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Dienstag, 7. Mai 2019

Ein Kessel Buntes...


Ach, Leute! 
Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Es gibt ein paar Sachen, die mich in letzter Zeit beschäftigt haben, die ich Euch gerne erzählen möchte, die aber keinen Blogpost allein füllen. Daher habe ich mir überlegt, die einzelnen Sachen in diesem Blogpost zu berichten. 

I think, I'm polaroid!...
Wie vielleicht einige wissen, bin ich auf Instagram aktiv und liebe es kurze Eindrücke dort zu posten. Die meisten Fotos dort schieße ich mit dem Smartphone und bearbeite sie nach. Dazu benutze ich App "Pixlromatic", was "quick & dirty" verschiedene Looks und Rahmen erlaubt. Cut!
Zu Weihnachten habe ich eine Art Polaroid-Kalender geschenkt bekommen, der sich "Photodarium" nennt! Eine wirklich tolle Sache (Vielleicht eine Geschenkidee für einen Fotografen?!) und ich war (und bin) von den Bildern echt begeistert. Cut! 
Da drängte sich natürlich der Gedanke auf, dass ich das mit einer richtigen Polaroidkamera (mal wieder) probiere. Mal wieder deswegen, weil ich mit 12 Jahren schon einmal eine besessen habe, die ich aber gerne irgendwann gegen eine Agfa-Pocket eintauschte. Aber das ist eine andere Geschichte! 
Gut! Nach einigen Recherchen (einer der besten Kanäle zu dem Thema!) stellte ich fest, dass ich keinen dreistelligen Betrag für eine Polaroidkamera ausgeben wollte, aber auch nicht den letzten Schrott nehmen würde. Also entschied ich mich für eine Kamera aus der 600-erter Serie, genauer gesagt für die "SUPERCOLOR 635CL" . Boah! Das klingt wie die Betaversion eines Lichtschwertes!?  Ist aber nur eine idiotensichere Kamera, die es für kleines Geld in fast Fabrikneuem Zustand gibt! Cut!
Die Filme allerdings kosten (auf den ersten Blick) ein "kleines Vermögen und man fragt sich, ob das gerechtfertigt ist. Nein! Ist es nicht! Ich hatte vergessen, was für erbärmliche Qualität bei diesen Bildern herauskommt. Man muss erst einmal auf die Klangschale hauen und sich selbst zur Ruhe rufen, um den Look ertragen zu können oder zu wollen. Cut!
Das Schlimmste ist, wenn Du erst einmal "angefixt" bist, möchtest Du weitermachen und daher werde ich berichten, was meine nächsten Erfahrungen sind...

Aufrecht stehen! 
Habe ich Euch von dem Problem mit einem Reisestativ berichtet?! Ist dem aufmerksamen Leser das vielleicht in den letzten Postings selbst aufgefallen?! - Ich denke nicht! 
ALSO! Bei der Fotoreise nach Berchtesgaden hatte ich mich schon nach einem "würdigen" Nachfolger für mein geliebtes Stativ von "Feisol" umgesehen. Ich konnte damals schon erahnen, dass der Stativkopf bald Probleme machen würde. 
In Hongkong bin ich dann fast verzweifelt und es war klar, dass ich für die Fotoreisen in 2019 ein neues Stativ oder zumindest einen neuen Stativkopf brauchen würde. 
Mann-oh-Mann! Ich bin so ein schlaues Kerlchen! Nach Probieren und Studieren dachte ich dass das "Rock Solid Beta" und der "T5S-Mark2" von "Rollei" für mich die optimale Lösung wären. Leider war dem nich so! Der Stativkopf ist über jeden Zweifel erhaben, aber das Stativ war gegenüber meinen "Feisol" viel zu groß, also ging es nach Portugal mit neuem Stativkopf und altem Stativ. Warum nicht gleich so!? 

Alter Wein in neuen Schläuchen...
Ich liebe es, über neue Ausrüstung nachzudenken und wenn es das Budget gestattet, mir diese zu kaufen. Wer diesen Blog verfolgt, wird sich sicher denken können, in welche "Misere" ich geraten bin. Auf der einen Seite liebe ich mein Olympus-System, weil es kompakt und leicht ist und weil es eine Funktion wie das "Live-Composite" hat. Cut!
Denke ich über meine Art der Fotografie nach, dann war die aktuell vorgestellte EM1X nicht für mich gedacht. Sie stellte kein wesentliches Upgrade zur Mark 2 dar und daher kam ein Kauf nicht in Frage. Cut!
Auf der anderen Seite war dort die Neugier und das Interesse für Kameras von "Leica" und natürlich stellte ich mir die Frage, ob neben der analogen (oder einem entsprechenden Upgrade) auch eine digitale Leica in Frage käme. Wenn ja, welche? 
Nach langem Hin und Her, der Frage, was besser zur Passion Analog / Digital passen würde, was meiner Art der Fotografie entspricht ohne dass sich die Systeme kannibalisieren, was kein entweder oder bedeutet und viele Gedanken mehr, habe ich mich für eine Q2 von Leica entschieden und freue mich auf neue Erlebnisse! 

Es war nicht alles schlecht!...
Bei meiner Recherche ist mir aufgefallen, dass die Zeit nicht stehengeblieben ist. Damit will ich beispielsweise meine Hut vor dem Blog von "Qimago" ziehen, in dem über Fotografie im Allgemeinen und Dingen des Lebens im Besonderen geschrieben wird. Da denke ich aber auch an den Blog und die Seite von Stefan Groenveld, die mich als Fotograf und Blogger beeindruckt haben. Wenn auch nur Beispiele, dann zeigen mir diese beiden Blogs, dass es unterschiedliche Ligen gibt und spornen mich an, nicht zuletzt nach dem Untergang von Google+ mein Konzept zu überdenken. 

Flasche leer, habe fertig! Freue mich über Eure Kommentare und Anregungen! 

Bleibt mir gewogen! 

Euer 

DocMinten 


Sonntag, 6. Januar 2019

Jahresrückblick 2018 - "Luft nach Oben..."



Liebe Blogleser! 

FROHES NEUES JAHR! 


Schwups, jetzt ist 2018 auch schon wieder Vergangenheit und ich nehme mir die Zeit auf das Jahr zurückzublicken. Dabei fielen mir drei Dinge auf. Erstens, dass mich im vergangenen Jahr weitaus mehr Dinge beschäftigt haben, als dass ich sie in meinem Blog beschreiben kann. 
Zum Beispiel bin ich von Handschlaufen und Gürtelklammern wieder zum guten alten Nackenriemen zurückgekehrt und habe dabei Modelle aus Bergsteigerseil genauso schätzen gelernt, wie die Lösungen von "Peak Design", die sich schnell von einer Kamera zur nächsten wechseln lassen. Wollt Ihr mehr darüber wissen?!
Ich habe bei längeren Fotowalks dann doch wieder zu einer Kombination von Gürtel- und Schultertasche zurückgefunden, da ich das für mich als praktischste Art empfand und damit mussten auch wieder die x-ten neuen Schultertaschen gekauft und getestet werden, um die für mich beste Lösung zu finden. 
Ich habe Probleme mit meinem geliebten Reise-Stativ von "FEISOL", genauer gesagt mit dem Stativkopf und haderte in 2018 (und werde es wohl auch in 2019) mit der Entscheidung über ein gutes und bezahlbares Reisestativ...Habt Ihr Vorschläge? 
Technisch habe ich 2018 die hochauflösenden Aufnahmen meiner Kamera schätzen gelernt, die ich im Kameramenu nicht mal aktiviert hatte. Oben seht Ihr ein Bild, das auf diese Weise gemacht wurde. 
Im Bereich der analogen Fotografie ging es nicht nur um die "richtige" Kamera für mich, sondern auch um Filme, die mir vom Look gefallen oder zum Genre passen.  Wollt Ihr mehr darüber wissen?!
Da ich mich scheue, die Filme selbst zu entwickeln, gebe ich sie weg. Dabei habe ich mit Großlabors eher gute und mit ausgewählten eher schlechte Erfahrungen gemacht.  Wollt Ihr mehr darüber wissen?!


Zweitens gehen Selbst- und Fremdwahrnehmung doch oft auseinander. Will sagen, wo ich der Auffassung war, dass Streetfotografie und die analoge Fotografie meinen Handeln bestimmten und auch die besseren Fotos erbrachten, waren die meisten Besucher meiner Fotoseite auf "500px" doch eher von dem Panoramen angetan. Ich muss aber ehrlich gestehen, dass ich weder von der Anfertigung noch von der Bearbeitung mit meinen Ergebnissen zufrieden war. Wie seht Ihr das im Allgemeinen? Sind diese Fotos "gefälliger" oder mache ich sie besser, als die anderen. Das würde mich mal interessieren! 


Und drittens bin ich, was meine Bilder angeht, gegen die Aussage, dass ein gutes Bild keine Nachbearbeitung braucht. Technisch mag das auch zum Teil stimmen und ist bei verschiedenen Situationen auch notwendig, aber mir gefallen nun einmal die Veränderungen, die eine gewisse Wirkung erzielen sollen und gut! Ich gehe sogar soweit, dass ich das Ganze noch mit Bildtiteln versehe, die diesen Eindruck unterstützen sollen. 

Ich scheue mich auch nicht davor, richtige Presets einzusetzen, die das erfüllen. Und in 2018 habe ich auch das erste Mal Presets gekauft, die ich bei einem Teil meiner Bilder einsetze, wenn auch verändert. Ist das Frevel?  Wollt Ihr mehr darüber wissen?!

Aber gehen wir gemeinsam noch einmal durch mein Jahr 2018: 


Januar / Februar 2018 - Auf Los geht's los! 


Ich hatte mir ja vorgenommen, dass ich 2018 mehr im Bereich "Streetfotografie" unterwegs sein wollte. Aus diesem Grund habe ich mir verschiedene Gruppen über "Facebook" gesucht, die regelmäßige Walks, etwa in Köln oder Frankfurt, anbieten und daran teilgenommen. Ein paar Impressionen findet Ihr in dieser Galerie.  Natürlich konnte ich auch wieder Motive für meine "zeitlosen" Projekte "Kioske" und "Randfiguren" finden, was mich jedes Mal freute. Überhaupt finde ich Projekte sehr spannend, da sie mir einen Rahmen geben und den Instinkt schärfen. Am Ende des Jahres kam ein weiteres hinzu, aber dazu später mehr!...


Nein, ich bin keine Randfigur oder doch?!
Da ich ab und zu aber auch neue Lichtsets und Bearbeitungen teste und auch neue Bilder von mir nutzen kann, habe ich die Zeit mancher verregneter und kalter Wochenenden für diese Arbeiten genutzt. Auch bei diesen Arbeiten ist das Post-Processing von Bedeutung, gibt es doch dem Bild ggf. einen völlig anderen Ausdruck. Wie seht Ihr das?  Wollt Ihr mehr darüber wissen?!

März / April 2018 - Manchmal kommt es eben anders...


Tja, nach einer dicken Grippe (Nein! Nicht die bekannte Männer-Grippe, sondern die andere!) und einer saftigen Lungenentzündung durfte ich die letzte Märzhälfte im Krankenhaus verbringen. Aber auch hier habe ich mich mit Fotografie mittels "kleinem Besteck" (also Smartphone) und dem Posten auf Instagram die Zeit vertrieben. Kennt Ihr schon meinen Kanal?...

Das, die abendlichen Besuche in der Kapelle des Krankenhauses und mein Lieblings-Podcast haben mir die Zeit nicht so lang erscheinen lassen, wie sie tatsächlich war. Dem lieben Gott habe ich schon gedankt, daher ist es mir an dieser Stelle eine besondere Herzensangelegenheit, mich bei Dieter und Frank zu bedanken! Vielen Dank, Jungs! 


Im April konnte ich dann wieder loslegen! Neben den Fotowalks habe ich mich dann am meisten mit der analogen Fotografie beschäftigt und fand das Thema sehr spannend. Wie Ihr noch aus meinem ersten Posting wisst, war ich aber eigentlich nur durch ein sehr spannendes Interview auf dieses Thema gekommen, aber dann gab es kein Halten mehr. Ich kaufte mir eine PEN-FT, eine OM1 und eine OM10 von Olympus. Machte meine Erfahrungen mit Filmen und dem Fotografieren ohne Belichtungsmesser usw. 
Ich habe ein paar der Bilder in dieser Galerie zusammengestellt. 


In der zweiten Aprilhälfte ging es dann in den Urlaub auf Rügen. Eigentlich zur Entspannung bestimmt, ging ich natürlich nicht ohne Kameras aus dem Haus. Einer digitalen und einer analogen. Es machte einen Riesenspaß. Aber wie schon erwähnt, scheinen den meisten Besuchern meiner Fotoseite Bilder wie das Obige am besten zu gefallen. Isso! Aber warum? 


Mai / Juni 2018 - Zu Land und zu Wasser


Wie viele von Euch wissen, bin ich oft und gerne in Hamburg. Da ich mich als "Besucher" bezeichne, habe ich es 2018 auch das erste Mal geschafft, am Hafengeburtstag teilzunehmen. Sogar nach einiger Recherche an Bord eines alten Schleppers. Das war auf alle Fälle ein Erlebnis für sich. 


Eine Woche später dann das volle Kontrastprogramm! Unter dem Motto "im Schatten der Hochöfen" ging es zu einem wirklich tollen Workshop von und mit Uwe Weber nach Duisburg. Ich kann jedem die Walks und Workshops nur wärmstens empfehlen, von den Eindrücken in Duisburg mal ganz abgesehen. 


Juli / August 2018 - Der Berg ruft


Der Jahrhundertsommer wird uns wohl auch ohne monatliche Updates meinerseits im Gedächtnis bleiben. Die Zeit bis zur Reise nach Berchtesgaden nutzte ich für die bereits erwähnte Recherche nach neuen Fototaschen und dem Ausprobieren meiner Analogkameras, um die richtige für diesen Trip zu finden. Mittlerweile hatte sich herausgestellt, dass die OM1 und die OM10 doch einige Macken hatten, aber mit Hilfe des "OM-Doktors" aus Hamburg, waren diese Probleme rasch Vergangenheit. 


Das ist mein Lieblingsbild von dieser Reise, aber es gab sicher mehr zu sehen und zu fotografieren und viel Spaß hatten wir auch noch! Hier geht es zur Galerie und hier zu meinem Bericht über die Reise. Mein Dank geht an dieser Stelle auch an Hans Altenkirch, vom dem ich mir ein paar klasse Tricks für die Panoramafotografie abgucken konnte. 


September / Oktober 2018 - Acht Kostbarkeiten?! 


Mit einem meiner Favoriten aus dem Bereich Streetfotografie möchte ich das eigentliche Highlight des Jahres erwähnen, die Fotoreise nach Hongkong! Nach der Reise nach Shanghai war es zwar zunächst eine "Schnapsidee" von meinem lieben Freund Norbert Heyermeyer und mir, aber wir freuten uns wie die Klicker, als Frank Fischer von #bestefotoschulevonwelt sofort zusagte, die Reise zu planen. Besonders Spaß haben mir dann die Vorbereitungen gemacht, mit denen ich Frank Fischer bei seiner Planung unterstützten konnte. 
Wer es noch nicht getan hat, der kann hier gern den Bericht lesen und hier meine Bilder aus Hongkong finden. Auch hier, wie schon bei der Fotoreise nach Shanghai im letzten Jahr war mir der Look der Bilder wichtig, so dass ich erneut mit entsprechenden Presets gearbeitet habe. Wollt Ihr mehr darüber wissen? Schreibt es in die Kommentare! 
Wenn ich es mit ein paar Worten zusammenfassen müsste, würde ich sagen: "Es war mörderisch heiß und einfach klasse!" 


Aber Moment! Auch in Hongkong hatte ich eine Analogkamera mit, mit der ich drei Filme verschossen habe. Leider hat es nur ein Film zum Entwickeln geschafft und daher sind mir diese Aufnahmen auch sehr wichtig. Ich sie unter dem Motto: "Hongkong auf einer Rolle Film" in diesem Album zusammengefasst. 


November / Dezember 2018 - Neue Wege



Ich weiß nicht, was der eigentliche Auslöser war. Der Gedanke, dass Fotografieren Spaß machen soll?!. Der Wunsch etwas Neues zu versuchen?!. Die Faszination eines neuen Gerätes?! Neugier?!...
Als Resultat habe ich mir eine Messsucherkamera...Nein! Eine LEICA gekauft. Wieso und warum habe ich in den Postings versucht zu erläutern und außerdem ein neues Projekt angefangen. 


Fazit und Ausblick! 

Was habe ich in den letzten Jahren geschrieben:
 
2016 - Langzeitbelichtungen und Light-Art-Performance-Photography, Street- und Actionfotografie und natürlich auch die People-Fotografie faszinieren mich weiterhin und ich freue mich auch schon auf neue Erlebnisse und Erfahrungen und viele viele Bilder in XXXX!

2017 - Oha! Da hat sich einiges verschoben. Gut! Langzeitbelichtungen werden mich immer reizen und begleiten. LAPP ist irgendwie zu Ende bei mir! Actionfotografie für sich genommen, ist mir zu aufwändig und reizt mich nicht so. Peoplefotografie! Ja, finde ich toll und würde ich gerne können! Aber kann ich nicht und das muss ich wohl mal akzeptieren. Ist auch nicht schlimm, denn im nächsten Jahr möchte ich mich mehr auf die Streetfotografie konzentrieren. 
Was ich aber eigentlich sagen will...Ich würde gerne meine Art des Fotografierens finden! 

2018 - Ja, die Langzeitbelichtungen machen Spaß, aber nicht mehr so viel, dass es das Hauptgebiet ist. Für die Panorama- und die Peoplefotografie gilt das Gleiche. 

Ich möchte einfach Spaß am Fotografieren haben und das habe ich im Moment mit der Streetfotografie und dem neuen Projekt, von dem ich gespannt bin, wohin es mich führt. Ich hoffe, dass es auch dazu führt, dass ich bewusster das Bild komponiere und weniger aus der Hüfte schieße, so wie ich das oft und viel getan habe. Ich merke einfach, dass das Arbeiten mit einer Messsucherkamera und das manuelle Fokussieren mich zwingen, bewusster zu arbeiten. Davon abgesehen, sehe ich "mehr" und kann die Szene ganz anders beurteilen. Außerdem wirkt die Kamera wie ein Spielzeug und ich werde viel weniger ernst genommen und das gefällt mir. 

Und was hatte ich mir als "gute Vorsätze" genommen: 

2016 - Ich muss unbedingt (immer noch!!!) mal "Photoshop" lernen!*lol*

2017 - Okay! Da bin ich auf einem guten Weg! Ich glaube, dass ich endlich ein Online-Training gefunden habe, dass ich verstehe und das Spaß macht! Ich werde sicher noch darüber schreiben! 

2018 - Ja, das Online-Tutorial von Justus Zeemann war sehr gut, aber ich wende PS nun mal so wenig an, viel weniger als Lightroom und für meine Art der Fotografie reicht das auch erst mal. 

2016 - Anfang des Jahres werde ich Euch einen kleinen Panoramakopf vorstellen, der noch nicht so bekannt ist und ggf. eine Kamera, mit der man ohne großen Aufwand 360°-Panoramen aufnehmen kann!

2017 - Puuh! Also das habe ich geschafft, aber werde ich weiter und intensiv Panoramen machen?! ...Da bin ich noch nicht ganz sicher! 

2018 - Die Frage habe ich schon beantwortet. Das wird mich begleiten, aber nicht das Wichtigste sein. Außerdem wissen die geneigten Leser aus diesem Posting, dass neben dem Panoramakopf ggf. auch eine Nivellierung erforderlich ist! 

2016 - Eine Fotoreise werde ich auch in 2017 machen, aber ich weiß noch nicht wohin!

2017 - STRIKE! Ich habe eine bombastische Reise gemacht! Oje! Was mache ich nur 2018??? 

2018 - Tja, eigentlich kein Thema! Es gab wieder zwei tolle Reisen, die viel Spaß gemacht haben und mir schöne Erinnerungen und gute Bilder bescherten. Was will ich mehr!? - 2019 geht es im März zunächst einmal nach Portugal und da freue ich mich schon drauf. Vielleicht sollte ich für 2020 mal eine größere Reise planen!? Afrika??? Oder mit dem Postschiff durch die Fjorde Norwegens: Wer weiß?!

2016 - Und!!! Ich werde mir sicher, wenn es das Budget wieder zulässt, die E-M1 MarkII von Olympus kaufen! Denn! Die Kamera ist der "Burner"!

2017 - STRIKE! Ich habe die Mark II natürlich gekauft und es auch nicht bereut! Wenn es das Budget nicht zugelassen hätte....Tsss! Da wäre mir schon was eingefallen! 

2018 - Obwohl keine großen Anschaffungen geplant waren, habe ich dennoch Geld ausgegeben. Die Anschaffung der Leica und von zwei M-Objektiven von Voigtländer waren nicht vorgesehen, aber haben Spaß gemacht. Wollt Ihr wissen warum und mehr darüber erfahren? 
2019? Obwohl es eine neue Kamera von Olympus geben wird, reizt mich im Moment nichts daran. Wenn ich wählen könnte, würde ich lieber eine M10 von Leica kaufen...;) 

Was sagte ich anfangs!? "Es ist Luft nach Oben!" 

Damit habe ich eine Bitte an EUCH! Was würde Euch interessieren? Was soll ich im neuen Jahr etwas mehr beleuchten? Wollt Ihr wissen, was ich für Bücher über Fotografie lese? Welche Presets ich in Lightroom verwende und warum? 
Schreibt mir Eure Gedanken und Wünsche in die Kommentare. Ich freue mich über jeden Beitrag! 

So! Das soll es jetzt gewesen sein.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei Euch, meinen lieben Bloglesern, herzlich bedanken! Ich hoffe, dass Euch meine Postings gefallen und dass Ihr mir auch im neuen Jahr gewogen bleibt und meine Texte lest. 

Mein ganz besonderer Dank geht auch in diesem Jahr an meinen lieben Freund Frank Fischer, mit dem ich zwei wunderbare Fotoreisen machen durfte und der mir immer mit Rat und Tat zur Seite stand. Vielen lieben Dank, Frank! 

Bleibt mir gewogen! 

Euer 


Doc Minten 

Freitag, 24. August 2018

Ich habe kein Niveau! -oder "I´m gettin´paronamanoid!" (Teil 8)


Liebe Blogleser!

Wer die Überschrift dieses Postings nicht versteht, dem werde ich den Hintergrund erläutern. Ich habe während der Reise nach Berchtesgaden am Hintersee u.a. Panoramen machen wollen. 
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich zwei Tage zuvor auch noch einmal eine kleine "Auffrischung" meines Wissens bekommen habe und gerade die "Falle" besprochen wurde, in die ich letztlich getappt bin...

Das, was ich Euch die ganze Zeit erzählen möchte, ist die Notwendigkeit, bei der Vorbereitung akribisch auf die lotrechte Ausrichtung des Nodalpunktadapters bzw. Panoramakopfes zu achten. 
Will sagen, ich habe den Panoramakopf auf das Stativ geschraubt, die richtige Stellung des Kopfes durch die obere "Dosenlibelle" am Panoramakopf geprüft usw. und so fort...

Am Ende meiner Bildreihen stellte ich leider erst fest, dass sich beim Auslösen der Einzelaufnahmen für ein einzeiliges 180°-Panorama bei jeder der 6 Einzelaufnahmen bzw. Rastschritte des Panoramakopfes,  die Wasserwaage der Kamera um ein bis drei Striche verschob. 



Nach einem schönen Panorama mit dem Smartphone erinnerte ich mich erst zuhause an diese Situation, als ich versuchte die einzelnem Bilder zu "stitchen". Die Horizontlinie stieg stetig in eine Richtung nach oben und die geraden Linien am Rand, verzogen sich beim Nachbearbeiten entsprechend. Ich habe es mit meinen Kenntnissen der Bearbeitung nicht hinbekommen, die Bilder zu retten und stellte außerdem fest, dass ich mir um die Ränder der Bilder aus gestalterischer Sicht auch keine große Mühe gegeben hatte...War wohl nicht mein Abend! ;)


Gut! Nach einiger Recherche habe ich mich, um das Problem anzugehen, nach einem Nivellierkopf umgesehen und bin bei einem Produkt hängen geblieben, dass im Preisrahmen lag und eben nicht die allerschlimmsten Bewertungen hatte. Was soll das Ganze bringen, wird sich mancher fragen. Nun, wenn ich das Stativ aufstelle, kann ich schon mal sehen, ob es gerade steht. Okay, aber dann ist es vor allem möglich den Stand des Panoramakopfes mit der Kamera noch einmal um bis zu 15° zu verändern, falls sie noch nicht "im Wasser" sind.

Jetzt werde ich mal sehen, ob das Problem damit beseitigt ist und natürlich wieder berichten! 

Kann das alles so richtig sein? Oder habe ich irgendwas sonst falsch gemacht!? 

Ich freue mich auf Eure Meinungen und Kommentare. 

Bleibt mir gewogen und bis bald! 

Euer 

DocMinten 

Mittwoch, 15. August 2018

In Bayern, do samma mia! - Bericht zur Fotoreise nach Berchtesgaden 2018


Liebe Blogleser!

Ich hatte diese Region schon lange auf dem Radar, seitdem ich fotografiere und habe mich daher sehr gefreut, als es beim Reiseveranstalter meines Vertrauens für Fotoreisen ein Angebot für eine Fotoreise gab! Vom 01.08. bis zum 05.08.2018 ging es dann ins Berchtesgadener Land und dieser Blogpost handelt von den Erlebnissen. 

Wer es kaum noch erwarten kann, ein paar Bilder zu sehen, den verweise ich direkt einmal auf meine Galerie bei "550px"


Meine Reise bzw. die Anreise fand schon ab dem 31.07. statt, denn ich hatte keine Lust wegen der etwa 750 km ab dem Rheinland bei möglichen Staus oder ähnlichem bei der geplanten Autofahrt in Stress zu geraten. Ich reiste mit meinem guten Reisebuddy Norbert an, den ich bei der  Fotoreise nach Shanghai kennengelernt und schätzen gelernt habe. 

Es war eine sehr entspannte und kurzweilige Anfahrt und wir bezogen am Vorabend unser Hotel, stärkten uns am nächsten Tag mit einem guten Frühstück und erkundeten die Stadt - Das haben meine Reisegefährten ähnlich elegant geregelt, was ich jedem Reisenden empfehlen kann. Manche reisten ein paar Tage früher an! (Ist schließlich auch Urlaub!) oder nutzten Bahn und Flieger, um die langen Distanzen zu überbrücken. 



1. Tag - Mittwoch, der 01.08.2018

Am Nachmittag trafen wir uns mit dem Rest der Reisegruppe und es ging direkt los. Die Details wurde erörtert und nach einem guten Abendessen ging es zur ersten Location. Zu Fuß! Auweia! Mag es an den hochsommerlichen Temperaturen oder meiner mangelnden Kondition gelegen haben, ich hatte arge Mühe mit meinem ganzen Geraffel entspannt zur Kirchlein-Kapelle zu kommen, die wir beim Sonnenuntergang und danach fotografieren wollten. - Wie viele der Spots, die wir in den nächsten Tagen noch sehen sollten, war die Szenerie überwältigend. Wenn ich ehrlich bin, hätte ich ein gutes Foto allerdings an diesem Abend auch gerne gegen ein eiskaltes Getränk getauscht, aber das ist eine andere Geschichte! 



2. Tag - Donnerstag, der 02.08.2018 

Heute stand der Königsee au dem Programm! - "Wir stehen früh auf!" - Soweit der Text aus dem Briefing, damit war der Begriff "Urlaub" auch relativiert. Jut! Nichts anders waren wir von den anderen Reisen gewohnt. Will sagen, will man gutes Licht und möglichst wenige "Touris" auf den Bildern, muss man früh aufstehen und so nahmen wir eins der ersten Boote, das uns an St. Bartholomä zunächst an den Obersee brachte. 



Nein! Wir waren nicht allein! Neben den ersten Wandervögeln und unzähligen Asiaten gab sich auch noch eine Delegation der bayrischen Regierung die Ehre, die natürlich von einer Kapelle gebührend empfangen wurde! - Einfach klasse! - In dem ganzen "Tohuwabohu" hielten die mitreisenden Trainer, Frank Fischer und Hans Altenkirch,  dennoch in gewohnter Ruhe und Professionalität zwei Kurse zu den Themen "Filterfotografie" und "Panoramafotografie" ab. Dabei hat mich vor allem der Vortrag von Hans sehr fasziniert, dessen Wissen um dieses spezielle Gebiet ich sehr schätze. 



"Steigen Sie ein, fahren Sie mit!" - Nach diesem Motto ging es nach einem zünftigen bayerischen Abendessen noch zum Sonnenuntergang nach Ramsau, genauer gesagt, zur Kirche "Maria Gern". Einfach eine tolle Location, die beim abnehmenden Tageslicht eine wunderbare Kulisse bietet. 




3. Tag - Freitag, der 03.08.2018 

"Wir stehen früh...Nein, passt schon´!" Heute geht es erst um halber Neune los und es stand das Kehlsteinhaus und der (Psst!) Obersalzberg als erstes auf dem Programm!. Wir saßen in einem der ersten Busse und fuhren die steile Bergstraße hinauf. Über Lautsprecher wurden wir von der Geschichte der Anlage informiert und es klang echt grotesk, wenn die weibliche Stimme fast trillerte, dass "hier "Krieg und Frieden, Verfolgung und Völkermord geplant" wurden, als wären das die einzigen Vorzüge der Gegend....

Oben angekommen, war es einfach imposant! Sowohl die Anlage, die sich nur noch erahnen lässt, als auch die wunderschöne Aussicht....



Dann ging's  nach Österreich! Genauer gesagt, zum Gollinger Wasserfall. Wow! Ein wirklich schöner Fotospot, der von verschiedenen Perspektiven interessante Aufnahmen ermöglicht, inklusive der etwas weiter unten liegenden Wassermühle. 




"Einer geht noch!"- Es wären nicht die sagenumwobenen Reisen der FF-Fotoschule, wenn nicht nach einem guten Abendessen, noch eine Location warten würde. Aber Scherz beiseite! Wir fuhren dann zum Sonnenuntergang noch an den Hintersee. Wow! Was für eine Location! Hier kann man fantastische Aufnahmen machen. - Ich habe mich hier mit Langzeitbelichtungen und Panoramen beschäftigt, aber leider den Auftritt einer Kontorsionistin verpasst!...Guckt mal auf Norbert´s Seite! 
Irgendwas ist ja immer!...




4. Tag - Samstag, der 04.08.2018

"The End is near,..." - Zwei "todesmutige" Teilnehmerinnen wollten an diesem Tag einen Gleitschirmflug machen und zwei andere Teilnehmer das Drama life erleben! - Aber, das führte die übrigen Teilnehmer zu einem Alternativprogramm der FF-Fotoschule in die Wimbachklamm bei Berchtesgaden. Obwohl nich so groß, wie manch andere Klamm in Süddeutschland, bietet sie doch sehr schöne Spots, an denen sich Fotos machen lassen.




Ach, ja! "Wir stehen seehehr früh auf!"- War übrigens das Motto des Tages und das bedeutete, dass wir zum Sonnenaufgang nach "Maria Gern" fuhren (wie auf dem ersten Bild oben zu sehen ist) und dann das Tagesprogramm begann...




"Alles wird gut!" - Die Gleitschirmflieger kamen kaum nach, ihre Eindrücke zu erzählen, als wir uns am Chiemsee zu einem gemeinsamen Abendessen wiedersahen. Von kaum jemandem beachtet, checkte Frank Fischer noch einmal die Location für das letzte Shooting und machte sich selbst noch ein Bild von der Szenerie. Perfekt! Mit vielen tollen Bildern und einem kalten Getränk ging diese tolle Reise zu Ende! 

Fazit: 

Ich bin sehr froh, dass ich wieder einmal eine meiner TOP-Locations unter professioneller Betreuung und bei guter Unterhaltung "abhaken" konnte. Überhaupt bietet die Reise die gewünschten Locations der Region und zugleich die Möglichkeit, auch als unerfahrener Fotograf, die Motive den Umständen entsprechend abzulichten. Der Zeitraum ist auch perfekt gewählt, um entsprechend viele Aufnahmen nach Hause zu bringen. 

Für mich selbst gab es nur zwei "schwierige" Punkte! Erstens hat nich der Kugelkopf meines geliebten Stativs von "Feisol" im Stich gelassen und zweitens wollte ich einen Gimbal für mein Smartphone während dieser Reise einsetzen, was leider nicht klappte. Okay, irgendwas ist halt immer! In diesem Sinne!

Bleibt mir gewogen! 

Euer

DocMinten