Sonntag, 8. November 2015

"PotzBlitz" - Teil 2 - Quick-Review des Nissin i40 oder "Wenn Haben Wollen mal wieder über Brauchen Tun siegt!"


Nach dem letzten Posting (Tadaaa! Es war übrigens das 275.!!!) habe ich mir meine Gedanken gemacht, welchen Blitz ich mir für meine OM-Ds kaufen will. 

Nach einigen Recherchen im Internet "rauchte" mir echt der Kopf! Nachdem ich meine Suche letzlich auf die Produkte von Metz, Nissin und Olympus eingegrenzt hatte, schaute ich als typischer Mann natürlich nach den "technischen" Werten! Welche Leitzahl hat der Blitz? Ist er HSS-tauglich? Kann man entfesselt blitzen und wie wird der Blitz dabei angewählt? usw. und so fort...
Interessanter Weise fand ich weder im deutsch- noch im englischsprachigen Raum Vergleichstests und stellte außerdem traurigerweise fest, dass mein Aufruf an die Hersteller, mir entsprechende Geräte für einen Praxistest zu schicken, leider auch nicht erhört worden war!...

Bei all dem Lesen von Berichten und Ansehen von Videos erinnerte ich mich an die Zeit, als ich mir die ersten Systemblitze kaufte und dann noch ein "Arbeitstier" meines Kamerahersteller. Warum hatte ich mir die Geräte ausgesucht?, weil ich sie am besten bedienen konnte!...

Es standen somit zwei Dinge für mich fest. Erstens sollte der Blitz nicht zu groß für die Kamera (insbesondere die E-M 10!) sein und zweitens sollte er sich einfach, vielleicht sogar intuitiv, bedienen lassen. 


Nachdem ich die Auswahl auf den FL-600R von Olympus und den i40 von Nissin eingegrenzt hatte, ging ich in ein Fotogeschäft, um mir die beiden "Aspiranten" auf den Platz in meiner Fototasche einmal aus der Nähe anzusehen. 


Als ich die beiden Geräte vorgeführt bekam und sie dann auch an meiner Kamera testen konnte, haben die genannten Kriterien zur Kaufentscheidung geführt. Der "i40" ließ sich einfach verstehen, bietet alle technischen Vorzüge, die ich mir gewünscht habe (Okay, man kann auf der Kamera nicht andere Blitze "ansteuern, aber "Who cares!") und er ist ungefähr halb so teuer wie sein Konkurrent! 

Nur so nebenbei bemerkt, verfügt der "i40" über eine Kontaktplatte aus Metall und nicht (wie der "FL-600R) über eine Bodenplatte aus Plastik, auch die Arretierung machte einen solideren Eindruck! 

Der Punkt war aber dann die Bedienung des Blitzes! Als es der Fachberater nur mit Mühe schaffte, per Scrollen durch die Menus, einzelne Dinge, wie das Zoomen oder ähnliches, zu verändern, stöhnte ich im Innersten schon auf! Parallel dazu hatte ich die gewünschten Veränderungen am "i40" in "Null-Komma-Nix" vorgenommen! 

Im nächsten Posting gehe ich dann auf die unterschiedlichen Einstellmöglichkeiten und die Bedienung etwas genauer ein. Der erste Eindruck ist jedoch sehr gut und der Blitz hat jetzt einen festen Platz in meiner Fototasche!

Montag, 2. November 2015

"PotzBlitz" - Wie ich im Dunkeln mit Blitz arbeiten wollte... oder "Irgendwas ist ja immer!"


Oje! Das hatte ich mir eigentlich nicht sooo schwer vorgestellt!!!
Was war die Ausgangssituation? Ich hatte gelesen, dass es in Bonn zu Halloween einen "Zombie-Walk" geben sollte und hatte Lust dort Bilder zu machen. 

Okay, es würde dunkel sein und ich habe zwei Kamera-Bodies zur Verfügung. Den einen wollte ich mit meinem Teleobjektiv bestücken, in Blenden-Automatik und ISO-Automatik arbeiten und "draufhalten"!...

Den zweiten Body wollte ich mit dem 12-40mm, 2.8-Objektiv ausstatten und (das hielt ich für eine ganz tolle Idee!) mit einem Blitz betreiben, um "Reportage-ähnliche" Fotos zu bekommen! Genauer gesagt, sollte das Licht eher im "Paparazzi-Stil" einen Spot auf mein Motiv legen und gleichzeitig das Umgebungslicht, falls vorhanden, nicht überstrahlen oder zum Verschwinden bringen...

Jetzt muss ich vorausschicken, dass meine Erfahrung aus den Zeiten der DSLR herrührte und ich bei meiner damaligen Kamera einen Blitz hatte, der im TTL-Modus betrieben werden konnte. Beim Fotografieren habe ich damals, je nach Wunsch, einfach die Intensität des Blitzes in Stufen herauf- oder heruntergeregelt, weil, wie der Name schon sagt, die Belichtung "durch das Objektiv" gemessen wurde...

Das Problem war jetzt, dass ich keinen TTL-fähigen Blitz für die OM-D´s besitze und so dachte ich, dass ich das Ganze auch manuell mit einem Systemblitz von Yongnuo ohne TTL-Modus hinbekomme!...denn ich habe nur die Modelle YN560 I und II!!!. 

Gut, ich erspare Euch den Exkurs meiner ersten Überlegung. Das war die Idee, dass Ganze mit dem Ringlicht des Portys zu machen. Ich stellte aber auch bei der niedrigsten Stufe fest, dass die Bilder so aussahen, als hätte ich mein Motiv im Flutlicht fotografiert, also verwarf ich diese Idee...

Grau ist alle Theorie...

Was habe ich mir denn vorgestellt!?...Nun ich wollte im manuellen Modus fotografieren. Die ISO-Empfindlichkeit stellte ich auf 200 ein. Bei Blende f5.6 und einer Blitzstärke von 1/8 stellte ich die Belichtungszeit soweit runter (oder eben hoch!?), dass sie bei etwa 1/80 Sek. lag. So hatte ich, wie auf dem obigen Bild zu sehen, eine "ausgewogene Beleuchtung meines Motivs (ich habe den Blitz auf 50mm fokussiert und auch mit einem Wabenvorsatz gearbeitet!) und sah noch Licht oder etwas von der Umgebung...

 
Was schiefgehen kann, geht auch schief!...
Ich kann Euch sagen, es war, wie bei den Geisterjägern, aber die Waffen "funktionieren nicht"!...
Der Autofokus der E-M10 "pumpte trotz kontinuierlichem Modus fröhlich vor sich hin und hatte Mühe scharfzustellen. Da ich die Auslösepriorität aber entsprechend eingestellt hatte, kamen Bilder einem "Glückstreffer" gleich!...


Was beim "statischen" Testen in meiner Wohnung noch geklappt hatte, wollte bei sich bewegenden Objekten nicht mehr funktionieren! Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie ich am Blitz herumgeschraubt habe, weil ich ja sah, welchen "Murks" ich da produzierte...

Ja, sicher! Ich könnte jetzt behaupten, dass der Bildlook genau der war, den ich erzielen wollte und er sieht auch interessant, aber eben auch etwas skurril aus! Nein! Ich hätte mir schon gewünscht, dass sehr viel "Verschwommenes" im Bild zu sehen ist, aber die Personen etwas "knackiger" abgelichtet werden...

Im Nachhinein frage ich mich, ob ich bessere Ergebnisse mit einem TTL-fähigen Blitz erzielt hätte!?...

Ich habe mich dann, nur nebenbei bemerkt, auf die Recherche begeben, welche Blitze für meine Kameras geeignet sind und war doch erschreckt, wie wenig sich finden lässt. Es gibt keine Tests (schon garnicht in Grenzbereichen) und auch keine Vergleiche von Tests von Blitzgeräten, die für die OM-Ds geeignet sind. Na, klar kann man Berichte über den FL-600R von Olympus oder den i40 von Nissin finden. Das sind wohl die gängigsten Modelle für spiegellose Kameras, wenn man von Anbietern wie Metz oder anderen absieht...

Neben dem "Pro und Contra" der jeweiligen Blitzgeräte würden mich eben auch Situationen interessieren, die eben nicht mit jedem x-beliebigen Systemblitz im Studio "nachgestellt" werden könnten...

Also!...

Liebe Hersteller! Das wäre doch einmal ein Grund verschiedene Einsatzgründe der Blitzgeräte testen zu lassen (Ich biete mich da auch gerne an!) 
Liebe Foto-Profis! Wie wäre es mal mit Vergleichtests von Blitzgeräten für spiegellose Kameras und bitte nicht nur das Standard-Portrait im Studio!
Liebe User! Was habe ich falsch gemacht? Was wäre Eure Herangehensweise gewesen? Was sind Eure Erfahrungen???

Schreibt mir Kommentare! Schickt mir Links! Ich bin sehr gespannt!!!
 



Samstag, 24. Oktober 2015

Quickreview - Kameraholster der Firma "Andoer" - Oder: "Zieh´Fremder!"


In diesem Posting geht es mal wieder um Eins meiner Lieblingsthemen. Wie transportiere ich meine Kamera, wenn ich sie nicht die ganze Zeit in der Hand halten möchte, sie aber auch griffbereit halte!? 
Wie Ihr aus einem früheren Posting wisst, habe ich in den Zeiten der DSLRs die Gurte der Firma Carryspeed geschätzt und auch viel genutzt. Ich hatte den Gurt für eine und für zwei Kameras und fand besonders gut, dass die Verbindung zur Kamera mit einer Platte erfolgte, die Arca-Swiss-kompatibel war und die Kamera bei Bedarf so ganz einfach auf meine Stativköpfe gesetzt werden konnte, ohne die Halterung auszutauschen. 


Als ich dann auf das spiegellose System von Olympus umstieg, erschienen mir die Gurte von Carryspeed doch reichlich überdimensioniert und unpraktisch. Ich begab mich also erneut auf die Suche nach einer Alternative. Schnell wurde klar, dass ein Nacken- oder Schultergurt eigentlich nicht in Frage kommt, aus den eben genannten Gründen. Systemplatten, die an den Hosengürtel oder die Riemen von Taschen oder Rucksäcken montiert werden, gefielen mir ebenfalls nicht!...

Ein Gürtel- oder Holstersystem schien daher die Alternative zu sein, aber das einzige Gurtsystem, das es bis dahin auf dem Markt gab und das ich mir auch schon auf der letzten Photokina angesehen hatte, hielt ich schlicht und einfach für überteuert! 

Da traf es sich sehr gut, dass ich regelmäßig die Videos der FF-Fotoschule aus Hamburg bei YOUTUBE verfolge! Hier wurde im Sommer der Kameragürtel der Firma Andoer vorgestellt! Was soll ich sagen, bei dem Preis-Leistungsverhältnis musste ich bei Amazon einfach zuschlagen und bestellte mir direkt beide angebotenen Versionen! 


Ich hatte das System jetzt schon mehrfach im Einsatz und bin, nach einer Eingewöhnungsphase, echt begeistert. 
Der Gürtel lässt sich in der Länge verstellen (zum negativen Punkt diesbezüglich komme ich noch!) und das Gurtschloss hat eine zusätzliche Arretierung, die gedrückt werden muss, um das Gurtschloss zu öffnen und so kann das Schloss nicht aufspringen oder geöffnet werden, wenn oben und unten Druck auf das Gurtschloss besteht...
Der Kugelkopf der Carryspeed-Platte, die ich weiterhin verwende (Nein, ich benutze nicht den vorgesehenen Adapter !) passt genau in die Halterung am Gurt. Ein Schloss verhindert, dass die Kamera aus Versehen nach Oben herausgedrückt oder von jemand herausgenommen werden kann, denn zum Lösen muss eine Arretierung geöffnet werden. 


Ich habe die Gurte jetzt schon mehrfach mit einer oder zwei Kameras im Einsatz gehabt und bin sehr zufrieden. Zwei Dinge stören mich aber "leicht"! Die eigentlich Kamerahalterung ist auf der Rückseite mit zwei kleinen Schrauben fixiert, die offenliegen. Ich habe so etwas Bedenken, dass sie Kratzer oder Löcher an darunterliegendem Stoff machen können, obwohl ich das bisher nicht beobachten konnte. 
Das Zweite und das hat schon Frank Fischer in seinem Video erwähnt, ist, dass bei einer entsprechenden Verstellung des Gürtels kein Klettstoff der einen Seite des Gürtels mehr auf den Hakenstoff der anderen Gurtfläche trifft. Hier hat mir Frank netterweise mit einem Klettstück ausgeholfen, dass ich auch zwischen die beiden Gurthälften stecke!...
Ich denke mal, dass ich bei der Photokina im kommenden Jahr mal gucke, ob ich den Anbieter treffen kann, um ihn von einer "Anpassung" seines Produktes zu überzeugen. Bis dahin werde ich aber sicher noch einige Touren mit dem Gurtsystem hinter mich bringen und gucken, ob es hält, was es bisher verspricht! 
Mich würde jetzt wirklich mal interessieren, was den Preis des bisherigen "Marktführers" rechfertigt. Vielleicht hat der Eine oder Andere ihn im Einsatz und schreibt mir seine Meinung als Kommentar unter das Posting. Ich bin gespannt!

Vielen Dank an dieser Stelle für den Hinweis von #bestefotoschulevonwelt !!! Wenn Ihr vorhabt, den oder die Gurte zu kaufen, dann folgt doch bitte dem Link unter dem Video! So gibt es einen kleinen Bonus für die Fotoschule und sicher in Zukunft weitere tolle Tipps! 

Mittwoch, 16. September 2015

"Non Photae sed vitae" - Oder auch Photoshop für Doofe - Teil 1




Dieses wird der erste Post zu einem neuen Kapitel, vielleicht zu einer neuen Welt... und ich weiß genau, dass der Weg mal wieder "steinig" werden wird!

Ich habe in den vergangenen Jahren zur Katalogisierung und Bearbeitung Lightroom von Adobe genutzt. Das war leicht zu lernen, denn ich brauchte kein Anleitungsbuch in der Stärke des Telefonbuchs von New York, sondern einfach ein hervorragendes Buch "MEIN LIGHTROOM ALLTAG" von Patrick Ludolph, um prima zurechtzukommen... (Ja, auch wenn das Buch die Version 3 betraf, konnte ich alle Funktionen der Version 4 verstehen!).

Ich habe mich immer gesträubt, Programme wie Photoshop zu erlernen, weil ich nie das Gefühl hatte, die ganzen Möglichkeiten nutzen zu müssen oder zu wollen. Ich wollte nie umfangreiche Composing basteln oder das Bild komplett verändert...Äh, optimieren! Der Lernaufwand war mir einfach zu groß! 

 Ihr seht aber schon an den Bildern, worauf ich hinauswill!?...

Ich habe spätestens nach meinem letzten Shooting festgestellt, dass der Bildbearbeitung mit dem geliebten Lightroom von Adobe Grenzen gesetzt sind. Genauer gesagt! Ich habe da einen fiesen schwarzen Schlafsack, auf dem das Model sitzt...kein Foto ohne Model gemacht und jetzt ein Problem!!!

Wie (VERDAMMT NOCH MAL!!!) bekomme ich den schwarzen Schlafsack wegretouchiert!!! 

Ich habe echt stuuundenlang mit den zwei (!) Werkzeugen von Lightroom "repariert" und "gestempelt", aber Ihr könnt Euch vorstellen, dass das nicht sooo richtig der "Burner" war!...

Okay, dachte ich mir! Du lernst das Ganze "nicht für ein Foto, sondern für´s (Fotografen-) Leben" und deshalb mache ich mich auf den Weg, Photoshop zu erlernen! *Seufz*

Wie es der Zufall wollte, habe ich mich beim letzten Update von Lightroom dazu entschlossen, mir die "Abonnement-Version" - "CC" (Creative Cloud) in Verbindung mit Photoshop zu besorgen. Ich musste also keinen Kredit für die Software ausgeben und die erste Hürde war genommen. 

Ich werde Euch in lockerer Folge die nächsten Schritte auf meinem Weg erzählen. Was heißt das? Okay, in der grooooßen Stadt Bonn habe ich kein 24/7-Angebot für Workshops gefunden...Spaß beiseite! ich habe mich zunächst informiert, ob und welche Video-Tutorials eine Möglichkeit sind, das Programm zu erlernen...

Aber davon mehr in einem der nächsten Posts!...

Öhm! Tipps und Hinweise sind natürlich HÖCHST!!! willkommen!...


Sonntag, 6. September 2015

"Fließend Posieren - Michael Zelbel" oder "Yps für Fotografen!"...


"Ja, gib mir ein "Y"!...

Nein, so sollten die Anweisungen an das Model sicher nicht lauten. Was es aber beim Thema "Modelposen" mit Buchstaben auf sich hat und dass es hilfreich ist, wenn man sich als Fotograf einmal selbst in "Szene" setzt, erfahrt Ihr im folgenden Post!

Dieses Mal geht es nicht um die Idee zum Bild, sondern um die Umsetzung. Bei Shootings kommt es letzlich auch auf die Arbeit mit und natürlich die Posen des Models an. Ich fange nicht wieder die Diskussion an, was der beste Weg ist. Ich stelle aber bei mir selbst fest, dass ich nur manchmal eine Pose beim Model von Grund auf "aufbaue", sondern eher ein Posing variiere. 

Jetzt kann es natürlich dem Anfänger passieren, dass er / sie gerne mal wissen und lernen möchte, ob es nicht andere Varianten gibt und hier bin ich auf eine sehr gute Methode von Michael Zelbel gestoßen. 

Nur kurz, ich war vor zwei Jahren auf die Arbeiten von Michael Zelbel aufmerksam geworden,  als es darum ging, mit Systemblitzen (also kleinem Budget...) im Studio zu fotografieren und besonders, als ich Mode bzw. Kleidung fotografieren wollte, die später "freigestellt" werden sollte, um sie auf Internetseiten oder Katalogen anzubieten. Wenn das Thema interessiert, den verweise ich auf folgende Seite! 

Aber kommen wir zurück zum Thema! 
Ich recherchiere oft im Internet auf der Suche nach Bildideen und stoße dabei auch immer auf gute und interessante Posings. Kleiner Quicktipp!: Ich speichere Bilder, die mir gefallen ab, die einen in einem Ordner für "Bildideen" und die anderen in einem Ordner "Modelposen"...

Es geht mir aber oft so, dass ich mir eben nicht alle guten Posen merken kann und ich will auch nicht Ausdrucke oder ein Tablett mit zum Shooting nehmen, die mir die "Vorlagen" zeigen. Das limitiert eher, als das es hilft...aber! ich hätte gerne schon ein paar Posen im Kopf und hier kam das E-Book von Michael Zelbel genau richtig!  - Das Buch heißt: "Fließend Posieren - System für 30 heiße Posen in 30 Minuten"...

Ich finde die Idee einfach und genial! Er stellt ca. dreißig Posen vor und merkt sich diese Posen, in dem er ihnen Buchstaben zuordnet und sich aus den Buchstaben eine kleine Geschichte ausdenkt! Dabei spart er nicht mit vielen vielen Bildern und zwei hervorragenden Übersichten, die das Vorgehen illustrieren.

Ich habe mir das ca. sechzig Seiten starke Buch besorgt und durchgelesen. Wie gewohnt, werden auch die drei "Sets", an denen fotografiert wird, beschrieben und lassen sich prinzipiell zuhause durchführen. Außerdem werden auch Blitz- und Kameraeinstellungen beschrieben. Ich war sehr beeindruckt. 

Gestern habe ich dann mal das Setup durchgeführt und die Posen selbst durchgespielt. Nein, liebe Blogleser! Ich habe keine Bilder von mir in Markenunterwäsche gemacht! Glaubt mir, das wolltet Ihr nicht sehen!!!


 Um mal meine (saublöden) Gesichtsausdrücke zu erklären, das Einnehmen der Posen und das Auslösen mit Selbstauslöser (dann diesen schnell zur Seite werfen!) bedurfte meiner völligen Konzentration! 

Ich zolle jedem Model Respekt! Manche Posen, so hatte ich den Eindruck, konnte ich rein anatomisch einfach nicht einnehmen und dabei auf alles Achten UND noch gut aussehen!... Ich kann jedem Fotografen raten, das mal zu probieren!!!

Darum geht es aber auch nicht! Die Bilder sollen nur als Beispiel dienen! Das erste Bild steht für den Buchstaben "Y" und das zweite für "A". Jetzt kann man sich z.B. "Yeti" und "Anker" als Wort wählen und sich eine Geschichte ausdenken: "Der "Yeti" springt an einem heißen Tag in den Pool und findet einen "Anker"..."

Ich finde den Ansatz und die Methode klasse! Vielleicht ist das auch für den Einen oder anderen von Euch eine gute Idee, sich verschiedenste Posen zu merken!?...Probiert es aus!






Sonntag, 30. August 2015

"Tücke des Objekts" - Oder: "Sie haben doch so eine tolle Kamera!...


Beim Satz: Sie haben doch so eine tolle Kamera, da könnten Sie doch..." sollte man am besten sofort das Weite suchen! Oh, Mann! und ich Trottel hätte es sowieso besser wissen müssen. Habe ich nicht schon einmal diese Erfahrung gemacht, dass man nicht alle Genres bedienen kann, nur weil man gerne fotografiert...

Aber mal der Reihe nach! 
Die Aufgabe bestand daran, dass verschiedene "Trophäen", fast ausschließlich aus Glas, fotografiert werden sollten, damit die Bilder auf der Internetseite oder zu sonstigen Werbe- und Informationszwecken verwendet werden können. - Also Objekte vor weißem Hintergrund, kein großer Schattenwurf, usw....

Ich konnte verhindern, dass man die Dinger auf einem weißen Tisch mit dem Handy ablichtet, also erklärte ich mich bereit, sie zu fotografieren. - Selbst schuld! 

Nachdem ich eins der Videos von Eberhard Schuy auf Foto-TV (das Abonnement kann ich nur wärmstens empfehlen!!!) über "Objektfotografie" gesehen habe, hätte ich mir am liebsten links und rechts eine reingehauen für meine Dämlichkeit! Wie sollte ich das nur anstellen!?...

Gut! Ich habe meine Systemblitze! - Check!. Ich habe einen Belichtungsmesser!-Check!. Ich habe kein Fotostudio!- Check!. Ich habe keine Ahnung!!! - Check!. 

Dennoch wollte ich systematisch vorgehen und das Beste draus machen. Ich verwarf die Idee mit Pappe eine Hohlkehle zu bauen, weil ich schon mit bloßem Auge auf den Glasskulpturen die Spiegelungen des Raumes sehen konnte. Ich bestellte mir also ein "Lichtzelt" bzw. diesen "Quader". 

Nachdem ich das Ding aufgebaut hatte, stellte ich fest, dass die "Unterlagen" die man im Quader befestigen kann, starke Falten hatten. Ich nahm also ein großes weißes Kalenderblatt und klebte dieses in das Lichtzelt. 

Die Kamera kam auf ein Stativ, um die Bilder immer von gleicher Stelle aus aufznehmen und der Einfachheit halber. Jetzt kamen die Einstellungen dran. Weißabgleich auf 5500 K?!...Nee, also auf "Blitz". Manuelle Einstellung auf Blende 8 und Belichtungszeit auf 1/125 s bei ISO 200. 

Damit war klar und das wollte ich auch so, dass das Licht nur durch die Blitze erzeugt werden würde, die ich, wie man auf dem Bild oben sehen kann, um das Lichtzelt herum positionierte. Die Blitze wurde "weitwinkelig" fokussiert und nach Ausmessen durch den Belichtungsmesser ergab sich eine einzustellende Stärke von 1/64, die mir auch am besten gefiel. 


"Der Teufel steckt im Detail" - War die Belichtung für weiße Schrift zu hell, war sie für schwarze Schrift zu dunkel. Brannte der Hintergrund auf dem einen Bild aus, wirkte er bei dem anderen grau und fahl!...

Stellt man die Trophäe gerade, sieht sie aus wie ein Schild, stellt man sie etwas seitlich, sieht es "schief und krumm" aus! 

Ach, Mist! Ich werde jetzt mal gucken, was ich in der Nachbearbeitung noch "rausholen" kann...

Was hättet Ihr anders gemacht? - Freue mich auf Eure Postings und Kommentare!


Er ist wieder da!...


So, meine lieben Blogleser!

Der Sommer ist (fast) vorüber und es wird wieder Zeit, zu erzählen, was es Neues gab und gibt...
Ich habe ein neues Profilfoto! - Nein, das ist natürlich nicht alles! Aber ich möchte mich an dieser Stelle bei meinem Fotografen-Buddy Joerg Kampers für das Bild bedanken, das ich aber noch etwas altersgerecht bearbeitet habe...

Jetzt geht es aber los!

  1. Die "Diva" hat mich verlassen! - Naja, ich habe sie eigentlich nur verkauft. Damit hat das Kapitel "Nikon" ein definitives Ende gefunden und mehr möchte ich darüber auch nicht erzählen...
  2.  Ich habe einen kleinen Ausflug in die Welt der Objektfotografie gemacht, wenn man das so nennen darf!?...Darüber werde ich im nächsten Post berichten. 
  3. Auf dem Gebiet der Hardware gibt es auch etwas Neues! Ich habe einen neuen Hersteller für Verlaufsfilter gefunden, dessen Produkte ich in nächster Zeit etwas unter die Lupe nehmen werden und bin seit gestern nicht mehr soooo ganz positiv gestimmt, was meinen alternativen Filterhalter angeht, aber davon werde ich bald berichten. 
  4. "Man lernt nie aus!" - Ich habe in den letzten Monaten zwei Video-Tutorials von Paddy Ludolph gesehen und bin von einem begeistert und vom anderen nicht!
  5. "Wie geht es weiter?" - Ich habe schon die nächsten Termine und Shootings geplant! Was ich aber auch erwähnen möchte, weil es für mich ein ganz besonderes "Highlight" ist! Die FF-Fotoschule aus Hamburg führt in diesem Jahr wieder ein Sommerevent mit Peoplefotografie am Strand durch. Geil! - Das ist für mich die Gelegenheit, liebe Freunde wiederzusehen und auch meine Kenntnisse beim Fotografieren von Menschen zu vertiefen. 
Ihr seht also, es gibt viele neue Geschichten. Bleibt also dran und empfehlt meinen Blog weiter! Ich freue mich auf Eure Kommentare und dann fangen wir mal an!...