Montag, 20. April 2015

"Ich bin dann mal (wieder) weg! - Aussicht auf die "Mallorca-Fotoreise für besonders ambitionierte Fotografen"!


Liebe Blogleser!
Am Samstag ist es soweit! Es geht zu meiner dritten Fotoreise mit der FF-Fotoschule nach Mallorca!

Wie Ihr schon aus den Anfangszeiten meines Blogs wisst, habe ich im Februar eine Anfänger- und dann im November 2013 eine Fortgeschrittenen-Reise mit der FF-Fotoschule nach Mallorca gemacht.
Ich habe auf diesen Reisen extrem viel gelernt, viel Spaß gehabt und sehr nette Menschen kennengelernt.
Wie viele andere Teilnehmern habe ich mir hinterher gewünscht, dass es noch eine "Fortsetzung" dieses tollen Angebotes gibt, vielleicht sogar als Format, dass sich eine Gruppe nur auf ganz spezielle Themen konzentriert und wenn das zufällig Modelfotografie, Langzeitbelichtungen und LAPP wären...Ach!, was wäre das ein Traum!!!...


"Manchmal gehen Träume eben doch in Erfüllung" und ich habe mich riesig gefreut, als ich am Anfang des Jahres vom Angebot der FF-Fotoschule erfuhr. Es würde eine "Fotoreise für besonders ambitionierte Fotografen" geben!!! 
Das Besondere dabei war, dass man die Reise nicht einfach buchen konnte, sondern man sollte sich mit ein paar Arbeiten "bewerben"! Es war ja wohl gar keine Frage, dass ich diese Reise machen muss und so habe ich meine "Bewerbung" eingereicht und wurde genommen!...


Natürlich war ich neugierig, wer meine "Gefährten" sein würden und ich freute mich sehr, dass es eine gute Mischung gab. Da waren Leute dabei, wie Olaf, den ich menschlich sehr schätze und dessen Arbeiten ich großartig finde. Es fand sich Martin, mit dem ich schon auf Mallorca gewesen bin und LAPP-Sessions gemacht habe und andere, die ich zum Teil schon persönlich kenne und / oder deren Arbeiten ich schon auf Facebook verfolge...Summa-summarum! Hörte sich alles nach einer idealen Voraussetzung für diese Reise an! 


Mitte März haben wir dann eine Telefonkonferenz gemacht und das vorgeschlagene Programm für die Reise vom 25.04. bis 02.05. durchgesprochen. Ich will an dieser Stelle nicht zuviel verraten, aber es wird sicher der Hammer! 

Die letzten Tage habe ich damit zugebracht, mir ein paar Ideen für die jeweiligen Bilder zu überlegen. Ich freue mich darauf Bilder von "Startrails" zu machen, die ich schon immer machen wollte und habe ein paar Accessoires besorgt, die ich bei den Model-Shootings verwenden möchte...

Seid gespannt und bleibt mir treu! Allzeit "Gut Licht!" 

Euer 

Doc Minten

Freitag, 3. April 2015

Fernbeziehung - Teil 3 - Bericht über den B.I.G. Kamera-Funkauslöser "Multifunktion" für Olympus (OM-D)


Hallo liebe Blogleser!

"Mein Gott! Wie die Zeit vergeht!" - Vor zwei Jahren habe ich in zwei anderen Posts über die Erfahrung mit meinen Funk-Fernauslösern berichtet.

Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich aus Bequemlichkeit häufiger einen stinknormalen Kabel-Fernauslöser verwendete, weil mir die ganze Programmiererei irgendwann doch ziemlich "auf den Sender" ging!...

Ich kam mit dem gezeigten Modell, das es von verschiedenen Anbietern gibt, am besten zurecht, wusste was ich wie einzustellen hatte und das ist am Ende das Entscheidende, ob man gerne und häufig mit Ausrüstung arbeitet. 


Ich habe relativ schnell verstanden, wie ich die Funktionen "Delay" (Verzögerung), "Long" (Langzeitbelichtung) und "Intervall" zu bedienen hatte. Ebenso schnell versteht man, wie die Anzahl der Aufnahmen ("N") bei den jeweiligen Programmen eingestellt werden muss. 

Wenn Ihr möchtet, kann ich in einem neuen Post oder einem Video noch einmal die einzelnen Programme und deren Einstellung erklären. Schreibt mir doch einfach einen Kommentar, wenn das von Interesse ist! 


Was ich aber schmerzlich vermisste, war die Möglichkeit die Auslösung per Funk zu starten oder zu beenden. Der eine Grund kann die Position der Kamera sein, wenn man nicht Lust hat, die ganze Zeit am Kabel zu "hängen" und dere andere Grund ist, dass man sich eben von der Kamera entfernen kann und trotzdem die Kontrolle behält, um die Auslösung zu starten oder zu beenden, was zum Beispiel bei LAPP interessant ist. Es ist einfach bequem, um es mal auf den Punkt zu bringen. 

Gut, jetzt werden viele sagen, dass es auch andere Produkte gibt, die das alles können, aber meine Entscheidung stand fest, dass genau dieser Fernauslöser mit einer Funkauslösung kombiniert werden sollte. 

Da ich bereits in einem Bericht über eine Fotoreise von genau dem richtigen Aulöser gelesen habe, suchte und fand ich (nach einer hervorragenden Beratung durch den Inhaber Frank Fischer!) im Shop der FF-Fotoschule (#bestefotoschulevonwelt) aus Hamburg den "B.I.G. Kamera-Funkauslöser "Multifunktion" für Olympus (OM-D)"  

Als ich mich erinnerte, was ich für meinen "Aion" bezahlt habe, um dann doch mit einem preiswerten Kabelfernauslöser zu arbeiten, trieb es mir schon "die Tränen in die Augen" bzw. bei dem Preis des Funk-Fernauslösers von B.I.G überlegte ich nicht lange und bestellte ihn! 


Gewohnt schnell wurde der Auslöser von der FF-Fotoschule geliefert. Als ich ihn dann das erste Mal ausprobierte und die Funkauslösung testen wollte, funktionierte sie nicht...
Ja, "der Teufel steckt im Detail" und man sollte sich die Geräte von allen Seiten (eben auch von unten) ansehen! Ich hatte zwar schnell die Kanaleinstellung am Empfänger entdeckt, aber den Sender umzudrehen, um die Kanaleinstellung am Sender zu belegen, dauerte dann etwas! ;) Oje!

Fazit: Ich finde den Fernauslöser von B.I.G. sehr gut und einfach zu bedienen. Die Programme lassen sich schnell verstehen und benutzen. Das Display kann beleuchtet werden, was die Arbeit im Dunkeln erleichtert. Leider kann diese Art von Auslösern nicht komplett ausgeschaltet werden, aber zumindest kann die Tastatur geblockt werden, sodaß der Auslöser nicht in der Tasche aktiviert wird und Strom verbraucht, weil er arbeitet...

Die Funkauslösung arbeitet gut und präzise. Die Probleme mit der Fokussierung, die ich bei anderen Herstellern erlebt habe, traten hier nicht auf. Ich bin nur mal gespannt, in wieweit der Empfänger von anderen Sendern, die sich in der Nähe befinden und den selben Kanal benutzen, beeinflussen lässt. Das wird aber wohl zu regeln sein, wenn man in einer Gruppe fotografiert und ein anderer zufällig auch den gleichen Funkauslöser benutzt...

Was sind denn Eure Meinungen zu Fernauslösern für die OM-D von Olympus? Arbeitet Ihr mit Kabel- oder mit Funkauslösern? Mit welchen und warum? Seid Ihr an einer Erklärung der Programme bzw. der Bedienung interessiert? 

Schreibt mir Eure Kommentare und Meinungen unter den Post! Ich freue mich auf die Diskussion! 
Bis bald!

Euer Doc Minten


Mittwoch, 18. März 2015

Quickreview - Peak Design "Clutch" Handschlaufe oder auch "Das Flohhalsband - Teil2!"


Liebe Blogleser!

Im letzten Jahr habe ich Euch in diesem Post bereits die Handschlaufe der Firma Peak Design vorgestellt. Diese wurde von Frank Fischer von der FF-Fotoschule in Hamburg liebevoll als "Flohhalsband" bezeichnet und ich habe den Begriff gerne übernommen.Ich bin von der Handschlaufe begeistert und habe sie die ganze Zeit an meiner OM-D E-M10 von Olympus im Einsatz. 

Für die größere  OM-D E-M1 kam diese Schlaufe aber nicht in Frage. Vielmehr noch habe ich bei den DSLR eine verstellbare Handschlaufe schätzen gelernt und war jetzt auf der Suche nach einem entsprechenden Produkt. 


Die Suche gestaltete sich schwierig, wie ich zugeben muss. Prinzipiell bietet die E-M1 zwar genügend Grifffläche für eine derartige Schlaufe und hat auch die Ansätze für das Anbringen in der richtigen Größe und an den richtige Stellen, aber "der Teufel steckt im Detail!"


Was meine ich damit? Nun zunächst einmal sollte die Handschlaufe nicht zu groß sein. Das ist schon mal das Problem, wenn man Produkte nimmt, die eigentlich für wesentlich größere Kameras gedacht sind. 
Das zweite Problem sind dann "Konstruktionen" bei denen es nur mit einer Anleitung gelingt, die Haltegurte durch verschiedene Ösen und Öffnungen zu "friemeln", um das Ganze zum Halten zu bringen.
Das dritte und wahrscheinlich ärgerlichste Problem stellt sich dann aber, wenn die Schlaufe montiert ist und man feststellt, dass man weder bei lockerem noch festem Sitz der Handschlaufe irgendwelche Einstellräder oder gar den Auslöser erreicht! 


Aus den genannten Gründen habe ich mich für die "Clutch"- Handschlaufe von Peak Design entschieden.

Die E-M1 kann vom Hersteller mit einer Handschlaufe ausgerüstet werden und so ist die Möglichkeit zur problemlosen Anbringung der "Clutch" schon einmal gegeben. 

Wie Ihr auf den Fotos erkennen könnt, wird der obere Gurt einfach durch die entsprechende Öse für die Kameragurte geführt und die am Ende befindliche Lasche in einem gesicherten Karabiner verhakt. An diesem Karabiner ist von unten der zweite Gurte eingeführt, über den dieser festgezogen oder durch Anheben des Karabiners gelockert werden kann. 

Für die Montage an der Unterseite der Kamera bestehen zwei Möglichkeiten. Der untere Gurt ist mit einem patentierten Haltesystem ausgestattet. Die Verbindung zur Kamera erfolgt über so genannte "Ankerplättchen". Diese "Ankerplättchen" können an der Kamera selbst oder am Batteriegriff über eine mitgelieferte Stativplatte (die Arca-Swiss-kompatibel ist) fixiert werden. Es gibt aber auch die Möglichkeit, das "Ankerplättchen", am Batteriegriff an einer dafür vorgesehenen Halterungen anzubringen. 

Ich habe diese Art gewählt, weil ich erstens den Batteriegriff die ganze Zeit verwende und zweitens auch permanent eine breitere Stativplatte vewende, die ggf. auch die Anbringung eines Kameragurtes erlaubt. 

Greift man nun die Kamera, bietet der Gurt auch im lockeren Sitz einen guten Halt. Hält und trägt man die Kamera nur und zieht den Haltegurt fest, hat man ein sicheres Gefühl. Zum Fotografieren muss der Gurt dann wieder, wie oben beschrieben, leicht gelockert werden und man kommt mit Daumen und Zeigefinger an die entsprechenden Knöpfe und Einstellräder. 

Fazit: Die "Clutch" hat genau die richtige Größe für die Abmessungen der spiegellosen Kameras und bietet Menschen mit kleinen und großen Händen (ich habe Handschuhgröße 9) guten Halt und entsprechende Einstellmöglichkeiten. 

Die "Clutch" ist einfach zu montieren und zu entfernen. Wer die "Ankerplättchen" belässt, kann den Kameragurt von Peak Design dort anbringen oder sie ebenfalls schnell und einfach entfernen.

Es besteht eine angenehme Kombination aus genug Sicherheit beim Tragen oder Halten der Kamera, wobei ich einen weiteren Gurt ums Handgelenk nicht vermisse und der Möglichkeit die Kamera zu bedienen ohne die Hand aus der Schlaufe nehmen zu müssen. 

Ich bin sehr zufrieden mit der "Clutch"!...

Wie sind Eure Erfahrungen? Benutzt Ihr eine derartige Handschlaufe an einer spiegellosen Kamera? 
Habt Ihr Fragen? 

Ich freue mich auf Eure Kommentare!

Samstag, 7. März 2015

"Filter-Fiasko-Teil 9: "Halterlos durch die Nacht!" - Der Filter Dude hilft!


Im letzten Post habe ich Euch davon berichtet, dass ich einen Adapterring für den Polfilter gefunden habe, der im Preis-Leistungsverhältnis einfach unschlagbar ist! 

Aus zwei Gründen habe ich mir jetzt auch einen Filterhalter von " The Filter Dude" bestellt.  Erstens war ich einfach neugierig, wie die Qualität im Vergleich zu seinem hochpreisigen Konkurrenten ist und zweitens wollte ich aus lauter Bequemlichkeit immer schon einen zweiten Filterhalter haben, um das Umbauen von zwei auf drei Einschübe oder das Anbringen des Adapterringes für den Polfilter zu vermeiden.

Wenn man mit Plattenfiltern arbeiten will, ist man auf eine Halterung und zumindest auf einen Adapterring angewiesen. Bei der Suche landet man unweigerlich bei der Firma Lee. Hier ist man dann schnell für das Set und einen Adapterring 150€ los. Das führt viele Fotografen (wir vermeiden jetzt die grundsätzlichen Diskussionen zu Lee, Format Hitech oder Cokin!) zu alternativen Herstellern. Wie ich bereits erwähnt habe, fehlen aber hier dann die Möglichkeiten einen Polfilter zu benutzen und das war der Grund für meine Wahl...

Kommen wir aber zum Filterhalter zurück! Ich fand ca. 50€ für Filterhalter und Adapterring ohne Versandkosten (die 0€ betragen!!!) schon einen echten Kampfpreis und habe den Filterhalter und den Ring ( der dieses Mal direkt auf das Objektiv mit 62 mm abgestimmt war) daher bestellt. 


Nach einer Woche wurde das Päckchen bereits geliefert. Alles befindet sich, wie bei der Konkurrenz, in einer gepolsterte Tasche. - Achtung! man sollte die enge Plastikverpackung nicht mit einer Schere aufschneiden, denn dann kann die Tasche Schaden nehmen! *Autsch!* Okay, meine kann ich wegwerfen, aber irgendwas ist ja immer! 

Wie man erkennen kann werden "Plättchen" geliefert, mit denen man zwei bis drei Einschübe und die Rahmen bauen kann. Es liegen dazu unterschiedlich kurze Bolzen und Muttern bei, deren Montage mit der Hand durchgeführt werden kann. Das heißt, der Bau und der Wechsel muss nicht mit einem Schraubenzieher gemacht werden. 





Der Filterhalter selbst ist gröber in der Struktur des Plastiks und weist ein paar Grate auf, wirkt also weniger gut nachbearbeitet als sein Konkurrent. Er verfügt aber auch über das Clipsystem aus Messing, das die anderen Hersteller verwenden. 

Davon unabhängig welchen Adapterring man jetzt verwendet, sitzt der Halter allerdings sehr gut auf dem Ring und weist keinerlei Spiel auf.



Ich habe mir jetzt also den zweiten Filterhalter mit drei Einschüben konfiguriert und muss sagen, dass ich zufrieden bin. Der Filterhalter ist in Anbetracht der sehr guten Preises ohne feststellbaren Mangel. Die Montage ist einfach und die Filterplatten lassen sich einfach und leicht einschieben und wechseln, werden aber trotzdem gut fixiert. 

Wenn man sich jetzt fragt, warum soll ich diesen Halter nehmen und nicht einen anderen Anbieter wählen, dann sprechen für diesen Halter zwei Argumente: Erstens will ich irgendwann oder direkt einen Polfilter verwenden, dann gibt es keine (preisgünstigere) Alternative. Zweitens können die Adapterringe direkt mitbestellt werden und sind in verschiedenen Durchmessern erhältlich. 

Hier geht es, neben dem oben genannten Link, zur Ebay-Shopseite, auf der man direkt bestellen kann. Ich bin nicht an den Umsätzen beteiligt und bekomme auch keine Provision!...Wahrscheinlich weiß der Anbieter nicht einmal, dass hier ein kleiner Blogger aus Deutschland Werbung für ihn macht, aber sei´s drum! 

Ich hoffe, dass Euch mein Bericht gefallen hat und wenn Ihr Fragen habt, dann schreibt mir hier einen Kommentar oder postet es auf Facebook! 


Mittwoch, 25. Februar 2015

"Filter-Fiasko-Teil 8: "Lichtbrecher" - Oder mein Weg zum Polarisationsfilter!


Im achten Teil meiner Serie "Filter-Fiasko", die sich schon lange durch meinen Blog zieht, geht es dieses Mal um den Polarisationsfilter. Ein Filter, den ich bei der Landschaftsfotografie und auch bei den Langzeitbelichtungen zu schätzen gelernt habe, weil er Kontrast und Farben hervorhebt!...

Naja, wenn ich ehrlich bin, konnte ich nie wirklich darauf zurückgreifen, weil ich zunächst einen Schraubfilter gekauft habe, der sich nicht mit den damals verwendeten Systemen und / oder nicht mit allen Objektiven kombinieren ließ oder ich hatte ein System, dass den Einsatz so umständlich und schwierig machte, dass ich auf den Einsatz verzichtete...

Nein, ich werde Euch nicht erklären, was dieser Filter macht (s.o.), dass man ca. 1,5 Blenden "verliert" bzw. sich die Belichtungszeit verlängert, sondern darüber berichten, welches Produkt und welche Lösung ich für meine OM-D E-M1 von Olympus gewählt habe und warum...

Ich habe zu "Zeiten der Diva" bereits in einem anderen Post den Filterhalter von Lee vorgestellt und auch darüber berichtet, wie ich ihn mit entsprechenden Step-down-Ringen am 12-40mm, 2.8 PRO von Olympus anbringe.

Ich habe ebenfalls beschrieben, dass ich mich ganz bewusst, u.a. wegen des Preis-Leistungsverhältnisses bei den Plattenfiltern für die Produkte von Haida entschieden habe und diese Entscheidung auch bisher nicht bereut habe...

Ich wollte also auf alle Fälle wieder einen Polarisationsfilter haben und er sollte an den Filterhalter von Lee passen! Stellen sich zwei Fragen, nachdem man berücksichtigt, dass es sich um einen "Schraubfilter" handelt, denn es sind ja zwei optische Systeme, die gegeneinander gedreht werden müssen, um den Effekt der Polarisation zu erreichen...

Erste Frage: Welchen Polfilter kauft man sich? und zweite Frage: Wie bekommt man den Polfilter an den Filterhalter? 


Okay, bei der Beantwortung der Fragen zieht man die Qualität des Produktes und den Preis in Betracht. Mit dieser Vorgehensweise war ich auch schon bei den Graufiltern "gut gefahren"! 

Ich habe mich daher für den Polfilter von Haida entschieden, da hier mal wieder das Verhältnis stimmte. Die Puristen können jetzt aufstöhnen, aber ich habe für mich keinen Preisunterschied von ca. 200€ erklären können oder einen Grund gefunden, den entsprechenden Polfilter von Lee zu kaufen. Ich habe zwar jetzt keine Vergleichsmöglichkeiten zum anderen Produkt, kann aber soviel sagen, die Wirkung ist sehr gut und der Filter lässt sich einfach und geschmeidig drehen. Das ist es, was zählt!

Die zweite Frage beantwortet man (wie man oben sehen kann) damit, dass man einen Zubehörring kauft, der es gestattet, den Polfilter am Filterhalter zu befestigen. Auch hier ist man normalerweise auf die Originalversion angewiesen...

Jaa! oder man stößt bei seinen Recherchen (z.B. auf Ebay oder YOUTUBE) auf die Seite von "FilterDude"! Hier stellt man fest, dass der Zubehörring nur etwa die Hälfte kostet und seine "Kinderkrankheiten" auch schon hinter sich gelassen hat.

Ich habe mir den Zubehörring bestellt und er war sehr schnell bei mir. Der Ring wird mit vier Schrauben zusammen geliefert, die lang genug sind, dass man drei Einschübe und den Ring verwenden könnte. Wie Ihr seht, passt der Ring wie es sein muss auf den Filterhalter, wobei ich die Gelegenheit genutzt habe die Einschübe auf zwei zu reduzieren. 

Aus lauter Neugier und auch wegen der Option einen zweiten Filterhalter mit drei Einschüben in "Reserve" zu haben, habe ich auch noch den Filterhalter bestellt, um ihn mir einmal genauer anzusehen! 

Ich werde berichten!



Donnerstag, 5. Februar 2015

Stabilität ist wichtig... oder man lernt nie aus!


Es gibt Motive, die möchte ich einfach fotografieren und die Skyline von Frankfurt gehört ganz klar dazu. Besonders charmant finde ich dabei die verschiedene Brücke am Fluß, die sich prima in die jeweilige Szene einbauen lassen. 

Im Vorfeld dieses unsäglichen Montags habe ich ein paar Mal verschiedene Suchmaschinen und Bilderplattformen benutzt, um vergleichbare Bilder und natürlich auch die entsprechenden Locations zu recherchieren. Dabei stieß ich auf die Internetseite einer Fotografin aus Frankfurt (Fototante), die netterweise und das ist eher nicht üblich auf Ihrer Seite genau diese Informationen und entsprechende Bilder bereitstellt. Ich kann Euch an dieser Stelle nur einen Besuch der Seite ans Herz legen und Euch bitten Ihr auf ihrer Facebook-Seite ein "Gefällt mir" zu hinterlassen!

Okay, wo war ich?...
An vergangenen Montag nutze ich die Rücktour von einer Geschäftsreise für einen Stop an der Flößerbrücke in Frankfurt, von wo man diesen Blick auf die Skyline hat. 

Leider schaffte ich es wegen der Verkehrssituation erst während bzw. nach der blauen Stunde auf der Brücke zu sein. Also hieß das Motto dann "Frankfurt by Night!"...

Ein paar Probeschüsse später hatte ich die Kamera auf dem Stativ montiert und es ging los. Obwohl ich auf den roten Scheinwerfer fokusiert hatte und bei ISO200 in der Blendenvorwahl auf Blende f16 fotografierte, wurden die Bilder bei einer berechneten Belichtungszeit von 30 Sekunden höllisch hell!

Ich stellte die Kamera dann auf den manuellen Modus um und stellte die "Live Time"-Funktion ein. Aber bei der Kontrolle der Bilder stellte ich fest, dass Belichtungszeiten zwischen 15 und 30 Sekunden  zwar in Ordnung zu sein schienen, aber die Lichter der Hochhäuser wirkten irgendwie "matschig"...

Mist! Was konnte ich jetzt noch machen? War es Bildrauschen? Unschärfe? Verwackelungen?...
Die ersten zwei Möglichkeiten schloß ich gefühlsmäßig aus, blieb also nur die Verwacklung! War der Stabilisator (in der Kamera!) an oder aus? Wo stellt man ihn an oder aus?...

Nein, ich habe es an jenem Abend nicht mehr herausgefunden (im "Zahnrad-Menu C" = Auslösung findet man den Unterpunkt "Bildstabilisierung" "an" oder "aus" - Wie ich später zu meiner Überraschung feststellte, war die Stabilisierung ausgeschaltet, warum auch immer!?)...

Ich habe Frank Fischer von der FF-Fotoschule (#bestefotoschulevonwelt) um Rat gefragt und wir "einigten" uns darauf, dass es wohl am ehesten an den Vibrationen der Brücke gelegen hat, aber das ist nur Spekulation, denn ich weiß nicht mehr, zu welchem Zeitpunkt bzw. bei welchen Bildern viel Verkehr auf der Brücke war...


Ach, komm! Egal! Ich habe dann das Beste aus der Situation gemacht und kürzere und längere Belichtungszeiten verwendet, um dann später die Bilder zu einem HDR-Bild zusammenzusetzen. 
Gut! die längeren Belichtungszeiten haben dazu geführt, dass der negative Effekt gleichblieb, aber ich weiß ja, dass ich genau diese Bilder eher nicht für großformatige Printouts verwenden werde...

Mir persönlich gefallen die Bilder und was noch wichtiger ist! Das Fotografieren selbst hat trotz alledem einen riesigen Spaß gemacht und das ist mir das aller aller Wichtigste dabei!

Freitag, 23. Januar 2015

"Arbeiten wie die Profis" oder "You get better every day!" - Ausblick auf eine neue Fotoreise mit der FF-Fotoschule


Ich bin immer noch ganz hin und weg, wenn ich dieses Bild sehe. 
Es erinnert mich an zwei fantastische Reisen nach Mallorca, die ich 2013 mit der FF-Fotoschule (#bestefotoschulevonwelt) aus Hamburg gemacht habe. Die erste Reise brachte mir in kompakter Form das Rüstzeug zum Fotografieren bei und bei der zweiten Reise konnte ich mein Wissen ausbauen und lernte viele neue Dinge!

Einige Zeit ist seither vergangen und ich bin den Bereichen der Fotografie treu geblieben, die auf diesen Reisen ihre Wurzeln haben. Ich war immer traurig, dass es keine "Fortsetzung" dieses tollen Formats gab. Die Möglichkeit mit Gleichgesinnten gerade die Bereiche "Langzeitbelichtung und "Light-Art-Performance" und "Peoplefotografie" gezielt und intensiv zu bearbeiten und Neues zu lernen. 

Bis jetzt! BINGO!
Ich habe mich gefreut wie ein Klicker, als ich gelesen haben, dass genau so eine Reise in diesem Jahr genauer gesagt Ende April angeboten wird! Eine Fotoreise für "besonders ambitionierte Fotografen". Das Ganze dann auch wieder auf Mallorca! 

Was steht alles auf dem Programm: 
  • Langzeitbelichtungen:
    • Langzeitbelichtungen ohne Stativ – wie geht das?
    • Graufilterfotografie mit mehreren Filtern
    • am Gebirgsbach
    • am Meer
    • mit Wolken im Bild
    • Langzeitbelichtungen bei Nacht
    • Startrails
    • LAPP
  • Peoplefotografie:
    • Wie nutzt man vorhandene Locations optimal
    • Die Location scheint ungeeignet (aus Schei*** Gold machen)
    • Portraitfotografie meet Lost Place
    • Peoplefotografie mit Weitwinkel
  • Lost Places:
    • Wir besuchen absolut spektakuläre Lost Places
    • Wie banne ich solche Locations geschickt auf den Chip
     

Was ich gut fand und mich auch gleich etwas verängstigte, war die Tatsache, dass man die Reise nicht einfach buchen konnte, sondern dass man sich "bewerben" sollte...

*Schluck* Okay, für die Hälfte der Themen sah ich mich gut aufgestellt, aber würden meine Kenntnisse bei der People-Fotografie ausreichen oder wäre die "Konkurrenz" so groß, dass ich vielleicht doch keinen Platz bekäme...

Ich war dann natürlich sehr glücklich, dass ich nach ein paar Tagen die Nachricht erhielt, dass ich mitfahren kann und so geht es vom 25.04. bis zum 02.05.2014 auf diese grandiose Reise! 

Ich habe mich umso mehr gefreut, als ich erfuhr, dass ich einige der Fotografen kenne, wie meinen lieben Freund Olaf Trautmann, dessen Arbeit ich sehr schätze und Martin Schlaak, der mit mir auf den beiden anderen Fotoreisen war und mit dem ich die ersten eigenen Versuche von LAPP gestartet habe...

Die Inhalte der Reise und die teilnehmenden Leute werden sicher dazu führen, dass ich sehr wenig Schlaf bekommen werde, aber die Bilder und die Erlebnisse werden das ganz sicher ausgleichen. Da bin ich mir ganz sicher! 

Ich werde die kommenden Monate dazu nutzen, die eine oder andere Idee zu sammeln, denn ich könnte mir vorstellen, dass sich die Gelegenheit bietet, die einzelnen Bereiche miteinander zu kombinieren. 

Mann, was freue ich mich!