programm. Danach werden wir ins Stadtzentrum fahren, wo verschiedene Fotospots liegen und auch Tempel und zuletzt der Victoria Harbour unsere Ziele sind. 
Zum Nachmittag geht es voraussichtlich u.a. nach Quarry Bay, um die ersten interessanten Hochhäuser zu fotografieren und zum Abend suchen wir uns die nächste Station für Nachtfotos. 

Freitag, der 21.09.2018
An diesem Tag sind wir vor allem auf der Festlandseite von Hongkong. Hier geht es u.a. zur Tim Sah Tsui bzw. der gleichnamigen Promenade. Von hier aus kann man die Skyline von Hongkong Island gut sehen. Danach geht es auf verschiedene Märkte und es gibt die Gelegenheit zu Street- oder Peoplefotografie. Aber auch eine Bootsfahrt oder die abendliche Lasershow könnten diesen Tag abrunden. 

Samstag, der 22.09.2018 
Heute werden wir Land und Leute bei der Streetfotografie vor die Linse nehmen, wobei vor allem die verschiedenen Märkte in Kowloon und rund um Mong Kok auf dem Programm stehen. Es gibt so viele interessante Märkte und Viertel. Wir werden sehen, ob die Zeit reicht. 

Sonntag, der 23.09.2018 
Heute ist das Hauptziel Macau, das "Las Vegas des Ostens", das wir nach einer einstündigen Bootsfahrt erreichen werden. Zurück in HK ist das Ziel, sich verschiedene Parks in der Stadt anzusehen, wo die Einheimischen ihre Freizeit verbringen und zum Abend geht es wieder an den Hafen, z.B: zum Ocean Terminal. 

Montag, der 24.09.2018
Es geht wieder auf Tour und zwar nach Lantau und zum bekannten Big Buddha. Danach steht das Tai O Village auf dem Programm, das einen krassen Kontrast zu den Eindrücken aus Hk geben wird. Wie an den anderen Tagen suchen wir uns wieder eine schöne Location für den Sonnenuntergang, z.B. die Tsing Ma Bridge. 

Dienstag, der 25.09.2018 
Heute ist Abreisetag, aber wir werden die Zeit in HK noch nutzen, um Streetfotografie in Kowloon zu machen, bevor es zurück nach Hause geht. 

Wem das jetzt so wenig für eine Stadt von Hongkong vorkommt, dem sei gesagt, dass ich nur einen Bruchteil des Programms darstellen konnte. Ich wollte Euch nur einen kurzen Überblick geben und zum Ausdruck bringen, dass ich mich wie ein Klicker auf diese Reise freue. Ich freue mich auch auf meine Reisegefährten, von denen ich die meisten persönlich kenne und es schön finde, dass wir diese Zeit miteinander verbringen. 

Was möchte ich auf dieser Reise sehen und fotografieren? Das was diese Stadt ausmacht, die Häuser, die Architektur, die Landschaft, die Menschen die Straßen. Eindrücke, die Erinnerungen schaffen. 

Was findet oder fandet Ihr in Hongkong sehenswert? Was sollten wir nicht verpassen? 

Ich freue mich auf Eure Kommentare! 

Bleibt mir gewogen!

Euer 

DocMinten

Montag, 12. Juni 2017

Oberstdorfer Fotogipfel 2017 - "Licht und Schatten"...


Liebe Blogleser!

Jetzt bin ich gerade wieder einen Tag vom Fotogipfel in Oberstdorf zurück und meine Erinnerungen sind noch so frisch, dass ich Euch meine Eindrücke schildern kann. 

In diesem Posting werde ich nicht über den zweitägigen Workshop berichten, den ich während des Fotogipfels besucht habe. Das würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen und daher geht es hierund jetzt über die Veranstaltung im Allgemeinen. Ich kann leider auch nix zu den tollen Ausstellungen sagen, denn ich hatte einfach keine Zeit, aber dazu später mehr...

Der diesjährige Fotogipfel war die fünfte Auflage und stand bei der Planung für 2017, muss ich ehrlich gestehen, in Konkurrenz zu Veranstaltungen wie dem "Umweltfotofestival »horizonte zingst« 2017" oder der "Photo + Adventure" in Duisburg. 

Ich habe jetzt keine direkten Vergleichsmöglichkeiten, aber der Fotogipfel in Oberstdorf"wirkt "klein" und überschaubar! Das täuscht aber, denn obwohl die Stände der kommerziellen Anbieter mehr oder weniger in das Foyer des Veranstaltungscenters passen, verteilen sich die Veranstaltungen und Ausstellungen auf das ganze Stadtgebiet und die Umgebung, einschließlich der Berge! 

Ich denke mal, man muss diese Region, das Ambiente und auch das eigentliche Konzept des Fotogipfels mögen und das tue ich auch!. Bin ich im letzten Jahr vor allem hinfahren, weil es das allererste Mal war, dass eins meiner Fotos (#boahichkanndasfotonichtmehrsehen) auf einer Veranstaltung wie dieser gezeigt wurde, war es in diesem Jahr, dass ich unbedingt mehr über die Fotografie mit Drohnen oder Multicoptern erfahren wollte und wusste, dass es einen zweitägigen Workshop zum Thema geben würde. 

Überhaupt gab es in der Zeit vom 07. bis 11. Juni eine Vielzahl höchstspannender Workshops von tollen und zum Teil hochkarätigen Fotografen. Ich habe allerdings, wie im letzten Jahr, den Fehler gemacht, erst am Vorabend meines Workshops anzureisen und so hatte ich kaum bis gar keine Zeit oder Gelegenheit, die Ausstellungen und Workshops dieser Fotografen zu besuchen. 

Gelegenheiten zum Austausch gab es aber dennoch, was ich dem fast schon familliären Ambiente des Fotogipfels zuschreibe. Ich fand es klasse und inspirierend am Abend auf der Plaza vor dem Oberstdorfhaus mit Fotografinnen und Fotografen quatschen und fachsimpeln zu können, ihnen "Löcher in den Bauch" zu fragen oder einfach den Geschichten zu lauschen und mit ihnen zu lachen. 

Das war jedoch eher ein "Zufallsprodukt" und führt mich zum einzigen Kritikpunkt, den ich habe! Wo bitte schön, war das "Konzept" oder der Plan für die Gestaltung der Abende!? Als ich am ersten Abend auf der Plaza saß, dachte ich noch, dass die gute Bergluft die Teilnehmer der Workshops um 20:30 Uhr in´s Bett zwingt, aber zumindest am Samstag stellte ich fest, dass meine Vermutung falsch war! Hatte ich mich als Teilnehmer eines Workshops noch am Vortag bei einer guten Veranstaltung der Firma Olympus gut unterhalten gesehen, war das "Hauptabend" der Woche nicht mehr der Fall! 

Ja, natürlich hätte ich der "Einladung" folgen können, eine Veranstaltung mit Fotoausstellung im Oberstdorfhaus zu besuchen, aber das wollte ich nicht! Es war ein wunderschöner und warmer Sommerabend und ich wollte lieber draußen sein! Wo war das Alternativprogramm? Die "Würdigung" der Workshops und deren Teilnehmer, die am gleichen Tag stattgefunden hatten? Wo war das Programm an der Plaza? An der ein großer Bierstand, eine Grillstation und eine leere Bühne einen aussichtslosen Kampf bestritten? 

Ich spreche nicht von "Frontal-Bespassung", aber ich hätte mir (als Kunde und Teilnehmer) etwas mehr Beachtung gewünscht und da hätten ein oder zwei kleinere Beträge zu Schwerpunkthemen des Tages bzw. den stattgefundenen Workshops sicher eine Bereicherung zu den gezeigten Bildern auf der LED-Wand bedeutet...

Fazit: Ich habe die Veranstaltung sehr genossen und muss mir unbedingt mehr Zeit für das ganze Angebot nehmen. Ich glaube fest an das gute Grundkonzept des Fotogipfels und würde mir die angesprochenen Anpassungen wünschen um zu sagen: "I´ll be back!" 

Euer 

Doc Minten


Montag, 12. September 2016

PHOTOKINA 2016 - "und Ihr so?!"


Bald ist es dann wieder soweit! In genau zwei Wochen beginnt die "Photokina 2016" !

Das wird erst die dritte Photokina sein, die ich besuche und wie beim letzten Mal habe ich mir vorgenommen, meinen Besuch etwas mehr zu strukturieren, als ich es beim erstem Mal gemacht habe! 

Ich habe Euch 2014 schon einmal meine Planungen zum Besuch der Photokina erläutert und musste doch nachher zugeben, dass ich nur einen Bruchteil von dem gesehen und geschafft habe, was ich mir vorgenommen hatte. Dennoch waren die zwei Tage ein voller Erfolg, weil ich viele nette Kollegen (wieder-) gesehen und getroffen habe, gute Gespräche führte und viel zu Lachen hatte!...

Dieser Post sagt Euch also nicht, was, wann und wo es auf der Photokina Interessantes zu sehen gibt, sondern zeigt, was ich von meinen Erfahrungen gelernt habe und was ich mir vorgenommen habe. Vielleicht kann ich so dem Einen oder Anderen bei seinem (ersten) Besuch "helfen"!?...

- Tickets: Der normale Hobbyknipser wie ich, braucht eine Eintrittskarte, um die Photokina besuchen zu können. Wer sparen möchte, kauft jetzt noch Tickets im Vorverkauf, die reduziert sind, hofft auf die Vergabe von kostenlosen Tickets durch verschiedenste Anbieter im Internet, bucht die Teilnahme von Veranstaltungen, die ein Ticket beinhalten oder den Preis reduzieren oder, oder, oder!...
- Zeitplanung: Die Photokina wirft schon ihre Schatten voraus, denn in Köln und Umgebung laufen unter dem Begriff "Road to Photokina" schon viele Ausstellungen und Veranstaltungen, die zum Teil sehr interessant waren und sicher sind...Ich habe es aber nach der Arbeit und an den Wochenenden nicht geschafft, eine davon zu besuchen...Schade eigentlich! 
In der Woche der eigentlichen Messe vom 20.9 bis 25.09.habe ich mir aber schon einmal 2 Tage für den Besuch eingeplant! und damit ist die eigentliche Messe gemeint und die Veranstaltungen die dort stattfinden. Wir reden nicht von Workshops, Events und Treffen, die während dieser Zeit in Köln selbst stattfinden und ich denke, dass das aufgrund der gemachten Erfahrungen ein guter Mittelwert ist. 
-"Wunschliste": Ihr solltet Euch gut überlegen, was Ihr sehen bzw. machen wollt, denn man kann sehr schnell den Überblick verlieren. Neben den klassischen Präsentationen von neuen Kameras und Objektiven findet Ihr insgesamt zehn Bereiche, in denen Ihr Euch thematisch "verrennen" könnt!!!
Ich habe mir die Zeit genommen, zu gucken welche Aktionen mich außerhalb der eigentlichen Messe interessieren und habe mich für diese Veranstaltungen angemeldet! 
Ganz besonders ans Herz legen, möchte ich Euch eine Veranstaltung, die sich mit dem Thema "Lightpainting" beschäftigt und die für sich schon genommen ein wahrer Knaller ist! Alles, was Rang und Namen hat in der Szene wird wohl dort sein und wer sich für das Genre interessiert, sollte sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen! 
- Die "eigentliche" Photokina!: Ich werde am Freitag, dem 23.09. den ersten Tag auf der Photokina verbringen. Diesem Tag werde ich wohl damit verbringen, die Hersteller bzw. deren Stände zu besuchen, deren Produkte mich interessieren und wo ich mich auf Neuerungen und den Erfahrungsaustausch freue. Überhaupt steht dieser Tag eher unter dem Motto "Networking" und ich freue mich auf das Wiedersehen von vielen und guten Freunden, die ich durch das Fotografieren kennenlernen durfte...
Ich freue mich aber auch sehr, dass die Firma Olympus im Umfeld der Photokina mit ihrem "Perspective Playground" ein weiteres Highlight nach Köln gebracht hat und werde sicher auch den einen oder anderen Besuch dort einplanen! 
Samstag, den 24.09. und somit den zweiten Tag auf der Photokina habe ich schwerpunktmäßig mit Workshops und Verträgen verplant. Auch hier führt die Firma Olympus und echt tolles Programm auf und  ich habe mich schon für zwei Veranstaltungen eingetragen. Ansonsten geht der Tag dafür drauf, dass ich mir Sachen ansehe, die ich einfach am ersten Tag nicht geschafft habe...Is´so! Ich werde eben auch nicht jünger!!!...

Wie sehen Eure Planungen aus? Habt Ihr Tipps für mich? Wollen wir uns treffen?

Ich freue mich auf Eure Kommentare und Anregungen! 

Bis bald!



Samstag, 9. Juli 2016

"F-Day" - Fotografen erobern die Normandie...Oder Fotoreise nach Nordfrankreich 2016 - Teil 2


3. Tag: 

Wir sind am Morgen in Cherbourg losgefahren.  Unser Ziel ist das "Wunder des Abendlandes" - Der Mont St. Michel. Die Geschichte des Klosterberges reicht bis ins 8. Jahrhundert zurück und als Wallfahrtsort gelangte der Ort Berühmtheit. Durch "Google Maps" bzw. durch Frank geleitet, sind wir nicht den "Touristenpfaden gefolgt, sondern auf ein Gehöft gefahren, das den oben zu sehenden Blick ergab! Einfach der Hammer! 

Jetzt war guter Rat teuer! Wir hatten den Leuchtturm von "Cap Frehel" auf dem Zettel, aber die Wettervorhersage war sehr schlecht, doch wie so oft sollte das Wetter am Leuchtturm Phasen von Trockenheit ergeben und so entschlossen wir uns dorthin zu fahren. Das war auch eine gute Entscheidung, denn wir konnten eine Regenpause für Fotos abpassen. 

Von dort ging es noch weitere 180 km nach Brest, wo wir zwei Tage bleiben wollten, um die weiteren Locations anzufahren. 

Wer es wieder etwas lockerer angehen will, fährt zwar heute ebenfalls Mont-St. Michel an, sucht sich dann aber als nächstes Ziel die Austernhauptstadt der Bretagne, Cancale aus. Hier kann man Austern verköstigen, wie es auch schon Julius Cäsar und Ludwig XIV taten. Nach diesem Besuch kann man entweder nach St. Malo zurückfahren oder sich eine Unterkunft in der Region suchen. 


4. Tag: 

 
Am vierten Tag ist das Wetter ja mal richtig mies gewesen! Dennoch haben wir uns entschlossen, in westlicher Richtung die beiden Leuchttürme "Phare de Kermovan" und "Phare du Petit Minou" anzufahren. - Das war auch eine goldrichtige Wahl, denn wir haben bei beiden Locations ein paar Regenpausen für tolle Fotos nutzen können.


Beide Anlagen sind sicher die Highlights der Tour. Es ergeben sich verschiedene Perspektiven für Bilder und bei besserem Wetter hätte man sicher auch zum Sonnenauf- bzw. Sonnenuntergang herrliche Aufnahmen machen können. 

Zwischen den beiden Locations liegen nur etwa 15 km und man kam auch relativ nah an die Anlagen heran bzw. musste nicht das Equipment kilometerlang durch Wiesen, über Felsen oder durchs Unterholz schleppen...

Auch wenn man es etwas lockerer angehen lässt, sollte man für diese Gegend zwei Tage einplanen. Auf der Fahrt könnte man am Cap Frehel Station machen, wie wir es getan haben. Bei entsprechendem Seegang sind die ca. 70 Meter hohen Klippen hinter dem Leuchtturm ebenfalls ein toller Anblick. 
Die Stadt Brest bietet sich als Ausgangsort an, da es von hier nur ein "Katzensprung" zu den genannten Locations ist. Ggf. bliebt ja auch noch Zeit, das Umland und die Strände zu besuchen. 


5. Tag: 


Für uns war der fünfte und letzte Tag eigentlich schon der Abreisetag, denn es lagen ca. 1500 km allein bis nach Bonn vor uns. Es bestand also die Wahl zwischen zwei Locations, von denen wir noch eine anfahren wollten. 

In Frage kam "das Haus zwischen den Felsen", das Ihr oben seht oder  "Perros Guirec", ein Ort, der wegen seiner rosafarbenen Granitfelsen am Meer und einem Leuchtturm ebenfalls sehr bekannt ist. Wir entschlossen uns für ersteres, hatten aber wieder mal allgemein Pech mit dem Wetter und im Besonderen dann mit dem Schicksal, denn als der Regen aufhörte, trafen in diesem Moment Handwerker mit einem großen weißen LKW auf, den sie genau vor der Eingangstür parkten! 


Gut, einfach umdrehen und schon ergibt sich das nächste Motiv! Es gibt sicher noch andere zu entdecken, aber wir hatten schließlich noch die Rücktour nach Hause vor der Nase... 

Wer sich mehr Zeit in der Region nimmt, besucht sicher diesen Teil der Bretagne und unternimmt eine Fotowanderung. Sehenswert ist aber sicher auch der Ort Ploumanac´h mit seinem schönen Strand und den rosafarbenen Granitfelsen. Man kann dort den "alten Zöllnerpfad" begehen und sich bizarre Felsgebilde, wie "Napoleon´s Hut" oder den "schlafenden Hasen" ansehen. Auch die gesamte Küste und der dort befindliche Leuchtturm sind sicher ein oder zwei Fotos wert. 

Wer jetzt noch immer nicht genug hat, kann noch ca. 130 km nach Süden fahren, in das Department "Finistere".  Auch hier finden sich schöne Motive, die einen Besuch lohnen könnten!?...


Fazit: 
Die Fahrt mit Olaf und Frank hat mir einen großen Spaß gemacht und wir haben viel gelacht! 
Vielen Dank, Jungs! Es war ein echt tolle Fahrt mit Euch!!!
Ich habe viele hundert Bilder mit nach Hause gebracht, die ich erst so nach und nach sichten und bearbeiten kann. 
Obwohl wir Ende Juni / Anfang Juli gefahren sind, hatten wir mit dem Wetter zu "kämpfen". Wir hatten doch immer Glück, dass sich kurzen Regenpausen ergaben, in denen wir unsere Fotos machten. Wäre dem nicht so gewesen, hätten wir orts- und zeittechnisch nicht wirklich einen "Plan B" gehabt! 
Das, die Übernachtung zu organisieren und die einzelnen Etappen bringen mich zu der Empfehlung, dass man sich mehr Zeit für diesen schönen Teil Frankreichs nehmen sollte. Ich habe versucht Euch entsprechende Hinweise zu geben und möchte mich zuletzt auch bei Hans Altenkirch bedanken, der uns bei der Vorbereitung geholfen hat und dessen Hinweise ich auch bei meinen Postings verwendet habe! 

- Ende Teil 2 - 

 
 




Samstag, 20. Februar 2016

Bericht über den "Leuthard Retro Strap" oder: "Sag niemals nie!"...



Was geht mich mein Gequatsche von gestern an! Ja, ich weiß, ich habe Euch an anderer Stelle schon von anderen Lösungen für den Transport des "Kameraflohs" (der Olympus OM-D E-M10) berichtet. 

Was war das Grundproblem? Es kam mir eigentlich nie in den Sinn, die mitgelieferte Nackenschlaufe zu benutzen. Andererseits wollte ich die Kamera immer "zur Hand haben" und sie gleichzeitig vor Sturz und Verlust sichern...

Sie mittels Adapter an den Hüftgurt zu hängen, wie die E-M1 schien mir "übertrieben", also kam letztlich ja nur eine Handschlaufe in Frage.

"Sag niemals nie!" - Bei den vergangenen Fotowalks und zuletzt auf der Fotoreise nach Venedig war die kleine E-M10 die Kamera, die ich immer "schußbereit" haben wollte. Am Ende verschwand sie häufiger in Mantel- oder Kameratasche, was manches Motiv verlorengehen ließ...

Also gut! Ich dachte an dieser Stelle wieder über einen Nackengurt nach, nur welchen? Nee, keinen aus Leder! Keinen, mit einem riesigen Polster, der das Gewicht einer DSLR abpolstern soll! und bitte keinen, den das Logo der Kameramarke ziert oder der einen lustigen Spruch trägt! 

Da traf es sich gut, dass ich davon erfuhr, dass Thomas Leuthard, den ich für seine Arbeiten als Streetfotoggraf bewundere, einen Kameragurt designet hat und noch besser, dass er mir den Gurt zu Verfügung gestellt hat! 


Den Gurt, der aus hochwertigem und langlebigem Mammut™ Bergsteiger Seil gefertigt ist, gibt es in mehreren sehr stylischen Farben. Ich habe mich für die Farbe "Retro" entschieden, was gut zur Kamera passt. 

Was ich auch sehr gut bei der Bestellung fand, ist die Tatsache, dass der Kameragurt in mehreren Längen vorgehalten wird, aber auch auf Wunsch extra für eine spezielle Länge hergestellt wird. Nachdem ich aber mit einem Bandmaß und der Kamera festgestellt habe, dass die angebotene Länge von 108 cm mir völlig ausreicht, habe ich diese Länge gewählt. 

Bei der Lieferung, die sehr schnell erfolgte, fand ich, dass der Gurt insgesamt und auch die angebrachte Halterungen mit den Schlüsselringen am Ende einen sehr hochwertigen Eindruck machten. Ich stellte  aber auch fest, dass der Kameragurt mit  zwei Gummi Ringen geliefert wird. Erst erschloss sich mir nicht der Grund dafür, zumal ich den Gurt an die dreieckigen Halterungen anbrachte, die regulär für die Anbringung von Gurten oder sonstigem an der Kamera bestimmt zu sein scheinen. 

Wie ich dann später erfuhr, soll der Gurt direkt an den Kamerabody angeschnallt werden und die  Gummi Ringen dienen dazu, die Kamera zu schützen! Okay! Gecheckt! ;)


 Bei meinen ersten Touren mit dem neuen Kameragurt stellte ich fest, dass ich meine Meinung eben doch revidieren muss. Erstens und das betrifft gerade die Streetfotografie, wirkt man eben wie ein Tourist, wenn man eine Kamera um den Hals trägt. Zweitens kann man ganz entspannt "aus der Hüfte" also über das Touchdisplay der Kamera auslösen und kann dann die Kamera wieder loslassen und hat die Hände frei!

Für mich und den kleinen "Kamerafloh" ist der Kameragurt von Thomas Leuthard jetzt die erste Wahl! Stylisch - Gut verarbeitet - Angenehmes Tragegefühl - weder zu groß noch zu klein! Perfekt!

Ich bedanke mich an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bei Thomas, dass er mir den Gurt zu Verfügung gestellt hat (und würde ihn jetzt auch nicht mehr hergeben!!!). 

Der  Gurt gibt es bei verschiedenen Fachhändlern und direkt hier in seinem Shop für 38,00 € (+5,00 € Aufpreis bei individueller Länge) erhältlich.

Dienstag, 19. August 2014

"Köln 5Uhr30" - Bericht über einen anderen Fotowalk...



"Boah, ist das früh!" denke ich mir, als ich um 04:45 Uhr am Barbarossaplatz in Köln stehe und auf die anderen Teilnehmer des Fotowalk warte.

Wie ich Euch schon im meinem Jubiläumspost geschrieben hatte, hatte Foto-TV für den heutigen Tag anlässlich des 175. Geburtstages der Fotografie und im Gedenken an den Fotografen Chargesheimer zu einen Fotowalk eingeladen.

An dieser Stelle möchte ich mich natürlich auch bei Heike Skamper und Marc Ludwig von Foto-TV für die Einladung und die Organisation des Events bedanken. Besonders habe ich mich aber auch gefreut, dass unsere Gruppe von Eberhard Schuy begleitet wurde, der uns auf seine lockere aber stets hochprofessionelle Art immer als Ansprechpartner zur Verfügung stand und uns wertvolle Ratschläge gab.

Abe jetzt weiter im Thema:

Während meiner Recherche zu Chargesheimer, dessen Werk ich sehr faszinierend fand, erfuhr ich mehr durch Zufall und leider erst zu spät durch einen "Zeitzeugen" wie diese Projekte bei Chargesheimer wohl abgelaufen sind und was seine Herangehensweise beim Fotografieren war.


Bedeutet Streetfotografie normalerweise nicht leere Straßen zu fotografieren, stand das bei diesem Fotowalk doch ganz im Vordergrund. Was von Chargesheimer in seinem letzten Buch 1970 noch als Abgesang auf die im Beton erstickende Stadt gedacht war, wollten wir insofern übernehmen, als dass wir die noch schlafende bzw. erwachende Stadt in Szene setzen...


Wenn auch, wie erwähnt, Chargesheimer  bei seinen Fotos eine bestimmte Bildform und einen bestimmten Aufnahmewinkel verwendete, wählte ich bewusst, wie auch schon bei meinem letzten Projekt das Bildformat 16:9 und einen der Artfilter, den die E-M10 im Repertoire hat...Ich wollte auch hier formatfüllend arbeiten und letztlich die Bilder "out-of-the-cam" produzieren, um später nicht versucht zu sein, zuviel in der Bildbearbeitung "herumzubasteln"...



Ja, ich dachte mir, dass die Umsetzung um diese Uhrzeit eigentlich nicht soooo schwer sein würde, war aber dann schon überrascht, je weiter wir die Kölner Ringe hinabwanderten, wieviel "Hully-Gully" los war! Autos, Lieferanten, Partyvolk... Das erforderte dann schon etwas Konzentration im Vergleich zu der Durchführung in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts!...




Es wird heller und die Stadt lebendiger! Damit natürlich auch immer schwieriger das eigentliche Ziel des Fotowalks zu verfolgen. Ist so wie beim Fotografieren der blauen Stunde! Dies und das! und schwups ist alles vorbei!...




Am Ende gelingen mir noch ein paar Bilder, die mir gut gefallen und dann ist schon alles vorbei! 

Jetzt sitze ich hier übernächtigt und dennoch so aufgedreht, dass ich nicht ins Bett gehen mag...

Jetzt fällt mir nur noch ein: "Hey Kölle do bes e Jeföhl!"...

Und in mir reift der Gedanke, dass ich das auch mal in Bonn machen muss!...

Gute Nacht!